pizzaThemenstarter14 Beiträge · seit 200727. Jan. 2009 · #1Heut sind viele Leserbriefe zum Thema Abzocke in der AZ
Was soll man dazu noch sagen ?
http://www.az.com.na/kommentar/abzocke-erschttert-touristen.79725.php
LG Pizza
🤨
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #2Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
gglink5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #3Hallo Zusammen.
Gemach, gemach, denn meint Ihr nicht auch, dass diese Diskussionen langsam unsachlich wird? Von wegen Bananenrepublik, Abzocke oder ähnlichen Vorwürfen. Ich habe heute mal in meinem Pass geblättert und da finde ich doch so verschiedene Stempel von Kanada, Südafrika und natürlich auch den USA, bei denen überall handschriftlich eingesetzt worden ist, wie lange ich in dem jeweiligen Land bleiben durfte. Und es waren überall nicht die im Gesetz vorgesehenen Maximalzeiten, sondern immer in etwa die Tage, die ich vorher auf meinem „Anmeldezettel“, den wir ja bei der Einreise nach Namibia auch ausfüllen müssen, angegeben hatte. Meist noch ein paar Tage mehr, aber nie die gesamte gesetzlich mögliche Zeit. Was sagt mir das?
Was unsere Grenzer hier machen, nämlich die Aufenthaltsdauer individuell festlegen, haben wir doch ganz offensichtlich bei anderen Staaten abgeguckt. Warum ich nie Probleme in anderen Ländern hatte? Weil ich immer auf meinem „Anmeldezettel“ den Zeitraum, den ich im Land bleiben wollte, eingesetzt habe und mich dann sofort bei der Rückgabe meines Passes vergewissert habe, dass auch alles richtig eingetragen ist. Ich denke doch, dass hier der Hase im Pfeffer liegt. Denn, wenn die Betroffenen den Irrtum erst während Ihrer Rundreise entdeckt haben, dann haben sie doch vorher nie in Ihren Reisepass gesehen. Sollte man aber. Also Freunde, wenn Ihr in unser Land kommt, auf dem weißen Formular des Ministry of Home Affairs and Immigration Arrival/Departure Form, das Euch rechtzeitig vor der Landung im Flugzeug ausgehändigt wird, die Ziffer 15 sorgfältig ausfüllen und dann die Passkontrolle erst verlassen, wenn Ihr Euch durch Einsicht in Euren Pass vergewissert habt, dass alles korrekt ist. Und wenn ein Fehler gemacht worden ist, dann bitte gleich korrigieren lassen, selbst wenn die Schlange hinter Euch noch so lang ist.
Bei der Gelegenheit noch eines: Auch die Ziffer 13 Adress in Namibia sorgfältig ausfüllen. Rundreise oder ähnliche Eintragungen werden nicht akzeptiert. Ihr müsst schon den Namen und die Adresse Eures ersten Hotels oder Campingplatzes dort hinschreiben. Das beschleunigt die Abwicklung.
Ich denke, wir können jetzt alle wieder auf den Boden runterkommen. Und Euch allen viel Spaß im wunderschönen Namibia.
Gerd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #4Hallo Gerd,
Du hast recht, nur geht es bei dem Thema eben um Willkür. Selbst wenn Du es entdeckst, dass Dir 14 Tage gegeben wurden und die auf dem weißen Zettel 21 eingetragen hast, liegt es ganz alleine im Ermessen des Immigration Officer wie viele Tage er Dir gibt. Und darum geht es eben auch, dass Tage "frei nach Lust und Laune" vergeben werden, eben auch unabhängig davon was Du eingetragen hast.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #5Hallo,
mein letzter Eintrag im Pass
benötigt 30 Tage erhalten 60 Tage 🤪
Gruss VA
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gglink5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #6Hallo Christian,
mich würde wirklich einmal interessieren, vielen von uns, die wir hier im Forum diskutieren, eine solche Panne schon passiert ist. Wir bekommen sehr viel Besuch aus Deutschland und wir haben früher selbst eine Agentur hier gehabt, und da ist das nie passiert. Ich glaube gerne, dass es bei einem Grenzer, der mal seinen schlechten Tag hat, durchaus möglich ist, dass er mal einen (bewussten) Fehler macht. Aber ich glaube nicht, dass er das nicht sofort korrigiert, wenn er von dem Reisenden auf diesen Irrtum freundlich aufmerksam gemacht wird.
