GAGastThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #21Hallo Pascalina,
wir haben es vorgezogen das Auto selbst zu bewachen, auch bei Wernhill. Der Parkplatz ist schon groß und die Aufpasser können nicht überall sein. Unsere Gastgeberin sagte uns, dass ein Aufenhalt im Daan Viljoen Park immer unsicherer wird (Überfälle). Wir sind nicht dort gewesen.
LG
Nanna
ALAlibabaThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #22Noch mal zum Daan Viljoen Park, wir haben uns dort sicher gefühlt,
es war immer irgendein Parkmitarbeiter am Campground,
sogar als ich Nachts zu Toilette mußte hab ich welche gesehen,
kann natürlich auch damit zusammenhängen, daß es wirklich
Überfälle gegeben hat.
Zum Thema Parken an Supermärkten, kann ich nur sagen
wie wir es gemacht haben, ich habe mir immer den Autowächter
z.B. per Augenkontakt geschnappt und ihn auf unseren Wagen hingewiesen,
so daß er auch wußte, daß er ein paar Dollar verdienen kann.
Wenn kein Wächter da war, dann bin immer ich am Wagen geblieben
und hab meine Frau zum Einkaufen geschickt, kam aber nur
zweimal vor.
In 3 Wochen war nur einmal eine Situation, die mir nicht geheuer war,
aber da waren wir auch selber schuld, vor der Bank standen schon genug
Gestalten rum, bevor ich Geld geholt habe, aber mit ein wenig Glück
und finsterem Auftreten, hatte sich das auch erledigt. 8) 😈
Wir waren nur tagsüber in Wdh und bis auf einen lächerlichen Taschendiebstahlversuchs eines Jungen
( bin mir nicht mal sicher ob es einer war, oder ob er tatsächlich nur gestolpert ist ),
haben wir uns in der Stadtmitte sicher gefühlt.
Alles in allem war es was das Sicherheitsgefühl anging ein sehr relaxter
Urlaub, vergleichbar mit Australien,
bei weitem nicht so unangenehm wie z.B. Südamerika oder z.T. auch Asien.
Hängt natürlich, wie in Australien, auch damit zusammen,
daß es einfach wenig Menschen und viiiieeeeeel Natur gibt.
Mein Fazit, in den Städten, wie überall auf der Welt, aufpassen,
ansonsten genießen, genießen, genießen.
😄
AXAxelThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #23Na gut, na gut, Schande über mich, dass ich das ganze verniedliche. Also dann "Butter bei die Fisch".
Aus den letzten Wochen Vorfälle mit Touristen:
Überfallserie auf Touristenbungalows/Appartements in Swakop, mehrere Verletzte
Überfalle am Daan Viljoen Park, Verletze
Überfall am Versteinerten Wald während Besichtigung
Überfälle auf Campingtouristen auf Campingplätzen, hoher Sachschaden
Überfälle auf Lodges im Süden und an der Etosha, Diebstähle während des Essens
Überfall auf Autovermieter in der Stadt während Touristen Autos abholen wollten, sehr hoher finanzieller Schaden
Hab ich was vergessen?
Ach ja Tote bei Verkehrsunfällen, Tendenz wieder steigend.
Stimmt, waren nicht nur Deutsche, auch Österreicher, Italiener, Russen, Südafrikaner und Angolaner betroffen
Vielleicht sollte demnächst ein neue Thema über die Gefahren der
Sackspinne, des "Warteinweilchen", der Fliegenlarven in ungebügelter Wäsche, der Mückenlarven im Sand und stehender Gewässer usw. gestartet werden.
Das würde dann wahrscheinlich die Zahl der Abenteuerurlauber, die zum ersten oder zweiten Mal im Rahmen einer geführten, durchorganisierten Adventure Tour unterwegs sind verringern und den Menschen, die das Land und die Natur lieben die Möglichkeit geben ohne Stress und Lärm Urlaub zu machen.
ASAchim der SpäteThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #24Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
ALAlibabaThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #25Verniedlichen und Verharmlosen finde ich auch nicht akzeptabel,
aber Panik machen ist auch nicht der richtige Weg.
Was von Statistiken zu halten ist, die man nicht selbst
gefälscht hat, weiß ja wohl jeder, und daß einem überall
auf der Welt was passieren kann, das muß man auch nicht extra betonen.
