Eine bittere Entwicklung - dazu passt auch der folgende Spiegel-Artikel vom Wochenende:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559769,00.htmlTsvangirai hat vor wenigen Wochen noch die Exil-Zimbabwer in Südafrika zur Rückkehr in ihr Heimatland überreden wollen - eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Ich weiss nicht, wie stark die Opposition ist. Zahlenmäßig ist sie in der Überzahl, ob es gegen die zitierten Gewehre allerdings reicht, wage ich nicht zu beurteilen. Es ist ein Bürgerkrieg zu befürchten, sollte Mugabe verlieren, aber auch, wenn Mugabe die "Wahlen" mit 70% oder mehr "gewinnen" sollte. Aber die Zeit für Despoten läuft in Afrika ab, auch Mugabes Regime wird nicht mehr lange überleben - hoffentlich.
Die Weltgemeinschaft scheint nur zuschauen zu wollen - keine Anzeichen für ein Einschreiten der UNO. Auch hier kann man kritisch anmerken, dass nicht zuletzt die US-Regierung unter Bush die UNO zu einem zahnlosen Tiger verkümmern ließ. Das soll aber in keinster Weise das Verhalten Mugabes gut heißen, sondern nur ein Erklärungsansatz für die Untätigkeit der UNO sein.
Es gibt zum Thema Zimbabwe noch einen anderen Thread im Forum:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=51886&catid=151&limit=6&limitstart=54