MEMeskeremThemenstarter15 Beiträge · seit 200817. Apr. 2008 · #1Hi, bin ganz neu hier! Tolles, sehr inforeiches Forum!
Ich bin August und September das erste mal in Namibia - eigentlich überhaupt in Afrika - und da dort zu der Zeit gerade Winter ist, hab ich mich gefragt was man da so anzieht... Ich mein 25 Grad sind jetzt nich sonderlich kalt, aber ich hab auch keine Erfahrungen.
Was genau soll ich einpacken?
(bin übrigens in Windhoek)
Alles Liebe
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!
chrissie2'460 Beiträge · seit 200617. Apr. 2008 · #2Willkommen im Forum!
Was ziehst du denn in D an?
Allerdings muss man bedenken, dass es empfindlich kalt wird, sobald die Sonne untergeht. Also lange Hose und Pullover etc gehören auf jeden Fall ins Gepäck.
Bist du nur in Windhoek?
jaw2'048 Beiträge · seit 200717. Apr. 2008 · #3Hallo Meskerem,
erstmal herzliches Willkommen hier.
Zu den Klamotten: Hilft nur Zwiebelschalen-Prinzip: Dünnere, evtl. Winddichte Jacke, Puloover (nicht zu dick) und Hemd etc. drunter. Morgens alles an, denn schichtweise ablegen, abends rückwärts wieder drüberziehen....😜 🤪
Du fängst vor Sonnenaufgang evtl mit niedrigen einstelligen Temperaturen an, liegst dann gegen 10 Uhr schon über 20 Grad, die bleiben bis Sonnenuntergang (ohne richte Dämmerung schnell dunkel mit oft herrlichen Farbspielen am Himmel durch die Staubteilchen in der Luft), dann wird es aber genauso schnell richtig kühl und bald auch kalt.
Außerhalb der Stadt und insbesondere in den Bergen kann es dann auch bis / unter 0°C gehen.
Oft finden Transporte auf der Ladefläche von Pick-ups statt: Dann unbedingt an Mütze und Handschuhe denken. Ansonsten ist ein Sonnenhut sehr wichtig, denn die UV-Strahlung ist viel intensiver als bei uns. Nach einem Sonnenbrand an den Ohren 😮 bevorzuge ich einen Hut mit umlaufender Krempe, damit die Öhrchen auch im Schatten bleiben.:)
reicht das?
Viele Grüße
jaw
PS: bin übrigens Juli und August auch unten.
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
PEPete_Lwt48 Beiträge · seit 200818. Apr. 2008 · #4Ich werde nach den Erfahrungen im letzten Jahr dieses Jahr im Juli für abends meine Winterjacke (Doppeljacke mit herausnehmbarem Fleece-Innenteil) und einen Fleece-Pulli mitnehmen, tagsüber kurze Kleidung und Sonnenhut.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Apr. 2008 · #5Meskerem schrieb:Ich bin August und September das erste mal in Namibia - eigentlich überhaupt in Afrika - und da dort zu der Zeit gerade Winter ist, hab ich mich gefragt was man da so anzieht... Ich mein 25 Grad sind jetzt nich sonderlich kalt, aber ich hab auch keine Erfahrungen.
... es gibt Leute, die haben in ihrem Leben noch nie so gefroren wie in Afrika!
Wenn ich morgens in Deutschland warm dusche und 'nen heißen Tee trinke, dann stehe ich bei minus 5 Grad im T-Shirt am Auto und kratze die Scheiben frei.
Wenn ich abends nach dem Sport nach Hause komme, dann schaufele ich auch schon mal in kurzen Hosen Schnee, ohne zu frieren.
Wenn es in Namibia nach Sonnenuntergang innerhalb von 20min stark abkühlt, dann brauche ich plötzlich Klamotten, die ich bei gleicher Temperatur in Deutschland nicht mal anschauen würde.
Nimm Sachen mit, die Du übereinander ziehen kannst ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
PEpeter48355 Beiträge · seit 200618. Apr. 2008 · #6Hallo Meskerem,
tagsüber ist das Wetter im Juli/August und September überhaupt kein Thema. Wunderbare angenehme Temperaturen , die sich aber mit Sonnenuntergang extrem ändern. Wir hatten letztes Jahr auf der Zelta Farm bei Gobabis -3 Grad bei Sonnenaufgang (Anfang August).