Mich interessieren da eher persönliche Eindrücke, mehr jedenfalls
als irgendwelche Zeitungsartikel.
Deshalb sollten die denen was passiert ist es auch hier berichten aber auch diejenigen
die jahrelang noch nie Probleme hatten sollten zu Wort kommen.
Mal ganz ehrlich, schaut ihr euch nicht andere Urlauber manchmal
an und wundert euch, daß denen noch nix passiert ist,
so wie sie sich verhalten, also mir passiert das öfters.
Das soll aber um Himmels Willen nicht heißen, daß
alle selbst schuld sind die überfallen werden, manchmal hat man halt Pech.
AXAxelThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #26Na also, zurück zu den Tatsachen. Was ich mit meinen Ausführungen sagen wollte (will), die Wahrscheinlichkeit (schon wieder) in NAM überfallen/beraubt zu werden ist m.E. deutlich geringer als eine Panne oder sogar einen Unfall zu haben.
Auf jeden Fall ist die Gefahr auf einem Wochenmarkt/Weihnachtsmarkt/Einkaufszentrum bestohlen zu werden deutlich höher für die Personen, die dort genauso unbedarft herumlaufen wie in NAM.
In allen Sicherheitsschulungen wird deutlich darauf hingewiesen, dass ein Bestohlener/Überfallener zu 90% selber schuld ist, wegen mangelnder Voraussicht, zu ca. 5% das Geschehen kurz vorher durch eine entsprechende Reaktion noch hätte verhindert werden können (Straßenwechsel, Stehenbleiben, Zurückgehen usw.) und nur der Rest eine Situation ist, mit der keiner rechnen konnte. Und wenn ich dann lese, Handtasche?? geraubt, Auto auf die Straße gefahren zum Beladen ( hat das Haus keinen Hof) und Kamera vom Sitz geklaut??. Na Servus, da würde auch keine Polizei auf Korsika oder in den Städten Italiens mehr tun als Papiere zum Ausfüllen auszuteilen.
Ich freue mich auch immer über die Anwort auf die Frage "Wie sahen die Leute denn aus?", na halt "schwarz".
Also nochmal, mit etwas normaler Vorsicht und Vorausschau ist der Urlaub überall, sogar im tiefsten Afrika ein vergnügen, ohne das Ganze hat man auch auf dem Ballermann Probleme.
ALAlibabaThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #27 ohne das Ganze hat man auch auf dem Ballermann Probleme.
Wo is das denn? 😄 😄 😄 im Andromedanebel?
Ansonsten :

SASandraThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #28Vor den Zeitungsverkäufern sollte man sich auch in Acht nehmen. Ich bin immer wieder erstaunt wie leichtsinnig die Touristen sich da zum Teil verhalten. Da wird mit offener Handtasche und Kamera um den Hals Kleingeld abgezählt, während mehrere Zeitungsverkäufer sich drumerum drängeln. Wenn man das Kleingeld nicht passend in der Hand hält, sollte man die Zeitung besser in einem Supermarkt kaufen. Es ist auch gang und gäbe, dass einem die Zeitung über die Brieftasche gehalten wird. Mit der einen Hand wird dann das Kleingeld in Empfang genommen und die andere zieht das Geld unten aus der Brieftasche raus.
In Swakopmund haben in letzter Zeit die Einbrüche in der Nacht zugenommen, vorwiegend in Unterkünfte mit Touristen.
Eine Freundin von mir wurde vor einigen Tagen in der Nacht ausgeraubt, während sie im Bett lagen. Sie vermutet das sie mit K.O. Gas betäubt worden und deshalb nicht aufgewacht sind. Als sie aufwachten war Geld, Schmuck und Handys weg. Die Autoschlüssel, Kreditkarten, Ausweise und SIM-Karte haben die Einbrecher netterweise nicht geklaut. Einem Nachbar von mir, welcher Besuch aus Deutschland hat, ist das selbe auch passiert und ich wohne nicht in einer billigen Gegend. Es kann also jedem und überall passieren. Vermutlich ist bei den Einbrüchen ein Kind dabei, welches auch durch kleinste Fenster reinkommt. Von innen wird dann die Tür geöffnet. Verletzt wurde in den Fällen die mir bekannt sind niemand.
