Liebe Fomis!
Am Wochenende erhielt ich einen Anruf von Freunden, die gerade in Botswana unterwegs sind und sich für die Nacht zeltenderweise im Audi Camp/Maun aufhielten.
Dort wurden sie von einem oder mehreren Tätern nachts um halb drei dreisterweise in ihrem Zelt besucht. Man öffnete wohl den Reißverschluß, und krabbelte ein Stück hinein, um sich das vielversprechendste Gepäckstück zu greifen. Eine Person im Zelt erwachte, glaubte, schlaftrunken wie sie war, den anderen Freund vor sich zu haben, stellte aber dann fest, dieser könne ja nicht gleichzeitig neben ihr liegen und auch im Zelt herumwursteln. Als das die Schlaftrunkenheit durchdrang, war es schon zu spät; der/die Täter flüchteten. Ein beherzter Verfolgungs-Spurt konnte auch nichts mehr ausrichten.
Bei näherer Erkundung der Zeltumgebung entdeckten meine Freunde einige Steine vor dem Zelteingang, die dort wohl nieder gelegt worden waren, sollte sich eines der Opfer wehren. Doch Gottseidank ist es dazu nicht gekommen.
Die Sache wurde zur Anzeige gebracht, die Polizei zeigte sich sehr hilfsbereit, verständnisvoll und bemüht, konnte aber bis dato noch kein Licht ins Dunkel bringen, was auch nicht zu erwarten war.
Mit dieser Meldung möchte ich keine Diskussion bezüglich Armut/Reichtum, Angst und Schrecken, Kriminalität oder sonstigem entfachen, ich wollte lediglich eine Information weitergeben, die für alle Zelt-Reisenden sicherlich ganz interessant ist und zu erhöhter Aufmerksamkeit aufrufen!
Lösung gegen solcherlei Überfälle gibt es sicher keine 100%-igen; denn wie man’s macht, wird es, je nach Sachlage, die richtige oder falsche Entscheidung gewesen sein. Doch hinsichtlich der Steine kann ich nur raten: keine Gegenwehr! Lieber (flache) Wertsachen und Dokumente beim Schlafen am Körper oder unter der Matratze aufbewahren, Bargeld splitten (Auto, Körper, Gepäck, Waschtasche) etc. Und wenn die Jungs kommen, kriegen sie wenigstens nicht alles. Die Wertsachensplittung am besten im Sicht-Schutze des Zeltinneren bei Tageslicht vornehmen, denn die beobachtenden Augen, die zum Täter oder zu einem Sachlagen-Melder gehören, können überall sein.
In diesem Sinne: Augen auf, aber nicht den Spaß verderben lassen. Man kann alles ersetzen, nur die Gesundheit und das Leben nicht!
Liebe Grüße von Barbara
Am Wochenende erhielt ich einen Anruf von Freunden, die gerade in Botswana unterwegs sind und sich für die Nacht zeltenderweise im Audi Camp/Maun aufhielten.
Dort wurden sie von einem oder mehreren Tätern nachts um halb drei dreisterweise in ihrem Zelt besucht. Man öffnete wohl den Reißverschluß, und krabbelte ein Stück hinein, um sich das vielversprechendste Gepäckstück zu greifen. Eine Person im Zelt erwachte, glaubte, schlaftrunken wie sie war, den anderen Freund vor sich zu haben, stellte aber dann fest, dieser könne ja nicht gleichzeitig neben ihr liegen und auch im Zelt herumwursteln. Als das die Schlaftrunkenheit durchdrang, war es schon zu spät; der/die Täter flüchteten. Ein beherzter Verfolgungs-Spurt konnte auch nichts mehr ausrichten.
Bei näherer Erkundung der Zeltumgebung entdeckten meine Freunde einige Steine vor dem Zelteingang, die dort wohl nieder gelegt worden waren, sollte sich eines der Opfer wehren. Doch Gottseidank ist es dazu nicht gekommen.
Die Sache wurde zur Anzeige gebracht, die Polizei zeigte sich sehr hilfsbereit, verständnisvoll und bemüht, konnte aber bis dato noch kein Licht ins Dunkel bringen, was auch nicht zu erwarten war.
Mit dieser Meldung möchte ich keine Diskussion bezüglich Armut/Reichtum, Angst und Schrecken, Kriminalität oder sonstigem entfachen, ich wollte lediglich eine Information weitergeben, die für alle Zelt-Reisenden sicherlich ganz interessant ist und zu erhöhter Aufmerksamkeit aufrufen!
Lösung gegen solcherlei Überfälle gibt es sicher keine 100%-igen; denn wie man’s macht, wird es, je nach Sachlage, die richtige oder falsche Entscheidung gewesen sein. Doch hinsichtlich der Steine kann ich nur raten: keine Gegenwehr! Lieber (flache) Wertsachen und Dokumente beim Schlafen am Körper oder unter der Matratze aufbewahren, Bargeld splitten (Auto, Körper, Gepäck, Waschtasche) etc. Und wenn die Jungs kommen, kriegen sie wenigstens nicht alles. Die Wertsachensplittung am besten im Sicht-Schutze des Zeltinneren bei Tageslicht vornehmen, denn die beobachtenden Augen, die zum Täter oder zu einem Sachlagen-Melder gehören, können überall sein.
In diesem Sinne: Augen auf, aber nicht den Spaß verderben lassen. Man kann alles ersetzen, nur die Gesundheit und das Leben nicht!
Liebe Grüße von Barbara
LINKS ZU ALLEN BISHERIGEN REISEBERICHTEN
2007 Afrikanische Augenblicke, Botswana
2008 Die Augen in Afrika, Botswana Sambia
2009 RegenZeitZauber, Namibia Botswana
2011 Wüsten voller Wunder, Südafrika Namibia Botswana
2013 SternStundenTage, Südafrika Namibia Botswana Zimbabwe
2014 WiederSehensFreude, Südafrikas Sukkulentenkaroo
2015 LebenTraumPfade, Uganda Ruanda Tansania
2018 Das Staunen im Walde, Madagaskar
http://www.bariez.com
Bilder aus Afrika, Reisetipps und Reiseblog