Deshalb noch einmal meine Bitte an alle Forumsteilnehmer - bleibt bitte sachlich und lasst Euch nicht von der Hysterie der AZ und deren Leserbriefe anstecken. Wir wollen uns hier doch gegenseitig gute Tipps geben und uns nicht stimmungsmäßig hoch schaukeln. Das hat dieses wunderbare Land nicht verdient.
Ebenfalls sonnige Grüße von der Küste
Gerd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #7Hallo Gerd,
anscheinend häufig, denn sonst wäre es nicht eine so große Sache 🙁 Aber im Prinzip hast Du ja recht mit dem was Du geschrieben hast und ich stimme Dir da auch zu (wie schon gesagt).
wir haben früher selbst eine Agentur hier gehabt
Dir ist schon bekannt, dass die Stempel bei denen der Immigration Officer manuell die Aufenthaltsdauer einträgt erst seit wenigen Monaten existieren und die alten Stempel immer automatisch "90 Tage" stehen hatten. Von wann sprichst Du, wenn Du von "früher" schreibst? (nur rein aus Interesse!).
Viele Grüße
Christian
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gglink5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #8Hallo Christian,
das mit dem häufig glaube ich nicht so. Denn wie Du auch in der AZ gesehen hast - die Leserbriefe sind vom Tenor her meistens negativ. Klar, dass bei fast 1.000.000 Besuchern im Jahr ein paar negative Erlebnisse haben. Da spricht schon die Wahrscheinlichkeitsrechnung für. Aber ich wehre mich dagegen, dass das dann immer verallgemeinert wird. Ja, ich weiß, dass der Stempel erst seit rund einem Jahr existiert, aber ich spreche von der Neuzeit. Die Agentur habe ich erst vor kurzem verkauft und meine privaten Gäste fallen immer noch regelmäßig ein. Zuletzt hatte ich 6 Leute im Oktober und 2 im November hier.
Gruß
Gerd
KAKaro24612 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #9Was mache ich denn, wenn ich wirklich an die 90 Tage in Namibia bleiben will?
Ich hätte da echt Angst das nicht bewilligt zu kriegen!
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #10Ohhh...
ich find es gut das es in der AZ thematisiert wird, mal nicht typisch afrikanisch wo sehr oft Misstände unter den Tisch gekehrt werden.
Auf lange Sicht nützt das Namibia mehr, denn so wird vielleicht das Übel (schlechtgelaunte und willkürliche Beamte) ausgemerzt.
Vogel Strausspoltik hat noch nie jemanden geholfen.
Gerade weil Namibia so schön ist hat es solche Beamte nicht verdient 😉
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SKskywalker200392 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #11anscheinend häufig, denn sonst wäre es nicht eine so große Sache
So funktionieren Medien leider nicht. Wenn Interesse da ist, wird drüber geschrieben, wenn nicht, dann nicht. Das hat mit Häufigkeit nichts zu tun...
COConquistador2 Beiträge · seit 200727. Jan. 2009 · #12Hallo zusammen
Ich durfte bei meinem letzten Urlaub 08-09, die Erfahrungen bei der Ein- und Ausreise in Atlanta/USA mit direktem Weiterflug nach Cancun/Mexico mit den USA-Behörden machen 😠 wo liegen da die Unterschiede 🙄 Wir wurden in Tanzania und Kenya wesentlich menschlicher behandelt.
Ich verstehe ohnehin nicht, wie Länder die auf den Tourismus bauen, solche Hürden aufstellen können. Wem dienen Fragen nach Waffen ? würde jemand zugeben ? wenn er dann welche hätte ?
