GAGastThemenstarterGast29. Nov. 2005 · #1Hallo miteinander!
Wir haben vor, im Jänner mit einem VW Bus eines Bekannten zu den Victoria Fällen zu fahren. Welche Route würdet ihr uns empfehlen und mit welchen Kosten müssen wir rechnen.
Von Katima Mulilo über Sambia zu den Fällen? Wenn ja nur auf die Sambia Seite der Fälle, oder nach Zimbabwe? Gibt es dafür ein spezielles Visum. Brauchen wir für die zweite Einreise nach Sambia ein neues Visum?
Von Katima Mulilo über Botswana nach Zimbabwe? Ist das von der Sicherheitslage überhaupt noch möglich bzw. empfehlenswert?
Direkt von Windhoek über Botswana nach Zimbabwe?
Von Windhoek über Botswana - Katima Mulilo nach Sambia ...
Wie sieht die Sicherheitslage in Zimbabwe generell aus?
Ich weiß, dass sind wohl ein bischen viele Fragen auf einmal, aber vielleicht könnt ihr mir ja ein paar davon beantworten.
Über die Suchmaschine habe ich irgendwie nichts rausbringen können.
Danke im voraus!
Viele Grüße
Gebhard
CHchriguThemenstarterGast29. Nov. 2005 · #2Hallo Gebhard
Deine Frage kann ich nicht beantworten. Ich schreibe Dir aber gerne wie wir es vor drei Wochen gemacht haben. Wir sind auf unserer Tour Windhoek-Maun-Moremi-Savuti-Chobe irgendwann in Kasane gelandet. Dort haben wir auf der Kubu-Lodge (hat auch eine Campsite) übernachtet. In der Kubu-Lodge haben wir eine Eintagestour zu den Vicfalls (Zimbabwe Seite) mit einem Führer gebucht, weil wir den ganzen Kram mit Auto, Zoll, etc. nicht machen wollten. Das hat uns ein bisschen was gekostet (ich glaube so um die 80 Euro pro Person + 30 Euro für das Visum), dafür hatten wir zu zweit einen eigenen Führer, der schon alleine durch seine Schlitzohrigkeit sehr amüsant war. Auch die Gespräche mit dem Führer waren sehr interessant und auch amüsant. So hat es sich für uns auf alle Fälle gelohnt.
Wir hatten übrigens auf der Zimbabwe-Seite nur "wenig" Wasser, die Sambia-Seite war staubtrocken. Das wird allerdings im Januar anders sein. Also Regenschutz nicht vergessen!
Gruss Chrigu
ASAchim der SpäteThemenstarterGast29. Nov. 2005 · #3Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
ANanddorThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #4Hallo,
ich war im Dezember letzten Jahres mit dem 4x4 in Zimbabwe an den Victoria-Fällen, die Strecke ist geteert und im Moment sehr einsam, da die meisten nach Sambia fahren, ist aber mit dem Mietwagen meist ein Problem wegen den Versicherungen , kommt auf den Vermieter an 😳 . Die Aussicht auf die Fälle ist von Zimbabwe aus viel besser ! Es gibt wie oben geschrieben von verschiedenen Lodges ein Transitangebot, zu den Fällen, die sind wesendlich günstiger als ein Grenzübergang mit eigenem PKW (ABZOCKEREI ) die Preise kannst Du bei dt800.de immer aktuell ersehen! Zur Situation in Zimbabwe gehen überall die Meinungen auseinander 🙄 !
Aber ich würde es jederzeit wieder tun 😁 !
Gruß
😄 anddor
GAGastThemenstarterGast06. Dez. 2005 · #5Danke für eure Antworten!!
Das mit dem Tagesausflug von Kasane nach Vic-Falls muss ich mir wirklich überlegen. Habt ihr für die Lodges bzw. die Tour empfehlenswerte Ansprechpartner oder sollte ich mich einfach übers Internet schlau machen?
Können wir von Windhoek auf dem "geraden Weg" durch Botswana nach Kasane fahren (ohne Allrad - VW T3) oder ist es besser über Katima Mulilo zu fahren? Wir besitzen zwar viel Nordafrika bzw. Sahara Erfahrung (mit 4WD), wollen aber den VW Bus nicht die halbe Zeit schieben.
