GAGastThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #1Hallo,
in drei Wochen geht es endlich auf Safari, wir werden den Fish-River-Canyon, die großen Dünen und Etosha besuchen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, Hippos und Löwen zu sehen?
Gruß
Heike
ALAlibabaThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #2Bestimmte Tiere zu sehen ist immer auch ein wenig Glücksache
und auch Geduldssache, aber Löwen könnt ihr in Etosha auf alle Fälle sehen,
Hippos wirst du keine zu Gesicht bekommen, außer ihr fahrt Ri Okavango.
AIAigamasThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #3Hallo,
also Hippo = Null. Es sei denn das jetzt ein Fluss durch die Etosha fließt! Hippo's en mass siehst du nur im Caprivi. Und das ist auch gut so, ich habe eine leicht Abneigung gegen diese Viehcher.
Bei Löwen braucht man auch ziemliches Glück. Ich war jetzt zum 6. mal in der Etosha und habe erst meinen 2. Löwen gesehen. Alle um Fort Namutoni rum.
Wenn ihr auch nach Okaukueju kommt könnt ihr in ,, das Buch'' schauen. Liegt vorne an der Anmeldung aus. Jeder der etwas gesehen hat kann es dort eintragen und wenn man Glück hat hält sich der Löwe dann auch noch dort in der Gegend auf.
Es gibt nur eins- Augen aufhalten! Viel Spaß! 😛
Viele Grüße,
Aigamas
GAGastThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #4Hallo Heike,
im Etosha besteht die Möglichkeit Löwen zu sehen, wie wahrscheinlich das ist, ist schwer zu sagen. Am besten du schaust in den Camps ins "Tierbuch" (keine Ahnung wie das heißt, liegt in der Nähe der Rezeption), da kannst du lesen wo u. wann welche Tiere gesichtet wurden.
Gute Chancen bestehen in Okaukuejo am Wasserloch abends u. nachts Nashörner zu sehen. Egal zu welcher Jahreszeit ich dort war, immer gab's Nashörner. Wir amüsieren uns schon immer drüber, daß der Stall jetzt geöffnet ist damit die Nashörner etwas auslauf bekommen.
In den genannten Gebieten Hippos zu sehen ist dagegen ziemlich unwahrscheinlich. Meines Wissens gibt es dort keine. Keine Tümpel = keine Hippos.
Gruß Sabina
ARArminThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #5Hallo Heike,
mit den Löwen in Etosha ist das auch so eine Sache. Im letzten Urlaub sind uns fünf Stück praktisch vor dem Auto über die Piste gelaufen. In den drei Urlauben davor haben wir zwar auch immer Löwen mehr oder weniger entfernt gesehen, aber die ausschließlich aufgrund von Hinweisen von Reise-Profis oder anderen Touristen. Wir wären mit Sicherheit in allen drei Fällen vorbeigefahren.
Ich messe den hier viel zitierten Beobachtungsbüchern in den Restcamps keine allzu große Bedeutung bei. Meist steht nicht viel drin und dann oft auch unaktuell. Am besten belauscht man mal die übrigen Touristen oder - noch besser - die Guides von professionellen Touren. Auch sollte man unterwegs auf den Pisten immer dann aufmerksam sein, wenn die Insassen anderer (mehrerer) Fahrzeuge intensiv die Umgebung beobachten. Oft ist dann was "im Busch".
Viel Spaß
Armin
BEBertiThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #6Hi Heike,
ihr könnt euch freuen, Namibia ist ein tolles Land….
Macht aber lieber weniger Stationen und reißt keine 10.000 Kilometer ab.
Das Land spürst du am besten außerhalb vom Auto….In Ethosha sitzt du sowieso nur im Wagen oder abends an der Wasserstelle. Weil es da Löwen gibt die du nur sehen und nicht gefressen werden willst.
Vor 2 Jahren haben wir außerhalb des Ethosha Parks gecampt. Nachts hörten wir ganz nahe lautes Löwengebrüll. Wir haben es aber nach einem intensiven Genuss von ner Menge Rotwein ignoriert. Das brüllen war laut, aber uns egal.
Morgens hatten wir die tollsten größten Löwenspuren direkt vor den beiden Zelten. Bis auf 50cm sind die Jungs an meinem Schlafsack vorbeigelaufen.
Ich glaube aber, dass wir durch die Alkoholfahne und das laute Atmen (schnarchen) nicht als fressenswert eingestuft wurden.
War aber ein Erlebnis was hängen bleibt. 😄
So oder so ähnlich wünsche ich dir auch einen schönen Urlaub der hängen bleibt.
Grüße Berti
AXAxelThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #7Einfach draußen übernachten, dann bekommt man/frau viele Tiere zu sehen und so 😄
New aus dem "Namibian" von gestern
ONE man died and two were seriously injured when they were attacked by a leopard at Oshanashomoonde in the Oshikoto Region on Monday and Tuesday last week.
The leopard arrived at a cattle post at Oshanashomoonde on Monday and attacked Jerry Shakala (32) and seriously injured him.
Shakala was injured on the right arm and in the stomach.
He was taken to Onandjokwe Hospital, about 180 kilometres from the cattle post, where he is in a serious condition.
On Tuesday, the same leopard returned to the cattle post and began new attacks.
Two men, whom Police identified as Michael Lukas (22) and Levi Angula (61) were taken to Onandjokwe Hospital but Lukas died on route.
Police at Okatope said the men's dogs attacked the leopard but it escaped into the bush.
Oshanashomoonde is a village beyond telephone range in the Omangetti grazing area.
Axel
BEBertiThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #8Hallo Axel,
lese ich da ein wenig Ironie, mit einfach draußen übernachten?
Zur Info. Wir waren mit einem erfahrenen Namibischen Jagdführer in einem ausgewiesenen Camp. Wenn der Reißverschluss vom Zelt zu ist passiert nichts.
Wenn du halt die Füße außerhalb hast, kann es sein, dass dich ein Löwe aufweckt. Das sollen Erfahrungswerte sein…
Ist übrigens mit geschlossenem Zelt sicherer wie im Park an einer Wasserstelle. Da ist schon mal ein Tourist von der Aussichtsplattform gezogen worden.
Soweit mir bekannt ist, wurde noch niemand aus einem Zelt geschleift.
Berti
AXAxelThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #9Hallo berti,
ein bischen Ironie ja, aber nicht für das "draussen" übernachten, mehr für den Anfangstext in diesem "Fred". Das "draussen"gehört seit vielen Jahren in Nam zu meinen liebsten Vergnügungen. Bis auf Büffel hatte ich schon alles am Wagen oder auch drin.
Übrigens wurden letztes(?) Jahr mehrere Touris von Hyänen im Zelt gebissen, aber, du hast recht, das Zelt war offen.
Immer wieder gern erzähle ich von dem deutschen Studenten, getötet am Wasserloch in Okaukuejo ( schlief dort nachts auf der Bank), oder den Löwen, die letztes Jahr durch das Camp joggten ( auf der Flucht vor Ellis) usw.
Und den Newbies erkläre ich dann, das das gebissen werden im Engl. Garten in München wahrscheinlicher ist als für den normalen Reisenden in Nam. 😉
Axel
( der gerade seine Reise im Dez/Jan plant)
BEBertiThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #10Auf jeden Fall hätten die Katzen ne Südafrikanische Alkoholvergiftung bekommen. 😄