Vielleicht ändert sich das alles bis in 2 Jahren 😎 dann kommt nämlich meine große Namibia-Reise 🙂
Viele Grüße
Rolf
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #13Conquistador schrieb:Hallo zusammen
Ich durfte bei meinem letzten Urlaub 08-09, die Erfahrungen bei der Ein- und Ausreise in Atlanta/USA mit direktem Weiterflug nach Cancun/Mexico mit den USA-Behörden machen 😠 wo liegen da die Unterschiede
Vielleicht ändert sich das alles bis in 2 Jahren 😎 dann kommt nämlich meine große Namibia-Reise 🙂
Es gibt keine Unterschiede 😎 und genau weil ich die Schikanen der USA und die Bürokratie nicht akzeptieren kann gehe ich den für mich einzig gangbaren Weg -
ich reise nicht mehr in die USA - der einzig kleine Unterschied zu Namibia besteht vielleicht darin das die USA eine Weltmacht ist und auf ein paar Touristen wirklich nicht angewiesen ist.
VA
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GUGuido.Gast27. Jan. 2009 · #14Hallo,
wenn man die Leserbriefe mal kurz liest, dann stellt man fest, dass die Hälfte der empörten Leserbriefschreiber offenbar gar nicht selbst betroffen war, sondern sich nur mal "vorsorglich" aufregt. Und wenn da bei der Einreise angeblich die totale Willkür herrscht, dann frage ich mich auch, warum das hier im Forum nicht schon früher ein großes Thema war?
Ich vermute, dass vielleicht 1-2 Prozent aller Touristen betroffen sind, die über den Flughafen einreisen. Das sind 1-2 Prozent zuviel und entspräche dann jährlich immer noch 700 betroffenen Touristen allein aus Deutschland. Aber von Willkür u.ä. könnte dann keine Rede sein, sondern das wäre eine "normale" Fehler-/Schlampigkeitsquote. Möglicherweise agieren auch einzelne Beamte etwas willkürlich.
Und wenn wir denn alle immer so gern und soviel meckern (das schließt mich explizit ein), dann dürften wir uns auch mal lobend über die positiven Änderungen in Namibia äußern. Z.B. darüber das Namibia eine Polizeisondereinheit zur Bekämpfung der Kriminalität gegenüber Touristen schafft und das eine Polizei-Flugstaffel zur Kriminalitätsbekämpfung geschaffen wurde. Damit ist die Kriminalität sicher nicht von heute auf morgen auf der Welt. Und es ist nicht mal sicher, ob das überhaupt etwas bringt. Aber man versucht offenbar zumindest etwas zu tun und belässt es nicht nur bei Lippenbekenntnissen.
http://www.az.com.na/lokales/x.79649.phphttp://www.az.com.na/lokales/x.79650.phpBeste Grüße
Guido
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #15Guido. schrieb:Hallo,
Und wenn wir denn alle immer so gern und soviel meckern (das schließt mich explizit ein), dann dürften wir uns auch mal lobend über die positiven Änderungen in Namibia äußern. Z.B. darüber das Namibia eine Polizeisondereinheit zur Bekämpfung der Kriminalität gegenüber Touristen schafft und das eine Polizei-Flugstaffel zur Kriminalitätsbekämpfung geschaffen wurde. Beste Grüße
Guido
hmmmmm....
was bitte sollen wir loben - das es so weit gekommen ist?
Aber ich weiss, man darf sich und vor allem hier im Forum nicht zu kritischen äussern - also stimme ich in den Lobgesang ein 😛
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gglink5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #16Hallo,
doch wir wollen uns auch kritisch äußern. Aber zwischen kritisch äußern und "Abzocke" oder "Bananarepublik" und "Willkür"-Unterstellung und das Ganze dann noch ohne Hinweise, wie man es besser machen kann oder sich schützen kann, finde ich, ist ein Riesenunterschied.
Das ist mein letzter Beitrag zu diesem Thema - ich denke, es gibt wichtigere.
Gerd
ULUlli931 Beiträge · seit 200627. Jan. 2009 · #17Ich denke kritisch äußern darf man sich schon, nur sollte auch wissen über was...
