GAGastThemenstarterGast11. Sept. 2005 · #1Hallo,
wir wollen im Oktober / November vom Caprivi mehr order weniger direkt nach Opuwo fahren. Die folgenden 5 Routen kämen da unseres Erachtens in Frage. Nur welche ist die beste bzw. schnellste? Kann jemand zu den Strecken Zeitangaben machen?
1 Divundu -> Rundu -> C45 -> Oshakati -> C41 -> Opuwo 980km Gesamt: 980km
2 Divundu -> Rundi 209km
Rundu -> Otjiwarongo 455km
Otjiwarongo -> Outjo 66km
Outjo -> Kamanjab 155km
Kamanjab -> Palmwag 114km
Palmwag -> Opuwo 224km Gesamt: 1.223km
3 Divundu -> Rundu -> Grootfontein -> Tsumeb -> Etosha 576km
Etosha (Namutoni Gate) -> Etosha (King Nehale Gate) -> Ondangwa -> Oshakati -> Okahao -> C41 -> Opuwo 466km Gesamt: 1.042km
4 Divundu -> Rundi 209km
Rundu -> Otjiwarongo 455km
Otjiwarongo -> Outjo 66km
Outjo -> Kamanjab 155km
Kamanjab -> C35 -> C41 -> Opuwo 243km Gesamt: 1.128km
5 Divundu -> Rundu -> Grootfontein -> Tsumeb -> Ondangwa 715km
Ondangwa -> Oshakati -> Okahao -> C41 -> Opuwo 221km Gesamt: 936km
Vielen Dank und Grüße
Lars
lweimer[at]web.de
GRGrizzThemenstarterGast12. Sept. 2005 · #2Hallo Lars,
die schnellste Strecke von Divundu nach Opuwo ist sicherlich über Rundu - Grootfontein - Otavi - Otjiwarongo - Outjo - Kamanjab - Opuwo. Teerstraße bis nach Kamanjab ca. 855 km und wenn ihr stramm durchfahrt sicherlich an einem Tag in 9 Stunden zu schaffen.
Am 2. Tag den Rest bis Opuwo ca. 245 km (C35, C41) Schotterpiste etwa 4 Stunden. Aber warum die Eile??
Die schönere Strecke ist sicherlich über Rundu - Tsintsabis - Namutoni - Okaukuejo - Kamanjab - Khowarib Schlucht - Opuwo. Nur ist die Teilstrecke durch die Khowarib Schlucht schwer und nur mit mehreren 4x4 im Konvoi zu befahren.
Also nimm Dir Zeit und genieße die Umgebung. Für diese Strecke solltet Ihr ca. 5 - 6 Tage einplanen, je nachdem wie lange Ihr Euch im Etosha Park aufhalten wollt.
Grüße,
Grizz
SLslaggiThemenstarterGast12. Sept. 2005 · #3Kurze Anmerkung zu C45 Rundu - Oshakati:
Die C45 ist sicherlich die kürzeste und schnellste Strecke, landschaftlich langweilig, die letzen 40 km sind geteert. Die Strasse an sich ist in schlechter Verfassung, auf den ersten 100km ist ziemlich viel Verkehr, vor allem LKW, mittendrin ist ein Roadblock. Vorsicht, die haben da vor einer Brücke nur einen Draht gespannt, ich bin beim erstenmal dort voll durchgerauscht, weil ich den Draht nicht gesehen habe, logischerweise hatte ich danach eine Delle im Auto und irgendwannmal die Polizei am Hals, die mich dann mit gezogenen Kalaschnikows gestoppt haben.
Auf dieser Strasse ist viel illegaler Grenzverkehr von Angola unterwegs.
Also im ernst: die C45 ist für Touristen definitiv nicht geeignet !!!
von Oshakati aus wäre ein Abstecher nach Ruacana empfehlenswert, die Strasse nach Ruacana ist geteert,in Ruacana ist MIT FUEHRER !!! die Besichtigung des Tales der Wasserfälle sehr empfehlenswert, (sollte aber ein bischenfit sein), die Strasse dahinter ist schmal aber selbst mit einem PKW gut befahrbar, danach in den Süden nach Opuwo schöne Gravelroad, nur eins: im gesamten Kaokofeld gibt es arg spitze Steine auf den Strassen, Ersatzrad sollte unbedingt 100% fit sein, ein 2. ist von Vorteil.
MFG
Raik
SLslaggiThemenstarterGast12. Sept. 2005 · #4Ich vergass:
"die letzten 40km sind geteert", nur bis zur Kamanjab- Strasse, die von Nord nach Sued sowieso geteert ist, danach kommen noch einmal 50km nach Opuwo, diese befinden sich zur Zeit in Bau, zumindenstens war es im Juli noch so. Dies ist mit Abstand die schlechteste Construction Road die ich hier jemals im Lande erlebt habe mit zum Teil irritirender Strassenführung, dazu kommt noch für hiesige Verhältnisse dichter Verkehr, und wenn man Pech hat auf den ganzen 50km: 1m Sicht durch vorrausfahrende Fahrzeuge.
ARArminThemenstarterGast12. Sept. 2005 · #5Kann die Aussage von slaggi bzgl. der "50 km bis Opuwo" nur bestätigen. Damit ist wohl die C41 gemeint. War im April komplette Baustelle mit teilweise abenteuerlicher Verkehrsführung. Man hatte oft genug das Gefühl, irgendwie falsch zu fahren. Wir waren froh, als wir von Opuwo kommend die C35 von Norden nach Süden Richtung Kamanjab erreichten, die - da muss ich slaggi widersprechen - nicht asphaltiert ist. Sie ist jedoch so großzügig ausgebaut, dass man manchmal das Gefühl haben könnte, als sei sie geteert.
Gruß
Armin
GAGastThemenstarterGast12. Dez. 2005 · #6Why in the world would you say that?!