Camping oder nicht...

12 Antworten · 3'926 Aufrufe · gestartet 06. Aug. 2008 von sven.kallies
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Themenstarter104 Beiträge · seit 200806. Aug. 2008 · #1
Hallo@all!
Obwohl kein blutiger Namibianeuling möchte ich mir doch Namibia im nächsten Januar auf völlig neue Art erschließen.
Im nächsten Jahr werde ich Nam/ZA/Bot voraussichtlich im Januar mit meinem Bruder zusammen bereisen und möchte es diesmal anders angehen als in den Jahren zuvor.
Bisher sind wir immer (da mit Frauchen unterwegs) im recht netten, komfortablen unterkünften abgestiegen und habe nie (in Afrika) gecampt. Dies soll dieses Jahr anders werden. Männerurlaub halt!
Als Strecke schwebt uns JNB/Francistown/Chobe (Transit Route)/Katima Mulilo/Divundu/Tsumeb/Etosha/WDH/Swakop/Keetmanshoop/CPT vor (3 1/2 Wochen) und wir würden gern zumindest 2/3 bis 3/4 der nächte Campen.
Frage: Ist die Strecke (Hauptstraßen) im Januar überhaupt mit einem normalen PKW befahrbar (da der WAF - woman acceptance factor - aufgrund des hohen Reisepreises an sich schon bis ans Brechen strapaziert ist & ich Frauchen preislich etwas entgegen kommen muss, ist 4x4 nicht drin...)? Ist das ebenerdige Campen aufgrund von Schlangen/Skorpionen/Schakalen/Pavianen nicht an sich hoffnungslos naiv, Selbstmord und höchst ungesund? Ratet ihr alle voller Entsetzen ab oder kann man (2 nicht allzu verwöhnte Jungs um die 30) das so angehen?
Für Eure Tipps, Ratschläge und Warnungen bin ich absolut dankbar!
Gruß Sven
Meine Reiseseite Namibsand.de mit Reiseberichten, dem Afrika-ABC, einer Tierdatenbank und einer Menge Tipps und Trick zu Reisen nach Namibia und Südafrika
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2008
413 Beiträge · seit 200606. Aug. 2008 · #2
Hallo Sven,

mit zelten im Bodenzelt habe ich keine Erfahrung, habe aber schon viele Menschen gesehen die dies tun, auch mit Kindern. Somit duerfte die Gefahr nicht all zu gross sein, zumindest wenn Du das Zelt geschlossen haelst.

Mehr Sorgen mache ich mir ueber Eure Route. Fuer mich waere diese in 3 1/2 Wochen nicht machbar. Dafuer muesstes Du so gut wie jeden Tag Kilometer schruppen. In 3 1/2 Wochen von Jo'burg nach Windhoek koennte ich mir da schon eher vorstellen.

viele Gruesse
Kitty
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84 Beiträge · seit 200806. Aug. 2008 · #3
Hallo Sven,

für den Chobe benötigt Ihr 4x4. Daran würde ich nicht sparen (macht ja auch spaß).
Und Ihr hättet ein Dachzelt - das finde ich persönlich angenehmer.

Wobei gegen ein normales Zelt auch nichts einzuwenden ist. Tiere laufen nicht darüber;) .
Es muss nachts eben unbedingt zu sein.
Beim Einpacken nicht einfach unter die Bodenplane fassen, falls ein Skorpion darunter ist.
Noch eine Sache, die ich mal beobachtet habe: Vevet Affen saßen auf einem Baum über einem Zelt und haben sich einen Spaß daraus gemacht, auf das Zelt zu springen. Bis jemand mit einer Steinschleuder Abhilfe schaffen konnte, waren manche Stangen leider schon gebrochen. Beim Dachzelt kann das prinzipiell auch passieren, aber man lässt es nicht allein auf dem Campingplatz zurück.

