Kaudom-Park

16 Antworten · 3'747 Aufrufe · gestartet 29. Jan. 2008 von Pele
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Themenstarter1 Beiträge · seit 200829. Jan. 2008 · #1
Reiseführer geben an, man dürfe den Kaudom-Park nur mit mindestens zwei Wagen (im Konvoi) befahren. In der Ecke sind wir Greenhorns.

Wie sieht's damit vor Ort aus ? Wenn dem so ist, kann man sich mit anderen Reisenden zusammentun ? Wie sieht es mit evtl. Übernachtungen aus ?
Pele
573 Beiträge · seit 200729. Jan. 2008 · #2
Keine Spur davon. Du wirst auch allein und mit einem Auto reingelassen.
Gruß, Kanzler
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2008
94 Beiträge · seit 200729. Jan. 2008 · #3
Hallo Kanzler,
ein Bekannter von mir (Namibier) erzählte (im Dez letzten Jahres), dass schon nach der Begleitung gefragt wird; es aber relativ lässig gehandhabt wird: er erzählt dann immer, dass sein Freund mit dem 2. Fahrzeug wg. einer Reifenpanne später kommt ...
Stellen sich zwei Fragen:
1. Wer glaubt das noch?
2. Komme ich wieder 'raus, wenn ich allein unterwegs bin und mich festgefahren habe (Sprich: habe ich genug Erfahrung, um mich nicht festzufahren?)?

gruß,
Heiko
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zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2008
573 Beiträge · seit 200729. Jan. 2008 · #4
Ist die gleiche theoretische Diskussion wie die um den internationalen Führerschein oder die der Mönche über Familienplanung. Man sollte nicht Dinge behaupten, die man nur nacherzählen kann. Das ist dann die Basis für Halbwahrheiten und Unsinn. Ich war im Januar dieses Jahres dort, und niemand fragte nach einem zweiten Fahrzeug. Festfahren kannst du dich auch woanders. in beiden Fällen musst du dich ausgraben oder auf Hilfe warten oder Hilfe herbeitelefonieren (Satphone).
Gruß, Kanzler
349 Beiträge · seit 200630. Jan. 2008 · #5
Kanzler schrieb:
Ist die gleiche theoretische Diskussion wie die um den internationalen Führerschein oder die der Mönche über Familienplanung. Man sollte nicht Dinge behaupten, die man nur nacherzählen kann. Das ist dann die Basis für Halbwahrheiten und Unsinn. Ich war im Januar dieses Jahres dort, und niemand fragte nach einem zweiten Fahrzeug. Festfahren kannst du dich auch woanders. in beiden Fällen musst du dich ausgraben oder auf Hilfe warten oder Hilfe herbeitelefonieren (Satphone).
Gruß, Kanzler
Stimmt schon, nur kann es im Kaudom halt ein wenig länger dauern, bis Hilfe kommt. Wenn man kein Satphone dabei hat, unter Umständen auch sehr lang... Das ist nicht jedermanns Sache. Darauf sollte man als Ratgeber auch Rücksicht nehmen.

LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de
573 Beiträge · seit 200730. Jan. 2008 · #6
Dagut schrieb:
Kanzler schrieb:
Ist die gleiche theoretische Diskussion wie die um den internationalen Führerschein oder die der Mönche über Familienplanung. Man sollte nicht Dinge behaupten, die man nur nacherzählen kann. Das ist dann die Basis für Halbwahrheiten und Unsinn. Ich war im Januar dieses Jahres dort, und niemand fragte nach einem zweiten Fahrzeug. Festfahren kannst du dich auch woanders. in beiden Fällen musst du dich ausgraben oder auf Hilfe warten oder Hilfe herbeitelefonieren (Satphone).
Gruß, Kanzler
Stimmt schon, nur kann es im Kaudom halt ein wenig länger dauern, bis Hilfe kommt. Wenn man kein Satphone dabei hat, unter Umständen auch sehr lang... Das ist nicht jedermanns Sache. Darauf sollte man als Ratgeber auch Rücksicht nehmen.

LG
Daniel
Ist schon klar. Aber wer Reisebeschreibungen über den Kaudom liest, weiß, was ihn erwartet, zumal die Situation im Park durchweg drastischer beschrieben wird, als sie sich tatsächlich darstellt.

Gruß, Kanzler
435 Beiträge · seit 200730. Jan. 2008 · #7
Man kann sich auch an anderen Stellen festfahren! Bei uns war es im Moremi. 5min vom Camp entfernt. Hat trotzdem 2 Stunden gedauert, bis uns jemand gefunden hat. Gebuddelt haben wir die ganze Zeit, hat uns aber nicht geholfen. Uns hat dann ein Laster rausgezogen, der zum Glück der Erste war, der kam. Für anderen Fahrzeuge wäre es wahrscheinlich unmöglich gewesen.
Gedanklich hatte ich schon an dieser Stelle übernachtet (es war später Nachmittag)und wir hatten kein Sat-Handy.
Sind aber auch an anderen Stellen liegengeblieben. (z.B. Off-road zwischen Twyvelfontein und Abu Huab und im Kaprivistreifen).

Passieren kanns also überall, daß man Hilfe braucht. Sicherer ist man überall im Konvoi, Sat-Handy ist sicher eine gute Alternative.

