Nicky2Themenstarter88 Beiträge · seit 200728. Mai 2008 · #1Guten Morgen,
bei der Routenplanung bin ich auf den Cheetah Park in Otjitotongwe gestoßen und wollte uns dort für einen Nacht einquartieren. Nur leider finde ich immer nur Infos über diese Farm, aber keine direkte Webseite, wo man eine Übernachtung buchen kann. Die offizielle Webseite geht nicht mehr und ich finde auch keine Infoseite über Namibia, auf der ich buchen kann. Weiß jemand, ob es diese Farm überhaupt noch gibt oder ob man sie nur noch tagsüber besuchen, aber nicht mehr dort nächtigen kann?
Vielen Dank und viele Grüße
Nicky
PEpeter48355 Beiträge · seit 200628. Mai 2008 · #2
Nicky2Themenstarter88 Beiträge · seit 200728. Mai 2008 · #3Hallo Peter,
Superklasse!! DANKE!! Die Seite habe ich nicht gefunden....
Viele Grüße und möge die Sonne Dich heute reich bescheinen 😉
Nicky
ALAlina142 Beiträge · seit 200628. Mai 2008 · #4Die Cheetahfarm kann als Tagesbsucher nicht mehr besucht werden, so steht es jedenfalls auf dem Schild am Eingangstor.
Wir waren am 17.5.08 dort.
Wir haben auf dem Campground genächtigt,
naja, besser gesagt nächtigen wollen. Der Lärm der Buschbar bis gegen 1.oo Uhr nachts war so laut, daß wir mit aufgeklapptem Dachzelt ca. 1km weiterfuhren und uns irgendwo in den Busch stellten. Es sind vor allem die Overlander( an dem Tag waren es 20 junge Leute), die ja ausdrücklich willkommen sind (naja, die Masse macht den Umsatz!!!),
da wird keine Rücksicht auf den Individual-Urlauber genommen.
Wir waren schwer enttäuscht. Unsere Bitten, die Musik etwas herunterzudrehen, wurde ignoriert, wir wurden sogar ausgelacht. Am nächsten Morgen kamen die Söhne(die die Buschbar betreiben) um sich zu entschuldigen für den Lärm. Wir haben die Entschuldigung nicht angenommen. Die Konsequenz war, daß die beiden zur Bar fuhren und die Musik bis zum Anschlag aufdrehten. Unter dieser vollkommen absichtlichen Lärmbelästigung haben wir dann gefrühstückt. Die Campinggebühren hat uns die Mutter dann erlassen. Aber wir hätten auch bezahlt, darum ging es uns nicht.
Den Cheetah-Drive haben wir vor 3 Jahren schon einmal gemacht und hat uns nun nicht mehr gefallen.
Unser Fazit: Otjitotongwe NIE mehr wieder.
Liebe Grüsse Alina
Otji392 Beiträge · seit 200828. Mai 2008 · #5Alina schrieb:Die Cheetahfarm kann als Tagesbsucher nicht mehr besucht werden, so steht es jedenfalls auf dem Schild am Eingangstor.
Wir waren am 17.5.08 dort.
Wir haben auf dem Campground genächtigt,
naja, besser gesagt nächtigen wollen. Der Lärm der Buschbar bis gegen 1.oo Uhr nachts war so laut, daß wir mit aufgeklapptem Dachzelt ca. 1km weiterfuhren und uns irgendwo in den Busch stellten. Es sind vor allem die Overlander( an dem Tag waren es 20 junge Leute), die ja ausdrücklich willkommen sind (naja, die Masse macht den Umsatz!!!),
da wird keine Rücksicht auf den Individual-Urlauber genommen.
Wir waren schwer enttäuscht. Unsere Bitten, die Musik etwas herunterzudrehen, wurde ignoriert, wir wurden sogar ausgelacht. Am nächsten Morgen kamen die Söhne(die die Buschbar betreiben) um sich zu entschuldigen für den Lärm. Wir haben die Entschuldigung nicht angenommen. Die Konsequenz war, daß die beiden zur Bar fuhren und die Musik bis zum Anschlag aufdrehten. Unter dieser vollkommen absichtlichen Lärmbelästigung haben wir dann gefrühstückt. Die Campinggebühren hat uns die Mutter dann erlassen. Aber wir hätten auch bezahlt, darum ging es uns nicht.
Den Cheetah-Drive haben wir vor 3 Jahren schon einmal gemacht und hat uns nun nicht mehr gefallen.
Unser Fazit: Otjitotongwe NIE mehr wieder.
Liebe Grüsse Alina
so kenn ich die gar nicht.
Wundere mich schon etwas über deine Ausführungen (aber ich zweifele sie nicht an)... es ist schließlich 5 Jahre her dass ich dort war.
Tollie und Roeleen sind immer nett zu meiner Familie und mir gewesen, genauso die Söhne Mario und xy. Vielleicht ist für den Mario das Papa-Sein zu stressig 🤪
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff
PEpeter48355 Beiträge · seit 200628. Mai 2008 · #6Auf Otjitotongwe hat man sich meiner Meinung nach auf den Massentourismus eingestellt( vor 3 Jahren bei unserem ersten Besuch war das noch anders)
Gerade für Overlander ist auch diese Farm ein beliebter Anlaufpunkt, wie auch wir bei unserem zweiten (und letzten) Besuch geräuschvoll feststellen mussten.
