Ein paar Fragen zum Kgalagadi NP

27 Antworten · 7'603 Aufrufe · gestartet 10. Dez. 2008 von Australienfan
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Themenstarter265 Beiträge · seit 200810. Dez. 2008 ·
Wenn meine Namibia-Reise planmässig verläuft, dann habe ich hinterher noch ein paar Tage Zeit für den Kgalagadi NP.

Ich käme von Keetmanshoop und würde via Rietfontein nach Twee Rivieren fahren. Am Ende des Besuchs möchte ich den Park via Mata Mata verlassen.

Dazu habe ich folgende Fragen:

1) Darf man ausschliesslich auf offiziellen Camp Sites übernachten und muss man diese im Voraus buchen, um in den Park gelassen zu werden (wir haben einen Discoverer X).

2) Darf man im Park aussteigen? Ist das gefährlich? Kann es sein, dass dann ein Löwe kommt und einen frisst? Was ist, wenn man eine Reifenpanne im Park hat und aussteigen muss?

3) Die Hauptachse des Parks sieht von der Strasse her eher langweilig aus (Wellblech). Für eine Fahrt nach Mabuasehube werde ich vermutlich keine Zeit (und kein zweites Auto) haben. Kann mir jemand eine andere schöne 4x4 Strecke im Park empfehlen? Ich tendiere im Moment zum Polentswa Wilderness Trail (ca. 250 km). Kennt den jemand? Kann man den an einem Tag schaffen? Braucht man dafür eine spezielle Bewilligung oder ein zweites Auto?

4) Hat hier schon jemand den Bitterpan 4x4 Trail (120 km) gemacht? Wie lange braucht man für den? Stimmt es, dass man den nur fahren darf, wenn man in Bitterpan übernachtet?

Bin für alle Tipps rund um den KTP dankbar!
Gruss, Tatjana
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2008
Themenstarter265 Beiträge · seit 200810. Dez. 2008 ·
Habe mittlerweile herausgefunden, dass der Polentswa Wilderness Trail eine 3-Tages-Route ist und auch nur mit mind. 2 Autos im Konvoi befahren werden darf.

Kann mir einer eine schöne 4x4-Tagestour im KTP empfehlen?
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
2'612 Beiträge · seit 200710. Dez. 2008 ·
Hallo Tatjana,

wir waren im August 10 Tage im KTP, haben uns alle Campsites und Wilderness Camps entlang und westlich des Nossob-Tales angesehen/übernachtet.
1) Darf man ausschliesslich auf offiziellen Camp Sites übernachten und muss man diese im Voraus buchen, um in den Park gelassen zu werden (wir haben einen Discoverer X).
Wildes Campen ist nicht erlaubt und dürfte relativ streng geahndet werden. Man benötigt i.d.R. zwei gebuchte Übernachtungen, um mehrere Tage im Park verweilen zu können - ansonsten ist nur ein Transit von Twee Rivieren nach Mata Mata möglich. Schaue mal auf der SanParks-Seite nach Verfügbarkeiten, man kann auch sehr gut online buchen. Wir konnten kurzfristig auch noch in Twee Rivieren und Mata Mata fehlende Übernachtungen buchen, ich würde mich aber nicht darauf verlassen.

http://www.sanparks.org/
2) Darf man im Park aussteigen? Ist das gefährlich? Kann es sein, dass dann ein Löwe kommt und einen frisst? Was ist, wenn man eine Reifenpanne im Park hat und aussteigen muss?
Es gibt markierte Picnic Areas im Park, dort darf man das Auto verlassen. Bei einer Autopanne darf man das Auto verlassen, es sollte aber immer eine Person die Umgebung beobachten, um ggf. Schutz im Auto zu suchen. Was die Löwengefahr betrifft: die hält sich in Grenzen. Erwachsene gehören nicht zum Beuteschema - aber trotzdem vorsichtig sein und die Umgebung im Auge behalten.
3) Die Hauptachse des Parks sieht von der Strasse her eher langweilig aus (Wellblech). Für eine Fahrt nach Mabuasehube werde ich vermutlich keine Zeit (und kein zweites Auto) haben. Kann mir jemand eine andere schöne 4x4 Strecke im Park empfehlen? Ich tendiere im Moment zum Polentswa Wilderness Trail (ca. 250 km). Kennt den jemand? Kann man den an einem Tag schaffen? Braucht man dafür eine spezielle Bewilligung oder ein zweites Auto?
Wir waren "nur" auf der Polentswa Campsite, den Trail sind wir nicht gefahren. Rechnet aber nicht mit zu vielen Tieren. Vielleicht wissen andere FoMis mehr. Alternativ könnt ihr versuchen, Gharagab zu buchen, sehr schöner 4x4 Trail - Übernachtung zwingend erforderlich.
4) Hat hier schon jemand den Bitterpan 4x4 Trail (120 km) gemacht? Wie lange braucht man für den? Stimmt es, dass man den nur fahren darf, wenn man in Bitterpan übernachtet?
Ja, Übernachtung ist zwingend, aber auch sehr lohnend. Maximal acht Leute plus Ranger in vier Unterkünften. Fahrzeit insgesamt 5-6 Stunden durch eine schöne Dünenlandschaft.

