GAGastThemenstarterGast19. Juli 2005 · #1>Passagiere sitzen fest
Defekte Batterie verhindert Air-Namibia-Abflug von London-Gatwick
Wegen eines kleinen technischen Defekts an einer der MD-11 von Air Namibia wurde der Flug von London nach Windhoek um einen Tag verzögert. Betroffen sind dadurch nicht nur die ... mehr<
auf AZ.com.na, heute...
Was wie Schadenfreude von mir aussieht, ist eigentlich Verzweiflung..
Und was wie Schlamperei aussieht, ist eigentlich verantwortungsvoller
Umgang mit der Sicherheit des Flugverkehrs: Air Namibia nimmt
stief trabbel in kauf, für die Sicherheit seiner Passagiere, das ist nicht
unbedingt afrika-typisch!. Der Imageschaden wird haften, so oder so..
Was bleibt, sind Fragen:
da gibt es eine Route, Europa-Namibia...., die Flugzeuge sind voll, die
staats-getragene Airline expandiert, jedoch vom Pech verfolgt...
Was wie eine Expansion aussieht, hat einen Haken: Lufthansa "bedient"
die Route nicht! Und wo Lufthansa nicht hinfliegt, ist kein Geld zu
verdienen! Was also stimmt nicht???
Hier waren einmal Luftfahrtexperten, und meldeten sich zu Wort. Sie sind,
wie es scheint, der Doktrin der Harmonie überdrüssig, woanders hin-
gegangen? Neulich, bei der deutschen Wirtschaftsdelegation, da waren
Vögel für den verspäteten Abflug "verantwortlich", das kommt vor.
In London war es eine "kleine" Batterie, die, nie gebraucht, als Gefahrgut
in Flugzeugen nicht transportiert werden darf, und daher von Frankfurt
mit dem Flugzeug herbeigeschafft werden musste...
Man muss wohl Fatalist sein, um als Inhaber einer willkommenen
Gold-Card dennoch keine Fragen zu stellen?
Ach Afrika...
Ch
GAGastThemenstarterGast19. Juli 2005 · #2Ok, Schwierigkeiten mit dem Service. Wirklich ärgerlich.
Auf der anderen Seite zeigt dieser Sachverhalt doch, dass sich Air Nam Gedanken um die Flugsicherheit macht und kein Risiko eingeht.
Das beruhigt mich wiederum. Lieber später ankommen, als unsicher.
Und von Chaos bei Verzögerungen hört man doch ab und an bei vielen Fluggesellschaften. Bleibt abzuwarten, wie hoch eine Entschädigung ausfällt.
GAGastThemenstarterGast19. Juli 2005 · #3von wegen die flüge sind voll -
montag 18.07. FRA-WDH economy 75 plätze frei
business 13 plätze frei
ob das wohl mit den preisen in nam zusammenhängt ?
und dann schaue man sich die rates der lodges für 2005 und die
für 2006 an.
da wird feste am ast gesägt - botswana läßt grüßen
ATAfrican TravellerThemenstarterGast19. Juli 2005 · #4Ach Charly, die Liste liesse sich fortsetzen, ohne Ende - nicht nur für die Air Namibia
Sonntag: Flug mit Condor von Hannover nach Teneriffa: Bei A 320 Triebwerk ausgefallen, Landung in Nantes und Reparatur, Weiterflug am 18.07.05
Montag: Beim Start der LTU nach China ist ein Vogel ins Triebwerk geraten, eine Stunde kreisen über dem Ruhrgebiet, dann Landung, Reparatur, neue Crew gesucht und wieder gestartet usw., usw.
Dennoch: Schade, dass die LH die Strecke nicht mehr bedient..... !
ASAchim der SpäteThemenstarterGast19. Juli 2005 · #5Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
MIMichael IwanowskiThemenstarterGast19. Juli 2005 · #6Safety first...
Ich bin froh, daß Air Namibia auch bei Kleinigkeiten den Flieger lieber am Boden läßt. Jeder, der das liest, sollte über den Sicherheitsstandard der Airline erfreut sein.
Daß man als Betroffener natürlich eine Verspätung als ärgerlich empfindet, ist mehr als menschlich. Daß die Unterkunftssuche bei einem plötzliche Maschinenausfall nicht leicht ist, muß man - wenn man Gatwick und Umgebung kennt - auch nachvollziehen. Air Namibia war aber in der Vergangenheit bei solchen Verspätungen stets kulanter als LH und SAA.
ATAfrican TravellerThemenstarterGast19. Juli 2005 · #7Das sehe ich genau so. Leider ist es nicht immer einfach, sofort Hotels und Transferbusse für die Gestrandeten zu organisieren, v.a. dann nicht, wenn das Ziel erst seit Kurzem angeflogen wird, wie das bei LON ja der Fall ist.
Allerdings hatte der verspätete Flug auch Auswirkungen auf die Maschine Richtung Frankfurt, da das Flugzeug nach Frankfurt genau die Maschine war, die in London am Boden blieb...... Der AZ zufolge soll die Organisation in Windhoek aber besser als in London geklappt haben... 😄
Die Air Namibia bemüht sich also !
