SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200623. Juni 2008 · #1
Ihr Lieben,
juhu, bei uns gehts nächstes Jahr wieder nach Afrika!!!! Ich freu mich so! Gern möchte ich Euch daher mal unsere Route für drei Wochen im Februar/ März 2009 vorstellen und Euch um Meinungen und Tipps bitten. Die Entfernungen liegen maximal bei 380 km pro Strecke (wenn ich mich beim Kartelesen nicht verrechnet habe)und in der Regel sind wir mindestens 2 Nächte an einem Ort.
Wir wollten ja schon lange mal Afrika von Kapstadt aus startend erkunden und bis Windhoek hoch. Aufgrund der Tatsache, dass wir nur drei Wochen Zeit haben und der KTNP unbedingt dabei sein sollte, mußte der Fish River Canyon von der Liste gestrichen werden.
Die drei Nächte Okavango sind als Test für eine spätere Botswana Tour geplant - hier benötige ich aber sicher noch bis 2010, um meinen Mann zu überzeugen, wieder nach Afrika zu fahren. Inzwischen meint er nämlich, Kanada und Australien hätten nach DIESER Afrikareise Vorrang. Da hat er auch nicht unrecht, deshalb hoffe ich, dass diese Route perfekt wird und wir all meine Highlights drin haben (Kapstadt, KTNP, Bagatelle Kalahari Ranch, Okavango). Darüber hinaus will ich testen, wieviel Ungeziefer tatsächlich in Botswana um diese Zeit vorhanden ist.
Aber nun die Route, bei der ich von einem tollen Afrika-Spezialisten Hilfe erhalten habe 🙂
14.02.2009 Flug Frankfurt Windhoek Kapstadt
Südafrika 15. bis 17.02.2009 Kapstadt De Tafelberg Guest House (2 N)
18.+19.02.2009 Langebaan, West Coast NP The Farmhouse Hotel (2N)
Ich würde Springbok "links" liegen lassen und dafür lieber 2 Nächte länger im Kgalagadi Transfrontier Park (oder in Namibia) bleiben. Außerhalb der Frühjahrsblüte würde ich Springbok nicht einplanen. Von Vanrynsdorp müsstet Ihr es auch in einem Rutsch bis Augrabies schaffen. Die Straßen (N7/N14) sind sehr gut.
Hallo Sanne, es macht sicher Sinn, frühzeitig die Route und entsprechende Unterkünfte festzulegen, insbesondere, wenn man sich solche "Bonbons", wie Ihr, herausgesucht hat.Und ich habe auch überhaupt nichts zu "meckern", was Fahrtstrecken und Aufenthaltsdauer angeht😄 Dass Ihr Euren Schwerpunkt auf die Westküste von Südafrika legen wollt, ist im Februar bestimmt auch gut - da ist Kapstadt sehr schön und auch an der Küste kann man es dann gut aushalten. Beim Kgalagadi Transfronier Park hab ich aber eine Frage: Deiner Aufzählung nach soll Bitterpan die letzte Station dort sein ? - Das Camp liegt ja auch wieder - wie Twee Rivieren - ziemlich weit südlich, was mich vermuten lässt, dass Ihr auch dort wieder aus dem Park ausfahren wollt, um nach Namibia weiterzufahren. Wäre da nicht ein Wechsel der Camps sinnvoller, so dass Nossob Euer letztes Camp im KTP wäre und Ihr dann über Mata Mata nach Namibia ausreisen könntet. Das würde die Strecke deutlich verkürzen. Ich weiß allerdings nicht, wie das mit den Grenzformalitäten ist, da Mata Mata möglicherweise keine "vollwertige" Grenzstation ist. Evtl. müsstet Ihr die Grenzformalitäten ( Ausreise Südafrika-Einreise Namibia) bereits in Twee Rivieren erledigen. Aber Ihr habt ja noch ein bisschen Zeit, um das zu klären. Gruß Joli
Was mir auffällt ist: eine Tour ins Okavango-Delta und das Einbuchen in eine Lodge ist sicherlich der teuerste Teil der Reise. Allerdings fürchte ich, dass es nicht an das Naturerlebnis heranreicht, wenn man selber im Jeep und Dachzelt unterwegs ist.
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200623. Juni 2008 · #5
Hallo Ihr Lieben,
erst mal recht herzlichen Dank für alle Antworten.
@Joli: wie Du ja schon von unseren anderen Reisen weißt, lieben wir es, kurze Strecken zu haben. Einfach mal irgendwo anzuhalten und die Gegend zu bestaunen, die Unterkünfte auch genießen zu können. Für uns ist Afrika noch immer das "Ankommen" und auf sich wirken lassen. Gemäß bisheriger Planung ist Urikaruus die letzte Unterkunft im KTNP. Dass wir dann noch etwas durch den Park fahren, ist gewollt - langsames Verabschieden.