Ich rate übrigens ab unter Alkohol-Einfluss Auto zu fahren, weil man Angst hat ein paar Meter zu gehen. Wenn man in eine Alkoholkontrolle reinkommt landet man im Gefängnis und zwar in der Sammelzelle und muss da die ganze Nacht verbringen. Es werden jetzt immer öfters Alkoholkontrollen gemacht.
So, ich hoffe das ich jetzt nicht zu viel Angst gemacht habe. Passieren kann immer was, aber muss nicht. Einfach etwas vorsichtig sein und am besten den Schmuck nicht mit in den Urlaub nehmen.
So, ich muss jetzt los. Will noch einen Strandspaziergang machen. Ich mache das jeden Abend und trage dabei weder Schmuck noch Geld bei mir. Es ist noch nie was passiert.
Gruss
Sandra
GAGastThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #29Hallo an alle!
Möchte mich mal kurz in die Diskussion einmischen und am Rande
bemerken, das die zwei Überfälle,damals in der AZ.berichtet, von zwei Touris,welche in der Unterkunft überfallen worden sind,zumindest einer
davon,glaube es war ein Österreicher,dieses Geschehniss ihm selbst
zuzuschreiben war. (Auch das gibt es) Was war vorausgegangen?
Er besuchte ein Etablissement ,(geschehen in Swakop.und sicherlich
kann sich so manch einer noch sich wage daran erinnern) und bezahlte
für die Dienste der Hostess nicht den ausgemachten Obulus. so ging
er zu seiner Unterkunft und bemerkte nicht,das diese in Anspruch ge-
nommene Schwarze,ihn darauf verfolgte um zu sehen,wo er sesshaft
ist. Danach zeigte diese Person ihrem Freund oder wie man ihn in
Fachkreisen nennt,sein zuhause. Es dauerte nicht lange,so bekam er
Besuch von diesen ..........und er bekam die Abreibung. Das es so
ein Lokal von käufl. Damen in Swakop.gibt,wusste ich bis zu jenem
Tage auch nicht. Wie erwähnt,auch das gibt es! Der Vorfall wurde
damals nur anders interprädiert. 🤢
KOkonnoThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #30In swakop gibt es einige dieser Dinge . . . .
Die namibische Polizei kämpft in Swakop mit Sonderprogrammen gegen die krassierende Prostitution.
SASandraThemenstarterGast01. Dez. 2005 · #31Nur kurz. Also von dem Vorfall mit den Österreichern und dem Etablissement-Besuch ist mir neu und da werde ich mich morgen doch gleich mal umhorchen. 😄
Die Kriminalität ist im Sommer (jetzt) schlimmer als im Winter, weil halt viele die Fenster auflassen. Es ist jedes Jahr das selbe. So wie es aussieht werden Kinder durch kleine Fenster gequetscht und die machen dann von innen die Tür auf.
Mir sind mehrere vor kurzem passierte nächtliche Einbrüche in Swakopmund bekannt und zwar handelt es sich bei diesen Geschädigten vorwiegend um Ehepaare und Frauen die hier Urlaub machten. Mit Etablissment-Besuchen hatten die mit Sicherheit nichts zu tun.
Das Problem ist in Swakopmund bekannt und es wird viel für die Sicherheit der Touristen getan und der Mehrheit der Touristen passiert auch nichts.
Bei mir wurde erst einmal eingebrochen, aber Dank Alarmanlage war ausser einer kaputten Tür kein Schaden zu verzeichnen.
Gruss
Sandra
GAGastThemenstarterGast02. Dez. 2005 · #32Sandra,
das Problem heisst nicht "es passiert"...., sondern das Problem heisst:
"es wills keiner hören" , oder wahrhaben.... Schau dir die Pfeifer im
Walde an: sie haben Abenteuer gebucht, viele hart an der Grenze ihrer
Budgets, und nun erwarten sie Abenteuer, aber Allianz-versichert....
Der Wertewandel, die Zeitenwende, der Sittenverfall, das ist für andere?
Kleine Kinder? Sie holen die Wertsachen mit Angeln aus offenen Fenstern!
Und nun darf man auf die hochgeistigen Beiträge von anonymen Gästen warten, welche das alles in den Orkus des zynischen Denkens werfen....
Man kann sich drehen, wie man will, der Arsch ist immer hinten. Manchen
mag das neu sein?
