ACHTUNG - KARTENBETRUG

36 Antworten · 13,6k Aufrufe · gestartet 10. Sept. 2008 von Africandreamer
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Gast11. Sept. 2008 · #21
Noch was zu meinem vorherigen Beitrag zur Aufheiterung: Der Idiot (den Dieb meine ich) hat auch einen Flug gebucht und dabei seinen wirklichen Namen angegeben....
527 Beiträge · seit 200611. Sept. 2008 · #22
Ich habe die Karte nicht aus der Hand gegeben (ausser vielleicht in Kueckis Pub)und war auch bei der Eingabe des PINCODES sehr vorsichtig.
Seit wann gibt man denn bei einem normalen Kreditkarteneinsatz, d.h. nicht am Geldautomaten, sondern z.B. im Restaurant oder im Laden einen PIN ein?


In Deutschland ist die Haftung für mißbräuchliche Verfügungen für den geschädigten Kreditkarteninhaber gesetzlich auf EUR 50,- begrenzt.
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2008
182 Beiträge · seit 200711. Sept. 2008 · #23
Hallo Hiluchs,

das war ja auch meine Frage an Doris wo sie den Pincode hat einsetzen müssen.Vielleicht hat sie es überlesen,aber das würde den Täterkreis einschränken.Den PIN benötigst man so weit ich weiß nur bei Barabhebungen am Automat.Lasse mich aber auch gern eines besseren belehren.

LG:Dirk
LG Dirk
931 Beiträge · seit 200611. Sept. 2008 · #24
Den PIN benötigst man so weit ich weiß nur bei Barabhebungen am Automat
oder an Kassenautomaten, z. B. an Tankstellen....

Wobei es solche meines Wissens in Nam noch nicht gibt.

Fehlerhafte Kreditkartenbuchungen habe ich auch schon erlebt, mißbräuchliche Barabhebungen am Automaten aber bisher nicht. Zumal man dafür ja auch die Karte (oder eine Kopie) UND die PIN braucht. Vielleicht kann uns Doris ja mal berichten wie die Täter an beides gekommen sind.

Übrigens verhalten sich die Kartengesellschaften bei offenkundigem Mißbrauch oder allgemein unklaren Abbuchen nach meiner Erfahrung durchaus unterschiedlich. Amex hat bei mir in solchen Fällen die Abbuchung erstmal storniert und dann den Fall geklärt. Visa und Co. haben erstmal abgebucht und dann geklärt. Der Unterschied auf dem eigenen Konto kann schon erheblich sein...

Gruss

Ulli
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Themenstarter45 Beiträge · seit 200811. Sept. 2008 · #25
Nur zu Information:

Ich habe bei allen Bezahlungen den PINCODE eingeben und auch den Beleg unterschreiben muessen.

Ich bin auch noch im Besitz (der jetzt gesperrten) Mastercard-Karte.

Deshalb ist mir das ganze ja auch UNVERSTAENDLICH,wie der Betrueger am Automaten aufheben konnte ???!!!

Doris
7'297 Beiträge · seit 200611. Sept. 2008 · #26
Hallo Doris

Das ist nicht so unverständlich wie Du meinst. Heutzutage gibt es Geräte, mit denen auch ein Laie eine Kopie einer Karte anfertigen kann. Das Ganze kann z.B. bei einem Automaten auf den Kartenschlitz montiert werden, dass es praktisch nicht auffällt. Das funktioniert auch mit den Terminals in den Geschäften. Der Code ist anschliessend schnell ausspioniert oder wird gleich bei der Eingabe mit aufgezeichnet. Nach einigen Sekunden ist so eine Karte nachgemacht und kann zum Abheben benutzt werden. Zudem kann der Code um eine Karte zu erzeugen auch via Internet um die Welt geschickt werden. So kannst Du die Karte in Namibia nutzen und Minuten später kann jemand in den USA oder in China mit einer nachgemachten Karte Geld abheben.

Tzjach, das ist einer der Nachteile der ganzen Technisierung.

Herzliche Grüsse
Chrigu


P.S. In Läden in Namibia mussten wir übrigens den Code auch schon eingeben und in der Schweiz z.B. beim tanken.
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zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2008
527 Beiträge · seit 200611. Sept. 2008 · #27
Nach meiner Kenntnis werden Kreditkarten (so ist es bei meiner VISA- und bei meiner Mastercard) beim normalen Einsatz außerhalb des Geldautomaten NUR mit Unterschrift eingesetzt. Ich habe noch nie irgendeinen PIN eingeben müssen. Einen PIN erhält man doch nur für die Geldautomaten. Da ich eh nie mit der Kreditkarte Geld ziehen würde, kenne ich meinen Kreditkarten-PIN auch gar nicht und habe die Karte daher nur mit Unterschrift eingesetzt.