Es ist völlig normal das ungeachtet von zuvor (auf dem Konsulat) erteilten Visa oder solchen die direkt an der Grenze ausgestellt werden die jeweiligen Grenzbehörden das Recht haben die Aufenthaltsdauer zu begrenzen. Ich kenne eigentlich kein Land in dem das nicht so ist. Das gilt auch für die Schengen-Staaten und die Schweiz.
Manchmal frage ich mich wie blauäugig Leute durch die Gegend reisen wenn sie noch nicht mal nachschauen was ihnen da in den Pass gestempelt wird.
Im Laufe der Jahre haben sich in meinen Pässen Einreisestempel aus allen Kontinenten und über 30 Ländern angesammelt. Und immer konnte ich an der Grenze erklären wie lange ich warum im Land bleiben wollte und habe meinen gewünschten Eintrag bekommen. Man muss sich halt darum kümmern...
Aus meiner Sicht ist also nicht das Verfahren an sich fragwürdig sondern der stofflige Umgang einiger Grenzbeamter mit offenbar wenig informierten Reisenden. Da scheint es auf beiden Seiten Korrekturbedarf zu geben.
Das Gezeter in der AZ würde ich da nicht auf die Goldwaage legen.
Gruss
Ulli
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200628. Jan. 2009 · #18Klar,
immer das gleiche Strickmuster, der Tourist ist an allem Schuld und wehe er wagt dies öffentlich zu nennen, so fängt es in aller Regel an wenn der Staat alles tun darf und die Beamten zu allmächtig werden, Beispiele gibt es deren genug in Europa und in Afrika.
In aller Regel kann ein Grenzer mit Argumenten aufwarten wenn er die Einreisedauer beschränkt, gibt es keinen offensichtliche Grund und tut er es trotzdem ist was Faul im Apfelkörbchen 🙂
Und wenn ein Ehepaar zwei verschiedene Bewilligungen bekommen wie geschehen ist das wohl normal, aber man kann ja dann schnell an den Schalter gehen (sind die auch an Wochenenden offen) die eigens eingerichtet wurden für den Einzelfall.
Wie man sieht ist der Tourist für alles und an allem schuld wenn er betrogen wird am Bankautomaten, wenn er ausgeraubt wird, wenn er erschossen wir während des fotografierens, oder auf privatem Gelände überfallen wird, im Gefängnis getreten wird, aber es ist mir nun klar das dies auch in der Schweiz und in Schengen an der Tagesordnung steht.
Nun ja, da kann man nichts mehr dazu schreiben.
Ich wünsche keinem hier das ihm so was wiederfährt, auch denen nicht die immer alles verharmlosen, spätestens dann vermute ich wird sich deren Meinung ändern.
So nun ziehe ich die Rosa Brille auf finde alles wunderbar und verabschiede mich aus eine Diskussion wo Kritik als schande empfunden wird.
PS
Ich wünsche allen das sie immer mit schönen Erinnerungen aus den Ferien zurück kommen, VA
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RARalph81 Beiträge · seit 200628. Jan. 2009 · #19Die plötzliche Einrichtung eines "Sonderschalters" für die sicherlich willige Verlängerung eines Tourivisums (dauert bestimmt keine 5 Minuten) hat sicherlich nichts mit dem Servicegedanken von Home Affairs zu tun und korreliert mit der fast 1000%igen Erhöhung der Preise für re-entry- Visas von vor einigen Monaten. Für mich gibt's da nur eine Schlussfolgerung: Es gibt keine Willkür sondern System und "man" will und kriegt Geld von dem der's (scheinbar flüssig?)hat!Rein Betriebswirtschaftlich gesehen kann sich diese Methode der schnellen Gewinnerzielungsabsicht gerade in diesen Zeiten für die Branche fatal auswirken.
ORoryxsGast28. Jan. 2009 · #20Hallo zusammen
Erstaunlich ist in dem Zusammenhang,das die Botschaften Spaniens,Grossbritanniens und Frankreichs, keinerlei Kenntnis von Problemen ihrer Landsleute mit den Einreisebeamten haben.
Sollte das nur auf deutsche Staatsbürger zu treffen?