Viel Spaß bei der weiteren Planung.

Volker
Bye bye Forum
730 Beiträge · seit 200610. Dez. 2008 ·
Hallo Tatjana,

mal auf die Schnelle.
Neben der SanParks-Website findest Du auch auf der Website von Arnoud Quanjer viele Informationen zum Kgalagadi Transfrontier Park (KTP):
z.B. Kgalagadi-Unterkünfte
Unbedingt rechtzeitig buchen, da einige Camps schnell voll sind. Auf den SanParks-Seiten, kann man unter "Availability" genau sehen, was wann noch frei ist. Wild campen ist auf südafrikanischer Seite auf keinen Fall möglich.

Im Forum von SanParks gibt es unter Travel Tales interessante Berichte aus dem KTP, z.B. über Leopardenbesuch auf einem Rastplatz-Klo. Also immer die Augen auf.

Viele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika: www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
Themenstarter265 Beiträge · seit 200810. Dez. 2008 ·
Schon mal danke für die Infos.

Aber wenn ich das so lese, frage ich mich langsam wirklich, ob ich noch in den Kgalagadi NP fahren soll... das mit den im Voraus gebuchten Unterkünften passt mir irgendwie überhaupt nicht, weil ich überhaupt nicht weiss, wann ich da ankomme - das hängt ja davon ab, wie die vorherige Route verlaufen ist. Ich fahre normal immer so weit wie ich komme und nehme dann die nächstmögliche Campsite, die man ca. zur Dämmerung erreicht.

Wenn ich das auf der SAN-Seite richtig verstanden habe, müsste man in Bitterpan oder Gharagab eine Cabin mieten und darf nicht im Auto übernachten? Wenn ich dann vorab mieten und es klappt zeitlich nicht, dann habe ich richtig Verlust gemacht... Unter den Umständen ist es wirklich fraglich, ob sich die Fahrt in den Park rentiert oder ob ich die Strecke vorher in Namibia nicht etwas gemütlicher nehme.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
343 Beiträge · seit 200611. Dez. 2008 ·
das macht die vorfreude größer
2'346 Beiträge · seit 200611. Dez. 2008 ·
Hallo "Australienfan",

bin die Bitterpan-Route im März gefahren. War schon ein außergewöhnliches Erlebnis, die "Achterbahnfahrt" über die Kalahari-Dünen. Es ist richtig, dass man dafür eine Übernachtung im Bitterpan-Camp buchen muss. Nur damit wird einem in Nossob der Schlagbaum zur Einbahn-Piste geöffnet. Die Fahrerei war anspruchsvoll, aber letztendlich leichter, als wir es erwartet hätten. Haben alle Dünen ohne Hängenbleiben geschafft. Die reine Fahrtzeit für die Route von Nossob bis zum Auob-Tal (gut 100 km) schätze ich auf ca. drei Stunden ein. Dazu kommt natürlich die (zwangsläufige) Unterbrechung im Bitterpan-Camp auf etwa halber Strecke. Große Sehenswürdigkeiten, die einen längeren Stopp lohnen würden, gibt es auf der Strecke allerdings nicht. Auch Tiere haben wir praktisch keine gesehen, aber darum ging es uns auch gar nicht in erster Linie.

Wir haben Bitterpan "in einem Rutsch" von Twee Rivieren angefahren. Das erschien uns anfangs ein wenig lang, so dass wir schon um 8 Uhr in Twee Rivieren aufgebrochen sind. Trotz etlicher kurzer Stopps zu Tierbeobachtungen waren wir schon am frühen Nachmittag in Bitterpan. Ich könnte euch daher durchaus die Stationen Twee Rivieren - Bitterpan - Mata-Mata (bzw. Kalahari Tented Camp) empfehlen. Nur am Vorbuchen führt - zumindest was Bitterpan betrifft - kein Weg vorbei. Da gibt es ganze vier Unterkünfte - und die sind schnell ausgebucht.

