Digicam voll - und dann?

12 Antworten · 3'666 Aufrufe · gestartet 29. Aug. 2005 von meike
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ThemenstarterGast29. Aug. 2005 · #1
Hi, der Nam-Urlaub rückt näher... Was macht ihr, wenn die CF-card eurer Digicam voll ist? Gibt es Internet-Cafes, wo man die auf CD ziehen lassen kann? Oder nehmt ihr CFs ohne Ende mit?
Auf Kreta hatten wir Glück, da hat man uns für umsonst eine CD gebrannt, auf Lanzarote sollte ich 35 Euro bezahlen für 144 Fotos auf CD - da war die neue CF-Card billiger...
Für jeden Tipp dankbar, Meike :?:
ThemenstarterGast29. Aug. 2005 · #2
In vielen Photoläden, Copyshops und Cybercafes kannt Du deine Bilder auf CD brennen lassen. In Windhoek und Swakopmund auf alle Fälle.
Kostet ca. 10 EUR.
ThemenstarterGast29. Aug. 2005 · #3
Hallo Meike,

da gibts die unterschiedlichsten Ansichten. Irgendwo gibt es auch schon etliche Antworten dazu. Ich stehe auf mobile Festplatten (z. B. Vosonic X-Drive). Die sind so groß wie ein Diktiergerät, zumindest in der einfachsten Ausführung nicht viel teurer wie ein "dicker" Speicherchip und universell einsetzbar. Die Bedienung ist ganz einfach: vollen Speicherchip einstecken, Copy-Taste drücken und schon legt der X-Drive auf der integrierten Notebook-Festplatte ein Verzeichnis für die Bilder an und kopiert sie darein. Anschließend kannst du die Karte löschen und weiter fotografieren. Zuhause hängst du den X-Drive per USB an deinen PC und verarbeitest die Bilder weiter. Die Speicherkapazität der integrierten Festplatte kannst du selbst festlegen. Ich habe mir dafür eine gebrauchte 4 GB Platte besorgt, die man zurzeit "nachgeschmissen" bekommt - reicht aber immerhin für rund 2-3.000 Fotos.

Gruß
Armin
ThemenstarterGast30. Aug. 2005 · #4
Hallo Meike,

wir arbeiten auch mit einem mobilen Fotospeicher.
Die gibt es entweder wie von Armin schon beschrieben als reiner Speicher, oder auch als Multi-Media-Gerät mit integriertem MP3-Player und der Möglichkeit, dir die Fotos gleich auf dem Display anzuschauen.

Wir haben einen ganz schlichten Fotospeicher mit einer 30GB-Festplatte. Kostet im Angebot so um die 100€ und kann auch sonst zum Transportieren von größeren Datenmengen (z.B. auch vom PC auf den Speicher) verwendet werden.

Der Fotospeicher ist aus meiner Sicht die einfachste und sicher auch kostengünstigste Lösung. Keine großen teuren Speicherkarten mehr und auch kein Gesuche noch Fotoläden. Und: Ich finde die Lösung auch sehr sicher. Wenn die Speicherkarte einen Defekt bekommen sollte, habe ich wengstens alle Fotos von den Vortagen gerettet.

Viel Spaß in NAM

Gruß
mamba29
ThemenstarterGast30. Aug. 2005 · #5
Hallo Meike,

wir vier waren im Juli mit vier Digicams in Namibia. Ich hatte ein paar Rohlinge mitgenommen und Adapter für die Speichermedien. In den Lodges habe ich dann nachgefragt, ob wir unsere Bilder brennen konnten. Das war überhaupt kein Problem.
In Swakopmund habe ich in einem Internetcaffee (kleine Mall am Supermarkt) brennen lassen. Kosten: 50Nam$ für 4 Speichermedien. Ist alles einfacher als man denkt.

Gruß,
Denis
ThemenstarterGast30. Aug. 2005 · #6
@Gast

Ich stehe trotzdem mehr auf "Selbstversorger". Wenn deine Speicherkarte irgendwo in Etosha, im Sossusvlei, im Damaraland oder im Kaokoveld (meist da, wo es gerade besonders interessante Fotomotive gibt) voll ist, nützt dich der Service der Lodge oder eines Internet-Cafés auch nichts. Und ob das mit dem Brennen immer und überall in den Unterkünften funktioniert, weiß man auch meist erst, wenn man vor Ort konkret danach fragt.