Was für Fahrzeugpapiere und Personenbezogene Papiere brauchen wir für Botswana und Zimbabwe? Wir leihen den Bus bei einem Bekannten in Namibia aus.
Und noch eine allgemeine Frage:
Braucht man in Namibia, Botswana, Sambia oder Zimbabwe den internationalen Führerschein??? Die einschlägigen Internetseiten sind da zum Teil wiedersprüchlich.
Viele Grüße
Gebhard
CHchriguThemenstarterGast06. Dez. 2005 · #6Hallo Gebhard
Wir sind einfach auf die Kubu-Lodge gefahren. Ohne Reservation oder Voranmeldung und wurden herzlich in Empfang genommen. Alles weitere (Bootstour auf dem Chobe, sehr zu empfehlen!! und den Tagesausflug nach Vic Falls) wurden vom Empfang aus geregelt.
Ich würde ohne 4x4 nicht via Maun und Savuti nach Kasane fahren. Da es entweder sehr schlammig oder sehr sandig ist. Der Weg über Katima oder via Nata gehen problemlos.
Um in Botswana einzureisen, brauchten wir nur den Pass. Für das Fahrzeug natürlich den Fahrzeugausweis, den Führerausweis und den Internationalen Führerausweis. Der Intl. Ausweis ist vorgeschrieben, wir sind allerdings bei den diversen Kontrollen nie danach gefragt worden.
Gruss Chrigu
WWwww.dt800.deThemenstarterGast07. Dez. 2005 · #7Hallo,
kurz zu den Sambia Visas,
das normale, einmal Grenzübertritt kostet 25 USD, es gibt aber auch ein Double für 40 und ein multi, da hab ich aber den Preis nicht auswendig im Kopf. Alles gibt es an der Grenze.
Die Preise für Zimbabwe stehen auf meiner Eingangsseite, alles für Sambia unter "Zambia".
Ein Internationaler FS ist für alle Länder notwendig.
Zu Sambia und natürlich auch zu den anderen Ländern findet sich viel auf meiner Seite.
Im Moment ist Sambia der Einreise nach Zimbabwe aus Sicherheitsgründen vorzuziehen. Die Fälle sind auf beiden Seiten gleichschön.
Weitere Fragen zu Zambia sind kein Problem.
Gruss
www.dt800.de
GAGastThemenstarterGast07. Dez. 2005 · #8Hallo Chrigu!
Wenn wir über Botswana zu den Fällen fahren, werden wir dann wohl über Katima fahren.
Wie sieht denn das mit der Bootstour aus? Wie lange sollte sie gehen und was ist dafür ca. zu bezahlen?
Hallo dt800!
Ist den die Sambia Seite der Fälle wirklich auch so schön? Können von dort die Fälle auch gut eingesehen werden?
Deine Homepage macht richtig Lust auf dieses Land!
Dazu noch ein paar Fragen:
Brauchen wir wirklich ein Carnet und was bedeutet TP??
Gibt es auf dem Weg von Katima nach Livingston besuchenswerte Highlights?
Wie sieht es in Sambia mit Wildcampen aus (erlaupt / Sicherheit)?
Danke für euere Antworten
Gebhard
CHchriguThemenstarterGast07. Dez. 2005 · #9Hallo Gebhard
Über Katima geht es prima. Unterwegs hat es noch einige schöne Camps (z.B. Ngepi oder N/Goabaca and den Popa Falls, oder Bum Hill bei Kongola).
Die Bootstour in Kasane ist auf jeden Fall zu empfehlen. Du kommst von einer anderen Seite an die Tiere heran und erfährst einiges über den Chobe. Die Tour am Abend dauert ca. 3-4 Stunden. Den Preis weiss ich nicht mehr genau. Ich glaube um die 40 Euro pro Person (inkl. Getränke).