Kann es vielleicht sein, dass Du hier die EC-/Maestro-Karte mit der Mastercard (Kreditkarte) verwechselst?

Oder funktionieren luxemburgische Kreditkarten anders? Musst Du in Luxemburg denn beim Zahlen im Supermarkt oder Restaurant auch einen PIN eingeben?

Vielleicht ist genau da der Knackpunkt: Jemand hat behauptet, Du müsstest einen PIN eingeben, obwohl dies gar nicht erforderlich ist und diesen ausspioniert?
Gast11. Sept. 2008 · #28
moin,

im südlichen Afrika brauch man bei Kreditkarten (Visa oder Master) immer eine PIN, wenn man Geld bei einer Bank aus dem Geldautomaten ziehen will.
Einkaufen, Tanken etc. kann man ohne PIN.
Themenstarter45 Beiträge · seit 200811. Sept. 2008 · #29
Meine Mastercard funktioniert mit PIN!

Hier in Luxembourg, in Trier und auch in Namibia gebe ich mit der MASTERCARD (ich betone MASTERCARD und nicht MAESTRO!!) beim Bezahlen in Geschaeftten einen Pincode ein.

Wieso das anders ist als bei euch in Deutschland/Schweiz weiss ich nicht.

Auf jeden Fall werde ich bei naechster Gelegenheit in der Bank nachfragen, wieso es solche Unterschiede gibt.
931 Beiträge · seit 200611. Sept. 2008 · #30
In Deutschland werden viele Kreditkarten ohne PIN herausgegeben, in Nordamerika praktisch alle. Deshalb ist es hier üblich die Kreditkarte (außer am Geld- oder Sb Tankautomaten) nur mit der Unterschrift zu benutzen.

Das gilt allerdings nicht unbedingt für den Rest der Welt. In Frankreich und auch in Skandinavien wird zunehmend mit der PIN 'quittiert' und nicht mehr per Unterschrift.

Ich wußte allerdings nicht das dieses Verfahren in Namibia auch schon Einzug hält und habe selbst dort auch noch nie eine PIN beim Bezahlen gebraucht. Zumal eine Unterschrift per PIN auch nur funktioniert wenn die Akzeptanzstelle über entsprechende Terminals verfügt.

Gruss

Ulli
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527 Beiträge · seit 200611. Sept. 2008 · #31
Okay, wieder etwas dazugelernt.

Ich habe bereits Kreditkarten verschiedenster Kartenherausgeber / Institute gehabt (immer VISA oder Master) und nie eine PIN für den Kreditkarteneinsatz bekommen. Ich habe auch noch nie gehört, dass ein deutsches Institut für den Kreditkarteneinsatz vergibt. Mit Kreditkarteneinsatz meine ich wohlgemerkt nicht Benutzung eines ATM.

Ich sehe in Namibia auch einige Probleme mit dem Einsatz einer solchen LUX-Kreditkarte: Wenn der Zahlungsempfänger noch per Ritsch-Ratsch-Maschine abrechnet, was gelegentlich vorkommt, dann hat irgendeiner der beiden Parteien wohl mit einer solchen Karte ein Problem.
Gast12. Sept. 2008 · #32
moin,

heute habe ich mal aus lauter Langeweile mir meine Kreditkarten- Abbuchungen, die noch nicht! belastet waren, online angesehen und musste feststellen, dass irgendjemand mit meinen Zahlen sich einen Flug nach Ungarn "gekauft" hat. Da ich die VISA-Karte immer noch in meiner Tasche habe, musste die bei der letzten Benutzung kopiert worden sein. Es war eine Tankstelle, wie ich der letzten Abrechnung entnehmen konnte. Die Karte habe ich sofort sperren lassen, eine neue bestellt, und habe morgen einen Termin bei der Bank, damit der Sache strafrechtlich nachgegangen wird.
Vielleicht war der "Täter" ja auch so blöd und hat das Ticket auf seinen eigenen Namen ausstellen lassen😃
Das wär ja zu schön😄
Gast12. Sept. 2008 · #33
Zum Thema Kartenbetrug. Dies ist ja mittlerweilen überall möglich. Ich habe in der langjährigen Einsatzzeit meiner Karten niemals Probleme gehabt. Bitte nie eine PIN bei Einkäufen angeben. Auch bei den Ritsch-Ratschs aufpassen, was abgebucht wird, verlangen, daß diese Zahlung vor Ihren Augen abgewickelt wird. Bei Geschäften, die solche Zahlungen akzeptieren und nichts zu verbergen haben, ist das kein Problem.
An Tankstellen und anderen öffentlichen Kartenautomaten würde ich die Karte nicht zum Einsatz bringen, denn dann kann dieser Betrug passieren. Wenn ich Geld abhebe, mache ich das stets in der Bank, diese Schalter sind sicher.
Gruß Waltraud
www.wolf-touristic.de
www.info@wolf-touristic.de
140 Beiträge · seit 200612. Sept. 2008 · #34
...und was sagt uns das? Nur Bares ist Wahres!!! Wir haben uns jedenfalls für diese Variante entschieden.B)