Viel Spaß
Armin
198 Beiträge · seit 200611. Dez. 2008 ·
Hallo!
Hätte auch noch eine Frage. Wir haben 4 Nächte Nossob zugeteilt bekommen ( Mai 2009 ). Will probieren daraus 3 zu machen und die 4. Nacht in Twee Rivieren ( Campsite ) zu erhalten. Nun "muss" man ja die Tage in Nossob irgendwie einteilen. Da wollte ich fragen, ob man den Roundtrip Nossob- Bitterpan - Moravet - Dikbaardskolk - Nossob an einem nicht machen darf, oder kann, weil man nicht in Bitterpan übernachtet? Oder ist diese Strecke vielleicht gar zu "heavy" und sie bringt nicht viel? ( Vor lauter Sand keine Tiere.. )
Danke im Voraus auch für andere Tips.
Gruss
Margot
594 Beiträge · seit 200611. Dez. 2008 ·
Hallo Margot,

den Roundtrip Nossob- Bitterpan - Moravet - Dikbaardskolk - Nossob kann man ohne Übernachtung in Bitterpan leider nicht machen. Die offizielle (auch ohne 4x4 befahrbare) Dünenstraße von Dikbaardskolk nach Kamqua ist landschaftlich jedoch auch sehr reizvoll. Hier hat man gute Chancen Steinböckchen, die sich nur selten in den Flußtälern aufhalten, zu sehen.

Falls Ihr vor Ort umbuchen könnt, gönnt Euch eine Nacht in Grootkolk. Wir waren im April d. J. dort und fanden, daß dieses Wildernesscamp zurecht eines der beliebtesten im Kgalagadi ist. Von dort lohnt es sich auch bis hinauf nach Unions End zu fahren.

Wenn Ihr mit 4x4 unterwegs seit und unbedingt Sandpisten fahren wollt, dann könnt Ihr auch ein Stück die Public Road in Richtung Mabuasehube fahren. Diese Piste ist ähnlich wie die nach Bitterpan. Ihr müßt halt rechtzeitig irgendwo nach einer geeigneten Stelle zum Wenden schaun - oder eine Nacht Nossob streichen und stattdessen in Mabuasehube eine Übernachtung einlegen.
Reisebericht April 2008
198 Beiträge · seit 200612. Dez. 2008 ·
Hallo!

@AfricanDreams: Wir brauchen nicht unbedingt Sandpisten, haben wir in Botswana genug davon gehabt und sind auch keine angefressenen 4x4 Off-Roader.Ich bin einfach im Moment an der Zeiteinteilung im KPT. Vom Reservationsbüro haben wir 2 Nächte Mata Mata und 4 Nächte Nossob erhalten, der Rest scheint "ausverkauft" zu sein.Vom PC aus ist es ein wenig schwierig mit nur der Karte von der Sanparks-Seite sich ein genaueres Bild zu machen.Vor allem möchte ich versuchen schon von zuhause aus noch eine Reservationsänderung für die letzte Nacht zu erhalten, da ich denke, Nossob - Upington sei eine zu lange Strecke.Zudem würde der südliche Teil des KPT zu kurz kommen, d.h. wir könnten nur durchfahren.
Habe übrigens Deinen Reisebericht nochmals gelesen um mir ein genaueres Bild machen zu können und habe fast das Gefühl, dass unsere 6 Tage zu knapp bemessen sind.
Gruss
Margot
Themenstarter265 Beiträge · seit 200812. Dez. 2008 ·
Nach einigem Hin und Her und unzähligen von Flickr-Bildern und Youtube-Videos zum Kgalagadi-NP bin ich jetzt doch überzeugt, dass ich da noch einen Abstecher hinmachen möchte. Dann nehme ich halt diese Vorbuchergeschichte in Kauf. Werde wahrscheinlich dieses Wochenende nach einer Schlussbesprechung mit meinem Mann folgende Unterkünfte buchen:
1 Nacht Twee Rivieren
1 Nacht Nossob
1 Nach Bitterpan