Gruss Chrigu
WWwww.dt800.deThemenstarterGast07. Dez. 2005 · #10Hallo Gebhard,
zuerst zum Carnet, das eigenet sich für Selbstfahrer, wer mit dem Mietwagen kommt, der bekommt offiziell an der Grenze eine TP (temporary Permit) ebenfalls bis zu einem Jahr. Beim Mietwagen muss dazu eine Genehmigung des Vermieters vorliegen. (Du brauchst also entweder ein Carnet oder ein Schriftstück des Eigentümers, das Dir den Grenzübertritt erlaubt. Möglichst beglaubigt. )
Livingstone,
da gibt es schon etwas rundherum. Vor allem die sog. Waterfront. (Tief eingeschnittener Verlauf des Zambesi, auch einige Tiere.)
Fälle,
nun das ist mal auf jeden Fall Ansichtsache. Wir haben beide Seiten gesehen und sind der Meinung, dass jede Seite Ihre Besonderheiten hat. Sambia hat sogar eine Fussgängerbrücke um bessere Einsicht zu haben. Vieles ist auf beiden Seiten gleich. Sambianer behaupten stolz Ihre Seite ist die Schönste. Eine Entscheidung darüber will ich aber nicht fällen. (20 USD pP)
Campen,
soweit es sinnvoll ist, ist wildcampen nicht verboten.
Sicherheit,
zuerst, verglichen mit den politischen Wirren in Zim ist Zambia sicherer. Vor Dieben muss man aber hier genauso auf der Hut sein.
Bewaffente Raubüberfälle, wie ich das gelegentlich von Zim höre, gibt es in Zam praktisch nicht.
Beim Wildcampen verhalten wir uns überall: Querfeldeinfahren, bis man nicht mehr gesehen werden kann, kein Feuer.
Wir haben nun in Sambia wirklich sehr oft wild übernachtet. Natürlich immer nur in Gebieten wo es sonst nichts gab. Probleme hatten wir nie. Im Gegenteil, die Bewohner sind hilfsbereit und haben vor uns Angst. Nachts ist eh keiner unterwegs.
Gruss
www.dt800.de
TOTomcatThemenstarterGast08. Dez. 2005 · #11Hallo Gebhard
Also mir gefällt die Zambia Seite der Fälle besser. Wenn es wenig Wasser hat, kann man sogar die Abbruchkante der Falls entlanglaufen und in den Pools baden...aber wirklich nur in den Pools, weil es im Fluss selbst Kroks haben könnte..
Die Leute in Zambia sind extrem feundlich und hilsfbereit und freies Campen ist auf dem Lande oder in Parks kein Problem...Vorsicht ist in Städten, besonders Lusaka angebracht, da würde ich das Auto nicht zu lange aus den Augen lassen.
Reisen in Zambia braucht Zeit. Dir Highway von Kasane - Livingstone - Lusaka ist 1A, der Rest der Strassen ist mässig bis saumässig und in den Parks sind die Traks oft zugewachsen....macht aber trotzdem Spass.
Gruss Tom
KUKUPoThemenstarterGast08. Dez. 2005 · #12Hallo
Als totaler Botswana-Fan konnte ich nicht glauben, dass es noch was schöneres gibt. Doch es gibt. Unsere erste Sambia/Malawi-Tour im September war ein Traum und hat süchtig nach viel, viel mehr gemacht. Wir wollen nächstes Jahr trotzdem noch mal nach Botswana, doch dann werden wir uns wahrscheinlich voll der Erkundung Sambias widmen.
Die Great East Road zwischen Lusaka und Chipata ist ebenfalls in 1A Zustand. Wir hatten sie allerdings bei Petauke verlassen und sind von dort über die Petauke Road hinunter ins Luangwa-Valley gefahren. Dann ging es im Valley bis nach Chama, von dort dann weiter nach Malawi. (nur mit 4x4 möglich)
Auf der Rückfahrt von Malawi über Chipata nach Lusaka hat uns die gute Strecke mit der Zeit fast ein wenig genervt und gelangweilt. Und so haben wir die Hauptstraße hinter der Luangwa-Bridge noch mal verlassen und sind auf einer anspruchsvollen Allradstrecke ähnlich dem Van Zyls Pass bis ins Luano Valley gefahren. In den 3 Tagen sind wir keinen anderen Weißen begegnet. Auch auf unserer Fahrt durchs Luangwa-Valley haben wir die letzten Weißen im Nsefu-Sektor gesehen.