HAHannesThemenstarterGast19. Juli 2005 · #8Ich stimme zu, dass es besser ist, wenn die Maschine auch bei kleinen Defekten am Boden bleibt. Problematisch in Windhoek sind halt Ersatzmaschinen. Unser Rückflug im März wurde ebenfalls, angeblich aufgrund eines Vogels in den Triebwerken, gecancelt. Auf den Bildschirmen am Flughafen waren alle Flüge für diesen Tag gecancelt. Alle Touristen wurden ins Kalahari Sands gebracht, wir haben einfach mal abgewartet, weil wir nicht um die Plätze in den Bussen kämpfen wollten.
Nach ein, zwei Bieren habe ich dann eine Touristen gefragt, die gerade am Flughafen ankam, was sie hier tut, alle Flüge sind gecancelt. Sie hat mir gesagt, dass heute sehr wohl ein Flug geht und sie die Touris sind, die eigentlich vor 3 Tagen hätten fliegen sollen. Daraufhin bin ich zum Schalter und habe mich mal vorsichtig erkundigt, ob denn nicht noch 5 Plätze frei wären. Nein - die Maschine sei fully booked. Wie auch immer nach drei weiteren Nachfragen und eine dreiviertel Stunde vor Abflug hieß es dann Koffer packen, wir konnten mitfliegen. Und in der Ersatzmaschine von irgendeiner portugisischen Fluglinie dann die eigentliche Verwunderung -
mindestens 100 Sitzplätze wären noch frei gewesen. Also mit der Einteilung klappts wohl nicht wirklich.
GAGastThemenstarterGast22. Juli 2005 · #9Der Flieger heute von Frankfurt nach Namibia hat wieder 12 Stunden Verspätung. Wie lange dauert es denn ungefähr bis der Flugplan bei der Air Nam sich wieder eingependelt hat?
Denis
GAGastThemenstarterGast22. Juli 2005 · #10Fährt jemand hier mit der "Bahn", pendelt gar zwischen Wohnort und Arbeitsstätte??? Na also..., aber es gibt dafür keine Alternative, also erträgt man die Verspätungen, und die sind inzwischen wahrlich afrikanisch!
Dass bei Air Namibia, oder sonstwem, der Deutschland anfliegen darf,
an der Wartung gespart werde, ist nicht nur Quatsch, es grenzt an
Rufschädigung, wenn es so behauptet wird! Es mag sein, dass Air Namibia
weniger cash flow hat, weil die Wartung so teuer ist, und kontrolliert wird,
aber es ist nicht so, dass an ihr gespart wird!!
Es gibt Airlines, die wären ohne diese Batterie geflogen, aber sie
kommen nicht nach Frankfurt, oder Europa. Lasst die Tassen im Schrank!
Meine rethorische Frage bezog sich auf die Auswirkungen der überall
unheilgen Allianz von Kommerz und Politik... Das Air Nam Management
macht einen guten Job! Es würde ihn auch finanziell erfolgreich machen,
wenn, je wenn, die Politiker nicht wären( Pfründe, to say the least..)
Wie auch immer: vorne im Cockpit sitzen keine Diletanten, keine Selbstmörder, und keine Fatalisten. Ihre Handbücher zu Sicherheitsvorschriften würden Juristen verzweifeln lassen, ob der
Opulenz und Anforderungen an den technischen Sachverstand....
Sind die Bremsen an Euren Autos in Ordnung????
Nag, Charly
GAGastThemenstarterGast22. Juli 2005 · #11Meine rethorische Frage ...
.. die Geister, die ich rief ... :!:
Selbst schuld, wer so verklausuliert postet :?:
GAGastThemenstarterGast22. Juli 2005 · #12Ach Gast, lieber Anonymus..
ich rief keine Geister, ich beschrieb sie nur.
Tot siens, war nett, dich kennengelernt zu haben...
Ch.
YOYoshikawaThemenstarterGast22. Juli 2005 · #13Hallo zusammen,
es ist nun einmal so, dass bei einer Fluggeselllschaft, die nur zwei -früher sogar nur ein- Flugzeug für die Interkontinentalstrecke hat, solche Probleme längere Zeit durchschlagen. Logischerweise wäre ich auch angefressen, wenn es uns träfe. Jedoch:
Ich bin beruhigt, dass der Sicherheit Vorrang gegeben wird. Außerdem habe ich ja die Entscheidung getroffen, direkt fliegen zu wollen oder zu einem günstigen Preis nach Kapstadt etc. Wenn ich die möglichen Probleme vermeiden will, muss ich halt eine größere Airline benutzen und über Johannesburg fliegen.
Gruß, Michael
SWswisscheesThemenstarterGast22. Juli 2005 · #14Eine solche Panne kann vorkommen und die Entscheidung nicht zu fliegen verstehe und unterstütze ich.
Aber mir erscheint es seltsam, dass eine Batterie die in ein Flugzeug eingebaut wird, per Fahrzeug (Auto?) von Frankfurt nach London transportiert werden musste. Einmal eingebaut scheint sie also kein Gefahrengut zu sein, oder wird sie vor dem Start wieder ausgebaut:?:
Das liegt sicherlich nicht an Air Namibia, aber ich möchte wissen wer solche Vorschriften ersinnt.
swisschees
GAGastThemenstarterGast29. Juli 2005 · #15diese Regelung leuchtet mir als Laie auch nicht ein. Nachdem ich den Bericht in der AZ gelesen hatte, fragte ich mich auch was das für ein Unfug ist. Vielleicht hat jemand eine Erklärung dazu.
Sabina