4x4 ein Muss?

9 Antworten · 2'913 Aufrufe · gestartet 25. Sept. 2008 von pet
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Themenstarter10 Beiträge · seit 200825. Sept. 2008 · #1
Brauche ich für die Strecke Windhoek - Etosha einen 4x4 (Reisezeit Mai / Juni)? Kann mir jemand Tipps zur Route geben? Danke!
148 Beiträge · seit 200625. Sept. 2008 · #2
Hallo Pet,

klare Antwort: Nein. Die Strecke ist überwiegend asphaltiert, die Strassen in Etosha sind Graveled (Schotterpiste) und auch mit einem 2x4 PKW aus eigener Erfahrung gut fahrbar.

Torsten
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Themenstarter10 Beiträge · seit 200825. Sept. 2008 · #3
wow, das war prompt! Vielen Dank - somit reduzieren sich meine Reisekosten schon mal erheblich! Kannst Du mir auch bezüglich der Route, Fahrtzeit und Lodges helfen? Ich befinde mich noch am Anfang der Planung und freue mich über alle Tips!

Merci vielmals!
148 Beiträge · seit 200625. Sept. 2008 · #4
Nochmal eine schnelle Antwort:
Wollte ihr die klassische Namibia-Rundfahrt machen (Windhuk, Waterberg, Tsumeb, Etosha, Twyfelfontain, Brandberg, Swakopmund, Spitzkope, Namib/Naukluft, Sousovlei, Lüderitz, Ketmankop (Köcherbäume), Windhuk dies war in etwa unsere 4-wöchige erste Tour 2002 mit einem PKW) oder nur Etosha?
Zu den Reiserouten/Lodges wirst du hier im Forum fündig, ansonsten gibt es noch die Website www.natron.net, dort findest du viele Lodges...

Torsten
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726 Beiträge · seit 200625. Sept. 2008 · #5
Hallo Pet,

ein paar Eckdaten wären wirklich hilfreich. Welche Reisedauer, welche Schwerpunkte habt Ihr? Mehr Tiere, Natur, Kontakt mit einheimischen etc.

Torsten hat Dir ja die "klassische" Afrika Anfänger Tour schon vorgestellt, die wir auch in etwa im September 2006 so gefahren sind.

Ihr könnt Euch natürlich auch nur auf den Norden konzentrieren, oder den Süden, dann aber ohne Etosha. Alles aber abhängig von der Dauer.

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
3'491 Beiträge · seit 200625. Sept. 2008 · #6
Hallo Pet,
die Ecken in Namibia, wo Du wirklich ohne 4x4 nicht hin- bzw. durchkommst, sind ausgesprochen selten.Und wenn Du nicht ein ausgesprochener Offroad-Fan bist, wirst Du bei einem Erstbesuch ganz sicher - egal, wie Deine Route aussieht - ohne 4x4 auskommen.
Die Fahrtzeit Windhoek-Etosha - rund 500 km - beträgt ca. 4-5 Std. Auf Teerstraßen ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Wegen der geringen Verkehrsdichte und wenigen Ortsduchfahrten kann man das auf Teerpad auch als erzielbare Durchschnittsgeschwindigkeit ansetzen. Auf den Sand- und Schotterpads ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60-70 km/h möglich; manche schaffen auch mehr, aber das ist für Ungeübte mit deutlich höherem Unfallrisiko verbunden.Nach Einbruch der Dunkelheit - ca. 1/2 Std. nach Sonnenuntergang - sollte man auf gar keinen Fall mehr auf Pad sein. Zu Deiner Reisezeit geht die Sonne etwa um 18.00 Uhr unter.
So - jetzt hast Du schon mal ein paar Eckdaten, mit denen Du an die Planung gehen kannst.
Gruß Joli
Themenstarter10 Beiträge · seit 200825. Sept. 2008 · #7
Danke Ihr Lieben! Hier ein paar mehr Details:

Wie waren im Mai / Juni in Namibia und ich fuhr einen simplen Golf, mit dem ich großartig durchgekommen bin. Wir haben eine wundervolle Woche auf der Farm Bagatelle (bei Mariental) verbracht und sind dann - nach einem Zwischenstopp in Windhoek - nach Walfis Bay gefahren. Dort (und in Swakop) haben wir die zweite Woche genossen. Für 2009 haben wir uns vorgenommen, Etosha zu besuchen. Hierfür haben wir die erste Woche geplant, die zweite Woche sind wir wieder auf Bagatelle. Da mein Sohn keinen Führerschein hat, muss ich allein fahren, entsprechend haben wir kleine Etappen vorgesehen, Übernachtung in Lodges. Das ganze nach dem Motto: Tiere und Landschaft sehen und bitte keinen Stress! Am allerliebsten hätten wir ja einen private Guide, aber ich fürchte, das können wir uns nicht leisten. Alternativ würden wir uns auch gern einer Gruppe anschließen. Hauptsache, ich muss nicht länger als 4-5 Stunden hinterm Steuer verbringen.... Welche Route / Lodges evtl. Tour Operator würdet Ihr denn empfehlen? Kontakt zu Einheimischen (sehr gern nicht deutschspeachig) ist natürlich auch erwünscht. Bis Ende Mai 2009 werde ich mich auch auf Afrikaans verständigen können.

Wir freuen uns über jeden Tip!

LG pet
4 Beiträge · seit 200825. Sept. 2008 · #8
Hey,
Ich möchte gerne zu den Buschmännern/San zum living museum of the Ju/`Hoansi-San östlich von Tsumeb. Wie sind die Pisten, die von der C44 abzweigen. War von Euch schon jemand dort? Viel Sand, oder noch Gravelroads, d.h. mit 2 WDr befahrbar?
3'491 Beiträge · seit 200625. Sept. 2008 · #9
Hallo Pet,
Vorfrage: warum denn ausgerechnet im Mai/Juni ? - Ihr kennt diese Jahreszeit ja schon ein bisschen. Allein dies spräche für eine spätere Jahreszeit, z.B. September/Otkober. Aber gerade Euer Ziel Etosha ist später eindeutig besser - dann kommen auch die Großtiere wieder in den Park zurück.Mai/Juni ist nich zu dicht an der Regenzeit dran - da gibt es mehr Jungtiere.
Ich stehe Gruppenreisen immer etwas zwiespältig gegenüber - wenn man einen guten Guide hat, ist dann schon ein deutliches Plus. Aber das weiß man vorher eben nicht. Und wie die Gruppenzusammensetzung ist, erfährt man auch erst, wenn man nicht mehr zurückkann. Wenn Gruppenreisen, dann aber höchstens mit 6 Personen. Ich finde, dass eine Gruppe das Erlebnis Namibia belastet.Aber dazu gibt es auch andere Meinungen.
Als Route für ca. 14 Tage könnte ich mir gut vorstellen: Windhoek - Waterberg - Etosha - Damaraland / Erongo - Windhoek. Das wäre dann bestimmt keine Hetzerei.Und Ihr findet auf einer solchen Tour Unterkünfte in nahezu allen Preisklassen.
Gruß Joli
Themenstarter10 Beiträge · seit 200826. Sept. 2008 · #10
@ Joli

Nochmals herzlichen Dank!
Bezüglich der Reisezeit - wir sind absolut flexibel. Mein Hang zu Mai / Juni geht auf unsere erste Südafrikareise zurück, wir hatten sowohl im Krügerpark als auch am Kap wunderbares Wetter, nachts etwas zu kalt, aber klasse. Das nächste mal waren wir dann September / Oktober und es war teilweise arg kalt und stürmisch, aber das war, wie gesagt, ZA. Ich vertrage keine Hitze, daher suche ich mir immer die kühleren Monate aus, auch wenn es früh dunkel ist.
Bezüglich der Gruppenreise teile ich Deine Meinung bedingt. Wir waren schon mit einer Reisegruppe (80 Leute) unterwegs, und das war nicht so schlecht. Natürlich hat man keine Chance den Reiseverlauf und die Aufenthaltsdauer an den einzelnen Plätzen zu beeinflussen. Unsere 2. ZA Tour hatten wir mit einer Kleingruppe (außer uns 4 Personen) und das war sehr angenehm. Bis auf die verd... Fahrerei bin ich allerdings am liebsten unabhängig unterwegs.
Ich werde mir mal Deinen Routenvorschlag genauer vornehmen - hört sich gut an. Nochmal ganz herzlichen Dank!