GAGastThemenstarterGast12. Juli 2005 · #1Liebe Namibia-Freunde!
Auch wir fahren dieses Jahr,im Okt. wieder ins Paradies "Namibia".
Ebenso wieder zuerst nach Swakopmund. Habe es noch gut in Erinnerung, das es dort,auf dem Wege, sehr viele kleine Rastplätze gibt,welche wir fast immer ansteuerten,wenn das Bedürfnis sich meldete.
Nun,glaube mich Erinnern zu können,das mal irgendwelche Einwände diesbez. gab,aufgrund der Sicherheit. Gab es eigentlich schon mal Überfälle auf Touris?
War schon jemals etwas in der AZ.darüber nachzulesen?
Sollte man besser auf freier Strecke anhalten,um naja?
Öfters hielte wir Ausschau,aber jedesmal,wenn wir ein geeignetes Plätzchen fanden(von weiter Ferne) handelte es sich wieder um einen ausgewiesenen Rastplatz. Also,immer wenn ein Baum zu sehen war,"Rastplatz".Denke,die Bäume sind allein aus diesem Grund gepflanzt wurden. Mir würde es ja wenig stören,mal auf die schnelle,aber die Frauen haben doch lieber diesen Sichtschutz.
Noch `ne Frage:Von Swakop nach Windhoek(B2) auf etwa 1/3 der Strecke,boten eine Frau mit deren 2Töchter,Natursteine zum Kauf an,wäre ein Anhalten diesbez.unbedenklich??? Sie harren in der Hitze aus,nur um etwas Zubrot durch den Verkauf zu erzielen. Würde Ihnen diesmal.falls sie noch tägl. dort stehen,etwas zukommen lassen.
Die Ware an sich,wäre für mich sekundär.
Noch ne`Frage:Ebenfalls kommend von Swakop.,auf der linken Seite,fiel un ein Verkaufsmarkt ins Auge.(Vielleicht handelt es sich um eine Art Flohmarkt. Der Stopp hinderte uns daran,das wieder einmal keine Touris. dort zu sehen waren. Kann mir jemand darüber etwas sagen???
Danke,für Euer Interresse, Mathias!
GAGastThemenstarterGast12. Juli 2005 · #2Anmerkung von Mathias.
Joli, damals (letztes Jahr) als ich diese Tour,nach Swakop.(gleich bei Ankunft in Windhoek)startete,gabst Du mir den Rat, erstmals eine Nacht in Wdh. zu verbringen. Ich befolgte diesen Rat nicht,sondern setzte mich gleich ans Steuer. Glaub mir,nach dem langen Flug,Fast ohne Schlaf,und die lange Fahrt(konzentration auf linksverkehr) war ich fix&alle!!!!!!!!!!!!!!!
Während dieser quälende Tour,hatte ich stets Dein Ratschlag im Hinterkopf und mich geärgert warum ich Deinen Tipp ignorierte. Man sollte eben doch auf die Profis hören!!!!!!(Passiert mir nicht mehr!)
Wollte dies nur mal loswerden!! 😈
ASAchim der SpäteThemenstarterGast12. Juli 2005 · #3Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
GAGastThemenstarterGast12. Juli 2005 · #4Sorry,habe bereits den Kopf eingezogen!!!!
Vielleicht war ich zu diskret und hätte statt Pinkelpause,Brotzeitpause ins Forum nennen sollen. Mir ging es in erster Linie um das Thema Sicherheit.
Auch finde ich,ich gebe lieber jemanden etwas,der willig ist und eine Leistung,hier der Verkauf von Steinen,als jemand nur am Rockzipfel hängt und bettelt.
Das beste Beispiel,Erscheint mir, der pfeifende Mann in der Einkaufsstrasse in Windhoek. Der evt. blinde pfeift zwar immer dasselbe Lied,aber er tut was gegen seine Armut! Für Ihn hab ich immer ein paar Dollar übrig.
Bitte um Entschuldigung,falls ich wieder ins Fettnäpfchen getreten bin!!
Grüsse,Mathias!
CAcatweazlecatThemenstarterGast12. Juli 2005 · #5Hallo Mathias
also ich finde deine Frage garnicht uninteressant. Habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht wo man am geeignetsten stoppen sollte und wo besser nicht. Da wir das erste Mal in Namibia unterwegs sind und uns noch nicht wirklich ein Bild von der Lage vor Ort machen können weiss ich auch noch nicht was uns erwartet.