Gruß
Armin
ThemenstarterGast30. Aug. 2005 · #7
Hallo

Da ich ein Notebook dabei habe und auch immer Rohlinge, kopiere ich die Bilder auf das Notebook, sichte und lösche gegebenenfalls Bilder und mache anschliessend ein Backup auf CDs.

In Namibia haben wir mehrfach Leute getroffen, die sich gerne eine CD von Ihren Bildern brennen liessen. Dabei haben wir auch einige Geschichten gehört und CDs gesehen, welche in Fotoläden und Internetkaffes gebrannt wurden und leer waren. Schaut Euch also die CDs am besten vor Ort gleich noch an, bevor Ihr die Chips löscht.
Die Preise für das brennen einer CD kann sehr unterschiedlich sein (10-50N$ / CD) und hängt nicht von den Anzahl Bildern ab.

Chrigu
ThemenstarterGast08. Sept. 2005 · #8
In Swakop und Windhuk war es kein Problem, die Bilder auf ne CD zu bekommen.
Ein Tipp noch hierzu, in Outjo hab ich in der deutschen Bäckerei, die auch als Internetcafe fungiert, vor unserem Trip nach Etosha den Speicher noch mal leeren lassen. 😄
ThemenstarterGast21. Sept. 2005 · #9
Interessante Diskussion !!!!!

Ich benutze zum Speichern eine 1 GB SD Karte . Die gibt es auch als 2 GB Karte.

Wenn die voll ist, so wie oben beschrieben auf eine klein Festplatte übertragen. Meine hat 20 GB .
Stromversorgung über Netz, Bordstecker im Auto oder sogar mit Akku.

Jobo GigaX ist die Bezeichnung und bei Photo Planet für 135 Euro gekauft.

Das wäre mein Vorschlag. So bist du vollkommen unabhänhig und kannst auch in der Wildnis speichern.

Die Festplatte arbeitet über USB und kann wie eine normale Festplatte benutzt werden, auch sehr gut zum Datentransport geeignet.

Grüsse Georg
ThemenstarterGast22. Sept. 2005 · #10
Ein großer Speicherchip ist sicher das Beste,
aber extra ne Festplatte mitschleppen, na ich weiß nicht,
dann doch lieber noch ne zweite Speicherkarte.
Solltest du allerdings Profifotograf sein, dann ist das natürlich was anderes.
Aber da hat ja jeder seine Vorlieben, ich bin auch nicht unbedingt
der "ständig Fotografierer", meine Festplatte im Kopf ist immer noch die größte 😄 .
Noch ein Tipp von mir als Amateur, auf jeden Fall ne hohe Auflösung benutzen
(min 3 MegaP, wenn die Kamera mehr hergibt auch mehr),
frißt zwar Speicher aber damit sind zu Hause
auch 20X30 oder noch größere Abzüge möglich.
ThemenstarterGast22. Sept. 2005 · #11
aber extra ne Festplatte mitschleppen, na ich weiß nicht,
Also "groß" ist hier eindeutig relativ. Normale Modelle sind nicht größer als eine Zigarettenschachtel, neuere Modelle sogar noch kleiner.

Aber nun ein paar Ansichten von mir, einem, der täglich mit vielen Daten zu tun hat und schon Verluste zu verzeichnen hatte.....

Ich rate aus Erfahrung dazu, die Bilddaten immer doppelt vorzuhalten. Weil: Nichts ist flüchtiger als ein digitaler Speicher. Ein SD-Chip oder eine mobile Festplatte ist ruck-zuck kaputt, das kann viel schneller gehen als man denkt. Außerdem ist niemand vor Fehlbedienung sicher, oder vor den Tücken eines mobilen Datenträgers gefeit. Wenn dann keine zweite Sicherungskopie vorhanden ist, gute Nacht. Bei Datenrettern kostet es gleich mindestens 500€ für eine Rettungsaktion.