LG Matthias
ccccccccccccc
7'297 Beiträge · seit 200612. Sept. 2008 · #35
Der Witz an der Sache ist ja, dass wir bis vor ca. 2 Jahren auch nur mit Unterschrift bezahlt haben. Dann wurde eine neue Karte ausgestellt, mit einer zusätzlichen Sicherheit: dem PIN-Code. Nun wird ab und zu unterschrieben aber immer häufiger der PIN verlangt. Dabei hast Du leider nicht die Wahl ob Du nun unterschreiben möchtest oder lieber den PIN angibst. Für die Geschäfte ist der PIN interessanter da dadurch geringere Transaktionsgebhren anfallen als bei der Unterschrift.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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155 Beiträge · seit 200728. Sept. 2008 · #36
Hallo,
ich besitze weder für meine Mastercard, Visa oder Maestro einen PINCODE. M.E. steht der PIN auch nicht auf dem Magnetstreifen und für die Kreditkarte muss man den Pin explizit anfordern. Ohne kann weder ich noch jemand anderes kein Geld von Automaten abheben. Oder wird hier als PINCODE der Sicherheitscode auf der Rückseite der Karte (CVS) bezeichnet. Diese drei Zahlen kann sich doch jeder Depp bei der Unterschriftenkontrolle merken und dann mit der Kartennummer vom Slip plus den drei gemerkten Ziffen ungehindert elektronisch einkaufen. Schöne neue Welt!

Dennoch habe auch ich schlechte Erfahrungen gemacht.

1. 14 Tage nach Urlaubsende in Nambia bin ich mit einem Kauf von zwei neuen Reifen belastet worden. Auf Widerspruch bei der Bank erhielt ich sofort mein Geld zurück, leider nur für ein halbes Jahr. Dann legte das Reifen-Geschäft den Beleg mit "meiner" Unterschrift vor und mir wurde der Betrag wieder abgezogen. Ich habe schon im Vorschulalter meinen Namen eleganter geschrieben als auf dem Beleg und konnte meine Ausreise aus Namibia per Reisepass belegen. Wurde nicht anerkannt, "ich müsse zivilrechtlich gegen das Unternehmen in Namibia klagen", da der Beleg ordnungsgemäß sein. In Anbetracht des Schadens von nur 250 DM habe ich das unterlassen.

2. Bei der Bargeldabhebung in einer kenyanischen Bank gegen Vorlage des Passes und nach Rückfrage bei Mastercard unterschrieb meine Frau versehentlich zweimal einen Beleg über die gleiche Summe. Prompt wurden wir zweimal belastet haben aber nur einmal Geld erhalten. Die Bank in Kenya hat es zum Glück erstattet.

Inzwischen benutze ich nur noch Bargeld, welches mir nur einmal weggenommen werden kann. Meistens kann man in Lodges auch in Euro oder US$ zahlen, ansonsten ist das Wechseln in Namibia oder SA kein Problem und geht meist ohne lange Wartezeiten ab. In Botswana kann es dann schon einmal drei Stunden dauert.

Die Kreditkarte habe ich nur noch für Notsituationen dabei. Das Limit wird während der Reisezeit von meiner Bank auf 25% herabgesetzt. Bei Bedarf rufe ich die Bank in Deutschland an und binnen 2h wird das Limit für diesen Tag beliebig erhöht. Geht leider nur innerhalb der regulären Geschäftzeiten der Bank und möglicherweise auch nur mit persönlichen Kontakt zur Bank.

Knuth
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
Themenstarter45 Beiträge · seit 200828. Sept. 2008 · #37
Na, ich habe schlussendlich Glück gehabt. Meine Bank (über ihre Versicherung) hat mir die Gesamtsumme (über 5000 Euro) zurückerstattet,ohne jeglich Zusatzkosten.
Der Kartenbetrug mit VISA und Mastercard hat anscheinend in letzter Zeit unheimlich zugenommen und man hat mir geraten, auf meinen weiteren Reisen, mit Bargeld zu reisen!!
Naja, ich habe auf jeden Fall dazugelernt.

mfg

Doris