MÄMäckentoschThemenstarterGast08. Feb. 2009 · #1Hallo,
ich habe mir einen Reiseführer für Namibia gekauft. Nun lese ich, dass ich alles buchen soll.
NP´s, Campingplätze, 4x4 Trails, sogar Wanderungen. Kann das sein? Kann ich micht nicht
frei bewegen? Ich kann doch meine Tour nicht auf den Tag genau planen. Wenn es mir
irgendwo gefällt, möchte ich vielleicht auch mal länger bleiben wie gedacht. Wie macht
ihr das so?
Kann ich in meinem Camper auch mal außerhalb von Campinglätzen übernachten?
Mäckentosch
Axel1'130 Beiträge · seit 200608. Feb. 2009 · #2Die Frage läßt sich einfach oder schwer beantworten😄 .
Ich persönlich fahre immer über Weih/Neujahr und buche max. die erste (weil bei Freunden) und die letzte (wegen der Wagenabgabe und der Abholung zum Flughafen), alles andere ist offen. Es kann dann natürlich passieren, dass du bei frequentierten Plätzen keinen Platz findest, was mir selbst in der Etosha noch nie passiert ist, es gibt auch Plätze, die dich ohne Buchung nicht aufnehmen (Palmwag). In diesen Fällen fahre ich zum nächsten Platz, da ich selten mehr als 4 Std oder 200km unterwegs bin und einen Liste der üblichen Verdächtigen habe, ist ein Ausweichquartier schnell gefunden. Sollte ich auf einer Lodge campieren wollen, rufe ich bzw. meine Gastgeber von meiner letzten Übernachtung oder wenn ich Netz habe an und frage nach Platz oder Alternativen. Bei Übernachtungen in Städten (Swakop usw). kann es auch mal mehr als ein Anruf sein, bis ich was finde. Ich habe aber dadurch die Möglichkeit, zu fahren wie ich möchte.
Es gibt natürlich auch Personen, die gerne jeden km und jeden Halt genau geplant haben wollen (incl. der Zeit für die Essensausgabe), für die ist das nichts.
Bei Ausflügen usw. kann natürlich eine vorherige Abfrage gut sein, der Veranstalter muss ja planen können, da ich alles selber mache ( Wüstenellis, Löwen im Hoanib, Khaudom usw) und kein Interesse an den Standardsehenswürdigkeiten habe, habe ich da keine Erfahrungen.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Andrea 1961306 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 · #3Hallo, wir haben bei unserer 1.Namibia Tour alles vorgebucht und uns dann später mitunter geärgert, dass wir nicht länger bleiben konnten. Beim 2. Trip haben wir dann auch nur die 1. und letzte Unterkunft gebucht und sind prima klar gekommen. Wir waren beide Male im November unterwegs. Da war das auch auf den Campingplätzen kein Problem. Besondere Aktivitäten sollte man aber vorbuchen, z.b. haben wir einen Flug über den Sossusvlei gemacht. Da kann man u.U. Pech haben, wenn das nicht vorgebucht ist.
Aber insgesamt stimme ich Axel zu, es ist wirklich besser. das ziemlich individuell zu gestalten. Wir fahren deshalb im November auch wieder.
Viele Grüße Andrea
karl406 Beiträge · seit 200608. Feb. 2009 · #4hallo!
ich stimme andrea und axel voll zu.
man muss etwas flexibel sein und ev. in kauf nehmen,das bei etwas pech, irgendeine aktivität nicht machbar ist.
ist mir eigentlich nie passiert und somit fahre ich wieder ohne buchung los und lass mich überaschen.
mein arbeitstag ist verplant und somit möchte ich im urlaub etwas freiraum.
aber wie gesagt, ich bin nicht traurig wenn mein wunsch campingplatz nicht frei ist und ich etwas anderes suchen muß.
wünsche allen einen schönen sonntag
gruß
karl
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Feb. 2009 · #5Hallo Mäckentosch,
ich glaube, an dieser Frage entscheidet es sich vor allem, zu welchem "Reisetyp" man selbst gehört. Wir z.B. sind ausgesprochene "Buchungstypen", d.h. unsere Reise ist bis ins Detail vorgeplant und auch fest gebucht.Und wir fühlen uns "sauwohl" bei dieser Art des Reisens.Gerade für einen Erstbesucher halte ich eine gewisse Vorfestlegung für wichtig, weil man ja nur sehr begrenzte Zeit hat und diese ohnehin knappe Zeit nicht mit Unterkunftssuche verplempern möchte.Das Argument " so lange bleiben, wie´s einem gefällt" heißt für mich im Extrem, "weiterreisen, wenn´s einem nicht mehr gefällt". Und so möchte ich meinen Namibia-Aufenthalt nicht verbringen.Aber das ist, wie schon gesagt, eine sehr persönliche Ansicht.Das Land bietet eigentlich fast überall Alternativen, wenn es mal irgendwo zu voll sein sollte. Aber als Erstbesucher kennt man sich eben nicht so gut aus und kann dann gelegentlich etwas ratlos herumstehen. Ja - man kann auch wild campen; dennoch rate ich davon ab. Zumindest sollte man sich schon etwas auskennen, bevor man einen solchen Weg einschlägt.Und natürlich den Farmer vorher fragen, ob er damit einverstanden ist.Schließlich und endlich gibt es auch ein paar Sicherheitsregeln, die man dabei beachten sollte.Langer Rede kurzer Sinn:Du merkst sicher, dass ich eher zum Vorbuchen rate.
Gruß Joli
MÄMäckentoschThemenstarterGast08. Feb. 2009 · #6Danke allen,
jetzt weiß ich ersteinmal bescheid. Ich bin kein Freund vom vorbuchen und wenn es
auch ohne geht ist mir das schon lieber. Alternativen werden in die Planung sowieso
mit einbezogen.
Mäckentosch
SOSoutherndreamsGast09. Feb. 2009 · #7Hallo Mäckentosch,
auch wir hatten bei ersten mal alles vorgebucht
und uns dann geärgert und manches sausen lassen
auch wenn ein paar Euros vorbezahlt waren.
Such dir deine Route zusammen,
hol dir die Infos aus dem Forum und aus dem Netz
( im Reiseführer steht auch nicht alles )
und mach dir eine Telefonliste mit den Unterkünften.
Ruf einen oder wzei Tage vorher an.
Palne selten mehr als 200 km zu fahren,
dann kannst du nichts verkehrt machen.
Drucke dir die Thomas Richter Campingliste aus,
mehr brauchst eigentlich nicht.
Viele Grüße,
BeeTee
Topobär5'479 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #8Ich bin der Meinung: "Die richtige Mischung machts".
Ich empfehle die Aktivitäten, Unterkünfte, die man unbedingt dabei haben möchte zu buchen und alles andere flexibel vor Ort zu regeln.
Einiges wie z.B. Okonjima oder den 4x4 Track im Naukluft NP wirst Du ohne Vorbuchung wahrscheinlich nie erleben, da spontan vor Ort immer ausgebucht.