Bitte um Hilfe + Tipps für Route von Neuling

9 Antworten · 2'351 Aufrufe · gestartet 05. Feb. 2008 von Kerstin93
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Themenstarter121 Beiträge · seit 200805. Feb. 2008 · #1
Hallo!

Für unseren ersten Aufenthalt in Namibia habe ich nach vielem Lesen und stöbern eine Route zusammengestellt. Wir fahren mit einem 4x4 mit Campingausrüstung, wollen gglfs. auch mal auf einer Gästefarm oder Lodge übernachten.
Ein oder zwei Tage Verlängerung wären auch möglich.
Habt ihr Tipps für die Route und/oder Übernachtungsmöglichkeiten? Vielen Dank im voraus für eure Hilfe.

1. Tag Ankunft Windhoek/ Hotel Pension Moni
2. Tag Fahrt nach Sossusvlei/ Sesrim Camping
3. Tag Fahrt nach Swakopmund/ Camping "Alte Brücke Resort"
4. Tag Fahrt nach Walvis Bay, anschl. zurück nach Swakopmund/ Camping "Alte Brücke Resort"

5. Tag Fahrt nach Twyfelfontein/ Camp Xaragu Damaraland
6. Tag Fahrt nach Opuwo/ Opuwo Country Campingplatz
7. Opuwo/ Opuwo Country Campingplatz
8. Tag Fahrt zum Etosha Nationalpark/ Halali Camp
9. Tah Etosha Nationalpark/ Onguma Campsite
10. Tag Etosha Nationalpark/ Okaukuejo Rest Camp
11. Tag Fahrt über Okahandja zur Düsterbrook Farm/ Düsternbrook Farm
12. Tag Düsterbrook Farm/ Düsternbrook Farm
13. Tag Fahrt nach Windhoek/ Hotel Pension Moni
14. Tag Rückflug
483 Beiträge · seit 200705. Feb. 2008 · #2
In dieser kurzen Zeit, die euch zur Verfügung steht, würde ich nicht nach Opuwo fahren, abgesehen davon, dass die Fahrt von Xaragu nach Opuwo sehr lange ist...

Ganz illusorisch ist, von Opuwo direkt nach Halali zu fahren, Namibia verfügt über kein Hochgeschwindigkeitsnetz!

Gruss, Thomas
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zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2008
359 Beiträge · seit 200605. Feb. 2008 · #3
Hallo Kerstin, ihr habt leider nur 14 Tage zur Verfügung und der Wunsch soviel wie möglich zu sehen ist verständlich. Aber ich würde euch davon abraten soweit in den Norden zu fahren. Auch der eine Tag Sesrim finde ich sehr knapp bemessen. Ihr solltet dort 2 Nächte einplanen, 2 Nächte Swakopmund sind ok, Fahrt nach Xaragu ist zu schaffen, den Norden (Opuwo) streichen und dafür einen Stop bei der Spitzkoppe/Erongo einplanen. Und dann die restlichen Tage im Etosha und dann zurück nach WDH.

Gruss Thomas
Gast05. Feb. 2008 · #4
Hallo Kerstin,

was Du 2 Tage in Opuwo willst, ist nicht ganz klar (Himbatour?). Eigentlich ist jeder froh, wenn er Opuwo wieder verlassen kann. Ich würde eher etwas in der Umgebung suchen. Camp Aussicht ist beispielsweise bei vielen beliebt.

Opuwo-Halali ist an einem Tag machbar, aber hart. Das sind rund 600km von denen grob 400km asphaltiert sind. Mindestens 7 Stunden reine Fahrtzeit solltet ihr einplanen.

Die Reihenfolge der Etosha-Tage ist etwas eigenartig. Warum nicht Okaukuejo-Halali-Onguma? Dann verkürzt sich nebenbei auch die Fahrtstrecke von Opuwo um ca. 80 km.

Bei insgesamt 14 Tagen würde ich nicht unbedingt 2 Tage auf Düsternbrook verbringen. Die Leoparden/Geparden sind sehenswert, aber sonst? Wenn man gerade aus dem Etosha-Park kommt, wird der Game-Drive auf Düsternbrook eine Enttäuschung sein.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter121 Beiträge · seit 200805. Feb. 2008 · #5
Hallo!

Danke für eure Ratschläge.

Opuwo habe ich auf dem Plan weil ich gerne ein Himbadorf sehen möchte. Kann man das auch von einem nicht wo weit nördlich gelegenem Ort machen oder lohnt es sich nicht?

Da wir auf dem Weg vom Etosha Park noch die Holzschnitzermärkte in Okahandja besuchen wollen dachte ich dass wir dann zu spät zu der Raubkatzentour auf Düsternbrook ankommen, deshalb der zusätzliche Tag dort.
Sollte ich dafür lieber einen weiteren Tag im Etosha einplanen?