Viel Spaß beim weiteren Planen!
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
1'130 Beiträge · seit 200630. Jan. 2008 · #8
Da Kanzler erst vor wenigen Tagen dort war, hat er sicher den besten Überblick.
Generell ist es dort sehr einsam, die Ranger haben nicht unbedingt ein funktionstüchtiges Fahrzeug odedr Funkgerät und die Spuren sind teilweise tiefsandig und von Lkw´s ausgefahren. Ein zweites Fahrzeug hat den Vorteil, dass man Reps. an übersichtlichen Plätzen machen kann, nachdem man dorthin geschleppt wurde, ansonsten wechselt man halt den Reifen unter Zeitdruck und ggf mit Angstschweiß. Ich nehme dort immer das Resrad unter dem Wagen weg, weil ich damit oft viel Sand vor mir herschiebe und irgendwann stehenbleiben muss. In Tsumeb kann man an der Rangerstation bekanntgeben, daaa man reinfährt und wann man zurückkommt, in der Lodge findet man ggf Mitfahrer und ansonsten wartet man halt ein paar Tage, ist ja Urlaub und keine Rally
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
479 Beiträge · seit 200630. Jan. 2008 · #9
Hallo Axel,

In Tsumeb kann man an der Rangerstation bekanntgeben, daaa man reinfährt und wann man zurückkommt, in der Lodge findet man ggf Mitfahrer und ansonsten wartet man halt ein paar Tage, ist ja Urlaub und keine Rally

Muss das nicht TSUMKWE heissen?

Gruß Savuti
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
1'130 Beiträge · seit 200630. Jan. 2008 · #10
Savuti schrieb:
Hallo Axel,

In Tsumeb kann man an der Rangerstation bekanntgeben, daaa man reinfährt und wann man zurückkommt, in der Lodge findet man ggf Mitfahrer und ansonsten wartet man halt ein paar Tage, ist ja Urlaub und keine Rally

Muss das nicht TSUMKWE heissen?

Gruß Savuti
"Was interessieren mich die Orte, ich will nur wissen auf welchem Kontinent ich bin":)
Sorry, ist ja erst früh am Morgen, du hast natürlich recht. Ggf. kann man auch im Nyae Nyae Projektbüro Info´s abgreifen. Ob der Treibstoff an der Rangerstation läuft ist immer mal unklar, also letzte sichere Tankstation in Groot, dort kann man auch frisches Gemüse bei Dieter Meuser erstehen.
Puh soviel Text vor dem Frühstück
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
573 Beiträge · seit 200730. Jan. 2008 · #11
Noch ein paar relativ aktuelle Informationen (Anfang Januar 08) zur Gegend: Die Versorgungslage in Tsumkwe war ausgesprochen dünn. Die "Supermarkt"regale waren leergeräumt, gab nur noch vereinzelt Konserven, keinerlei frische Produkte. Zu Treibstoff kann ich nichts schreiben, hatte genug dabei und habe deswegen nicht nachgeforscht. Die direkte Strecke nach Botswana über den kleinen Grenzübergang westlich Tsumkwes (Name fällt mir gerade nicht ein) ist für jedermann offen, die Strecke in gutem Zustand, 4WD war nur an zwei Stellen notwendig.

Gruß, Kanzler
2'779 Beiträge · seit 200730. Jan. 2008 · #12
hallo Kanzler, der besagte Grenzübergang östlich Tsumkwes ist gem. meinen infos nur für Nam und Bots Staatsangehörige offen. Bist du da selber rüber gefahren? Mit Mietwagen und allem drum und dran an Papieren machbar jetzt?
Danke für Aufklärung im voraus
Gruss Leona
435 Beiträge · seit 200731. Jan. 2008 · #13
Grenzpassage bei Dobe ist seit längerem problemlos möglich.
Die Jungs an der Grenze haben allerdings alle Zeit der Welt, da pro Tag nur 3-4 Autos durchkommen. Es war das einzige Mal das unserere Fahrgestell-und Motornummer am Auto mit der in den Papieren verglichen wurde.
Hier noch ein Bild des Grenzpostens.
MfG Thomas D.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
164 Beiträge · seit 200631. Jan. 2008 · #14
Immer wieder schön:

Vier Grenzer/Polizisten suchen 15 Minuten lang die Enginenumber. Nachdem sie sie natürlich nicht finden (Ist bei mir nicht sichtbar), ist es auch egal und man wünscht sich einen schönen Tag...

Fleisch sollte man allerdings gut verstecken - egal in welche Richtung man die Grenze quert.

Gruß

Goldmole
573 Beiträge · seit 200731. Jan. 2008 · #15
La Leona schrieb:
hallo Kanzler, der besagte Grenzübergang östlich Tsumkwes ist gem. meinen infos nur für Nam und Bots Staatsangehörige offen. Bist du da selber rüber gefahren? Mit Mietwagen und allem drum und dran an Papieren machbar jetzt?
Danke für Aufklärung im voraus
Ich bin Anfang Januar 08 mit einem Mietwagen über diesen Übergang nach Botswana eingereist. Die Grenzposten auf beiden Seiten waren ausgesprochen entspannt und freundlich und sie haben in der Tat alle Zeit der Welt . . .

Gruß, Kanzler
11 Beiträge · seit 200806. März 2008 · #16
Hallo allerseits!

Wie sind denn die Straßenverhältnisse auf der Allrad-Piste von Bots kommend Richtung Tsumkwe zur Zeit? Mit 4x4 gut machbar oder nur für sehr erfahrene 4x4 Fahrer empfehlenswert?
Werde allerdings erst Ende April diese Strecke fahren, vielleicht kann man deswegen noch nicht allzuviel dazu sagen.
Aber immerhin schon gut zu wissen, dass der Grenzübertritt dort problemlos zu laufen scheint.
Don`t dream it, be it.
573 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #17
Anfang Januar war die Strecke in gutem Zustand, 4WD war nur an zwei Stellen notwendig.

Viele Grüße, Kanzler