Leider langt es nicht für die Fahrt nach Unions End. Aber ich hoffe, dass die Bitterpan-Route schön ist. Die Mabuasehube-Strecke hätte mich gereizt, liegt halt zeitlich nicht drin.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
Themenstarter265 Beiträge · seit 200812. Dez. 2008 ·
Mal eine ganz blöde Frage:
Der Bitterpan-Trail hat ja sandige Abschnitte - was mache ich denn, wenn ich im Sand feststecken sollte aber wegen der Grosskatzengefahr nicht aussteigen darf? Irgendwie würde ich die Bitterpan-Strecke sehr gerne machen - aber dieser Gedanke hat mich letzte Nacht lange nicht schlafen lassen. Wenn man raus geht und schaufelt bietet man sich ja quasi als Löwenfutter an.

Das gleiche gilt für Reifenschäden im kompletten Parkgebiet. Soll man dann mit einem platten Reifen bis zur nächsten sicheren Stelle fahren, an der man aussteigen kann?
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
2'346 Beiträge · seit 200613. Dez. 2008 ·
Hallo "Australienfan",

um die Löwen würde ich mir nicht allzu viel Gedanken machen. Die sind eigentlich nur da, wo auch Futter ist. Und Futter läuft auf der Bitterpan-Route - zumindest zu unserer Zeit im März - nicht viel herum, besser gesagt gar keines. Im Sand hängenbleiben tust du im Zweifel nur kurz vor der Dünenkuppe, wenn du nicht genug Schwung hast. Dann fährst du einfach wieder rückwärts runter und versuchst es noch einmal. Wird dann schon klappen. Ich hatte mir diese Gedanken auch schon gemacht, hatte aber bei keiner Düne Schwierigkeiten. Das Ganze ging sogar in relativ großen Gängen (2./3. Gang).

Für einen Radwechsel würde ich mir allerdings schon eine übersichtliche Stelle suchen und meinen Partner Ausschau halten lassen - man weiß ja nie...

Kann euch die Bitterpan-Route nur empfehlen. Ist schon eine interessante, kontrollierte Offroad-Erfahrung - auch wenn es praktisch keine Tiere zu sehen gibt.

Viel Spaß
Armin


P. S.: Schicke dir gerne ein paar Fotos, wenn du mir deine e-mail-Adresse angibst.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200813. Dez. 2008 ·
Alle "heiklen" Strecken fährt mein Mann - ich bin dafür zu 100% für die Reiseplanung zuständig. Was mir auch ein wenig Kopfweh bereitet, ist dass man nicht aussteigen und das Auto mal von aussen fotografieren darf. Dann macht mir die Fahrt als leidenschaftlichem Hobbyfotograf nur noch halb so viel Spass.

Ich fotografiere ansonsten immer zwischendurch die Strecke, wie hier: http://tatjana.ingold.ch/slideshow/show.php?hgrid=20aee3a5f4643755a79ee5f6a73050ac
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
1'009 Beiträge · seit 200713. Dez. 2008 ·
Hallo Australienfan,

aus eigener Erfahrung würde ich Dir das aussteigen im KTP nicht anraten. Wir waren 2003 das erste mal dort und ich wollte unser Auto im fahren fotografieren und bin ausgestiegen. Weit und breit war niemand und nichts zu sehen. Aber kaum hatte ich mein Foto standen Parkranger neben mir 😊 (wo die herkamen weiß ich wirklich nicht) und wir bekamen "nur" eine Verwarnung. Sie hätten uns auch des Parks verweisen können, Du unterschreibst nämlich, das Du die Parkordnung gelesen hast und sie auch einhälst.
Wir haben für nächstes Jahr April leider keine Übernachtung für Bitterpan bekommen. Vielleicht klappt es ja am Mata Mata Gate noch was umzubuchen. 🙂

liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
655 Beiträge · seit 200613. Dez. 2008 ·
Hallo Australienfan, wenn Ihr über Twee Rivieren rausfahrt, dann geht doch in der letzten Nacht 35 km südlich vom Kalahari Transfrontier Park in das Camp von Prof. Anne Rasa, einer unglaublich beeindruckenden Frau, die seit Jahrzehnten im südlichen Afrika verschiedene Tiere beforscht und ein eigenes Schutzgebiet hat. http://www.kalahari-trails.co.za/german/main.htm Sie bietet auch Wanderungen an (z.B. nachts mit Schwarzlicht durch die Dünen, um Skorpione zu sehen). Die Anmeldung klappt per mail oder Telefon. Wir haben in dem Tented camp [bild: 84285] geschlafen, mit Blick auf ein kleines Wasserloch, es gibt auch einen Camping Platz. Von dort aus ist es nicht mehr so weit zur (langweiligen) Teerpad nach Upington. Gute Fahrt und schöne Zeit, der Ktp ist wirklich wunderschön. lb Gruß von Helga
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594 Beiträge · seit 200614. Dez. 2008 ·
Hallo Margot,