Hatte gelesen das man z.B. die Rastplätze in Stadtnähe meiden soll. Leider weiss ich nicht wie oft man Rastplätze findet und habe kein Gefühl dafür was besser ist. Ein leerer Platz oder einer mit Menschen?
Vieleicht kann sich ja jemand erbarmen und mir diese Frage beantworten 🙄
Nein, ich möchte keine detaillierte Angabe welcher Parkplatz sicher ist sondern nur allgemeine Tips wie das die Reiseprofis hier machen.
Vieleicht empfiehlt ja auch jemand diese Outdoor-Pinkeltrichter die es für Damen und Herren geben soll 😉
Damit käme man unterwegs sicher gut zurecht nehme ich mal an 8)
JOjoliThemenstarterGast12. Juli 2005 · #6Hallo Mathias, hallo Silke,
keiner von uns ist davor gefeit, mal in ein Fettnäpfchen zu treten. Wenn ich da an unsere erste Reise denke - wie unbedarft wir in dieses Land gekommen sind - eigentlich müsste ich mich heute noch schämen. Ich finde, jede Frage ist erlaubt - es muss ja keiner darauf antworten. Sicherheit an Parkplätzen ist in der Tat ein Thema, weil es dort schon mal einige wenige Überfälle gegeben hat. Aber bitte auch nicht überbewerten. Sehr viele Parkplätze bestehen aus einem schattenspendenden Baum, einem Betontisch und einem Mülleimer - meist recht gut übersichtlich. Da kann man eigentlich ohne weiteres anhalten - noch besser, wenn schon einer vor einem dort picknickt. Unübersichtliche, mit Buschwerk verdeckte Plätze dagegen sollte man meiden - und schon gar nicht dort übernachten !!! - Ich vermute allerdings, dass Ihr weniger an offiziellen Parkplätzen als an schönen Aussichtpunkten anhalten werdet. Wo auch immer - das Auto ist stets abzuschließen und einer hält immer ein Auge auf das Auto - also nicht alle gleichzeitig in den Kamera-Sucher sehen.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast12. Juli 2005 · #7Hallo Mathias,
weshalb entschuldigst du dich für deine ordentliche Fragen?
Hast du noch nicht mitbekommen, dass Achim der Späte auch Achim der Größte ist? Das zumindest bildet er sich des öfteren ein.
Gib, wo du was geben willst und entscheide nach deinem Gefühl. So handhaben wir es. Und das mit der Zwischenübernachtung in Windhoek ist auch okay. Warum unnützen Stress aussetzen. Auf Namibias Straßen passiert aus so genug. Siehe die Meldung in der AZ vom heutigen Tag.
Und nun noch zu den kleinen Pausen zwischendurch. Meist haben wir irgendwo angehalten und haben uns schnell mal hinters Auto gehockt. Wenns nicht gerade auf einer stark befahrenen Strecke ist dürfte das eigentlich keine Probleme bereiten. Und wenn wirklich einer vorbeibraust wird man's auch überleben. Auf alle Fälle habe ich mich dort sicherer gefühlt als auf irgendwelchen unübersichtlichen Rastplätzen.
Vor unserer ersten Tour hatte ich diesbezüglich auch viele Fragen doch inzwischen sehe ich das alles viel gelassener. Denn passieren kann überall was, da muss man nicht unbedingt nach Namibia fahren.
Freut euch darauf und lasst' euch eueren Urlaub nicht von irgendwelchen Schlaubergern vermiesen😉
ARArminThemenstarterGast13. Juli 2005 · #8@ Achim
Auch wenn ich für deine Äußerungen noch ein gewisses Verständnis habe, so finde ich den letzten Absatz deines Postings völlig "Banane" und verantwortungslos.
@Mathias
Habe bei unserem vorletzten Urlaub den gleichen Fehler wie du gemacht und bin nach der Ankunft in Windhoek und diversen Querelen mit dem Leihwagen direkt nach Keetmanshoop durchgefahren - nie wieder. Dabei hätte ich es eigentlich wissen müssen, denn es war damals schon nicht unsere erste Reise nach Namibia. Ich würde dir eine Übernachtung in Windhoek vorschlagen und dann am nächsten Morgen eine der drei Alternativstrecken nach Swakopmund. Da hast du dann auch keine "Qual der Wahl" mit den Parkplätzen, denn es gibt keine oder nur ganz wenige. Da kannst du halten wo du willst und hast noch dazu faszinierende Landschaften.
Viel Spaß
Armin
GAGastThemenstarterGast13. Juli 2005 · #9Wieviel Zeit benötigt man denn für diese Alternativstrecken und kommt man tatsächlich mit 3,5 Std. über die Teerstr nach Swakopmund hin?
