Aussteiger - TV-Shows

9 Antworten · 2'903 Aufrufe · gestartet 27. Jan. 2008 von Pillendreher
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Themenstarter153 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #1
hat jetzt vielleicht nicht direkt mit Namibia zu tun, aber das muss ich jetzt nochmal loswerden:

Ich weiss nicht, ob Ihr auch ab und zu die Aussteigershows im Fernsehen verfolgt, die ja gerade so hipp sind?
Klar jeder träumt ab und an davon, irgendwann mal auszuwandern - aber so?

Ich glaube jeder hier im Forum macht sich wg 3 Wochen Urlaub mehr Gedanken über Land&Leute, Geschichte, Landschaften etc. als die im Fernsehen gezeigten. Die brechen ihre Zelte ab, verkaufen alles und nehmen ihre Kinder aus Ihrem Umfeld - ohne auch nur einen Hauch einer realistischen Vorstellung vom Land zu haben. Zum Teil waren sie noch nie vorher da!

Das bringt mich jedes mal auf die Palme . wie man so doof sein kann.

So einmal aufgeregt und gut:)
30 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #2
Hallo Pillendreher,
da stimme ich dir voll zu.
Ich schaue solche Sendungen schon gar nicht mehr.
Wie kann man Auswandern, ohne das Land zu kennen; ohne ein paar Urlaube dort verbracht zu haben?!

Viele Grüße
Linyanti
http://linyanti.net/ ab: 20. April 20:20 Uhr!
1'490 Beiträge · seit 200627. Jan. 2008 · #3
Folgendes muss ich dazu mal loswerden:
solche Sendungen, wie auch so viele andere, die im Programm stehen, würden nicht angeboten werden, wenn es kein Publikum dafür gäbe........

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche,
helen
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74 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #4
Auch mich regt die Doofheit mancher dieser "Aussteiger" auf. So langsam gewinne ich aber den Eindruck, dass sie von den Sendern gezielt ausgesucht werden, damit sich das geschätzte Publikum auch entsprechend amüsieren oder aufregen kann. Vielleicht ist sogar manches nur fake? Oder gibt es wirklich Leute, die in ein Land auswandern und die dort gesprochene Sprache noch nicht mal ansatzweise beherrschen? 🙄

Na ja, nichts für ungut...

Gruß
Wolfgang
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht aendern kann; gib mir den Mut, Dinge zu aendern, die ich zu aendern vermag; und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
182 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #5
Hallo Pillendreher und Trittbrettfahrer,

ich meine wer hoch klettert der kann auch tief fallen,also komm mal
wieder runter von Deiner Palme.Mann sollte niemand als doof bezeichnen
den man nur aus dem Fernshen kennt.Deine Beurteilung halte ich für sehr
oberflächlich und man sollte nicht alle über einen Kamm scheren.
Denk mal drüber nach.

LG: Dirk
LG Dirk
351 Beiträge · seit 200827. Jan. 2008 · #6
Hallo,

jedes Wort zu diesem Thema ist eines zu viel ...



... es gibt weitaus klügere Themen hier im Forum.



Robert
Niemals aufgeben !
Themenstarter153 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #7
Globi schrieb:
Hallo Pillendreher und Trittbrettfahrer,

ich meine wer hoch klettert der kann auch tief fallen,also komm mal
wieder runter von Deiner Palme.Mann sollte niemand als doof bezeichnen
den man nur aus dem Fernshen kennt.Deine Beurteilung halte ich für sehr
oberflächlich und man sollte nicht alle über einen Kamm scheren.
Denk mal drüber nach.

