travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Nov. 2008 ·
Vielleicht ist Arebbusch eine Alternative. Gut vor allem, weil diese in/nahe bei Windhoek liegt. Leider schreibst Du nicht wo Eure Reise am nächsten Tag hingehen soll, sofern es Windhoek ist, macht diese Unterkunft sicherlich Sinn: http://www.arebbusch.com/
Sonnige Grüße Christian
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Vielen Dank für deinen Hinweis, aber von der Aerebbush Lodge habe ich keine Antwort auf mein mail/Reservierungsanfrage erhalten. Wir wollen primär in nördlicher Richtung weiter. Glaubst du wir haben eine Chance auf einen Campingplatz ohne verhergehender Reservierung ? Liebe Grüße aus Wien Doris:)
Nur keine Panik. Mitte November ist es von mir aus gesehen kein Problem, in der Arebbusch Lodge einen Campingplatz zu kriegen. Wir haben das mehrfach gemacht. Also nur die Ruhe bewahren.
Ein Tipp zur Arebbusch Lodge: Wenn's gewittert, vor allem in den Bergen südlich Windhoek (Khomas Hochland), dann ist es ratsam, sich einen der höher gelegenen Abstellplätze zu nehmen. Es kann nämlich sein, dass das Rivier, das durch's Lodge Gelände führt, nach einem Gewitter "abkommt", wie die Einheimischen sagen. Das heisst dann innert Minuten 50cm bis 1.5m Wasserstand, wenn's mal unten angekommen ist. Wir haben's noch nie selbst erlebt, aber der erfahrene Namibia-Gänger, der uns das erzählt hat, dem sind so einige Dinge davongeschwommen...
Noch was: Es kann sein, dass die Arebbusch Lodge nicht eben leise ist. Fahrt mal hin, hört Euch um, und entscheidet dann. Ihr seid nicht in der Hochsaison, Ihr findet in und um Windhoek immer was.
Da Ihr eher in den Norden wollt, ist die Arebbusch Lodge natürlich am falschen Ende der Stadt - im Süden, direkt neben dem Flugplatz Eros.
Im Norden weiss ich auf die Schnelle keinen Zeltplatz; wir haben uns einige Male den Luxus erlaubt, trotz Dachzelt die erste Nacht in einer "festen Bleibe" zu verbringen: Der Palmquell ist unsere Standard-Unterkunft. Nicht extrem billig, nicht extrem teuer, mitten im Botschaftsviertel (Klein Windhoek). Einige Restaurants waren, als wir das letzte Mal da waren, in walking distance und auch ohne Probleme zu Fuss zu erreichen (z.B. Luigi & the fish) - lasst Euch auf jeden Fall beraten.
Versuch es doch mal auf der Gästefarm "Düsternbrook". Wir waren Anfang September dort auf dem Campingplatz, haben vorher nichts reserviert.Es hat uns sehr gut gefallen, der Hausherr kann euch gute Tipps für die weitere Reise geben....
Geh mal davon aus, dass Du problemlos campieren kannst. Bis auf wenige Ausnahmen ist es als Camper immer noch sehr einfach einen Platz zu bekommen. Zum Teil tun sich die Betreiber aber mit modernen Kommunikationsmitteln etwas schwer. Auch sperren viele Spam-Filter Mails aus Namibia aus.
Wir waren in beiden Camps. Elisenheim würde ich auf jeden Fall bevorzugen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Vielen Dank für eure Antworten, wir werden es mit der Elisenheimfarm probieren. Tw. verständlich, aber schade, dass es mit der modernen Kommunikation noch nicht so klappt. Man ist es heutzutage schon so gewohnt alles übers internet zu buchen, in Südafrika hat es letztes Jahr tw. schon sehr gut geklappt. Für Etosha werden wir dann direkt in Windhoek buchen. Ich habe im Afrikamagazin über verschiedene Farmen ausserhalb von Etosha gelesen, die tw. besser sein sollen - hat jemand von euch diesbezügliche Erfahrungen ?
Du warst noch nie in Etosha. Die Pfanne ist RIESIG und der Park hat Strassen vornehmlich südlich der Pfanne. Die drei "alten" staatlichen Camps liegen je etwa 60-70km voneinander entfernt. Andoni ganz im Nordosten ist auch etwa 70km von Namutoni weg. Glaub mir, da gibt's jede Menge zu entdecken. Mag ja sein, dass Du andernorts mehr Komfort hast als in den NWR-Camps. Mag ja sein, dass gewisse Farmen mehr Tiere pro Pirschfahrt zeigen können. Aber die Dimensionen und die Abwechslung kann sonst niemand bieten.
Wenn Du nur ausserhalb nächtigen willst, so heisst das, dass Du am Morgen nicht "mitten im Kuchen" (wie z.B. in Halali), sondern mindestens 2 Autostunden davon weg bist - Du kannst die Frühpirsch und auch die Spätpirsch an diesen Orten vergessen, da Du ja an die Tor-Öffnungszeiten gebunden bist.
Also: Warum denn überhaupt nach Etosha hochfahren, wenn Du möglichst schnell möglichst viele verschiedene Tiere sehen willst?
peweho hat zum Teil Recht mit seiner Aussage, obschon das freundlicher auch gehen würde. Es gibt allerdings einige Überlegungen die Du Dir dazu machen kannst.
