Campen im Dezember

7 Antworten · 3'106 Aufrufe · gestartet 20. Aug. 2008 von Mia
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Themenstarter5 Beiträge · seit 200820. Aug. 2008 · #1
Hallo,

ich bin neu hier und sag erstmal "Hallo"!

Ich lese schon eine Weile mit und habe bereits viele Infos bekommen. Nun wird die Frage einmal nach Namibia zu fahren immer lauter.

Da mein Mann und ich noch nie dort waren kommen doch einige Fragen auf. Wir sind durch Australien Camping erprobt und auch unwegsame Touren mit dem 4X4 sind uns nicht fremd, jedoch denke ich dass Australien da ganz und gar nicht vergleichbar mit Namibia ist und bin nun etwas unsicher. Nun konkret zu meinen Fragen:
Wir möchten quasi eine "Schnupperreise" machen da wir nicht viel Zeit haben. Ist über Weihnachten eine Reise sinnvoll? Rein Wettertechnisch? Und wie sieht es mit überfüllten Plätzen aus gerade zu der Zeit?
Unser Plan wäre 8-10 Tage zu reisen mit einem gewöhnlichen kleineren Wagen und ein Bodenzelt mitzunehmen. In Windhoek starten, zum Warterberg Plateau und dort die erste Nacht verbringen. Dann in den Etosha und dort 2-3 Nächte bleiben. Dann wäre alles offen...vielleicht an die Küste oder unterwegs einfach sehen wo es uns gefällt. Wir wollten aufgrund des Zeitmangels keine ewig langen Fahrten machen, auch da wir das Land halt nicht kennen und kein Risiko eingehen wollen.

Haltet Ihr es für möglich im Etosha auch unangemeldet, oder eben kurzfristig einen Campingplatz zu bekommen kurz vor Weihnachten? Sind zu dieser Zeit die Chancen geringer Tiere zu sehen wegen des Regens?
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Last-Minute Angebot "Fly and drive" von 5 vor fünf?

Ich freue mich auf Antworten..B)

Gruß Mia
7'268 Beiträge · seit 200620. Aug. 2008 · #2
Hallo Mia

Herzlich Willkommen im Namibia-Forum.
Eine Reise im Dezember ist gut möglich. Wie Du aber schon sagst, kann es mit den spontanen Campingplätzen in Etosha schwierig werden. Wir waren im letzten Dezember da und haben bei Okaukuejo keinen Platz mehr erhalten. Sonst ist in dieser Jahreszeit ausser an der Küste gar nicht so viel los. So gibt es noch viele wunderbare Campsites die Ihr einfach anfahren könnt und praktisch alleine seit.

Tiere wedet Ihr auch im Dezember in der Etosha genug sehen. Falls es noch nicht geregnet hat an den Wasserlöchern. Falls schon ordentlicher Regen gefallen ist eher unterwegs. Evtl. hat es schon Jungtiere.
Ich würde in dieser Jahreszeit die Gegend um Namutoni bevorzugen. Gleich ausserhalb des Parks gibt es da die wunderbare Campsite von Onguma. Die deutlich günstiger und viel schöner ist als Namutoni.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter5 Beiträge · seit 200820. Aug. 2008 · #3
Hi chrigu,

na das hört sich doch Positiv an,
Vielen dank für die Info..:)

Werd gleich mal googeln nach dem Camp Onguma denn auf meiner Karte ist nix angegeben.
Gruß Mia
33,1k Beiträge · seit 200620. Aug. 2008 · #4
Hallo Mia,

herzlich willkommen!

Erst einmal vorab meine Meinung: Ich denke 8-10 Tage sind sehr serh wenig und ihr solltet - sofern möglich - mindestens 2 Wochen einplanen. Ansonsten lohnt sich schon der nicht ganz günstige Flug (über Weihnachten/Silverster insbesonders, wenn ihr überhaupt noch einen bekommt) kaum. Die reisedauer würde ich also als erstes einmal überdenken.

Wie Chrigu sagt ist es an der Küste sehr sehr voll, d.h. Swakop und Walvis werdet ihr was Campingplätze angeht es sehr schwierig haben. Ganz Namibia und - so scheint es zumindest - halb Südafrika halten sich dann an der kühleren Küste auf. Wetter-mäßig kann es regnen, was ich mir beim campen (wobei ich absolut kein Camper bin), trotz warmen Wetters, nicht so angenehm vorstelle.

