Die Regierung war in den vergangenen Tagen gewaltsam gegen Straßenhändler vorgegangen und hatte sie aus den Städten des Landes vertrieben. Mugabes Regierung ließ Hütten und Häuser in den armen Siedlungen zerstören, die sich an den Stadträndern gebildet haben. Diese so genannte Säuberungsaktion des Mugabe-Regimes dauert an und hinterlässt Berichten zufolge etwa 200.000 Obdachlose. Der Präsident rechtfertigte die Angriffe damit, dass er "Schmutz und Dreck" entfernen wolle.
taz 10.06.2005
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