Namutoni: Die Gegend von Namutoni ist wunderbar. Zu fast Jahreszeit wirst Du da viele Tiere antreffen. Das Fort ist schön umgebaut worden und die Unterkünfte sind neu renoviert. Allerdings ist eines der grössten Vorteile der Parkunterkünfte das Wasserloch. Die Aussicht auf dieses ist aber in Namutoni durch sehr viel Schilf deutlich beeinträchtigt. Als Camper bevorzugen wir aber die Campsite von Onguma. Gleich ausserhalb des Etosha-Gates links. Das liegt sehr Nahe an der Etosha. Ist deutlich preisgünstiger und schöner als die Campsite von Namutoni und das Essen im Restaurant schmeckt toll. Zudem hat es auch ein Wasserloch. Auch als Nichtcamper hast Du in dieser Region noch einige Lodges. Der Anfahrtsweg in den Part ist jeweils bei max. 15. Minuten. Zudem haben diese ein eigens Game-Reserve auf welchem geführte Touren unternommen werden können. Dies Lodges sind meist deutlich preisgünstiger als die Staatlichen Camps.
Halali: Dazu gibt es keine vernünftige Alternative. Das Wasserloch gefällt mir da sehr gut.
Okaukuejo: Das beliebteste Wasserloch bei den Camps. Holger hat dazu ein wunderbares Panorama gemacht: Okaukuejo Wasserloch Aufgrund des Wasserlochs würde ich da zumindest eine Nacht bleiben.
Knapp ausserhalb des Gates gibt es aber auch einige gute Unterkünfte. So ist Ongava wunderschön. Aber auch teuer. Das eigene Game-Reserve und das gute Essen mit Blick aufs Wasserloch sind aber auch einiges Wert. Günstiger geht es z.B. im Etosha Safari-Camp. Das beitet auch einen Prima Campingplatz und ist eine gute Alternative zu Okaukuejo. Auch wenn es halt kein Wasserloch hat. Das Essen im Restaurant war gut.
Du siehst, es gibt Alternativen. Zumindest zu Okaukuejo und Namutoni. Ich würde aber immer wieder versuchen zumindest einen Abend an einem Wasserloch verbringen zu können.
Herzliche Grüsse Chrigu
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vielen Dank für deine Antwort. Es geht uns wirklich nicht darum in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Tiere zu sehen. Wir fahren auch deshalb immer mit einem Kamper um unabhängig zu sein, da kann man dann selbst entscheiden wo man wielange bleibt (sind letztes Jahr 1 Woche durch den Krüger gefahren und haben so viele Plätze ausserhalb der "Trampelpfade" entdeckt). Im Zuge der Vorbereitung dieser Reise liest man vieles (z.B. Geo-Spezial Nr. 5/08, Afrikamagazin), hört einiges - deshalb meine Frage. Die Antworten hier fallen öfters nicht so wirklich freundlich aus, aber jeder sieht die Dinge offenbar aus einem anderen Blickwinkel.Ich denke, man kann von den Erfahrungen von Leuten die schon Namibiaerfahrung haben, nur profitieren - als solches sehe ich dieses Forum.
LG Doris:)
JSJudith Sabine98 Beiträge · seit 200809. Nov. 2008 ·
Hallo Doris,
wir waren im Mai als Alternative zu Namutomi auf Onguma campen. Es hat uns sehr, sehr gut dort gefallen. Ich würde aber dort vorher anfragen, die Campsites sind wohl doch sehr nachgefragt. Wahrscheinlich auch wegen der Preiserhöhungen in Etosha. Wir haben den Fehler gemacht, nur eine Nacht im Park zu campen, sonst Onguma und Etosha Safari Camp. Nächstes Mal campen wir auf jeden Fall auch in Okaukejo.
ich hoffe, es hat mittlerweile geklappt mit der Buchung bei der Elisenheim Guest Farm. Ich war dort schon öfter und bin in Kontakt mit den Inhabern. Habe gerade heute eine Mail erhalten, in denen sie schreiben, dass sie einige Zeit keine Telefonleitungen - und somit auch keinen Internetanschluß - hatten.
Wenn es Eure Zeit zulassen sollte, würde ich Euch auf jeden Fall eine Sundownerfahrt mit Andreas empfehlen. Hänge ein Foto von der Farmlandschaft bei.
Bevor irgendjemand hier nörgeln möchte: NEIN, ich bekomme keine Provision oder dergleichen!
vielen Dank für die Info. Habe letzte Woche ein mail von der Elisenheim erhalten, in dem Frau Werner schrieb, dass im nördlichen Windhoek die Leitungen gestohlen wurden und sie mehr als 1 Woche keine Verbindung hatten. Wir werden die sundawnerfahrt quasi zum Einstieg und Einstimmen in den Urlaub mitmachen, es ist ja unsere 1. Namibiareise. Ich würde dir auch nie unterstellen, dass du für diesen Rat/Empfehlung eine Provision bekommst!
Bei uns gehts am Dienstag los, liebe Grüße aus Wien Doris:)
YZyze19Themenstarter6 Beiträge · seit 200809. Dez. 2008 ·
Hallo allerseits!
Tja, wir sind nun (leider!) schon wieder seit 1,5 Wochen aus Namibia zurück 🙁 Um es (vorerst) kurz zu machen: Es war genial!
Wir wollten uns darum nochmal herzlich hier bei allen bedanken, die "damals" so hilfreich und vor allem kurzfristig auf unsere Fragen geantwortet haben! Ohne die Rückmeldungen aus dem Forum hier, hätten wir das ganze vermutlich nicht durchgezogen...nicht auszudenken 🙂
Wir werden uns in Kürze mit näheren Details zu Auto, Route, Unterkünften etc. hier melden. Vielleicht hilfts ja dem ein oder anderen bei der Planung für nächstes Jahr (die ich auch am liebsten schon in Angriff nehmen würde...).
Also bis bald und nochmal vielen Dank! Spitzenforum hier! Axel