Danach sind wir immer weiter nach Norden gefahren und besonderst im Kaokoveld war es sehr angenehm, auch nachts.
Aber dann in Swakopmund und südlicher wollten und konnten wir auch nicht mehr campen. Es war uns definitiv zu kalt, zumal man auch nicht baden konnte.
Abends sind Skimützen, dicke Jacken und Handschuhe angesagt.
Aber es hatte auch einen großen Vorteil: keine flatternde Insekten am Abend am Feuer.
Das ist halt Winter in Afrika. Kalt aber faszinierend!
Viele Grüße
peter
GFGforce435 Beiträge · seit 200718. Apr. 2008 · #7Winter in Namibia bedeutet aber auch, man lebt in einem kalten Haus/WohnungMorgends eilt man in ein kaltes Bad und zieht sich kalte Kleidung an. Wenn man den Wohnbereich verläßt, ist es nur im Sonnenlicht angenehm warm. Im Schatten hat es eher huiiiii Temperaturen. August, der Monat des ekelhaften Windes, tut das seine dazu, es lang genug unangenehm bleiben zu lassen.
Warum wohl verkaufen die einschlägigen Geschäfte wirklich warme Winterkleidung? Nur, wer außer den wenigen Weißen im Land und den von der machthabenden Partei in einen Job Gehobenen, können sich diese molligen Klamotten leisten?
GUGuido.Gast18. Apr. 2008 · #8Hallo,
zur Kleidung ist schon alles gesagt. Wir hätten letztes Jahr im September öfters gern mal gewusst, wie warm oder kalt es gerade ist. Mit Schätzungen liegt man da ja häufig weit daneben. Unser Toyota Hilux hatte kein Thermometer eingebaut. Deshalb würde ich beim nächsten mal ein kleines Thermometer mitnehmen.
Beste Grüße
Guido
FFFrankie Frederiks134 Beiträge · seit 200718. Apr. 2008 · #9Wir haben z.B. letztes Jahr Ende August im Süden beim Fish River eine Nacht lang grausam gefroren! Und ich bin überhaupt nicht der Typ, der schnell zu kalt hat... Am nächsten Tag hiess es, dass es einige Minusgrade hatte.
Ging gar soweit, dass wir Wasser aufgesetzt und in PET-Flaschen gefüllt haben... Statt PET-Flasche war's dann eine Bettflasche! 😄 😛
Gruss
Frankie
heuchef911 Beiträge · seit 200718. Apr. 2008 · #10Hallo,
wir fahren (wg. der Schulferien in Deutschland) immer im Juli/August. Im Norden empfanden wir auch die Nächte als frisch, aber erträglich. Trotzdem ist die (hoch-erotische 😊 😵 ) Ski-Unterwäsche dabei, die im Schlafsack richtig was an Wärme bringt.
Und auch hier wiederhole ich meinen Tip, dass eine ordentliche Fleece-Decke (für jeden) absolut komfortabel ist. Kann am Feuer um die Schultern gelegt werden, ergänzt den Schlafsack, wärmt bei Game-Drives, kostet nicht die Welt und ist leicht.
Gruss
Helgi
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200718. Apr. 2008 · #11Hallo,
ich kann mich BikeAfrika nur anschließen- auch ich habe noch nirgendwo so gefroren, wie in Afrika.
In 2007 war es sogar im Oktober zum Teil nachts noch richtig kalt. Zum aufwärmen haben wir morgens meist zuerst einmal das Dachzelt abgebaut, bevor wir uns zum Frühstück hingesetzt haben. Und in 2005 hatten wir Ende September in Grootfontein sogar empfindlichen Nachtfrost ! Zu Hause würde ich bei den Temperaturen garantiert nicht campen (ja ich weiß: Warmduscherin) aber da es dann schnell wieder heiß wird, hält man es dann doch aus.
Ich rate auf jeden Fall zu einem richtig warmen Schlafsack, falls du campen solltest und eine schön warme Fleecejacke und Pullover.
Grüße und einen ganz tollen Urlaub wünscht
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
MEMeskeremThemenstarter15 Beiträge · seit 200818. Apr. 2008 · #12Hmmm...
also Fliesweste und so? Ich hab mich schon auf Leinenhose gefreut! 😵
Ich bin hauptsächlich in Windhoek, weil ich dort arbeite. Aber ich werd natürlich am Wochenende ein paar Ausflüge machen!
@jaw: Wo bist du im August genau?
lg
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!