Ansonsten spricht nichts gegen die Reisezeit, wobei ich mich wirklich dann nur auf den Norden konzentrieren würde, d.h. Etosha, südl. kaokoveld und vielleicht Waterberg.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter5 Beiträge · seit 200821. Aug. 2008 · #5
Guten Morgen,

Danke für Eure Antworten.
Mich nur auf den Norden zu konzentrieren da hab ich kein Problem mit. Ich denke da gibt es genug zu sehen. Vielleicht kann man einfach einen kleinen Abstecher zur Küste machen aber woanders nächtigen. Mal sehen.

Regen während des zeltens ist eigentlich nicht so schlimm, blöd isses nur wenn man zu Tierbeobachten draussen sein will und es dann regnet, im Zweifel sieht man kein Tiere oder?
Aber regnet es Ende Dezember soo viel?

Wegen der Flüge und der Reisedauer. Länger werden wir leider diesmal kaum fliegen können da wir immer jemanden brauchen der unsere zwei Katzen füttert, das dürfte zu dieser Zeit eh schwierig werden, und davon hängt nun alles ab. Aber ich dachte ja an den Reiseanbieter "5 vor Flug", der Last Minute Fly and drive Angebote ab ca. 900€ hat. Hat jemand da schon Erfahrungen mit gemacht? Ob das was taugt?
Gruß MiaB)
33,1k Beiträge · seit 200621. Aug. 2008 · #6
Hallo Mia,
blöd isses nur wenn man zu Tierbeobachten draussen sein will und es dann regnet, im Zweifel sieht man kein Tiere oder? Aber regnet es Ende Dezember soo viel?
Wieso ist das blöd, Du sitzt ja bei der Tierbeobaxhtung im Auto und den Tieren ist der Regen ziemlich egal... zumal es eh keine wirklichen "Unterstellmöglichkeiten" mangels Bäumen gibt. Es kann natürlich sein, wenn es schon viel geregnet hat, dass die Tiere in Etosha nicht an die bekannten Wasserlöcher kommen und man somit mehr beim Rumfahren als beim Warten an einem Wasserloch sieht.

Wenn es regnet, dann meist November/Dezember und Februar bis April. Meistens dann nur nachts und früh morgens und selten mehr als 1-2 Tage am Stück. Wir hoffen auch mehr!

Sonnige GRüße
Christian
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Themenstarter5 Beiträge · seit 200821. Aug. 2008 · #7
Hi Christian,

wenn es meist nur nachts regnet ist ja eh egal. Mit blöd meinte ich dass es eventuell ungemütlich ist. Anhand vieler Bilder die ich bislang gesehen habe, vom Etosha zb., sassen die Leute meist draussen auf Bänken in Erwartung das die Tiere zum Wasserloch kommen. Das hätte ich jetzt als ungemütlich empfunden wenn man da im Regenguss sitzt.

Gruß Mia
7'268 Beiträge · seit 200621. Aug. 2008 · #8
Hallo Mia

Die meiste Zeit sitzt Du wirklich im Auto. Da aber die Autos nicht so gerne fotografiert werden, kann der Eindruck entstehen, dass es überall nette Bänckchen hat. Das sind aber nur die drei Camp-Wasserlöcher. An denen kannst Du besonders Nachts sehr schön sitzen und die Tiere am beleuchteten Wasserloch beobachten. Das beliebteste Wasserloch ist hier Okaukuejo. Auch Halali hat seinen besonderen Reiz (mir gefällt das besser als Okaukuejo). Namutoni ist leiuder nicht so gut einsehbar, wei ein grossteil durch Schilf abgedeckt ist.

Ich war mal eine Woche in Etosha und hatte jede Nacht regen. Tagsüber aber keinen Tropfen. Für Euch kann das insofern ein bisschen heikel sein, weil es dann immer wieder mal grosse Pfützen auf dem Weg hat. Diese sind nicht so tief und recht gut durchfahrbar. Man muss aber den Mut haben durchzufahren. Das geht mit einem 4x4 Fahrzeug deutlich besser (auch wenn der 4x4 gar nie zugeschaltet wetden).

Der Regen stört wie schon erwähnt die Tiere kaum. Häufig sind sie aktiver und dadurch auch tagsüber besser sichtbar. Nach dem Regen habe ich auch immer wieder Schildkröten auf den Strassen gesehen. Bei Trockenheit, hatte ich dieses Glück noch nie.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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