der Tip von Helga bei Prof. Anne Rasa zu übernachten ist super. Wir selbst waren vor 2 Jahren auch dort und können Helga's Worte nur bestätigen.

Nochmal zu den 4 Tagen Nossob. Eigentlich ist in TR immer eine Campsite frei. Wahrscheinlich seid Ihr wohl in den einzigen 5 Tagen im Mai dort, an denen restlos alles ausgebucht ist. Das kann sich natürlich kurzfristig noch ändern.
In Nossob selbst gibt es eigentlich nur 3 Möglichkeiten. Richtung Süden, hier gibt es am Marie se Gaat häufig gute Tiersichtungen, oder Richtung Norden fahren. Dann wäre noch die offizielle Dünenstraße nach Kamqa, weniger Tiere aber landschaftlich interessant.

Außerdem kann ich auf botswanischer Seite das Camp Rooiputs (liegt zwischen TR und Nossob) empfehlen. Das liegt wunderschön auf einem Hügel und hat viel weniger und weiter auseinandergelegene Stellplätze als die großen Camps im SA-Teil. Allerdings, wie in Botswana üblich nicht eingezäunt.
Reisebericht April 2008
162 Beiträge · seit 200715. Dez. 2008 ·
Hallo Australienfan!

Erst einmal solltest Du Dir überlegen, was Dir wichtiger ist:
Offroad fahren im richtig schweren Gelände oder Tiere beobachten während Du auf Sandpisten fährst?
Das eine schließt zwar das andere nicht unbedingt aus, aber zum reinen Offroadvergnügen gibt es mit Sicherheit noch bessere Strecken als den KTP. Willst Du Dich aber lieber auf das Aufspüren von Tieren konzentrieren, so ist der KTP eine gute Wahl.
Das Aussteigen aus dem Auto ist eigentlich in fast allen Nationalparks im südlichen Afrika verboten und es dient eigentlich nur zu Deiner Sicherheit! Allerdings ist an allen Punkten, wo das Aussteigen erlaubt ist Vorsicht geboten, da die Tiere überall hin können!
Im übrigen hatten wir bei unserer letzten Tour im Park einen platten Reifen wechseln müssen und das keine 50 Meter von zwei Löwen entfernt! Zum Glück war ein zweites Fahrzeug mit Südafrikanern in der Nähe und so ging alles ein wenig schneller... 😕
So nun erst einmal genug, bei Fragen gerne wieder!
Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven http://www.kleinert-foto.de Reiseberichte und Fotos
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2008
Themenstarter265 Beiträge · seit 200816. Dez. 2008 ·
Für den Abstecher bei Prof. Anne Rasa fürchte ich fehlt uns die Zeit. Wir haben ein ziemlich straffes Programm (von den Epupa Falls im Norden, Offroadstrecken im Kaokoveld bis hin zum Fish River Canon im Süden und einen Abstecher in den Kgalagadi NP - das alles in knapp 4 Wochen).

@Sven
Irgendwie will ich von allem etwas haben in dem Urlaub. Einerseits wollen wir ein paar Offroadstrecken machen andererseits auch Tiere beobachten. Deswegen ja noch der Abstecher in den Kgalagadi NP.

Gibt es noch eine speziell schöne Offroad-Strecke (na ja, nicht unbedingt echt Offroad, aber landschaftlich schön und fahrtechnisch schon etwas spannender als nur Gravel Road; aber auch nicht gleich so etwas wie den Van Zyls Pass....), die Du mir in Namibia empfehlen kannst?
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
162 Beiträge · seit 200716. Dez. 2008 ·
Hallo Australienfan!

Wir sind nicht so sehr die Namibiaexperten, da gibt es hier im Forum bestimmt größere Sachkundige! Am besten Du schreibst mal Deine Route hier auf, da fällt bestimmt jemanden etwas zu ein!

Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven http://www.kleinert-foto.de Reiseberichte und Fotos