Gruß Sybille
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7'267 Beiträge · seit 200606. Aug. 2008 · #4
Campen ist eigentlich kein Problem. Januar ist aber mitten in der Regenzeit. Da würde sich evtl. eine Route deutlich südlicher eher anbieten.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
667 Beiträge · seit 200606. Aug. 2008 · #5
Hi Sven,
wie schon gesagt: Chobe ohne 4x4 - keine Chance.
Da die anderen Strecken alle mit einem normalen PKW zu machen sind und aus Kostengründen bei Euch der 4x4 wohl ausfällt, müßt Ihr Chobe auslassen, bzw. die Tour anders planen.
Damit stellt sich die Frage, ob Botswana dann ein MUSS bleibt - und dann die nächste Frage, ob Ihr Namibia allein nicht besser von Windhoek aus macht. Sonst (falls wirklich ab Joburg) die Südroute und den KTF einbauen?
Neuer Plan her...
🙂
Helmar
Themenstarter104 Beiträge · seit 200806. Aug. 2008 · #6
Danke schon mal für die schnellen Tipps...
Neuer Plan her...
Nicht weiter dramatisch - wir sind, wie gesagt, in einer sehr frühen Planungsphase...
Schon mal gut zu wissen, dass ebenerdig Zelten an sich schon mal prinzipiell machbar wäre...

Wegen der Routenlänge: Wir (moi + Frauchen) haben 2005 die Route CPT - Katima Mulilo - CPT in 3 Wochen gemacht. Ein für meine Begriffe sehr annehmbares Pensum. Ich liebe das Autofahren auf namibischen, einsamen, langen Straßen. Und länger scheint mir die geplante Route auch nicht - zumindest auf der Karte...
Caprivi sollte schon sein. Aber Regenzeit und Nordroute - das Problem leuchtet wiederum ein. Wir würden dann halt die Nächte im Caprivi / in Kazane im festen Hause machen. Wir wollten ja eh nicht jede Nacht campen. Dann eben Zambezi Lodge und Popa Falls Camp im Caprivi.

Wg. Passierbarkeit im Chobe; Wir haben uns 2005 die Route Katima Mulilo / VicFalls durch Tutwa (Katima) chauffieren lassen. Die Route ging doch quasi auch auf der transitroute durch den Chobe. Und die Straße kam uns eigentlich unproblematisch vor. Oder ist die wirklich so problematisch bei Regen?

Hättet Ihr sonst einen alternativen Tipp für mich bei den Eckdaten ZA => Katima Mulilo => ZA (wie gesagt, CPT => Windhoek => Caprivi => Etosha => Swakop => CPT hatten wir schon)

Danke & Gruß

Sven
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2'732 Beiträge · seit 200606. Aug. 2008 · #7
Ihr kommt ohne 4x4 weder in den Chobe noch im Caprivi in die interessanten Parks. 3,5 Wochen ist für die Tour in meinen Augen zu kurz.

Chobe im Regen: http://de.youtube.com/watch?v=smTJFKFwaTs

Ich würde euch eher empfehlen, die beiden Ziele separat enzusteuern.

Johannesburg - Windhoek - Etosha - KTR - CT

ist besser zu machen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter104 Beiträge · seit 200806. Aug. 2008 · #8
Chobe im Regen: http://de.youtube.com/watch?v=smTJFKFwaTs
😊 😊 😊
Überzeugt. Ich dachte mir in meinem jugendlichen Übermute, Asphaltstraße = Asphaltstraße. Zumal es ja nur 80 Kilometer Asphalt sind...
Dass es solche Dimensionen annimmt, hätt'sch net gedacht...

Wobei wir weder in den Chobe so recht hinein wollten, noch in die "interessanten Parks" des Caprivi. Der Sambesi und die unglaubliche Quirligkeit von Katima waren eher unser begehr...
Johannesburg - Windhoek - Etosha - KTR - CT
Jetzt geh ich schon seit einem Weilchen in mich und überleg, was KTR sein könnte...Kgalagadi??

Sven
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zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2008
7'267 Beiträge · seit 200606. Aug. 2008 · #9
Naja, das Video zeigt den Weg durch den Chobe (Kasane nach Maun oder umgekehrt). Das ist nicht die Strcke die Ihr fahren wollt. Sie ist auch nicht asphaltiert sondern sandig und auch mal schlammig. Ihr wollt wahrscheinlich einfach über die Asphaltstrasse von Kasane in den Caprivi. Das sollte gehen. Ob es allerdings Spass macht wenn es giesst wie aus Kübeln mag ich zu bezweifeln.

In den Kgalagadi ohne 4x4 ist auch ein bisschen heikel obschon das gehen soll. Aber auch da gibt es mal Regen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2008
Themenstarter104 Beiträge · seit 200806. Aug. 2008 · #10
Ihr wollt wahrscheinlich einfach über die Asphaltstrasse von Kasane in den Caprivi
Yessir!
Hatte mich wohl falsch ausgedrückt...
Ob es allerdings Spass macht wenn es giesst wie aus Kübeln mag ich zu bezweifeln.
Na ja - die Strecke durch den Tschobe will halt bewältigt sein. Es geht wie gesagt eher darum, den Afrikanischen "Old Man River" Zambezi wiederzusehen und die gefluteten Salzpfannen in Botswana sollen ja auch recht nett sein.
Jetzt wären die Alternativen -wieder- CPT=>Kaprivi=>CPT zu machen oder halt mal andersherum anzureisen - eben durch Botswana.
Tiere werden wir -hoff ich doch- im Etosha noch genug sehen und da haben wir auf jeden Fall 4-5 Naächte eingeplant. Laut grober Überschlagsrechnung dürften das alles in allem 6000+ Kilometer sein und unser letzter, wunderbarer Urlaub waren immerhin auch 8000.
Und bei unserer dritten Strecke wieder nur die Standards in Namibia zu machen (WDH, Swakop, Sossusvlei und Etosha und gut) - das sollte es nicht sein. Abenteuer. Männerurlaub. (Nicht ganz so Männerurlaub wie im Video 😉 Respekt!)
Eine weitere denkbare Alternative wäre die Einsamkeit Ostnamibias. Aber auch nix für die Regenzeit.

Danke Euch!

Sven
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283 Beiträge · seit 200607. Aug. 2008 · #11
Na ja,
5 Nächte Etosha das muß Abenteuer sein!
aber gut so,da sind andere moie pleks nicht so stark frequentiert
Grüße
jakkal
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2'732 Beiträge · seit 200607. Aug. 2008 · #12
Jetzt geh ich schon seit einem Weilchen in mich und überleg, was KTR sein könnte...Kgalagadi??
Stimmt - Kgalagadi Transfontier Park
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter104 Beiträge · seit 200807. Aug. 2008 · #13
jakkal schrieb:
Na ja,
5 Nächte Etosha das muß Abenteuer sein!
aber gut so,da sind andere moie pleks nicht so stark frequentiert
-- EDIT --

Der getroffene Hund, er neigt zum Bellen. Der ironische -und schon a bisserl überheblich klingende- Beitrag traf irgendwo schon ziemlich tief ins schwarze...
Als ich heute die völlig überfüllte A24 von Hamburg nach BErlin fuhr und inmitten der stinkenden und schnaufenden Blechlawine als Teil von ihr über unsere bevorstehende Reise sinnierte (Zeit dafür bot der Stau leider genug 😐 ), dachte ich mir:
Was soll's - why not?!? Wenn wir schon ein drittes mal nach Namibia reisen, warum dann nicht jetzt einmal richtig? Richtig mit Offroader, mit Camping und richtig "off the beaten track"...
Erkundigungen nach Flügen direkt nach Windhoek und nach Mietmöglichkeiten von 4x4 Campern sind im Gange und es sieht nach folgender Konstelleation aus: Flug mit Air Berlin nach WDH, Wagen von Kalahari Car Hire (die Autos sollen ja nicht die frischesten sein, aber sind wohl gut gewartet, außerdem ist Bruderherz gelernter Automechaniker...)

Bis bald...

Sven

Andreas schrieb:
Stimmt - Kgalagadi Transfontier Park
Danke - kam nicht drauf wegen des "R" (Kgalagadi TRansfrontier oder wo kommt das her?)
Ist auf jeden Fall eine Alternative, die durchaus weiter verfolgt werden will!

Gruß Sven
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zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2008