Party ist anscheinend cooler als ruhig und still die Natur zu bewundern. Nur warum muss es dafür ausgerechnet Namibia sein!
Viele Grüße
peter
JUJuergenD56 Beiträge · seit 200828. Mai 2008 · #7Hallo,
interessante Erfahrung. Ich war vor rund 8 Jahren mal mit einem Overlander dort (Drifters). Wir waren eine ruhige Gruppe, nebenan war allerdings ein zweiter Overlander.
Unsere Gruppe wollte damals nicht an die Bar, trotz intensiver Aufforderung einer der Söhne. Im Endeffekt das ähnliche Spiel. Musik aufgedröhnt bis zum frühen Morgen und rücksichtslose Party der anderen Gruppe inklusive des Sohnes.
Ist schon die Frage, ob das in Namibia sein muss.
Es gibt aber genug Plätze, wo man individuell seine Ruhe hat in diesem großen Land. Ist für mich nur interessant, dass es dort immer noch so ist.
Vermutlich ganz schön, wenn kein Overlander da iat, aber wenn, naja, mitfeiern oder Ohrenstöpsel.
Gruß Jürgen
GUGuido.Gast28. Mai 2008 · #8Hallo,
wir waren Anfang Oktober in Otjitotongwe. Da waren keine Overlander da. Die Bar war nur am Nachmittag eine halbe Stunde auf. Roleen fanden wir sehr freundlich. Insgesamt war es ruhig und die Geparden waren schlicht umwerfend.
Auf Basis unserer Erfahrungen kann ich Otjitotongwe nur jedem wärmstens empfehlen. Es scheint ein bißchen Glückssache zu sein, ob da gerade mehr oder weniger laute Overlander sind oder nicht. Nur ist das meines Erachtens kein spezifisches Problem von Otjitotongwe. Auf allen anderen Campsites kann man genauso auf Overlander treffen. Wir hatten u.a. im Omarunga Campa an den Epupa Falls eine Gruppe Overlander. Die waren aber in keinster Weise laut oder störend.
Wenn man das Risiko von "Zusammstößen" mit Overlandern etwas minimieren möchte, kann man im Rahmen seiner Tourenplanung bei den großen Anbietern von Overland-Touren im Internet nachgucken. Meistens steht da detailliert, wann Touren starten und an welchem Tag wo übernachtet wird.
Beste Grüße
Guido
Tigermamba463 Beiträge · seit 200729. Mai 2008 · #9Hallo an alle Fomis,
ja, interessante Berichte! Wir haben auch die Otjitotongwe Cheetah Park Farm gebucht im Oktober 2008 für eine Nacht - wegen der eigentlich positiven Beiträge.
Ich denke, es kommt halt - wie so oft im Leben -immer darauf an, wen man dort gerade antrifft, wie man selber drauf ist und alles erlebt. Dann kann man vielleicht sogar mit den "lauten Menschen" mitfeiern und sich enjoyen, es kann aber einfach auch nur nerven.
Ich wünsche Euch allen, dass Ihr zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein werdet mit einer guten Stimmung..! Schließlich investiert man für solch eine Namibia-Reise viel Zeit (macht natürlich auch Spaß) und gerade kostengünstig ist es alles nicht. Dann hat man schon eine gewisse Vorstellung entwickelt, wie diese oder jene Unterkunft sein könnte, nicht zuletzt durch die sehr hilfreichen Berichte hier im Forum.
Liebe Gruesse
Heike
Nicky2Themenstarter88 Beiträge · seit 200729. Mai 2008 · #10Hallo zusammen,
wir haben nun die Farm für Mitte September für eine Nacht gebucht und auch sofort die Bestätigung bekommen. Ich freue mich schon total drauf, weil ich schon immer mal Geparden sehen wollte. Jetzt wird damit ein kleiner Traum wahr 🙂
Ansonsten schließe ich mich Heike an und ich hoffe, dass nicht gerade an unserem Tag Overlander vor der Tür stehen.
Schöne Grüße
Nicky
ALAlina142 Beiträge · seit 200630. Mai 2008 · #11Ja, mitfeiern ist eine gute Idee, aber wir hatten zwei Kinder dabei die weinten, weil sie nicht schlafen konnten!!!!!
Ich wünsche Euch sehr, daß bei Eurem Besuch keine Overlanders da sind, um die ja ausdrücklich geworben wird. Und wenn --- so weit als möglich weg stellen, denn unverständlicherweise gab man uns genau den Platz neben der Buschbar.
Aber wie schon geschrieben, unseren WERT als
Individualtourist haben wir am nächsten Tag
beim Frühstück intensiv zu spüren bekommen, als man uns wegen der nicht angenommenen Entschuldigung mit voll dröhnender Disomusik beschallte. Und dafür gab es nicht den geringsten Grund! Das war reine Willkür!
Lg. Alina