Malarone oder Doxycyslin

8 Antworten · 3'370 Aufrufe · gestartet 07. Sept. 2008 von Andrea 1961
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Themenstarter306 Beiträge · seit 200807. Sept. 2008 · #1
Wissen nicht so richtig, für welche Variante der Malariaprofilaxe wir uns entscheiden sollten. Lt. Tropeninstitut und einer persönlichen Empfehlung auf der ITB ist Doxycyclin verträglicher. In Deutschland ist das aber für die Malariaprofilaxe nicht zugelassen. Auf Rezept bekommt man dieses Antibiotikum aber. Von Malarone hört man ja bezüglich der Nebenwirkungen sehr unterschiedliche Meinungen. Wir haben keine Lust im Urlaub an diversen Nebenwirkungen zu leiden. Welche Erfahrungen habt ihr?
Gast07. Sept. 2008 · #2
moin,

"frag Deinen Arzt oder Apotheker", oder benutze die Suchfunktion oben rechts: da gibt es seitenweise Antworten.

wobei es eine Profilaxe gar nicht gibt;)
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2008
48 Beiträge · seit 200807. Sept. 2008 · #3
Hallo Andrea,

ich denke, hier ist es schwierig eine Empfehlung zu eben, da jeder auf die Medikamente anders reagiert. Ich vertrage die Malariaprophilaxe überhaupt nicht und reagiere sehr empfindlich. Mein Mann dagegen kommt mit Malarone, was von unserem Tropenarzt und auch vom Tropenkrankenhaus in Hamburg empfohlen wird, sehr gut klar. Mit den Nebenwirkungen sollte man sich gar nicht erst richtig auseinandersetzen, da man sonst nichts anrührt. Du musst für Dich persönlich abschätzen, ob Du etwas nehmen willst oder nur als Standby mitnimmst.
Falls Du lieber etwas nehmen möchtest, kann ich Dir nur raten: Falls es Dir vor Ort damit nicht gutgeht - einfach absetzen, damit Du Dir keine Urlaubstage mit Nebenwirkungen versaust.
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36 Beiträge · seit 200807. Sept. 2008 · #4
Hallo!

Bin gerade in der Endphase der Malarone-Einnahme, gestern aus Namibia/Botswana zurückgekehrt.
Was hast Du für Probleme mit den Medikamenten und welche hast Du probiert?

Hatte letztes Jahr am Ende der Einnahmezeit Durchfall und Bauchschmerzen, war dann sogar in der Uniklinik zum Malariaausschluß. Diesmal ist es nach 3 Wochen Einnahme wieder soweit mit Übelkeit und Bauchgrummeln. Nicht so schlimm wie letztes Jahr, aber immerhin. Ist ja auch beschrieben im Beipackzettel, aber trotzdem lästig.
Würde mich interessieren, ob es anderen auch so geht, da ich nicht denke, dass es vom Essen oder Wasser etc. kommt (letztes Jahr war ich schon 7 Tage zurück, als es losging mit den Beschwerden)

Viele Grüße, Ursula
48 Beiträge · seit 200807. Sept. 2008 · #5
Hallo Ursula,

ich habe vor Jahren Lariam genommen (wird mittlerweile abgeraten). Darauf hatte ich heftige Panikattacken.

Mit Halfan und Malarone habe ich Probleme mit Schwindel, starker Übelkeit und Magenschmerzen. Das trat bisher 3-4 Tage nach der ersten Einnahme auf und hat mich stark beeinträchtigt. Somit gehe ich mittlerweile lieber das "Riskio" ein und nehme nur Standby mit und schütze mich vor Ort weitmöglichst mit Spray und Klamotten gegen Stiche.
Gruß
Barbara
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7'296 Beiträge · seit 200607. Sept. 2008 · #6
Ludwigshafen schrieb:
Mit den Nebenwirkungen sollte man sich gar nicht erst richtig auseinandersetzen, da man sonst nichts anrührt.
... ich denke schon, dass man sich mit den Nebenwirkungen einer Prophylaxe auseinandersetzen sollte.
Man sollte die möglichen Nebenwirkungen gewichten und dem gegenüberstellen, was eine Malaria bewirkt. Das Risiko, sich damit anzustecken, gehört in diese Überlegungen einbezogen. Bei diesen Überlegungen hilft ein qualifizierter Arzt sicherlich weiter.

Bei Doxycycline als Prophylaxe ist zu beachten, dass die Lichtempfindlichkeit der Haut in der Regel ziemlich ansteigt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
36 Beiträge · seit 200807. Sept. 2008 · #7
Hallo Barbara, beruhigt mich, dass Du das mit Überlkeit und magenschmerzen kennst. Muß jetzt nur noch 6 Tage durchhalten...

Mein Freund hat Lariam schon 2x gut vertragen. Aber ich möchte es nicht unbedingt probieren. Was nütz mir der Urlaub, wenn ich dann doch drauf reagiere und psychisch am Hund bin.
Mal schaun, was ich nächstes Jahr mache...

Gruß, Ursula
76 Beiträge · seit 200807. Sept. 2008 · #8
Das mit Lariam kann ich nur bestätigen, das Problem scheint zu sein, dass das ziemliche Auswirkungen auf die Psyche hat. Wir haben in Kenia ein Mädel getroffen, dass das Zeug zu lange genommen hat, danach war sie Wochenlang in der Klinik und als wir sie trafen wirkte sie immer noch als sei sie auf dem Trip. Angeblich ist das bei unserer Bundeswehr im Ausland sogar verboten. Ich persönlich kann es auch nicht besonders gut ab. Besonders wenn man nicht sogut drauf ist, verstärkt das Zeug das noch. Hat mich in Malawi ziemlich umgehauen. Mein Mann hat gar keine Probleme. Malarone können wir beide gut ab, aber da hilft wohl nur probieren!

Wir ziehen es inzwischen auch meist vor nur Stand By mitzunehmen.

Gruß Gaynon
1'910 Beiträge · seit 200607. Sept. 2008 · #9

Liebe FoMi, bitte nutzt unsere FAQ, da steht auch schon viel zusammengetragenes...
Wie weiter oben schon gesagt wird, eine Profilaxe gibt es nicht!

Persönlich halte ich die Impfungen für deutlich wichtiger, es kommt hauptsächlich darauf an wo Ihr überall hinwollt.

Einen schönen Sonntag noch...
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2008