Selbstfahrer in Botswana

9 Antworten · 11,8k Aufrufe · gestartet 01. Dez. 2008 von Himba
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Themenstarter6 Beiträge · seit 200701. Dez. 2008 · #1
Hallo !

Wir haben im Oktober 2007 als Selbstfahrer Namibia kennen gelernt.
Wir waren echt begeistert , so das wir auch das Afrika-Fieber bekommen haben.
Die Reise hatten wir über Iwanowski gebucht.
Gebucht hatten wir Lodge und Gästefarmen.
Ist alles super gelaufen.
Wer kann uns sagen ob es in Botswana als Selbstfahrer Probleme gibt.
Würde allerdings auch von Deutschland die diversen Lodge oder Farmen buchen.
Gibt es da Tipps eurer Seite welche Reiseveranstalter man nehmen sollte ( muß vom Preis alles im Rahmen bleiben )
Die Reise ist für Oktober 2009 geplant
Gruß und erst einmal Danke für eure Hilfe
89 Beiträge · seit 200801. Dez. 2008 · #2
Botswana ist ähnlich wie gewisse Teile von Namibia.

Allerdings ist die Versorgung nicht so gut. Man muss also gut planen bezüglich Sprit, Essen und Wasser.

Die Strassen sind (wenn nicht geteert) meist sandig, vorallem im Nord aber auch in Zentrum. 4x4 mit etwas niedrigem Luftdruck ist sicher risikolos.

Lodges kenne ich ausser im Okavango Delta keine. Ich kampiere immer wild abseits den Strassen. Botswana ist sicherer als Namibia und Südafrika.

Reiseveranstalter kenne ich keine. Ich würde direkt nach Maun fliegen und da ein 4x4 mieten und mich auf Moremi und Chobe konzentrieren. Wenn ihr noch Zeit habt, ist eine Übernachtung in Nxai Pan oder Makgadigadi Pan sehr schön. Den Central Kalahari ist weniger empfehlenswert: Viel Km und viele Büsche.

Gruss Schnrgl
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84 Beiträge · seit 200801. Dez. 2008 · #3
Hallo Himba,

in Botswana gibt es als Selbstfahrer keine Probleme. Wichtig ist nur, vorab die Etappen und Unterkünfte zu planen und zu buchen.
Aufgrund der sandigen Straßen in den Parks ist ein 4x4 unerlässlich. Gutes Kartenmaterial gibt es von Shell (Shell Tourist Maps). Wir haben uns bei der Navigation zusätzlich auf GPS gestützt, was mir mehr Sicherheit gab.

In den Parks sind die Lodges im Vergleich zu Namibia sehr teuer. Wenn Ihr campen wollt, solltet Ihr für Chobe und Moremi möglichst jetzt schon buchen.

Die Versorgung mit Sprit und Lebensmitteln ist kein Problem, in allen (wenigen) größeren Städten gibt es Supermärkte und Tankstellen. Die Versorgung muss eben auch geplant werden.
Außerhalb der Parks kann man feste Unterkünfte (Lodges, Chalets) auch zu günstigen Preisen finden.

Ich empfehle Euch den Reiseführer von Ilona Hupe, seine Informationen sind auf die Bedürfnisse von Selbstfahrern zugeschnitten.
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1'920 Beiträge · seit 200801. Dez. 2008 · #4
Himba schrieb:
Hallo !
Die Reise ist für Oktober 2009 geplant
Gruß und erst einmal Danke für eure Hilfe
Hi Himba...

wer weiss, vielleicht fahren wir uns ja über den Weg....;) denn wir werden vermutlich auch zu dieser Zeit im südlichen Afrika unterwegs sein

LG Bloke
1'125 Beiträge · seit 200601. Dez. 2008 · #5
Hallo, Himba,
vielleicht schreibst Du noch, ob Du auch für Camping offen bist (4x4 + Dachzelt o.ä.). Dann hättest Du viel mehr Optionen, gerade in Botswana - und alles könnte in einem bestimmten finanziellen Rahmen bleiben. Botswana ist teuer. Abseits der Straße zu übernachten, wie Schnurgel schreibt, ist nicht jedermanns Sache (ich mach's auch manchmal) ginge aber auch nur mit Dachzelt.
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
Themenstarter6 Beiträge · seit 200703. Dez. 2008 · #6
Das hört sich ja alles gut an.

