Überfall in Windhoek

66 Antworten · 41,0k Aufrufe · gestartet 27. Nov. 2005 von SteffiundMicha
Antworten
ThemenstarterGast27. Nov. 2005 · #1
Hallo,
leider haben wir in Namibia eine schmerzliche Erfahrung gemacht,
die wir keinem wünschen:
Mitte Oktober sind wir auf dem Weg von einem Restaurant in unsere Lodge
von 2 Schwarzen überfallen worden. Meiner Frau wurde eine Umhängetasche entrissen. Dabei wurde sie von einem der Täter mit einem Messer an der Hand verletzt. Der Schnitt mußte 9 mal genäht werden.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu Fuß draussen zu bewegen.
ThemenstarterGast27. Nov. 2005 · #2
Hallo Steffi und Micha,
so ein Erlebnis kann einem ganz schön in die Glieder fahren - und den ganzen Urlaub überschatten. Daher kann ich Deinen Rat nur allzugut verstehen. Er ist hier zwar schon mehrfach gegeben worden - aber in gewissen Abständen muss er wohl immer wiederholt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man tunlichst ein Taxi nehmen - aber auch nicht jedes: am besten, man lässt sich vom Hotel bzw. vom Restaurant ein Taxi rufen, weil die ihre "Pappenheimer" kennen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast28. Nov. 2005 · #3
Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
ThemenstarterGast29. Nov. 2005 · #4
Hallo zusammen,
der Überfall ereignete sich Kerby / Churchstreet , abends so gegen 20.30 Uhr. Wir waren auf dem Rückweg vom Abendessen in dem Restaurant "Zum Wirt" zu unserer Lodge "Tamboti Guesthouse", als uns ein TAXI (!) überholte und um die Ecke bog. Als wir um diese Ecke bogen, bedrohten uns zwei Männer mit gezücktem Messer und raubten die Tasche. Das Taxi, das sie transportiert hatte, hatte inzwischen gewendet und wartete netterweise dann auf die beiden Kameraden, um sie abzutransportierten. Alles ging blitzschnell und wir hatten soviel "Schiß" wie noch nie im Leben !!!
Der Sohn der Inhaberin der Logde hat uns dann ins Krankenhaus gefahren, am Tag nach dem Überfall sind wir dann zur Polizei gefahren und haben "versucht", Anzeige zu erstatten. Die Polizistin hatte jedoch keinerlei Interesse, diesen Vorfall zu bearbeiten. Wir bekamen ein Blatt Papier, in dem wir Namen etc. eintragen mussten und den Ablauf sowie die geraubten Sachen zu beschreiben hatten. Das ganze wurde dann als "Sworn declaration" von der Dame in Uniform abgestempelt und uns wieder in die Hand gedrückt. Die namibische Polizei hat selbst KEINE Kopie behalten, interessiert die einfach nicht !! Unsere Hausratversicherung in Deutschland, die hoffentlich für den materiellen Schaden aufkommen wird, verlangte neben diesem "Wisch" auch noch eine Anzeige, die bei der deutschen Polizei erstattet wurde. Da waren dann die Damen und Herren "etwas" mehr bemüht... 😄
Die Besitzer der Lodge ( Siggi & Wolfgang) haben uns sehr geholfen !! Siggi äußerte auch den Verdacht, dass uns die "bösen Buben" vielleicht sogar schon im Restaurant beobachtet hatten und uns dann gefolgt sind.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie an einer der vielen Tankstellen, die auf dem Weg von der Independence Ave. zur Kerby Street sind, uns gesehen und eindeutig als Touris ausmachen konnten und eben mal schnell 'nen kleinen Überfall organisiert haben.
Im nachhinein wissen wir, dass wir ziemliches Glück hatten, dass nicht mehr passiert ist, aber dass wir uns auch ziemlich leichtsinnig ( Dunkelheit, offensichtl. als Touris erkennbar etc.) verhalten haben.
Man kann also nicht oft genug auf die "Spielregeln für uns Besucher" hinweisen ! Allen, die ihre Reise noch vor sich haben, alles GUTE !
Steffi & Micha
ThemenstarterGast29. Nov. 2005 · #5
Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #6
Na das ist ja eine Überraschung:

WIr sind im Oktober (07.) Augenzeuge eines ähnlichen Überfalles geworden:

Direkt vor unserem Hotel (zum Glück war das Stromtor dicht) saß eine 6-köpfige Reisegruppe in ihrem Landrover und sortierte innerhalb des Wagens noch ein paar Sachen in der Seitenstraße einer befahrenen Hauptstraße. Auf einmal hält an der Hauptstraße wohl ein Taxi, zwei Schwarze steigen aus, das Taxi wartet, die Schwarzen gehen zum Landrover. Dummerweise hatte die Gruppe die Türen nicht verriegelt und so wurden sie geöffnet und die schwarzen Banditen versuchten zu ergreifen, was sie bekommen konnten. Zum Glück konnte die Gruppe sich durch schreien und Boxen wehren, denn offenbar waren die Räuber unbewaffnet. Als ihnen das zu lange wurde, rannten sie wieder zum Taxi und brausten davonl. Keine Ahnung wie sie auf die Reisegruppe aufmerksam geworden sind, denn die waren ja gerade erst in den Wagen eingestiegen. Offenbar streifen die Ganoven auf der Suche nach Opfern per Taxi durch die Straßen!


ALSO: VORSICHTIG SEIN! ERST RECHT IM DUNKELEN IMMER WAGEN VERRIEGELN UND AUCH INNERHALB DES WAGENS KEINE WERTSACHEN SORTIEREN ODER IRGENDWO GREIFBAR HABEN!!!!
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #7
Hallo,
auch wir wurden Zeugen eines Diebstahls aus einem Auto. Es war im Oktober an einem Sonntagmorgen gegen 10.00 Uhr und wenig Verkehr. Ein Gast aus unserer Unterkunft in der Dr. Frans Indongo Street wollte abreisen. Sein Auto fuhr er aus dem Hof auf die Straße direkt vor den Hauseingang. Während er sein Gepäck aus dem Zimmer holte hörte wir einen Knall. Die Autoscheibe war eingeschlagen und der Fotoapparat auf dem Rücksitzt war weg. Das ging alles blitzschnell. Man sah nur noch die Männer wegrennen und in einem Auto verschwinden. Offensichtlich werden die Straßen, auch am helllichten Tag, nach Beute abgefahren.

Gruß Nanna
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #8
Hi,

noch ein Tipp am Rande:

nichts von Wert auf dem Amaturenbrett oder der Ablage auf der Beifahrerseite liegen lassen, auch wenn Ihr im Auto sitzt, und die Fenster sind unten, gibt es Leute, die greifen einfach ins Auto rein, vorranging an belebten Ampeln usw.

MFG

Raik
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #9
Hallo ,

wie sieht es denn aus, wenn man in Supermärkten einkaufen geht? Wir übernehmen den Wagen am Flughafen und wollen dann ja erstmal in der Wernhill Shopping Mall einkaufen, sowie zum NWR die Permits holen.
Sollte lieber der Partner im Auto bleiben, wärend wir Weibsen die Lebensmittel besorgen? Oder sind die Supermarkt-Parkplätze security-gesichert? Da wir den ersten Tag bis zum Daan Viljoen Park wollen, haben wir ja unser gesamtes Gepäck im Auto liegen.

LG

Pascalinah
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #10
An Supermärkten sind in der Regel Aufpasser,
in der Wernhill Shopping Mall auf alle Fälle.
Daan Viljoen Park für die erste Nacht ist ne gute Wahl,
macht auf alle Fälle ne Wanderung, wir haben da geleich
unsere ersten Giraffen hautnah erlebt.
Was für Permits wollt ihr denn holen?
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #11
Was für Permits wollt ihr denn holen?