Dies bedeutet für eine sinnvolle Datenspeicherung: Speicherkarte voll -> Daten auf Festplatte kopieren, NICHT verschieben! -> Volle Speicherkarte in die Tasche und zweite, leere Karte rein in den Apparat. So sind die Daten doppelt vorhanden.

Einen mobilen CD-Brenner kann man auch nutzen, aber angesichts des Aufwands (CDs mitschleppen etc..) halte ich eine mobile Festplatte für besser handhabbar, außerdem ist der Preisunterschied minimal.

Wer jetzt schreit: Uuuhh, teure Speicherkarten, dem sei gesagt: Speicherkarten kosten heutzutage kein Geld mehr, aktuelles Angebot z.B. bei Amazon gibts gute 1GB-Karten für unter 40 Euro. Es wäre bei einem Afrika-Abenteuer absolut an der falschen Stelle gespart, wegen ein paar Karten knauserig zu sein und im dümmsten Fall Bilder zu verlieren! Gerechnet zu dem, was man für Flug, Auto, Lodging etc. ausgibt ist es sowieso nur ein Bruchteil.
Natürlich ist es ein Rechenbeispiel, ob sich dann nicht gleich der Kauf einer zweiten mobilen Datenspeichers lohnt - das muß jeder selbst berechnen, wieviel Bildmaterial er produziert.
Bitte, daß mich hier niemand für verrückt hält, aber ich sage Euch: Wer nur einmal Bilder verloren hat, der beisst sich wirklich mit voller Kraft in den Allerwertesten.

Wer also nichts riskieren möchte, der habe bitte immer seine Bilder an zwei Punkten gespeichert :!:

Grüße
J.

P.S. das Thema Speicherung von digitalen Bilddaten ist übrigens alles andere als trivial. Ich will gar nicht wissen, wieviele Leute die Daten auf die heimische Festplatte schmeissen und dort liegen lassen, ohne CD-Backup etc. Wer da nicht vorsorgt, riskiert ziemlich viel.
ThemenstarterGast22. Sept. 2005 · #12
Aus provessioneller Sicht kann ich Joeheinz nur Recht geben. Ich habe beruflich sehr viel mit Backups zu tun, zudem fotografiere ich leidenschaftlich gerne. Aus diesem Grund, habe ich wie schon erwähnt immer das Notebook und CD Rohlinge dabei. Fotografieren, sichten, löschen bzw. Backupen gehört für mich einfach zusammen. Das nicht jeder so einen Aufwand treiben will, verstehe ich gut. Das jemand das Risiko eingehen will, seinen Urlabsbilder zu verlieren auch. Schlussendlich muss das jeder selber entscheiden (und sich allenfalls ärgern).

Interessant war der letzte Flug nach Namibia. Wir sind mit der Air Namibia ab Frankfurt geflogen. Bei der Handgepäckkontrolle musste, das Notebook separat aufs Band gelegt werden. Da haben wir gestaunt, wie viele Notebooks mitgenommen werden.

Noch etwas zu den Datenmengen. Im Urlaub werden immer viel mehr Fotos geschossen als erwartet. Je nach Kamera und Qualität kann da schon mal 5 MB pro Bild anfallen. Das macht bei einer 1 GB Speicherkarte gerade mal 200 Bilder. Ich Rechne 1000 Bilder pro Woche, das ergibt in 4 Wochen 20 GB. Ich weiss, meine Bilder sind grösser, ich mache mehr davon und mein Urlaub ist länger 🙂

Chrigu
ThemenstarterGast22. Sept. 2005 · #13
@ Chrigu & Joeheinz

Ok ich seh schon, ihr betreibt das professioneller als ich,
ich bin eher ein Knipser 😄 .
Werde mir das mit ner transportablen Festplatte auch mal überlegen.
Aber nen Laptop in den Urlaub mitmehmen ? seid mir nicht böse,
für mich wäre das nix, hocke zu Hause (so wie jetzt) schon genug
vor der Kiste, da bin ich froh, wenn ich das Teil mal nicht sehen muß. 😉
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