Viele Grüße
Kerstin
Gast05. Feb. 2008 · #6
Hallo Kerstin,
Opuwo habe ich auf dem Plan weil ich gerne ein Himbadorf sehen möchte. Kann man das auch von einem nicht wo weit nördlich gelegenem Ort machen oder lohnt es sich nicht?
Opuwo ist wirklich ein häßlicher Ort. Ich würde einfach einen anderen Ausgangspunkt suchen. Camp Aussicht (Himbatour möglich) liegt ca. 80 km südlich von Opuwo. Von Sesfontain sind auch Himbatouren möglich. Auf der Jagdfarm Gelbingen nahe Kamajab (auf dem Weg zum Etosha) kann auch ein Himbadorf begucken.
Da wir auf dem Weg vom Etosha Park noch die Holzschnitzermärkte in Okahandja besuchen wollen dachte ich dass wir dann zu spät zu der Raubkatzentour auf Düsternbrook ankommen, deshalb der zusätzliche Tag dort.
Wir haben die Tour am Nachmittag auch verpasst. Aber es findet bei Bedarf auch eine Tour am Morgen statt. Die war zumindest bei uns viel besser. Nachmittags waren es 4 volle Autos. Am Morgen waren wir ganz allein.
http://namibia.guido-haeger.de/namibia/duesternbrook
Sollte ich dafür lieber einen weiteren Tag im Etosha einplanen?
Vielleicht noch ein "Katzentag" in Otjitotongwe, Okonjima oder beim CCF nahe Waterberg. Liegt alles an Eurer Route.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter121 Beiträge · seit 200805. Feb. 2008 · #7
Hallo!

@Guido: Danke für den Tip mit dem "Katzentag", den werde ich auf jeden Fall mit einbauen.

Wo im Norden lassen sich am besten Wüstenelefanten, Nashörner und der Besuch eines Himbadorfes mit in unsere Route einbauen? Die Felsmalereien in Twyfelfontein sind kein Muß auf unserer Tour, könnten wegfallen.

Ich habe jetzt Düsternbrook gestrichen und dafür einen Stop in Okonjima eingeplant. Lohnt es sich, zusätzlich nach Otjitotongwe zum cheetahpark zu fahren?

Viele Grüße
Kerstin
7'281 Beiträge · seit 200605. Feb. 2008 · #8
Hallo Kerstin

Wenn Ihr nach Okonjima fahrt würde ich Otjitotongwe auslassen. Wir waren zweimal auf Otjitotongwe und haben wunderbare Fotos gemacht und eine gute Zeit gehabt. Allerdings waren beide Male mehrere Overlander vor Ort. Das heisst wir durften unsere Erlebnisse mit gut 50 Leuten teilen. Das ist auf Okonjima deutlich angenehmer. Dafür hat aber Otjitotongwe ein super Preis-Leistungsverhältniss.

Eine gute Chance auf Wüstenelefanten hast Du im Ugab und im Hoanib. Wobei ich den Hoanib bevorzuge.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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188 Beiträge · seit 200705. Feb. 2008 · #9
Für Otjitotongwe (Tour startet um 15:00 Uhr) spricht auch, dass man das gut (am nächsten Morgen oder am gleichen Vormittag) mit dem Himbadorf auf Gelbingen kombinieren kann. Und dann ab zum Etosha NP.

Fried-liche Grüße
Reisebericht Namibia und drum herum 2007: http://www.sauert.net/reisen/211d.php
3'491 Beiträge · seit 200605. Feb. 2008 · #10
Hallo Kerstin,
es ist ja schon von meien Vorpostern mehr oder weniger duetlich zum Ausdruck gekommen, dass Ihr Euch für eine so kurze Reisedauer zuviel zumutet. Ich kann das nur doppelt unterstreichen. Ich nehme mal als Beispiel der Sesriem-Aufenthalt: die Fahrt von Windhoek bis dorthin dauert einen Tag; Ihr seid zum ersten Mal in Namibia und werdet vermutlich bereits auf dieser Tour einige Male überwältigt anhalten und die Landschaft staunend bewundern ( aber immer mit dem Hintergedanken: verdammt, wir müssen weiter, damit wir noch vor der Dunkelheit in Sesriem ankommen und unser Zelt aufschlagen können ). Dann kommt Ihr etwas angemüdet in Sesriem an, müsst Euch aber erst einmal ein bisschen selbst organisieren und von der Fahrt erholen. Ihr werdet dann vermutlich nicht mehr ins Vlei einfahren, zumal das ja nochmals 60 km sind. Dann am nächsten Morgen weit vor Sonnenaufgang raus aus den Federn, um ja mit dem ersten Sonnenstrahl am Parkeingang zu sein. Dann jagt Ihr mit 50 anderen Autos in einer riesen Staubwolke bis zum PKW-Parkplatz, wartet dort auf den Shuttle-Bus, hetzt zum Vlei, krabbelt dort eine halbe Stunde herum - mehr Zeit ist leider nicht, weil Ihr ja schnell wieder zurück müsst, um nach Swakopmund - fast 400 km Sandpad - zu jagen. Das wird ein verdammt harter Tag. In diesem Stil aber wollt Ihr offensichtlich die ganze Tour gestalten - zumindest lässt Euer Reiseplan darauf schließen.Ums mal ganz krass zu sagen: mir wäre für eine solche Reise das Geld zu schade ! - Wenn Euer Herz an Himba, Wüstenelefanten, Rhinos und Etosha hängt, dann beschränkt die Tour darauf - kein Sossusvlei, kein Swakopmund, sondern direkt von Windhoek Richtung Omaruru (z.B. Erongo Wilderness Lodge oder Omaruru Game Lodge, 2 Tage ), dann weiter nach Palmwag ( Wüstenelefanten hautnah, 2 Tage ), dann über Sesfontein nach Opuwo ( wirklich kein schönes Ziel, aber sehr interessant und authentisch, 2 Tage ), dann quer durch das Ovambo-Land und das Etosha-Nordtor ( King Nehale Gate )bis Halali - 4-5 Tage Aufenthalt in Etosha - Ausfahrt bei Okaukuejo und zurück über Okonjima ( 2 Tage ) nach Windhoek. Das kann man in 14 Tagen gerade so schaffen. Dann habt Ihr einen sehr ereignis- und erlebnisreichen Urlaub in Namibia gehabt und ein Gefühl für das Land bekommen. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
Gruß Joli