Wir haben einige Campgrounds vorgebucht. Vielleicht wäre es auch ohne Vorbuchung gegangen, aber nun haben wir sie... :?

danke für deine schnelle Antwort!

LG

Pascalinah
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #12
Ich war vor 14 Tagen in Windhoek und habe auch im Tamboti übernachtet.

Ich war alleine dort und Siggi, die Besitzerin hat mir ein Restaurant einige Straßen weiter empfohlen. Ich könne dorthin ruhig zu Fuß gehen, antwortete sie auf meine Nachfrage.

Gott sei Dank bin ich Ihrem Rat nicht gefolgt. Tagsüber in die Stadt bin ich sehr wohl alleine gegangen. Auch das würde ich nach Eurem Bericht nicht wiederholen.

Warum warnen die Leute dort ihre Gäste nicht?

Ulrike
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #13
Hallo Pascalinah,

wenn Ihr Euer gesamtes Gepäck im Fahrzeug lassen müßt, dann empfehle ich Euch unbedingt dieses persönlich zu beaufsichtigen. Im Wernhill und Gustav Voigts Center sind zwar gewissermaßen "Aufpasser", allerdings haften die Betreibergesellschaften der Parkhäuser für keinerlei Schäden (steht auch so auf dem Parkschein)! Mir wurde vor einiger Zeit in einem dieser Parkhäuser die Radabdeckung einer Alufelge geklaut. Der "Wächter" stand bei meiner Rückkehr neben dem Fahrzeug. Naiv, wie ich manchmal doch immer noch bin, dachte ich mir noch, na da habe ich ja sicher geparkt 🙄 und bemerkte erst bei der Ausfahrt, dass eine weitere Abdeckung nur noch an einer Schraube hing und vor sich hinklackerte. Nach meinem Anruf bei der Betreiberfirma war für mich klar, dass ich dort nie wieder parken würde!
Sollte es irgendwann mal unbedingt notwendig sein, das Auto in Windhoek vollbeladen abzustellen, dann evtl. auf dem großen Parkareal gegenüber dem "Supreme Court" in der Stadtmitte und dort gleich am Wärterhäuschen. Dem Schrankenbediener 5 oder 10 Dollar für den Extradienst geben und es passiert "fast garantiert" nichts.

Zum Überfallthema: Aufpassen am Geldautomaten!!! Vor drei Wochen wurden einem unserer lieben Gäste die Kreditkarte von einem "behilflichen" namibischen Mitbürger aus dem Schacht heraus geklaut. Also immer darauf achten, dass sich weitere "Kunden" am Geldautomaten sicher hinter der eingezeichneten Linie befinden. Das entnommene Geld am besten gleich aus dem Ausgabeschacht irgendwo hineinstecken, z.B. in die Hosentasche, wo es sicher ist.

Vorgestern hatten wir Gäste für die letzte Nacht, die vor drei Wochen Opfer eines versuchten Handtaschenraubes auf dem Weg zu Ihrer Pension am Hosea Kutako Drive wurden. Mit Mühe und Gewalt gelang es den beiden in der Abenddämmerung die Tasche zu behalten und zur Unterkunft zu fliehen.
Wenn Ihr also abends in Städten unbedingt zu Fuß unterwegs sein wollt, dann bitte keine Taschen o.ä. offen tragen, Augen auf und wenn möglich die Guccis im Schrank lassen und die von Addidas anziehen 😉

Viele Grüße aus einem herrlich sonnigen Namibia (ohne Mauer und Elektrozaun)

Ralph
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #14
Hallo Ralph,

danke für deine Warnung. Genau auf dem von dir angegebenen großen
Parkplatz wollte uns bei unserem ersten Nam-Urlaub ein kleiner Bengel den Wagen aufbrechen. Der Securityman hat`s verhindert.

