COconsiThemenstarterGast23. Juli 2005 · #1Hallo!
Wir , mein Freund und ich, wollen mitte September für vier Wochen ins südliche Afrika reisen. Dies ist unsere erste Tour. Wir werden mit einem LKW (W50) von Windhoeck nach Bulawayo (Zimbabwe) unterwegs sein (gebuchte Flüge). Je mehr man in Afrika Foren liest, desto verunsicherter sind wir über einen reibungslosen Ablauf. Dazu stellen uns sich folgende Fragen:
1. Gibt es geeignete Routenvorschläge für eine Tour Windhoeck via Etoscha nach Vic`Falls?
2. Sollte man für die Nationalparks Vorresevieren oder kann man einfach so reinfahren und dort übernachten, weil wir nicht die genauen ankunftstage an den einzelnen Gates wissen? Wichtig ist aber eigendlich auch :können wir mit einem W50 überhaupt durchfahren und wieviel kostet das.
3. Ist es möglich die GPS daten zu bekommen, weil an Bord des W50 ein GPS vorhanden ist?
4. Hat jemand Informationen wie sich das Zugfahren in Zimbabwe gestaltet? (Vic`Falls-Bulawayo)
gruss consi 😱
GAGastThemenstarterGast23. Juli 2005 · #2Hallo Consi,
bezüglich GPS-Daten schau doch mal bei www.transgeo.de nach.
Dr. A.Klinke hat eine sehr gute Datensammlung zu Namibia und Botswana anzubieten.
W50 ist ja nun schon ein LKW und somit könnte es durchaus sein,
dass die Gebühren in den Parks höher sind als für einen PKW.
Hatte mal so etwas gehört, weiß es aber nicht genau.
Gruß Meikel (www.abenteuer-namibia.de) 8)
SWswisscheesThemenstarterGast23. Juli 2005 · #3GPS-Daten resp. komplette Karte, bekommt Ihr auch bei
http://www.tracks4africa.com.
Wenn Ihr in den Parks Campieren wollt sollte ein Vorreservierung nicht notwendig sein, für Bungalows könnte es schon schwieriger werden, auch mit Vorreservierung. Allenfalls gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten ausserhalb des Parks, die sind aber z.T. sehr teuer.
Routen alternativen gibt es schon das ist aber eine Zeitfrage. Z.B. über Maun (Botswana), Chobe dann rauf zum Caprivi. Dann müsste der W50 aber 4x4 Antrieb haben. Für Chobe muss man vorreserviern aber das kann man auch in Maun machen. Zudem gibt es von nur noch kurz hinter Maun eine Versorgungsmöglichkeit und dann muss man alles dabei haben, im Park selber gibt es nichts.
In Simbabwe muss man davon ausgehen, dass nichts funktoniert, auch die Treibstoffversorung kann da schwierig sein. Fliegen könnte noch eine alternative sein, denn bei den Vic'Fällen gibt (od. gab) es auch Privatflugzeuge.
swisschees
JOjoliThemenstarterGast23. Juli 2005 · #4Hallo Consi,
ich habe nun von einem W50 absolut keine Vorstellungen - da aber wohl LKW, wird man darauf wohl auch übernachten können - oder ? - Das müsst Ihr auf jeden Fall einkalkulieren, wenn Ihr ohne Reservierung nach Etosha wollt. Es dürfte vermutlich zu spät sein, jetzt dort noch Unterkünfte für September zu buchen. Ihr müsst dann also bei der Anmietung auch ein bisschen an Campingausrüstung denken. Von Windhoek nach Etosha ist die Fahrt kein Problem - an einem Tag gut zu schaffen - auch mit einem LKW. Von Etosha nach VicFalls - über Tsumeb, Grootfontein,Rundu - ist auch kein Problem - alles Teerstraße - aber ewig lang; das sind ja fast 1.000 km ! Ich habe keine Ahnung, wo man dort Zwischenübernachtungen einplanen sollte, aber dass man sie einplanen muss, davon dürft Ihr ausgehen.Nun weiß ich nicht, wie lang Eure Tour sein soll und wo Eure Schwerpunkte liegen - aber ich würde mir bei meiner ersten Afrika-Tour, speziell Namibia-Tour, solche Fahrten ersparen wollen; zumal jetzt in dieser unsicheren Situation in Simbabwe. Natürlich sind die Fälle eine absolute Sehenswürdigkeit, aber auch Namibia hat einiges zu bieten - zumindest sehr viel mehr als Ihr in einem Urlaub - egal, wie lange der dauert - "abgrasen" könnt. Aber Ihr habt ja offensichtlich etwas ganz Besonderes vor - warum sonst einen LKW?!