KAkabolskiThemenstarterGast13. Juli 2005 · #10Hallo,
Ich finde die Frage berechtigt. Ich kenne die Strecke Windhoek Swakop sehr gut. Daher vieleicht kurz erstmal zur Strecke selber.
Windhoek-Okanhandja: 79Km, sehr stark befahren da dies auch die Hauptstrecke in den Norden des Landes ist. Dazu sehr Bergig und kurvenreich. Hier fahren ALLE wie Idioten. Daher würde ich vorschlagen sich für diese Strecke Zeit zu nehmen, also nicht unbedingt Überholen wenn man noch unsicher mit dem links fahren ist, und nicht wirklich freie Sicht hat. Geduld zahlt sich hier aus. Hier auch nicht unbedingt halten, da die Gegend stark bewachsen ist und man nie weiß wer hier gerade aus dem Busch gekrochen kommt.
Okahandja-Karibib: ca. 110Km Die Straße wird leerer, da viele nach Norden abgebogen sind. Aber immer noch vorsicht, da viele auch nun die freie Fahrt nutzen. Aber so ab 20 Km nach Okahandja kannst Du ruhig eine Raststelle anfahren. Diese sind eigentlich immer sicher. Hier Empfiehlt sich vieleicht für die Damen einen nicht zu "Übersichtlichen" zu nehmen, da sie schon gerne einen Busch hätten.
Karibib-Usakos: 30Km Hier lohnt sich halten nicht.
Usakos-Swakopmund: 149Km Während dieser Etappe fahrt Ihr durch die Wüste. Bäume sind hier die Sltenheit. Rastplätze sehr Übersichtlich, Wagen so halten das die Damen da hinter Platz nehmen können.
Ich Persönlich halte selten an Rastplätzen, da ich mich immer über die Ärger die nicht wissen wofür eine Mülltonne gut ist. Wenn ich ein Stück finde wo der "Abhang" neben der Straße nicht zu steil ist, halte ich hier. Aber: nie direckt neben der Straße halten, schon so zwei Meter zwischen Wagen und Straße lassen. Für die Eigene Sicherheit.
Noch kurz zur Zeit. Die Strecke ist ungefähr 360Km lang. Wenn man 120Km/h fährt und nicht unnötige (also eigentlich nur eine) Pause einlegt ist die Strecke in 3,5 bis 4 Std zu schaffen. das was Zeit kostet sind die Pausen.
Also anhalten nach eigenem Ermessen, und den Aufenthalt genießen, und sich selber nicht Streß aussetzen. Darum geht es ja in einem Urlaub.
MfG
Olaf
JOjoliThemenstarterGast13. Juli 2005 · #11Hallo Gast,
auf Teerpad von Windhoek nach Swakopmund in 3,5 Std. ist kein Problem. Es ist eine vergleichsweise langweilige Strecke, so dass man ohnehin nicht in Versuchung gerät zu bummeln. Eine besonders schöne Alternativstrecke ist die C 28 über den Boshua Pass - etwas kürzer als die Teerpad, aber deutlich anspruchsvoller. Dafür aber landschaftlich sehr reizvoll. Man kann die Strecke ohne weiteres mit jedem üblichen PKW fahren, muss aber wegen der teilweise schlechten Wegstrecke mit ca. 6 Std. Fahrzeit rechnen - zuzüglich Pausen wegen der traumhaften Ausblicke. Es ist ein sehr schöner Einstieg in das Afrika-Gefühl, zumal man auch sehr allein auf dieser Pad ist. Aber bitte NIEMALS als Strecke wählen, wenn man frühmorgens aus dem Flieger fällt und dann gleich noch nach Swakopmund weiterfahren möchte. Das ist HORROR!
Gruß Joli
WAwanetabaThemenstarterGast13. Juli 2005 · #12@ Mathias,
um Joli´s Gedanken mit der Boshua-Pass-Strecke aufzunehmen, am oberen Rand gibt es einen kleinen Picknick-Platz mit grandioser Aussicht. Der wäre was als Zwischenstopp... ein klein Stück zu Fuß ergibt sich dahinter sogar ein Übernachtungsplatz für Camper, mit traumhaften Panorama.
Zuvor gibt es auf der Strecke von die von-Francois-Feste (Ruine) bei der man ohne weiteres auch einen Zwischenstopp machen kann.
Bei den beiden Plätzen kommt man schon von ganz allein auf den Gadenaken auszusteigen und zu fotografieren.