O.K. die Männer bleiben während des Einkaufens an den 4wd`s ... Männer stören dabei ja sowieso nur 😄. und außerdem müssen wir das zu Hause ja auch alleine machen.

Und die Guccis lasse ich lieber gleich im Laden Die brauch ich hier nicht und in Namibia dann wohl erst recht nicht 😉

LG

Pascalinah
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #15
Hi aus München,
ich mische mich ja ungern in genau diese Diskussionen ein, denn über dieses und ähnliche Themen wurde oft genug geschrieben.
Ich empfehle in diesem Fall die Statistik der eigenen Polizeibehörde zu lesen, evtl. auch die der Städte in einer ähnlichen Größe.
Hier in München haben wir pro Tag am Weihnachtsmarkt bis zu 20 gemeldete und oft auch stattgefundene Handtaschendiebstähle, am Oktoberfest noch mehr.
Dieses Jahr wurden auf den deutschen Autobahnen mehr als 70 Übergriffe auf parkende Wohnmobile mit schlafenden Insassen gemeldet, in den Skandinavischen Ländern und speziell in Italien, Frankreich, Spanien usw. noch mehr.
In Rom, Madrid, Neapel, Barcelona usw. würde kein normaler Mensch abends mit einer Handtasche am Arm an der Straße entlang laufen, also "be cool".
Es kann überall jeden Unvorsichtigen erwischen, manchmal auch die, die glauben besonders vorsichtig zu sein und deshalb auffallen.
Ich bin in den mehr als 20 Aufenthalten in SA, NAM, Niger, Uganda usw. noch nie überfallen worden, auch nicht nachts, auch nicht in Jo´burg in den "Schwarzen Vierteln", was natürlich auch Glück gewesen sein kann.
Axel
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #16
... das erinnert mich an einen Fall der vielen Fälle des Diebstahls eines 600er SL direkt vor dem Präsidiumgebäude (gegenüber vom Orientteppichladen)... 😉

Lieber Axel,

es geht hier im Thread doch nicht um den Münchener Christkindlmarkt oder deutsche Rastplätze. Obwohl ich Dir schon ein wenig Recht gebe, müssen wir doch die Relationen beachten... ich meine wieviele Touristen Europa und wieviele Namibia be- und durchreisen. Es geht hier selbstverständlich nicht um Bangemachen, sondern um die Weitergabe von Sicherheitsratschlägen und Verhaltensweisen, die jemand z.B. aus München nicht kennt. Oder hättest Du etwa Angst nachts z.B. vom Hirschgarten zum Hauptbahnhof zu Fuß zu gehen. Sicher nicht. In Windhoek allerdings könnte eine ähnliche "Tour" mit größerer Wahrscheinlichkeit sehr böse, um nicht zu schreiben fatal enden. Und dass, wie geschrieben in Windhoek im Gegensatz zu Neapel etc. Leute nachts mit Handtaschen rumlaufen rechtfertigt sicherlich die Weitergabe dieser Tips.

Deine diversen Reisen durch Afrika liegen sicherlich z.T. schon längere Zeit zurück und die Lage, gerade hier in Namibia in den Städten verschlimmert sich wirklich drastisch. Der Modus Operandi der Gangster ist meist der gleiche und ist hier z.T. schon beschrieben. Leider ändert an dieser Situation die neu installierte Stadtpolizei nur wenig. Über diese Institution gäbe es ähnlich viel zu berichten als hier über Nampol schon geschrieben steht.

Wünsche Euch eine schöne und sichere Winternacht 😉

Ralph
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #17
Hallo Axel,

ist ja alles schön und gut, aber was stört dich daran, dass hier Warnhinweise weiter gegeben werden?
Wenn ich dieses blöde Gelaber ala.. "dieses Thema wurde schon x-mal durchgekaut..." lese. 😈 Wenn`s dich stört lies doch drüber hinweg. Ob du`s glaubst oder nicht: es gibt noch Leute, die nicht schon seit Jahren dieses Forum verfolgen und daher dankbar für genau solche Tipps sind, wie sie Ralph, Alibaba und ander geben!