Gruß Joli
KAkalacheeThemenstarterGast24. Juli 2005 · #5Hallo
Auf der Strecke durch den Caprivi bieten sich zwei Möglichkeiten zur Übernachtung an: Ngepi Camp bei den Popa Falls in der Nähe von Divundu (sehr schöne Lage, gut unterhaltene Campsites, tolle Bar, Bootstouren auf dem Fluss möglich - viele Hippos und in der Trockenzeit auch einige Elefanten!). Dann weiter durch den Caprivi Strip zur Bumhill Campsite am Kwando bei Kongola. Diese Campsite ist aus meiner Sicht ein absolutes Muss! Für N$ 70 p/P/p/N kann man sich eine Campsite mit eigener Dusche/ WC und einer eigenen Aussichtsplattform (ca. 3 m Höhe) mieten. Man ist alleine mitten in der Natur und abends kann es vorkommen, dass sich die Elefanten direkt neben dir an den Bäumen genüsslich tun. Sagenhaft!
Danach würde ich dann weiter via Katima Mulilo und Ngoma Brigde nach Botswana in den Chobe mit Übernachtungen auf der staatlichen Ihaha Campsite. Von Kasane aus sind die Vic Falls dann ja schnell erreichbar (entweder via Sambia und Livingstone oder dann direkt nach Simbabwe, spart Kosten für zusätzliche Visa-Gebühren).
Ohne Reservierungen in die Parks zu fahren ist eigentlich kein Problem wenn nicht gerade Hoch-Saison ist und man "nur" campieren möchte. Selbst für den Chobe hatten wir keine Reservierung (Ende Juni). Das Camp war zwar ausgebucht, aber wir konnten unseren Wagen trotzdem einfach hinstellen.
Viel Spass! 🙂
kalachee
ANanddorThemenstarterGast24. Juli 2005 · #6Hallo,
bei dt.800.de bekommst Du alle GPS-Daten, Reservierungs-Adressen, wichtige Infos über Grenzübergänge und Länder !
Gruß
anddor 🙂
GAGastThemenstarterGast26. Juli 2005 · #7Wir haben den Moremi auch ohne Vorreserveirung gemacht, aber nicht gerade zur freude der Ranger. Ich musste am Eingang ziemlich lange mit denen diskutieren.
Zudem sind die Parks Botswana sehr teuer rechnet mal mit US$ 60/Person, Lodges ab US$250/Person und (fast) ohne Limit nach oben.
swisschees
GAGastThemenstarterGast26. Juli 2005 · #8Hallo,
generell sieht die botswanische Parkverwaltung eine Reservierung vor, eine Regelung die sicher nicht zur Schikanierung der Besucher eingeführt wurde. 😉
Wenn man Glück hat lassen die Ranger am Parkeingang einen auch ohne Reservierung in den Park, aber drauf verlassen sollte man sich nicht.
Eine Reservierung ist recht unkompliziert. Man kann das auch noch einen Tag vor dem Parkbesuch persönlich bei der Parkverwaltung in Maun od. Gaberone erledigen. Natürlich klappt es so kurzfristig nur, wenn auch noch Plätze frei sind.
Als Alternativrouten kann man durch dem Caprivi od. über Gobabis, Maun, Kasane zu den Vic Falls u. dann weiter nach Bulawayo. So wie ich das sehe mußt du dort den LKW abgeben.
Wie ich kürzlich gelesen soll Sprit (sofern vorhanden) an den Tankstellen in Zim zukünftig mit USD bezahlt werden. Vielleicht weiß da jemand mehr.
Ich persönlich würde z.Z. allenfalls zu den Vic Falls reisen, mich aber nicht tiefer in das Land begeben. Nicht aus Sicherheitsaspekten, sondern weil ich mir nicht vorstellen kann das die Stimmung im Land i.M. wirklich toll ist. Ich habe den Eindruck, daß die Bevölkerung andere Probleme hat als sich um Touris zu "kümmern". Aber das ist mein persönlicher Eindruck.
Gruß Sabina