@ Cat,
meiden würde ich die Picknick-Plätze an der B1 nord- und südwärts die im "Dunstkreis" von WDH liegen, ansonsten denk ich kann man überall anhalten, wo es übersichtlich ist, um den eignen Sicherheitsanspruch gerecht zu werden.
ARArminThemenstarterGast13. Juli 2005 · #13Hallo Gast (Mathias?),
die südliche Strecke über den Gamsberg-Pass war unsere erste Namibia-Erfahrung mit "eigenem" Auto. Davon waren wir sicher genau so fasziniert, wie Joli von der Boshua-Pass-Strecke. Da ich die Strecke nie direkt bis Swakopmund gefahren bin, kann ich die Fahrtzeit auch nur schätzen. Zeitaufwändige Passagen sind die Abfahrt vom Gamsberg-Pass Richtung Namib sowie Ghaub- und Kuiseb-Canyon. Insgesamt ist die Strecke aber recht gut ausgebaut. Ich schätze mal, dass du sie in ca. 5 Stunden ohne Probleme befahren kannst.
Die Strecke über den Us-Pass kenne ich nur von Swakopmund bis zur Farm Niedersachsen. Der Wüstenbereich ist völlig problemlos zu befahren, im Bergland folgt dann "Achterbahn". Da die Farm Niedersachsen westlich des Us-Passes liegt und wir von dort aus wieder Richtung Solitaire gefahren sind, kann ich über den Pass selbst nichts sagen. Ich schätze aber mal, dass die gesamte Strecke auch in rund 5 Stunden zu bewältigen ist.
Alle Angaben ohne Gewähr. Ohne dass ich die B2 jemals gefahren wäre, würde ich den Alternativen immer den Vorzug geben. Der erste Eindruck vom "richtigen" Namibia unmittelbar hinter der Stadtgrenze von Windhoek ist einfach beeindruckend.
Viel Spaß
Armin
CAcatweazlecatThemenstarterGast13. Juli 2005 · #14Euch Allen lieben Dank für die guten Tips und die Geduld auch uns Neulingen immer wieder auch noch so banal erscheinende Fragen zu beantworten 😄
GAGastThemenstarterGast13. Juli 2005 · #15Auch,recht Herzlichen Dank von mir!!!!!!!!!!!!!!!
Dachte zuerst jetzt hagelt es von allen Seiten an mich herein.
Mein Motto lautet nun mal,"Vorsicht ist besser wie Nachsicht" und wenn ich einen Tipp,wie zb. von Joli bekomme,nehme ich mir diesen wirklich zu Herzen.
In diesem Sinne,möchte ich einmal ein "Dankeschön" an die Namibia-Erfahrenen aussprechen,die durch Ihr Engagement,Ihre Erfahrungen an uns wenigreisenden,in dieser Form weitergeben! Und wenn Joli über eine,mir erscheinende interessante Frage,dazu Stellung nimmt, dann denke ich,ich bedanke mich diesbezüglich "im Namen Aller"!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch zu erwähnen,die Nam.-Profis wie "A.T. Friedel usw.
Bitte entschuldigt,wenn ich den Namen "Joli" öfters hervorhebe,aber dieser hat sich irgendwie "geprägt". (Vielleicht durch die rege Anteilnahme) So,das wollt ich schon öfters mal erwähnen! 😄 😉
😄
ATAfrican TravellerThemenstarterGast13. Juli 2005 · #16Vielen Dank 😳 Ich meine: Keine Frage ist zu blöd, um nicht gestellt zu werden.
Je häufiger man unterwegs ist, umso mehr Erfahrungen sammelt man. Ich gebe meine Einschätzung jedenfalls gerne weiter und ich denke, den anderen "Haasen" geht es genauso !
Also - kann nix mehr schiefgehen :!: :?:
FRFriedelThemenstarterGast15. Juli 2005 · #17Auch in Deutschland sind die Rastplätze und besonders die Raststätten alles andere als sicher. Trotzdem halte ich Überlegungen, deshalb dort nicht zu halten, nicht für sinnvoll. In Namibia ist das nicht anders.
Der "Flohmarkt" auf der linken Straßenseite auf 1/3 des Weges von Swakop nach Windhoek ist der Verkauf von Halbedelsteinen und anderen Mineralien, die in der Gegend um die Spitzkoppe gesammelt werden.
Ich komme normalerweise morgens in Namibia an, werde vom Flugplatz abgeholt und schlafe mich dann aus. Frühestens am nächsten Tag geht es weiter und frühestens am Abend des Anreisetages fahre ich zum ersten mal Auto.