In allen Dörfern, durch die wir während unserer 3-wöchigen Tour kamen wurden wir ganz herzlich begrüßt. Wir, die „Musungus“ waren überall die Attraktion. Man führte uns herum und zeigte uns dieses und jenes und man half uns, wenn wir unsere Wasservorräte an den Dorfbrunnen auffrischten.
Im Luangwa Valley und Luano Valley haben wir unsere Zelte immer da aufgeschlagen wo es uns gefiel. Einmal kamen wir nicht weiter weil ein Fluss noch ziemlich viel Wasser führte. Es war schon spät und die Zeit drängte. Ehe wir uns versahen hatte sich eine ganze Dorfgemeinschaft um uns versammelt. Der Dorfälteste zeigte uns einen Platz wo wir unsere Zelte aufschlagen konnten, dann kam ein ganzer Schwadron von Männern und begradigte den Acker. Auch am Morgen schauten sie noch mal vorbei und haben uns ganz herzlich verabschiedet.
So aufgeschlossene, freundlich und hilfsbereite Menschen wie in Sambia und Malawi sind uns bei unseren Afrika-Reisen noch nie begegnet. Es war einfach toll.
😄
Liebe Grüße
KUPo
WWwww.dt800.deThemenstarterGast08. Dez. 2005 · #13Hallo Kupo,
eine kleine Ergänzung,
Lusaka Chipata ist bei Katete auf 40 km fast nicht befahrbar. Loch an Loch. Zwar war eine südafrikanische Firma mit der Instandsetzung beauftragt, aber es gab Streit mit der Regierung und die Bauarbeiten wurden wieder abgebrochen. So unser letzter Stand aus diesem Jahr.
Ansonsten stimme ich Dir gerne und überall zu. Die Menschen sind freundlich - und ich beschreibe es auf meiner Seite auch so, das Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiss ist nicht an vergangene Schranken und Vorkommnisse wie wie in Namibia gebunden. Auch deshalb ist es einfacher. Zudem ist die Regierung Touri-freundlich was sich auf die Bevölkerung niederschlägt. Sie wissen, dass die Touris Geld ins Land bringen.
Nirgends, weder in Botswana, schon garnicht in Tanzania wird man so freundlich von der Bevölkerung behandelt wie in Sambia.
Bei der Polizei trifft es nicht mehr ganz zu. Seit sie Radarpistolen haben und überall Geschwindigkeitsberenzungen aufgestellt sind, sind auch die Touris gerne Ziele. Allerdings bittet man die Einheimischen genauso zur Kasse.
Ausnahmen gibt es natürlich auch, So scheut sich jeder Touri mit Recht vor Mpika wo die Kontrollen besonders ganau sind, auf 300 m gleich 2-mal und man oft wegen fehlendem 2. Warndreieck oder Strips mit 10 USD zur Kasse gebeten wird.
Zudem und das ist wichtig zu Wissen, als Europäer ist man angesehen, aber als Südafrikaner nicht. Wichtig bei jedem Roadblock bei dem man mit dt. Kenzeichen als Südafrikaner angesehen wird.
Gruss
www.dt800.de
GAGastThemenstarterGast09. Dez. 2005 · #14Danke für die informativen Antworten!!!
Wie's momentan ausschaut tendieren wir eher Richtung Sambia.
Leider müssen wir unseren Landcruiser j6 zu Hause in der Garage lassen und mit einem 2 Rad getriebenen VW Bus fahren - die 4x4 Pisten würden mich schon sehr reizen!!!
Der Bus bekommen wir privat, also von keiner Leihfirma. Brauchen wir dann die beglaubigte Bestätigung vom Besitzer und ein TP? oder doch ein Carnet? Kann das TP an der Grenze ausgestellt werden und was kostet es?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Gebhard
WWwww.dt800.deThemenstarterGast10. Dez. 2005 · #15Hallo Gebhard,
Carnet oder TP sind vom Grundsatz her gleichwertig.
Bei Mietfahrzeugen reicht normalerweise eine Bestätigung der Firma. Bei privater Vermietung würde ich der Sicherheit halber eine Beglaubigung vornehmen.
Wir selbst haben ein Carnet und sind selbst noch nie mit TP über die Grenze. (ausser nach Tanzania) Kosten: vermutlich keine. Es wird auf jeden Fall an der Grenze ausgestellt.