Ich habe das Gefühl ,das man ohne Camping nicht an Botswana vorbei kommt ( Kosten sind in der Lodge doch zu hoch )

Wir trauen uns nocht nicht so ganz an die Sache heran.

Muß man sich bei den Campingplätzen anmelden oder ist hier immer was frei.

Die Campingplätze denke ich mir gibt es auch in den Parks.!

Wie sieht der nächtliche Toilettengang aus ( Gefahr von Schlangen oder anderen Tieren )

Angebracht ist es doch bestimmt mit Zelt auf 4x4 Fahrzeug

Das Wetter ist wohl im Oktober am besten ( Regenzeit )

Meine Mittagspause ist leider immer so kurz so das ich wieder Schluß machen muß.

Die nächsten Fragen kommen aber bestimmt noch

Vielen Dank für die Antworten

Gruß
Axel
89 Beiträge · seit 200803. Dez. 2008 · #7
Hallo Himba

Zu deinen Fragen:

1. Camping
Die Plätze habe immer eine Ecke frei. Bei den Nationalparks empfiehlt es sich aber unbedingt aber zu reservieren.

2. Nächtlicher Toilettengang
Also Schlangen werdet ihr kaum antreffen. Die verkriechen sich, wenn es kühl wird. Natürlich gibt es nachtaktive Tiere, die haben aber zumeist Angst vor Euch. Ausnahme ist das Hippo. Wenn man es beim nächtlichen Grasen stört, dann wird es sehr agressiv. Aufpassen bei Zeltplatz-Wahl im Busch. Mit einer guten Taschenlampe kann man die Gegend absuchen. Die nachtakiven Tiere erkennt man sehr gut an ihren Augen. Die leuchten in allen Farben. Gute Schuhe sind dann auch von Vorteil. Die grösste Gefahr geht wahrscheinlich von den Mücken aus. Dann gibt es noch die Möglichkeit des Nachttopfs neben dem Zelt.

3. Dachzelt
Hat den Vorteil, des schnellen Aufstellens und gibt ein sicheres Gefühl. Beim Pinkeln muss aber immer die Leiter runterklettern. Wichtig beim Zelten allgemein ist immer, dass die Schuhe so gesichert sind, dass keine Tiere reinklettern können. Die suchen da die Wärme.

4. Oktober
Ist nicht schlecht, insbesondere weil man junge Tiere sieht. Ist aber üblicherweise der heisseste Monat.

Gruss
Schnrgl
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781 Beiträge · seit 200703. Dez. 2008 · #8
Wenn Euch ein Dachzelt zu rustikal ist, wäre ein Bushcamper (4x4-Pickup mit Schlafkabine, also schlafen IM Auto mit den damit verbundenen Annehmlichkeiten: besserer Wetterschutz, größeres Sicherheitsgefühl, alle Schränke (auch der Kühlschrank :-)) und Lichtschalter in greifbarer Nähe etc.), auch noch eine Möglichkeit - wir fanden es so klasse, dass wir dran hängengeblieben sind... 🙂
483 Beiträge · seit 200703. Dez. 2008 · #9
@paulimann: Wir hatten einen Trax in Namibia und ich hatte das Gefühl, dass er sehr schwer war mit dem Aufbau. Der Bushcamper ist ja nun noch grösser. Hattet ihr keine Probleme damit im tieferen Sand?

Übrigens: Wir waren auch begeistert vom Trax 🙂

Gruss, Thomas
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781 Beiträge · seit 200703. Dez. 2008 · #10
trauch schrieb:
@paulimann: Wir hatten einen Trax in Namibia und ich hatte das Gefühl, dass er sehr schwer war mit dem Aufbau. Der Bushcamper ist ja nun noch grösser. Hattet ihr keine Probleme damit im tieferen Sand?

Übrigens: Wir waren auch begeistert vom Trax 🙂

Gruss, Thomas
In Sand (auch sehr tiefen) hatten dank verminderten Reifendrucks nie Probleme, bis auf ein einziges Mal - aber da wollten wir auch eine Düne rauf (und auch das haben wir letztendlich geschafft)! Schwieriger ist da schon Matsch: ich den Magkadigkadi-Pans hatte ich da schon mehr Bedenken... 😵