@Holger: ja, das Fly-in ist bislang das teuerste. Für uns soll es aber ein erstes Antesten sein, da ich mit Ungeziefer usw. ein wenig überempfindlich bin. Daher wollen wir mal für ein paar Tage sehen, wie es uns gefällt, vor allem, da wir offenbar das immer überflutete Gebiet gebucht haben. Wenns so toll ist wie wir hoffen, kommen wir mit Dachzelt wieder.
herzliche Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200723. Juni 2008 · #6
joli schrieb:
Beim Kgalagadi Transfronier Park hab ich aber eine Frage: Deiner Aufzählung nach soll Bitterpan die letzte Station dort sein ? - Das Camp liegt ja auch wieder - wie Twee Rivieren - ziemlich weit südlich, was mich vermuten lässt, dass Ihr auch dort wieder aus dem Park ausfahren wollt, um nach Namibia weiterzufahren. Wäre da nicht ein Wechsel der Camps sinnvoller, so dass Nossob Euer letztes Camp im KTP wäre und Ihr dann über Mata Mata nach Namibia ausreisen könntet. Das würde die Strecke deutlich verkürzen.
Hallo Joli,
bin zwar noch nicht im KTP gewesen, werde aber im August 10 Tage dort sein und kenne die Karte - fast - auswendig. Es macht durchaus Sinn, Urikaruus als letztes Quartier zu nehmen und von dort nach Marienthal zu reisen. Nossob liegt doch sehr zentral im Park, von dort ist es weit bis zu einem der Exits.
Die Bagatelle Kalahari kann ich nur empfehlen: schöne Unterkünfte, gutes Essenund sehr nette Leute.
Im Okavango waren wir 2005 im Kwara Camp . Wir hielten dies für die schönste Lodge unserer bisher drei Namibia/Botswana-Reisen, ganz einsam gelegen, bestmögliche Betreung, sehr nette Leute und tolle Game-Drives. Alles mit maximal 16 Gästen weit und breit. Aber: den Preis für dies Camp muss man erst mal verdauen, auch wenn das eigene Konto durchaus Spielräume bietet 😵 .
Viel Spaß bei der weiteren Planung
Helgi
Ha!! - ich hab's scheinbar kapiert mit dem "Kurzlink" 😉 🤪 Danke Andreas!
Botswana Flug Windhoek Maun, Transfer ins Okavango-Delta 04. bis 07.03.2009 (3N) Camp Okavango
Flug Maun Windhoek Frankfurt
Hallo Sanne, wir waren dieses Jahr im Camp Okwango und es war sehr sehr schön.
Mir ging das ständige 'how are you?' und 'what do you see?' auf die Nerven, denn es wurde wirklich ständig und überall gefragt. Das empfanden wir als einen Kulturschock, wenn wir aus der unendlichen Ruhe und besinnlichen Stille zurück ins Camp kamen. Als wir das aber noch 2 Tagen sagten, wurde das sofort abgestellt und wir konnten die wunderbare Stille herrlich geniessen. Man kann im Camp Okawango alles unkompliziert machen: Fußmärsche, Landrover, Moroko und Motorboot. Anfänglich wurden wir nach einem Schema eingeteilt, was man aber auch gerne diskutieren kann und dann auch individuell planen kann. Das Essen war super lecker!!! Wir hatten 2 Vegetarier dabei - auch das war absolut kein Problem. Achje.. ich beneide euch so! Die Elefanten und Flusspferde 😉 laufen nachts mitten durch das Camp und das ist wahnsinnig aufregend.
Ganz viel Spaß wünscht Euch Elli Das macht jeden Tag zu einem besonderen Tag.
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
PEpeter48355 Beiträge · seit 200623. Juni 2008 · #9
Hallo Elli,
Die Elefanten und Rhinos laufen nachts
wirklich auch Rhinos?😐
Viele Grüße peter
0
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200623. Juni 2008 · #10
Liebe Elli,
liebsten Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Das klingt super. Offensichtlich ist unsere Wahl nicht schlecht gewesen.
Herzliche Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
ich meinte Flusspferd 🤪 sorry - was für ein Versprecher - peinlich
Dafür eine kleine Kurzgeschichte: Bei uns kam das Flusspferd spät abends auf ca 10Meter in unsere Richtung zum Lagerfeuer und schnaubte sehr lustig. Da man jedoch ständig gut bewacht wird, war es nie bedrohlich sondern eher sehr positiv aufregend. Mein Herz klopfte heftig - wow Gruß Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200624. Juni 2008 · #12
Hallo Elli,
Du hast nicht zufällig ein paar Bilder vom Camp Okavango gemacht?? 😉 Vielleicht bin ich aber auch nur nicht in der Lage, hier Dein Album zu finden....
Herzliche Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
vom Camp habe ich keine Fotos im Forum, aber wenige von den Tieren, die wir sehr nah beim early-morning-walk gesehen haben. Das ist dann unter: Nach dem Regen - von Elli& Pit (momentan S.7 in Bilder)
An einem Morgen sind wir um halb sechs mit dem Motorboot zu einer abgelegenen einsamen Insel gefahren und haben dort einen 4 stündigen walk gemacht. Da sind wir einer großen Elefanten-Mutter-Baby-Herde begegnet, das war unglaublich schön. Wir waren von der Herde vielleicht 200m entfernt - das war absolut atemberaubend, da wir auch keinerlei 'Schutz' hatten, außer weg zu rennen. Wenn du mehr Fotos vom Camp magst, kann ich die mailen. Schauh aber auch mal bei: Rebecca - http://www.flashlens.de/ unter: Tag 21 bis 23 : Camp Okavango . Sie haben schöne Fotos und einen tollen Bericht drin.
Lieben Gruß Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu