Malaria - Stand By

13 Antworten · 3'782 Aufrufe · gestartet 16. Okt. 2008 von Sharon
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #1
Hallo ihr Lieben

in nur 3 Wochen ist es soweit und es geht für 3 Wochen nach SA 🙂 Wir sind 1 Woche im Krüger Park und Umgebung unterwegs und es wird geraten, aufgrund des höheren Regenaufkommens, Malariamedis zu nehmen.

Da ich sehr stark auf dieselbigen reagiere und als Kind diese oft nehmen musste (bin in West-Afrika aufgewachsen), würde ich gerne weitestgehend darauf verzichten.

ich weiß, dass mir keiner sagen kann, was richtig und was falsch ist, aber ich habe im Forum nun öfter von Stand Bys gelesen...Was genau habe ich darunter zu verstehen?

Dann wurde mir noch der Tip gegeben, dass man am besten am Flughafen in SA in die nächste Apotheke gehen sollte und sich vor Ort etwas geben lassen soll, dass man dann nach Bedarf einnimmt, sollte man merken, dass es einen erwischt hat...😕

Danke für eure Tips und Grüße
Sharon
48 Beiträge · seit 200816. Okt. 2008 · #2
Hallo Sharon, mit Standby ist gemeint, dass du das Mittel für den Notfall mitnimmst und wenn du Anzeichen einer Malaria hast, die dann nach Packungsanweisung nimmst.
Ich habe festgestellt, dass die Medikamente vor Ort zwar um einiges günstiger sind aber bei meiner letzten Reise ich Malarone in keiner Apotheke in Windhoek gekommen konnte. Kann beim nächsten Mal natürlich auch anders sein.
Gruß
Ludwigshafen
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #3
Hallo Ludwigshafen

danke für deine Info. Wäre Malarone denn auch als Stand by geeignet? Denn dann würde ich es mir hier in Deutschland besorgen, just in case.

Viele Grüße
sharon
48 Beiträge · seit 200816. Okt. 2008 · #4
Ja, laut meinem Tropenarzt ist Malarone auch als Standby geeignet. Ich habe es für unsere Reise im November auch in der Tasche.
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #5
super, danke 🙂
48 Beiträge · seit 200816. Okt. 2008 · #6
Sorry, meinte in meine Mail natürlich Kapstadt und nicht Windhoek:)
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #7
Ist ja fast das selbe 🙂 🙂
Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #8
Ist ja fast das selbe 🙂 🙂
7'267 Beiträge · seit 200616. Okt. 2008 · #9
Hallo Sharon

Bei Stand by Medis kannst Du aber auch noch berücksichtigen, dass Malaria eine Inkubationszeit von 12 Tagen hat. Wenn Ihr also innerhalb dieser Zeit wieder zu Hause seid, kannst Du Dir das Stand By auch sparen. Oder würdest Du einfach auf gut Glück Medis einnehmen wenn Du stattdessen zum Arzt kannst?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #10
Hallo Chrigu.

wir sind nach dem Krüger Parkt noch 2 volle Wochen unterwegs...Wäre also gerade so im Rahmen der Inkubationszeit...

Und so, wie ich es verstanden habe, nimmt man die Stand Bys ja erst dann ein, wenn man die Symptome bekommt...

Habe heute die Buglocks Armbänder in der Apotheke bestellt, hoffe, dass sie halten, was sie versprechen. Autan und Co. kommen nat. auch mit 🙂

Grüße
Sharon
48 Beiträge · seit 200816. Okt. 2008 · #11
Hallo Sharon,

als Anti-Moskitomittel kann ich Dir aus Erfahrung Peaceful Sleep als Spray empfehlen. Das bekommst Du vor Ort in Apotheken und auch im Supermarkt für kleines Geld zu kaufen und ist bei mir sehr wirksam.
Gruß
Ludwigshafen
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200716. Okt. 2008 · #12
Ist notiert, vielen Dank 🙂
7'296 Beiträge · seit 200616. Okt. 2008 · #13
Hallo Sharon,

die Mitnahme von Stand-By-Medikamenten empfiehlt sich, wenn man in Regionen unterwegs ist, in denen innerhalb von 24-48 Stunden kein Arzt erreichbar ist. In diesem Fall nimmt man die Stand-By-Medikamente, weil das besser ist als nichts.

In allen anderen Fällen geht man im Verdachtsfall besser zum Arzt. Das, was Du vielleicht für eine Malaria hältst kann nämlich z.B. auch Dengue, Chikungunya oder auch was ganz anderes sein. Dagegen hilft ein Stand-By-Medikament gegen Malaria dann überhaupt nicht.
Falls Du tatsächlich eine Malaria hast, gibt es verschiedene Formen davon. Malarone hilft nur gegen eine (wenngleich die gefährlichste). Ein Arzt stellt durch einen Bluttest fest, was Du Dir tatsächlich eingefangen hast und was man zur Behandlung nehmen muss.

Stand-By-Medikamente führen nur zu einem trügerischen Bild von scheinbarer Sicherheit.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
111 Beiträge · seit 200616. Okt. 2008 · #14
was natürlich ebenso für die Malariaprophylaxe gilt !
Ein stanby braucht's mE vielleicht im Kongo wo die medizinische Versorgung kaum an jeder Ecke gewährleistet ist aber sicher nicht im südlichen Afrika . Wenn schon sollte etwas medizinische Kenntnis bei der Anwendung bei bestehender Malaria schon vorhanden sein, denn das Risiko eines anaphylaktischen Schocks bei einer therapeutischen Anwendung ist auch nicht zu unterschätzen (zudem sollten die Symptome schon richtig interpretiert werden können)
Die Inkubationszeit ist übrigens von 7 Tagen (M.tropica) bis zu mehreren Monaten (M.quartana)
Wenn schon sollte man sich die Medis zu Hause besorgen und sie nicht vor Ort kaufen, wo sie ja auch dringend benötigt werden und oftmals für die Leute dort schlecht verfügbar sind.
gruss marc
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2008