Es regnet, regnet, regnet ...

15 Antworten · 5'366 Aufrufe · gestartet 14. März 2008 von Okaukuejo
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Themenstarter203 Beiträge · seit 200614. März 2008 · #1
in Namibia. Wer jetzt nach Namibia kommt, sollte sich möglichst einen Regenschirm und Regensachen mitbringen. 😉 Es regnet jeden Tag heftigst, zumindest hier in Windhoek und im Norden. Es ist saukalt (17 Grad), und das im Hochsommer! Warme Sachen nicht vergessen. Im Norden ist alles überschwemmt, es wurde der Notstand ausgerufen.

Gruß
Oka
zuletzt bearbeitet 14. März 2008
1'910 Beiträge · seit 200614. März 2008 · #2
Weisst Du wie es near Gambsberg ist?
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Themenstarter203 Beiträge · seit 200614. März 2008 · #3
Es regnet. 🙂 Die einzigen Teile, in denen es nicht regnet, sind Swakopmund und der Süden. In der Mitte und im Norden Namibias regnet es überall. Aber vormittags scheint schon noch die Sonne. Ich weiß nur nicht, ob es momentan so empfehlenswert ist, auf einer Campsite zu übernachten. In einer Lodge oder generell in einem Haus ist es sicherlich kein Problem.

Die nicht geteerten Straßen sind allerdings sehr matschig, an manchen Stellen ist schwer durchzukommen. In den Bergen ist es allerdings nicht so schlimm wie im Norden.

Gruß
Oka
766 Beiträge · seit 200714. März 2008 · #4
Danke für deine Info!

Wir sind gerade beim Packen und werden unser Gepäck überdenken und manches umdisponieren.
Ohje...
Wasserschlachten waren noch nie 'Meines' 🙁

Gruß Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
818 Beiträge · seit 200714. März 2008 · #5
Wie sieht es denn derzeit mit Sandfliegen, Mücken und ggf. Malaria in den malariafreien Gebieten aus, insb. Kalahariregion???

Vielleicht weiß auch sonst jemand, ob man sehr nach solchen Regenfällen wie in diesem Jahr zu kämpfen hat oder wie das so 2006 war?
http://www.oribi.de/
3'766 Beiträge · seit 200614. März 2008 · #6
oribi schrieb:
Wie sieht es denn derzeit mit Sandfliegen, Mücken und ggf. Malaria in den malariafreien Gebieten aus, insb. Kalahariregion???

Vielleicht weiß auch sonst jemand, ob man sehr nach solchen Regenfällen wie in diesem Jahr zu kämpfen hat oder wie das so 2006 war?
Hi,

in den MALARIA-Freien Gebieten sieht gut aus 😛

Gruss VA
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818 Beiträge · seit 200714. März 2008 · #7
ok, ok, okay! 😎 drücke ich es ergänzend so aus:

Wie sieht es denn derzeit mit Sandfliegen, Mücken und ggf. Malaria in den sonst angeblich malariafreien Gebieten aus, insb. Kalahariregion???

Vielleicht weiß auch sonst jemand, ob man sehr nach solchen Regenfällen wie in diesem Jahr zu kämpfen hat oder wie das so 2006 war?
http://www.oribi.de/
3'766 Beiträge · seit 200614. März 2008 · #8
Hallo,

Zum Thema Malaria (Südliches Afrika),

in der südlichen Zentralkalahari ist die Malaria nicht verbreitet, das Problem besteht aber in der Anreise/Durchreise. Ueber den Daumen gesagt wenn Ihr "IMMER" südlich von Windhuk reist und nicht an die Westseite von Zimbawe oder nach Maun/Caprivistrip ect. ist Malaria eher kein Problem mE.

Wenn Ihr aber nur annähernd ein Malariagebiet streift müsst ihr wissen das die Malariavorsorge gut 10Tage braucht um einen ca. 80% Schutz aufzubauen. Also könnt Ihr uU nicht nur für eine gewisse Zeit/Ort auf den Schutz verzichten. Nach dem Verlassen eines Malariagefärdeten Gebiet müsst Ihr je nach Medikament 2-4 Wochen über diesen Zeitraum ein Medikament nehmen um sicher zu stellen das 99% der Erreger abgetötet sind.

