Selbstfahrertour Namibia/ Botswana

9 Antworten · 2'940 Aufrufe · gestartet 08. Feb. 2009 von maisha marefu
Antworten
Themenstarter3 Beiträge · seit 200908. Feb. 2009 · #1
hallo zusammen,

meine freundin und ich wollen ende april für 2 wochen nach namibia und botswana. wir wissen das die zeit relativ knapp bemessen ist, deshalb unsere frage an euch, was würdet ihr mit rein nehmen:

im moment wollen wir von windhoek aus starten, uns über dern etosha national park auf den weg nach botswana machen und dann über den chobe national park und das okawango-delta zurück nach windhoek fahren.
für 2 wochen vielleicht etwas zuviel?

für antworten wären wir sehr dankbar...
630 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 · #2
Hallo "bwana",

willkommen im Forum.

Ihr werdet Euch leider einschränken müssen. Namibia (mit Etosha) und Botswana in zwei Wochen dürfte wirklich zu viel sein. Wenn Ihr keine Möglichkeit habt, Euren Urlaub auf drei Wochen zu verlängern, würde ich nur Namibia besuchen.

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
3'491 Beiträge · seit 200608. Feb. 2009 · #3
Hallo Bwana,
wie Klaus schon sagte - für beides sind 14 Tage wirklich viel zu wenig. Ich musste mich auch mal mit 14 Tagen bescheiden - und da sind wir nur nach Etosha gefahren. Aber selbst dazu würde ich Dir im April nicht unbedingt raten. Mein Vorschlag: mach in diesen 14 Tagen eine "kleine Namibia-Runde", d.h. mit den Zielpunkten Windhoek ( 1 Nacht)- Bagatelle ( 2 Nächte )- Sossusvlei ( 2 Nächte )- Swakopmund ( 4 Nächte )- Erongo ( 3 Nächte )- Windhoek ( 1 Nacht ).
Bei dieser Gelegenheit: Du hast einen Nickname gewählt, der zwar frei war, aber dennoch sehr eng mit einem Forumsmitglied verbunden ist: nämlich mit Carsten Möhle, der unter der Web-Adresse www.bwana.de ein Reiseunternehmen betreibt. Ich fände es nett ( und fair), wenn Du ihm diesen Namen lassen und Dich für einen anderen Nickname entscheiden würdest.
Danke Joli
470 Beiträge · seit 200608. Feb. 2009 · #4
Hallo Bwana

Etosha und eine schlanke Tour durch Nord-Botswana kann man grundsätzlich schon in 14 Tagen machen. Besser wären drei oder vier Wochen (...oder Monate?), aber das liegt nicht immer drin.

Also:

1. Nacht Nähe Otjiwarongo
2. und 3. Nacht Etosha
4. Nacht Rundu
5. und 6. Nacht Kasane
7. und 8. Nacht in Savuti, z. B. Savute Safari Lodge
9. Nacht Mogotlho Lodge, südl. Mababe Village
10. und 11. Nacht Moremi, z. B. Camp Xakanaxa
12. Nacht Ghanzi
13. Nacht Umgebung Windhoek

Daraus siehst Du, wie die Reise verlaufen müsste. Es bedeutet, dass Du nur in Camps und Lodges unterkommen kannst, da die wenigen Camp Sites ausgebucht sein dürften.

Idealer wäre, wenn Du auf Chobe oder Etosha verzichten würdest. Im ersteren Fall könntest Du nach Etosha via Rundu - Divundu über die Mohembo Grenze an den Panhandle, dann weiter nach Maun. Von dort aus den Khwai - North Gate - Xakanaxa Loop oder einfach das Auto stehen lassen und für ein par Tage per Flugzeug ins Delta.

Im letzteren Fall könntest Du eine zweite Nacht in Savuti und eine zweite Nacht in Mogotlho nach Xakanaxa einlegen und hättest noch einen Tag Reserve.

Viel Spass beim Planen

Beste Grüsse

Patrick
www.mywilderness.net
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2009
190 Beiträge · seit 200708. Feb. 2009 · #5
Hallo bwana,

willkommen unter Gleichgesinnten:)

Stimmt schon,- zwei Wochen sind wirklich sehr knapp!
Wenn Ihr für Euren Trip aber hauptsächlich Botswana ins Auge gefasst habt, könnte die Zeit gerade so reichen. Etosha müsste dann allerdings ausfallen. Dafür hättet Ihr im Chobe u. Moremi aber ausreichend Tierkontakte.
Hier mein Vorschlag (entspricht dem Anfang unserer für Mai 09 geplanten Tour):

1. Ankunft, Fz-Übernahme, Einkauf, Übern.z.B.Ondekaremba
2. Übern. Nähe Ghanzi, z.B. El Fari Camp
3. Ü. Kaziikini Camp
4. Ü. Third Bridge od. Xakanaxa
5. Ü. North Gate (Khwai)
6. + 7. Ü. Savute
8. + 9. Ü. Ihaha
10.+11. Ü. Nambwa Camp (Caprivi)
12. Ü. Roy´s Camp (nörd. von Grootfontein)
13. Ü. Nähe Winhoek
14. Rückflug.

Wie gesagt,- es wird eng und Ihr habt auch ein paar sehr lange und recht langweilige Fahrtage dabei.
Dazu kommt die Problematik, so kurzfristig noch Camps in den NP zu bekommen.
Nehmt es deshalb bitte nur als Anregung.

Gruß Uwe
DER WEG IST DAS ZIEL
Themenstarter3 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #6
danke zuerst einmal für die schnelle antwort...
hatten uns schon gedacht,das das alles sehr eng wird und etwas viel, aber immer gut, wenn man sich noch eine paar andere meinungen einholen kann!

das mit dem nicknam tut mir leid, werde in demnächst ändern, nur funktioniert das momentan nicht...
470 Beiträge · seit 200609. Feb. 2009 · #7
...bitte lass Deinen Namen ruhig so, wie er ist. Wenn Carsten den Nickname wollte, hätte er ihn schon lange für sich gebucht.
www.mywilderness.net
5'479 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #8
Etosha und der Norden Botswanas lassen sich gut in 14 Tagen bereisen. Habe ich selbst schon zwei mal gemacht.

Windhuk-Etosha und Maun-Windhuk lassen sich gut in jeweils einem Tag fahren. Etosha-Kasane kann man gut in zwei Tagen mit Übernachtung bei den Popa Falls fahren. D.h. die gesamten übrigen Tage stehen für die Nationalparks voll zur Verfügung.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter3 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #9
hallo topobär!

danke für deine antwort. schon 2 mal diese route,dann bist du ja schon ein richtiger experte 😉

wie warst du denn unterwegs? hast du den mietwagen vor ort gemietet oder schon von deutschland aus die reise geplant gehabt (mietwagen, untekünfte, route..)?
gibt es bestimmt unterkünfte, die du uns empfehlen könntest, oder ne bestimmte route etc. sind für anregungen immer dankbar.

gruß dominik
5'479 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #10
Wir waren beide Male mit Geländewagen und Zelt unterwegs.

Den Mietwagen haben wir immer von Deutschland aus gebucht, um vor Ort nicht noch mit solchen Aktionen Zeit zu verlieren.

Vorgebucht haben wir lediglich die Campsites in den Nationalparks Botswanas. Dies empfehle ich sehr, da die Kapazitäten sehr begrenzt sind und man vor Ort kaum eine Chance auf einen freien Platz hat.

Bei weiteren Fragen helfe ich gern.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"