Gruss Charly
GAGastThemenstarterGast02. Dez. 2005 · #33Wo in Swakopmund befindet sich denn solch ein Etablissement?
STSteffiundMichaThemenstarterGast03. Dez. 2005 · #34Ich war vor 14 Tagen in Windhoek und habe auch im Tamboti übernachtet.
Ich war alleine dort und Siggi, die Besitzerin hat mir ein Restaurant einige Straßen weiter empfohlen. Ich könne dorthin ruhig zu Fuß gehen, antwortete sie auf meine Nachfrage.
Gott sei Dank bin ich Ihrem Rat nicht gefolgt. Tagsüber in die Stadt bin ich sehr wohl alleine gegangen. Auch das würde ich nach Eurem Bericht nicht wiederholen.
Warum warnen die Leute dort ihre Gäste nicht?
Ulrike
@Ulrike:
Das verstehe ich auch nicht. Zumindest hätte sie darauf hinweisen müssen, nicht im Dunkeln draussen zu sein. Zumal sie sich an unseren Vorfall hätte erinnern müssen. Dort soll es sogar vorgekommen sein, das
Leute überfallen wurden, während man das Tor aufschliesst, um mit dem Auto hineinzufahren.
Welches Restaurant hat sie Dir denn empfohlen?
JOjoliThemenstarterGast05. Dez. 2005 · #35Hallo Namibia-Freunde,
jaaaa - es gibt Raubüberfälle in Namibia. Aber ich muss Axel auch Recht geben: so, wie sich das hier liest, muss ein Erstbesucher den Eindruck gewinnen, als läge hinter jedem Busch ein Räuber auf der Lauer. Und das ist definitiv nicht so. Obwohl ich selbst auch schon mal beklaut worden bin, behaupte ich noch immer: Namibia ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland - wenn man ein paar einfache und eigentlich selbstverständliche Regeln beachtet.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast05. Dez. 2005 · #36GAGastThemenstarterGast06. Dez. 2005 · #37TOTomcatThemenstarterGast06. Dez. 2005 · #38Ja Freunde, sicher gibt es Kriminalität, aber die gibt es halt überall und ich glaube Namibia ist immer noch ein vergleichbar sicheres Reiseland.
Schaut mal nach USA. Raubüberfälle, Mord und Totsachlag gehören dort zur Tagesordnung. Pro Jahr werden dort zB 3000 Teenager Opfer von Schusswaffen.
Thailand, das Land des Lächelns ist mit 15'000 Morden pro Jahr ganz weit vorne in der Statistik.
Tortzdem werden diese Länder ohne jede Bedenken bereist. Ich stelle im südlichen Afrika eine gewissen Paranoida der Einheimischen Bevölkerung fest, die halt aus früheren Zeiten praktisch Null Kriminalität gewöhnt waren.
Gruss Tom
EVevyThemenstarterGast07. Dez. 2005 · #39GAGastThemenstarterGast07. Dez. 2005 · #40Hallo!
Also mal zur Ehrenrettung der namibischen Polizei:
Ich persönlich habe extrem gute Erfahrungen gemacht. Als ich in Windhoek unterwegs war, wusste ich nicht, dass es mittlerweile auch immer mehr als Carguard getarnte Autoknacker gibt. Ich sah einen schönen Parkplatz mit Guards, stellte meinen Wagen dort ab und bat einen Guard, sich um meinen Wagen zu kümmern. Ich war keine 20m gegangen, da hielt ein Polizeiwagen neben mir undder Polizist meinte, dass dieser Guard, dem ich gerade meinen Wagen anvertraut hatte ein Stadtbekannter Autoknacker ist. Als ich mich zu meinem Wagen umschaute, sah ich diesen "Guard" auch schon davonrennen. Der Polizist sagte mir, ich solle mich in meinen Wagen setzen und ihm folgen. Er fuhr dann mit mir bis zur Polizeistation und sagte mir, dass ich meinen Wagen auf dem Dienstparkplatz der Polizei parken solle. Auf diesem Parkplatz wurde mein Wagen nun von 2 Polizisten zu jeder Sekunde bewacht. Ein kleine Aufmerksamkeit für die Hilfe wurde von den Polizisten dankend abgelehnt.
Viele Grüße
Markus