Hier ein Link
http://www.dtg.org/41.html
der sehr, sehr grob die Verbreitung der Malaria zeigt.

Wenn ihr nur im gringsten unsicher seit ob eure Reise in oder in die Nähe eines gefärdeten Gebietes führt solltet Ihr mit einem Tropeninstitut oder einem "ausgebildeten" Tropenmediziner kontakt aufnehem.

Diesen Kontakt würde ich auf jedenfall jedem empfehlen, unabhänig ob er in ein Malariagebiet reist oder nicht!!

Malaria ist nur eine der bekanntesten Krankheiten aber mit unter nicht die einzigste und andere Krankheiten sind zT auch Lebensbedrohlich und/oder verursachen chronische Krankheiten.

Gruss VA
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zuletzt bearbeitet 14. März 2008
Themenstarter203 Beiträge · seit 200615. März 2008 · #9
oribi schrieb:
ok, ok, okay! 😎 drücke ich es ergänzend so aus:

Wie sieht es denn derzeit mit Sandfliegen, Mücken und ggf. Malaria in den sonst angeblich malariafreien Gebieten aus, insb. Kalahariregion???

Vielleicht weiß auch sonst jemand, ob man sehr nach solchen Regenfällen wie in diesem Jahr zu kämpfen hat oder wie das so 2006 war?
Interessanterweise halten sich die Mücken und auch der Käferbefall in Grenzen. 2006 quoll ja alles vor dicken, schwarzen Käfern über. Dieses Jahr ist davon nichts zu sehen. Durch das ständige Herunterprasseln wird wohl auch viel Brut zerstört. Der Regen fällt ja mit vernichtender Gewalt, das trommelt so hart aufs Dach, daß die Alarmanlagen ausgelöst werden.

Was die Malaria betrifft: Alle Leute, die hier leben, sagen, Prophylaxe nützt sowieso nichts, die verzögert nur den Ausbruch der Krankheit und erschwert es den Ärzten, rechtzeitig festzustellen, daß man Malaria hat, so daß die Behandlung viel zu spät einsetzt und das Ganze viel gefährlicher wird. Nimmt man keine Propyhlaxe, bricht die Krankheit innerhalb von zwei Wochen aus, wird erkannt und behandelt, und man ist schnell wieder gesund.

Ich verzichte deshalb ganz auf Malaria-Prophylaxe, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann selbstverständlich dazu keine Empfehlung abgeben, das ist nur meine persönliche Entscheidung.

Elli13 schrieb:
Danke für deine Info!

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Gruß Elli
Jetzt, am Vormittag, ist es schön, aber die Wolken ziehen schon auf, und bis zum Nachmittag sind sie dick, braun oder schwarz, dann fängt es an zu regnen, manchmal schon am frühen Nachmittag, manchmal – wenn man Glück hat – erst in der Nacht. Wir waschen unsere Wäsche nachts und hängen sie morgens gleich auf, damit sie bis zum späten Vormittag trocken ist (was manchmal nicht reicht, weil die Luft so feucht ist, daß die Wäsche nicht trocknet, dann müssen wir sie im Haus aufhängen), dann hängen wir sie auf jeden Fall ab, damit sie nicht vom Regen gleich wieder durchtränkt wird. Ich sitze hier mit einem warmen Pullover und dicken Wollstrümpfen vor dem PC, lange Hose. Kurze Hosen und nur ein T-Shirt habe ich schon wochenlang nicht mehr getragen, dazu ist es zu kalt.

Gruß
Oka
zuletzt bearbeitet 15. März 2008
1'564 Beiträge · seit 200615. März 2008 · #10
Wie sieht es denn mit "Horrormeldungen" südlich von Windhoek bis hin zum
Fish River Canyon aus??Ist dort auch irgendwo Land unter??
Wollen Anfang April los,also noch ein wenig Zeit.