Pascalinah
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #18
Hallo Ralph, hallo Pascalinah,
Mir geht es hier um die Panikmache. Ich stelle hier immer wieder fest, dass manche Erstreisende glauben, sie fahren in die Amazonaswälder usw. und um manchmal völlig obskure Ratschläge bitten, diesselben Personen würden auf diese Fragen im Bekanntenkreis die gleichen Antworten geben, die sie hier bekommen.
Für die alten Südwester hat sich die Situation seit 1989 deutlich verschlechter, für "mich" Großstädter ist es entspannend, in so einer relaxten Atmosphäre Urlaub zu machen. Statistisch gesehen hat sich die Situation in NAM nicht verschlechtert, es wird nur mehr berichtet.
Ich traf diese Jahr in WDH eine "allein reisende" Frau aus Deutschland, die 2 Wochen nur mit Führer unterwegs war, weil weiße Frauen "ständig" vergewaltigt werden.
Und Menge der Touristen, ach ja, Vorfälle in Kenia, Tunesien, Algereien, Ägypten usw.
Und ansonsten fahre ich seit mehr als 10 Jahren regelmäßig ein bis zwei mal pro Jahr Richtung SA,NAM,BOT, kann also über den Unterschied der letzten Jahre sicher profund berichten.
Axel
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #19
Statistisch gesehen hat sich die Situation in NAM nicht verschlechtert, es wird nur mehr berichtet.
Es stimmt mich ein wenig nachdenklich, dass Du auf die Stastistiken namibischer Polizeibehörden etwas gibst, kennst Du doch sicherlich das Zustandekommen der Deutschen.
Hast Du nicht gelesen, wie der Fall von der Polizei im Eingangsposting bearbeitet wurde? Auch unsere Gäste haben den Fall des versuchten Raubes nicht angezeigt.
Hast Du schonmal in Wanaheda die Dienststelle samt Zellen gesehen? Weist Du nicht, dass die Polizei intern sämtliche Telefonleitungen gekappt hat, keine Transportmöglichkeiten zum Tatort zur Verfügung stehen... ein Tatverdächtiger sich eine 45er holt und sich am Eingang zur Dienststelle (selbst?) erschießt? In der RSA wöchentlich 1000 Frauen (offiziell)vergewaltigt werden?
Aber ich sehe schon, das profunde Wissen des deutschen Polizeibeamten geht weit über Länder- und Kontinentgrenzen hinaus... auch wenn er es nicht schafft einen gestohlenen Testarossa aus Sirmione am Gardasee zurückzuholen...der da zur Abholung steht!

be cool! keep cool! Keine Panik! Hauptsache die Bremslichter funzen sonst gibt's ne Kostenpflichtige 🙄
ThemenstarterGast30. Nov. 2005 · #20
@Axel:

Die Situation Windhuks z.B. mit München zu vergleichen ist wirklich absurd. In Windhuk lauern überall Leute, die Dich als "reichen Weißen" gerne um einige Sachen erleichtern würden.
Polizeischutz ist dort nur bedingt erhältlich, jedenfalls bei weitem nicht in dem Maße wie in Deutschland überall!

Das Entdeckungsrisiko für Täter ist somit recht gering und damit steigt natürlich der Anreiz. Das vielleicht statistisch ebensoviel passiert, liegt ganz sicher, wie erwähnt, an der desinteressierten Vorgehensweise der örtlichen Polizei und zweitens auch daran, dass diejenigen, die potenzielle Opfer sind, auch viel vorsichtiger sind und viel größere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, wenn sie überhaupt im Dunkeln auf der Straße sind. Wo aber die Straßen leer sind, da kann auch kein Räuber seine Beute machen. Das bedeutet dann aber nicht, dass die Straße sicher wäre!
Dieses Thema ist geschlossen — neue Antworten sind nicht möglich.