schon wieder "Neulinge" - campen oder Lodges?

12 Antworten · 4'609 Aufrufe · gestartet 01. März 2009 von Pia
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Themenstarter57 Beiträge · seit 200901. März 2009 · #1
Hallo zusammen,

wir wollen im Sept./Okt. diesen Jahres nach Namibia - das erste mal Afrika....

da stellen sich viele Fragen - habe auch schon viel gelesen und viele Fragen geklärt - aber die wichtigste steht noch im Raum.

Wir hadern zwischen normalem Mietwagen und Unterbringung auf Gästefarmen und Lodges oder aber 4x4 mit Dachzelt...

Es soll nicht zuuuu teuer werden....so ein 4x4 mit Dachzelt kostetja auch locker 90 _Euro pro Tag....

Könnt Ihr uns Entscheidungshilfen geben?

Freu mich auf Antworten....

Viele Grüße,
Pia
655 Beiträge · seit 200601. März 2009 · #2
Liebe Pia, herzlich willkommen im Forum! Die Antwort wird eine Abwägung aus einem Blick aufs Konto, einem Blick auf die eigene Konstitution, auf die Interessenschwerpunkte, auch die Jahreszeit sein (gibt sicher noch mehr aspekte...). Wir haben nahezu alle Varianten wie Womo, Uraltlandy mit Dachzelt, Pkw mit Bodenzelt (außer teure Lodges) durch. Die Orte, die die meisten Erstfahrer ansteuern, sind durchweg mit einem Pkw zu erreichen (siehe www.goamus.org). Wenn er ein wenig höher gebaut ist, desto besser. Da Ihr aber in einer der vielen Hochsaisons unterwegs sein, ist die Auswahl vll jetzt schon ein bisschen eingeschränkt. Das im Blog beschriebene Auto war von Alamo, aber es gibt bestimmt auch andere günstige Anbieter. Wie beschrieben passte auch die komplette Campingausrüstung in das Auto. Ein/zwei Nächte auf einer Gästefarm sind bestimmt eine gute Idee, weil man von den Besitzern meistens viel über das Farmerleben erfahren kann. Zum Einstieg in Winhuk kann ich Dir Kashima b+b emphehlen, Jeanette hat auch viele Tipps auf Lager. Viel Spaß weiter bei den Vorbereitungen und eine wunderschöne Fahrt und lb Gruß von Helga
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1'927 Beiträge · seit 200802. März 2009 · #3
Hallo Pia,

wir hatten letztes Jahr einen 4x4 mit Dachzelt, waren in 3 Wochen aber nur 5 mal campen, ansonsten auf Lodges und Gästefarmen.

Die Kombination war eigentlich genial. Flexibel, kein Vorbuchen, man kann den Ferienverlauf wunderbar nach Lust und Laune dosieren....

Auf den Lodges bist Du näher am Menschen, am Camp in der puren Natur. Gästefarmen sind vereinzelt auch sehr preiswert, man wird aber mitunter sehr "familiär" vereinnahmt.

Preislich ist campen wohl (noch)am günstigsten, oft sehr komfortabel und man hat die Vorteile des 4x4.

Gruß
Peter
410 Beiträge · seit 200704. März 2009 · #4
Hallo Pia,

die Frage ob Lodges oder Camping ist sehr individuell......
Mein Mann und ich haben im Oktober 2007 eine Rundreise mit 4x4 mit Dachzelt gemacht und waren von dieser - für uns neuen Erfahrung - zutiefst beeindruckt. Wir hatten 3 Wochen Glück mit strahlend blauem Himmel und Traumwetter.
Das allergrößte Highlight Namibias war für uns im Nachhinein das campen in dieser wunderschönen Landschaft und die Nähe zur Natur -was wir bei Übernachtungen in Lodges definitiv nicht erlebt hätten. Wir hatten die meisten Nächte die Campingstellen auf den Farmen oder "Parks" für uns alleine. Das muss man allerdings mögen. Wir liebten es !!!
Bedenke allerdings, dass im Oktober die Nächte frisch und feucht werden können, d.h. abends warme Kleidung und nachts einen guten, warmen Schlafsack.
Ich hatte viel Zeit in die Vorab-Planung gesteckt (mit vielen super Infos aus dem NamibiaForum zu aussergewöhnlichen/exklusiven Campingstellen etc. und auch einiges vorreserviert).Hier einige unserer Lieblingscampingstellen:
RED DUNE CAMP, Gochas (war unser absoluter Camping-Highlight), Koiimasis Farm, FishRiver Koelkrans, Brukkaros, Spitzkoppe, Blutkoppe (Archers Rock), Gecko Camp.

Wir werden in Afrika nur noch per Allrad und Dachzelt unterwegs sein.

Die Entscheidung musst allerdings Du selbst treffen ob Du die absolute Abgeschiedenheit suchst oder nicht.....

Grüße
Sternschnuppe
348 Beiträge · seit 200804. März 2009 · #5
Also wir waren und werden auch viel Camping bei unseren Touren machen.
Sicher dazwischen auch mal eine Lodge oder eine Gästehaus.
Allerdings wollen wir kein Dachzelt, sondern immer nur Bodenzelte.
Bis jetzt sind wir damit immer sehr gut gefahren.
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Themenstarter57 Beiträge · seit 200904. März 2009 · #6
Vielen lieben Dank für Eure Infos :o)Besonders Dir "Sternschnuppe" für die Tips der schönsten Plätze:o)

Wir tendieren nun auch zu einem 4x4 mit Dachzelt. Ist ein Kurs von 75,00 Euro (incl.SuperCover+Glas+reifen)pro Tag annehmbar? Kann mir jemand noch einen Anbieter empfehlen? (habe Angebote von African Car Hire, Savanna und Caprivi-Carhire....)