Hermann
818 Beiträge · seit 200715. März 2008 · #11
Danke VA und Okaukuejo. 🙂

Die allgemeinen Malariainfos sind mir bekannt und wir haben uns FÜR UNS gegen eine Prophylaxe entschieden (unter anderem aus den von Okaukuejo genannten Gründen), aber meine Bedenken angesichts des Regens waren eher, dass sich die Malaria nicht an die ihr vorgegebenen Gebiete hält. 😉

Mücken und Regen hängen ja oft unzertrenntlich beisammen, obwohl angesichts des warmen Winters in Deutschland erstaunlicherweise auch kaum eine Mückenplage zu erwarten sein soll, sondern eher Borkenkäfer und Zecken.
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zuletzt bearbeitet 15. März 2008
3'766 Beiträge · seit 200615. März 2008 · #12
Hallo,

Mücken im Gegensatz zu Fliegen brauchen regelmässig im Abstand von ein paar Jahren ein feuchtes Habitat, das ist zu grossen Teilen in der Zentralkalahri nicht gegeben und somit können sich Malariamücken dort nicht auf Dauer ansiedeln. Im allergünstigsten Fall könnte eine malariainfiszierte Mücke sprichwörtlich vom Winde verweht in die Z-Kalahari getragen werden. Dies wäre dann wohl das "Restrisiko" 😉

Etosha im Gegensatz zur Zentralen Kalahri bekommt regelmässig Regen der in Form von stehende Flachgewässern ohne Fliesgeschwindikeit in den Pfannen liegenbleibt um die "Brut" gedeihen zu lassen, wo hingegen die Zentralkalahri sehr sandig ist und sich ausser in ein paar kleineren Pfannen keine grössere Wassermassen über längere Zeit halten können und versickern.

Gruss VA

PS "warme Winter"

In kalten Wintern halten Insekten zum Teil "gefroren" Winterschlaf, ist er zu mild wachen sie auf und "verhungern" dann sind nur noch die Eier / Engerlinge ect in der Lage bis zum Schlupf zu überleben, dies aber zT über mehrere Jahrzente.
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3'766 Beiträge · seit 200615. März 2008 · #13
Hi Oka

Was die Malaria betrifft: Alle Leute, die hier leben, sagen, Prophylaxe nützt sowieso nichts

Wie Wahr 😉 nur müssen wir dort nicht leben sondern haben das privileg einen Luxusurlaub zu machen und anschliessend wieder in ein Land zurück zu fliegen mit bester medizinischer Versorgung!!

Und glaub mir, gäbe es zB eine wirksame und bezahlbare Imfung würden es die Ärmsten sofort nehmen, dann hätten Millionen eine Uebrlebenschance. Und das mit dem Ausbruch nach 14 Tagen - wirst du uU nicht merken und nach einem Jahr denkt man nicht mehr an Malaria 😉 was dann?

Gruss VA
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2'048 Beiträge · seit 200715. März 2008 · #14
Oha
Alle Leute, die hier leben, sagen, Prophylaxe nützt sowieso nichts
mit dem kleinen aber feinen Unterschied: wir nehmen das Zeug nicht lebenslang sondern nur für einen überschaubare Zeit von einigen Wochen....


Ansonsten noch eine aktuelle Zahl:

5 Millionen tote Kinder jedes Jahr durch Malaria, die meisten unter 5 Jahren. Sie wurden nur angesteckt, weil es einen Pool infizierter Menschen gibt, aus denen sich die Erreger ausbreiten können.

Klar kann jeder mit sich machen was er will. Am Ende mit der Gewissheit, hier vollkasko bezahlt von der Westmedizin wieder hergestellt zu werden.

Es ist nicht gesagt, dass es dich trifft. Sicher ist aber immer, es trifft gar nicht wenige jedes Jahr. Auch 2008 wieder oder erst recht?

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 15. März 2008
435 Beiträge · seit 200715. März 2008 · #15
Hallo jaw,

ich stimme dir ja schon ganz weit zu:) , nur, was macht jemand, der wie ich, viele Jahre von WHK aus Tourismus betrieben hat, mit seiner eigenen Gesundheit?

Hört man da nicht auf seinen Arzt, den Apotheker und auf seinen eigenen Verstand. Wenn mir z.B. ein Mediziner erklärte, das nach einer gewissen Zeit der Malariaprohylaxe das Risiko einer Hornhautablösung am Auge drohen KÖNNTE...

Meine Meinung war, ich gehe lieber das Risko ein mich zu infizieren, um mit den dann erkennbaren Symptomen zum Arzt zu eilen.

Aber, das gehört nicht in diesen Thread, sollte auch nur eine knappe Antwort auf das von dir aufgeworfene Problem darstellen.

😉 LG
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