Ansonsten schaue Dir die Kosten unter Zambia bei mir an. Da ist alles aufgelistet.
Mit dem VW-Bus kommst Du natürlich in Sambia nicht weit. Für die Fälle allerdings reicht es.
Gruss
www.dt800.de
KUKUPoThemenstarterGast10. Dez. 2005 · #16Hallo dt 800
Sorry, die 40 km bei Katete waren mir tatsächlich entfallen.
Stimmt, die waren ganz schön krass.
Mehrmals sprangen Jugendliche vor uns auf die Fahrbahn und haben die Löcher mit Sand und Schaufeln begradigt.
War natürlich eine vergebliche Liebesmüh.
Danke für die Erinnerung, hätte ich sonst womöglich in meinem Reisebericht unterschlagen. 😳 Zum Glück bin ich noch nicht so weit mit schreiben.
Liebe Grüße
KUPo
GAGastThemenstarterGast10. Dez. 2005 · #17Ich lese hier: Zambia, Malawi......
und ich lese dort:
http://www.namibian.com.na/2005/December/africa/05F0D8228A.htmlPasst irgenwie nicht zusammen...
Ch
WWwww.dt800.deThemenstarterGast11. Dez. 2005 · #18Hallo Charly,
die Fragestellung ging ja um das Reisen in Zambia und nicht um die wirtschaftlichen Verhältnisse. In soweit passen unsere Antworten schon.
Doch will ich mich auch diesem Thema nicht entziehen.
Zambia
ist zuerst einmal getrennt von Malawi zu sehen, da die wirtschaftlichen Verhältnisse nur wenig gemeinsam haben.
Wer Zambia bereist, muss sich von Vorstellungen wie er sie in Namibia oder Botswana kennengelernt hat, weit verabschieden. Zambia ist ein wenig entwickeltes Land mit noch weniger Infrastructur.
Wer Lusaka verlassen hat, ist auch sich selbst gestellt und bekommt, abgesehen vom Copperbelt, weder Ersatzteile noch Nahrungsmittel nach unseren Vorstellungen.
Die Landwirtschaft selbst verharrt auf alt hergebrachten Traditionen und bringt es daher nicht fertig, die seit 30 Jahren von 3 auf 12 Millionen gestiegene Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Wer einmal gesehen hat, wie primitiv teilweise Anpflanzungen erfolgen, der versteht die Folgen.
Hunger gehört daher mindestens immer dann zur Normalität wenn es zu zu wenig Regen oder zu Dürreperioden kommt. Dabei genügen schon kleine Abweichungen von der Normalität. Über 80 % der Bevölkerung haben zudem keinerlei Zugang zu Bargeld und sind daher auf diese Erträge angewiesen.
Deshalb bleibt der Umgang mit der Bevölkerung trotzdem unproblematisch und man sieht das auch nur, wenn man von den normalen Touristenrouten abweicht. Dann ist es schon mal gut wenn man mit etwas Reis oder Maismehl aushelfen kann.
(Wir haben deshlab in der Vergangenheit bei solchen Perioden immer unsere freien Transportkapazitäten mit Maismehl aufgefüllt und dieses unterwegs verschenkt)
Malawi
ist weit dichter bevölkert und hat eindeutig bessere Anpflanzungsmethoden. Aber auch hier reicht es durch die höhere Bevölkerungsdichte nicht aus, für ausreichende Ernährung zu sorgen.
Malawi hängt am Tropf der USA und Kanada. Regelmässig werden Dörfer mit Hilfsgütern aus diesen Ländern beliefert und familienweise Säcke verteilt.
Ob das Sinn macht steht auf einem anderen Blatt, denn von einem sind wir zutiefst überzeugt, in Afrika hilft nur Hilfe die eine bestehende Initiative unterstützt oder anders gesagt, nur Hilfe zur Selbsthilfe.
Gruss
www.dt800.de
GAGastThemenstarterGast12. Dez. 2005 · #19Danke, td... Danke verbindlichst!
Was hab ich gelernt?: nicht nur Reisen bildet, auch beim Surfen im Internet
kann man was dazulernen!
Gruss Charly