LG: Dirk
Sorry, aber so wie sie dargestellt werden, kann man sie nur als doof bezeichnen. Kein Interpretationsspielraum.
Aber natürlich ist das von den Sendern beabsichtigt. Werde in Zukunft auch nicht mehr für gute Qoten sorgen:) Hab es mehr wegen der Länder geschaut.
2'346 Beiträge · seit 200628. Jan. 2008 · #8
Melka schrieb:
4) Wir planen eigentlich keine „Urlaubsreise“, sondern sind auf der Suche nach einem Land, wo man „Wir leben, um zu arbeiten…“ ins Gegenteil verwandeln kann. Sprich: Wir wollen irgendwann unsere Zelte in Deutschland abbrechen. Klar habe ich schon gelesen, dass es nicht einfach ist, als ausl. Angestellter in Namibia arbeiten zu können. Trotzdem möchten wir möglichst viel über die Wirtschaft und ortsansässige Firmen in Namibia erfahren. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, trotzdem die Frage: Gibt es „Wirtschaftszentren“ außerhalb von Windhoek?
Wie hoch schätzt Ihr die mtl. Lebenshaltungskosten in Namibia?

5) Nur mal so aus reinem Interesse: wird dort überhaupt Obst und Gemüse angebaut? Ich lese immer nur von Importen aus Südafrika…
Offenbar finden die Sendungen aber Nachahmer - wenig bis keine Kenntnisse, aber schon vor dem 14-Tage-Ersturlaub wissen, dass man nach Namibia auswandern will.

Nichts für ungut
Armin
107 Beiträge · seit 200828. Jan. 2008 · #9
Hallo Armin,

ich hatte schon vermutet, dass ich den ein oder anderen zu dieser Antwort inspiriere...

Klar habe ich auch schon diese Auswanderer-Sendungen gesehen, von vielen Kandidaten kann man lernen, wie man's besser nicht macht.

Ich denke, es sollte -auch vor der ersten Reise- erlaubt sein, sich entsprechende Gedanken über das Land zu machen. Zumindest, wenn man -wie wir- tatsächlich vorhat, geplant auszuwandern. Sollte Namibia wirklich unser Land sein, fahren wir mit Sicherheit vor einer möglichen Umsiedelung noch öfter hin.

Übrigens waren unsere letzten Reisen genauso mit diesem Hintergedanken verbunden - und NEIN, wir waren nicht in Spanien, wollten nicht als Olivenpflücker nach Neuseeland oder als Trucker nach Kanada.

Also, ich hoffe, das reicht erstmal zur Klarstellung - wir wissen definitiv nicht, dass wir nach Namibia auswandern wollen - wir ziehen es lediglich in Betracht.

Gruß von Melka
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Gast28. Jan. 2008 · #10
Hallo Melka,

ich bin froh dass du dich durch solche Kommentare nicht ins Bockshorn jagen lässt. Ich würde dir raten, die zwei Tageszeitungen Namibias die du verstehen kannst (ich nehme einfach mal an dass du kein Afrikaans sprichst) täglich online verfolgst, da kannst du dich schon recht gut informieren über die Situation in Namibia. Außerdem die Seite der Namibischen Botschaft in Berlin, da gibt es Infos von A bis Z. Ich kenne übrigens Leute, die nach Windhoek gezogen sind ohne das ganze Land vorher bereist zu haben - lediglich der Familienvater hatte sich zwei Wochen lang vor Ort informiert. Die Familie hatte überhaupt keine Schwierigkeiten dort Fuß zu fassen - und das ist beileibe kein Einzelfall. Im Urlaub lernt man doch die alltägliche Lebensweise nicht kennen, zudem ist das auch eine Frage des Geldbeutels. Zum Auswandern braucht man nämlich auch ein möglichst großes finanzielles Polster, neben einer Menge Geduld, gesunder Neugier, großer Anpassungsfähigkeit und der Bereitschaft auf das neue Land und seine Bewohner zuzugehen. Und - man kann sich noch so gut vorher informieren, letzten Endes fängt man doch von vorne an, sobald man seinen Fuß in die neue Heimat setzt.
Also, lass dich nicht entmutigen und mach ruhig weiter wie bisher. Ich nehme auch mal an dass du deine Auswanderung, sollte sie denn stattfinden, nicht von einem Fernsehsender dokumentieren lässt, oder? Genau. Und das ist der Unterschied.
In diesem Sinne wünsch ich dir alles Gute
liebe Grüße
Maxi