ATAfrican TravellerThemenstarterGast16. Juli 2005 · #1Liebe Foriker, welche Filmempfindlichkeit empfehlen die Spiegelreflexfotografierer zur Mitnahme von KB-Filmen nach Namibia ? Möglichst wenig (grobkörnig 100 ASA) oder möglichst hoch (400-800 ASA), sofern diese Auswahl an S/W Filmen noch besteht..... ?!
Danke für Eure Antworten !
YOYoshikawaThemenstarterGast16. Juli 2005 · #2Hallo AT,
meines Wissens bezeichnet die ASA-Zahl die Lichtempfindlichkeit eines Filmes. Je höher die Zahl, desto dunkler darf`s sein. Wir hatten auf unserer letzten Reise ein Gehäuse mit einem 1600er-Film bestückt und konnten noch erfolgreich fotografieren, wenn andere bereits mit Blitz arbeiten mussten.
Beim Abziehen von Fotos ist nun genau umgekehrt. Der weniger empfindliche Film, kann erheblich größer abgezogen werden als der hochempfindliche Film. Die 1600er-Dias haben eine grobkörnige Struktur und -zumindest bei dem von uns benutzten Kodak-Film- einen leichten Touch ins Rote, verglichen mit dem 400er-Fuji. Ein Bildabzug lohnt sich maximal bis 20*30 cm, danach sieht`s nicht mehr schön aus.
Zu S/W-Filmen kann ich keine Aussagen machen, zu Farbfilmen habe ich in verschiedenen Fotofachgeschäften die Aussage gehört, dass die hochempfindlichen Filme mittlerweile nicht mehr produziert würden.
Zu Deiner Frage nach der Empfindlichkeit der mitzunehmenden Filme kann ich nur sagen, dass es darauf ankommt. Wir haben immer mehrer Gehäuse mit 100/200 und 400 sowie 1600 ASA-Filmen mit. Auf diese Weise sind für nahezu alle Situationen gerüstet.
Gruß, Michael
GAGastThemenstarterGast16. Juli 2005 · #3Danke Yoshikawa, bei Farbfilmen -egal ob Dia oder Foto- nehme ich immer die guten KODAK Filme mit 400 ASA einer großen deutschen Supermarktkette mit, die ALDI schönen Dinge verkauft, eben auch gute KB-Filme.
Da S/W Fotos natürlich vom Licht/Schattenkontrast her wirken, werde ich eine meiner Kameras damit bestücken, um vorzugsweise tagsüber zu fotografieren.
Ich bin auf weitere Antworten gespannt !
ATAfrican TravellerThemenstarterGast16. Juli 2005 · #4Sorry, Beitrag war von mir, bin rausgefallen ................. 😳
YOYoshikawaThemenstarterGast17. Juli 2005 · #5Hi AT,
ich habe hier noch einen Link, der Dir vielleicht hilft, da hier auch wunderschöne S/W-Fotos eingestellt wurden, deren Fotografen über ihre "Homepage" in der Community erreichbar sind. Sie werden Dir sicherlich Tips geben können.
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/240Einen anderen Tip hinsichtlich höherer Filmempfindlichkeiten habe ich von meinem Fotoentwickler erfahren. In Island hatte ich mit meiner alten AE1 einen 200er-Film mit der 400er-Einstellung belichtet. Mit der Information, den Film als ebensolchen 400er zu entwickeln, wurden die Bilder gerettet. Inwieweit dies als Möglichkeit dienen könnte, höhere ASA-Zahlen zu simulieren, könnte man vielleicht in den entsprechenden Newsgroups erfahren.
Gruß, Michael
BUBuboBuboThemenstarterGast17. Juli 2005 · #6Hallo AT,
ich habe gute Ergebnisse mit Ilford PanF (ISO 50), entwickelt in ID-11, für feinkörnige Landschaftsaufnahmen erzielt. Neuerdings nehme ich auch den Ilford Delta 100, entwickelt in Moersch MZB; diese Kombo ist auch sehr brauchbar.
Für Tieraufnahmen nehme ich Ilford Delta 400, ebenfalls in MZB entwickelt. Für seine ISO-Zahl liefert er ziemlich feinkörnige Ergebnisse bis 30x40cm kein Problem.
Bei Schwarzweiss gilt aber immer noch, dass man die besten Ergebnisse in der Eigenverarbeitung und durch eigene Tests (ISO-Einstellung, Entwicklungszeit, Entwickler etc....) erzielt. Entwicklung und vor allem Ausarbeitung auf Papierabzüge durch Fremdlabore ist i.d.R. nur frustierend (kein Kontrast, matschige Abzüge).
Mit Scannen von S/W-Negativen und deren Ausdruck habe ich keine Erfahrung.
My 2 cents,
Sandra