Ich plane sehr gerne - deshalb denke ich werde ich bestimmt noch die eine oder andere Stunde hier im Forum mal verbringen....

Viele Grüße,
Pia
7'272 Beiträge · seit 200604. März 2009 · #7
Hallo Pia

Camping ist eine sehr gute Wahl. Ihr seid dadurch auch viel flexibler, da Ihr viel weniger zu reservieren braucht. Im Menu unter Camping findest Du noch einige Liste von Campingplätzen. Wir nehmen zum Beispiel von der Thomas Richter Liste immer eine gedruckte, aktuelle Kopie mit.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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410 Beiträge · seit 200707. März 2009 · #8
Hallo Pia,

gehe auch mal auf die Seit www.thomasrichter.de/namibia/camping-liste-download.htm
Hier findest Du eine Vielzahl von Campingplätzen mit Bewertungen - die Liste hat mir auch sehr geholfen.

Ein Tip noch.Wenn Ihr im Red Dune Camp campen wollt (Umweg lohnt auf alle Fälle) reserviert auf alle Fälle das "Exclusiv Red Dune Camp" per E-Mail vor (mariet@iway.na) dann habt Ihr die Düne ganz für Euch alleine. Ich versuchte Dir ein Bild anzuhängen von Red Dune - da ich kein Technik-Freak bin, weiss ich allerdings nicht ob es klappt...

Im Etosha-Park hatten wir übrigens auch eine feste Unterkunft (Bungalow) gebucht - die Campingplätze dort waren total überfüllt (und wenig idyllisch) und wir waren froh dass wir dort nicht gecampt haben.

Zum Auto kann ich nicht viel sagen. Wir hatten Britz und haben viel mehr gezahlt - waren aber auch nicht so sehr zufrieden......

Grüßle und viel Spaß bei der Planung !!!
Sternschnuppe
544 Beiträge · seit 200607. März 2009 · #9
Hallo Pia,

hier ein paar Bilder vom Red Dune Camp.

[bild: 88326]


[bild: 66817]

Weitere Bilder findest Du in unserem Album.
Sehr hilfreich bei der Urlaubsplanung ist neben der Thomas Richter Liste auch:
Trummis Liste - Unterkunft und Camping in Namibia. Erhältlich bei:
www.namibiana.de


Liebe Grüsse von
Ute und Werner
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Themenstarter57 Beiträge · seit 200908. März 2009 · #10
hallo Ute,

vielen Dank für die Fotos :o) total klasse!!!
Ich habe hier schon so viel gelesen - kann mich aber einfach nicht entscheiden - wie unsere Route aussehen soll, da ich hier ja immer wieder lese, dass man in Sesriem und auch Etoscha am besten jetzt schon für sept./okt. die Plätze reservieren soll. Und dann frag ich mich immer wieder, wie lange wir in Etosha bleiben sollen - zur Zeit denke ich 2x in Okaukuejo, (Halali 1x), Namutoni 2x, und dann vielleicht noch 2 Nächte im Onguma safari camp?! zuviel???? vorallem sollen die Plätze im Park auch nicht toll sein....dann doch lieber ein DZ buchen?
Schrecklich diese Unentschlossenheit...

viele Grüße,
Pia

P.S. Kann man von Windhoek bis Red Dune durchfahren, oder ist das nicht empfehlenswert?
544 Beiträge · seit 200608. März 2009 · #11
Hallo Pia,

Pia schrieb:
Kann man von Windhoek bis Red Dune durchfahren, oder ist das nicht empfehlenswert?

Das Red Dune Camp liegt ca. 37 km südlich von Gochas an der C15.
Von Windhoek aus ist es möglich an einem Tag (auch mit Fotostopp) bis dahin durchzufahren.

Liebe Grüsse von
Ute und Werner
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3'491 Beiträge · seit 200608. März 2009 · #12
Hallo Pia,
vorausgeschickt - wir sind keine Camper.Dennoch haben wir einen ganz guten Überblick über die Campingplätze in Etosha. Da ist in den letzten Jahren an den sanitären Anlagen viel verbessert worden - aber es sind nach wie vor reine Sandplätze mit ziemlichen Auftrieb und sehr wenig schön gelegen.Zumindest in Etosha würde ich immer feste Unterkunfte vorziehen. Es ist nur fraglich, ob Ihr da jetzt noch etwas bekommt.An Eurer Stelle würde ich versuchen, so lange wie möglich in Etosha zu bleiben - gerade zu Eurer Reisezeit lohnt sich das.
Gruß Joli
348 Beiträge · seit 200808. März 2009 · #13
Hoffentlich lohnt sich etosha in diesem Jahr - wünsche es euch.
Nur ist dieses Jahr ein sehr sehr gutes Regenjahr und somit weiß man nicht, ob die tiere auch zu den Wasserlöchern kommen, da sie ja auch anderweitig Wasser finden können.
Wünsche es euch aber trotzdem.

Namutoni hat schönen Campingplatz im Grünen. Vom Campingplatz an sich der Schönste.
Okaukuejo ist der Campingplatz etwas sandiger, hat aber noch Bäume und die Gesamtanlage hat dort noch ein sehr schönes Wasserloch.
Naja, Halali geht schon mal für eine Nacht - hat dann denn Vorteil, daß man sich tagsüber auf dem Weg mehr Zeit lassen kann und schön Tiere gucken kann.
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