Von Windhoek zur Erongo Wilderness Lodge

10 Antworten · 2'480 Aufrufe · gestartet 16. Jan. 2008 von Tigermamba
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Themenstarter463 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #1
Guten Morgen,

gerne wüßte ich, wie lange man vom nördlichen Windhoek (wird sind am 1. Tag auf einer Farm ca. 15 Autominuten nördlich von Windhoek an der B1) zur Erongo Wilderness Lodge benötigt. Über diese Lodge habe ich schon sehr viel Positives gelesen, da wir jedoch unsere 10jährige Tochter dabeihaben, denke ich, wir sollten es auf eine Übernachtung beschränken. Danach soll es weitergehen nach Swakopmund. (Wie lange man dahin fährt - vielleicht kann mir auch da jemand weiterhelfen...)

Vielen Dank schon mal!

Nette Grüsse

Heike
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573 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #2
Von Windhoek zur Erongo Wilderness Lodge etwa zweieinhalb Stunden, von dort nach Swakopmund etwas länger. Zwischenstopps lohnen in jedem Fall bei Bulls Party und an der Spitzkoppe, mit etwas Umweg auch an Cape Cross.

Viele Grüße, Kanzler
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2008
766 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #3
Hallo Tigermamba,
wir waren vor einer Woche auf der Erongo-WildernessLodge.
Swakopmund - Erongo-Wilderness hat 3,5 Stunden gebraucht.
Erongo-Wilderness - Windhoek im Norden würde ich 2,5 Stunden veranschlagen.
Wir sind gemütlich gefahren und haben einen kleinen Foto-Stopp eingelegt.
Es lohnt sich unbedingt den kleinen Sundowner-walk zu machen!!! Start 18.30Uhr.
Wir haben auch den Frühaufsteher-walk gemacht - um 6Uhr - und sind in den Bergen geklettert, was gigantisch schön war. Das Licht und die kleinen Clipspringer, die uns begleitet haben, brachten sehr viel Freude. Eurer Tochter gefällt das dort ganz bestimmt! Die Wanderungen sind allesamt auch für Kids zu machen und sehr schön. Am Abend ist das Abendessen mit Blick zum Wasserloch sehr spannend und aufregend - gerade für eure Tochter.
Es war wahnsinnig schön dort!!!
Nehmt euch genügend Zeit dafür und nützt die Lodge nicht nur zum Übernachten. Es lohnt sich!

Lieben Gruß Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
667 Beiträge · seit 200616. Jan. 2008 · #4
Hallo Tigermamba,

wenn Du 15 km nördlich WDH startest, sind es etwa 200 km bis zur Wilderness Lodge: In Okahandja auf die B2 Richtung Swakop, alles Teer.
Bei Wilhelmstal rechts auf die C36 abbiegen, gravel road, aber gut zu fahren.(Achtung: nimm den zweiten Abzweig, ist zwei Km weiter. Kurz vor Omaruru auf die D2315 und nach ca. 15 km links liegt die Wilderness Lodge.
Du fährst ohne zu hetzen etwa 3 Stunden.

Weiter nach Swakop:
Ich würde weiter auf der D2315 am Nordrand des Erongo entlang fahren, eine landschaftlich sehr schöne Strecke, dann links auf die D2306, D1927 und D1930 zurück zur B2 etwa 25 km westlich von Usakos, das sind etwa 100 km. Danach wieder Teerstraße bis Swakop, noch einmal 120 km. Zusammen bequem in 3,5 Stunden zu fahren.
Gruß, Helmar
667 Beiträge · seit 200616. Jan. 2008 · #5
Hi,
ich sehe, ich fahre NOCH langsamer als Elli und Kanzler. Aber deren Zeiten sind durchaus realistisch.:)
Helmar
911 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #6
Hallo Heike,
wir können Elli nur umfassend zustimmen – Erongo Wilderness Lodge ist wirklich schön.
Zu empfehlen ist der Drive zu den grandiosen Felszeichnungen in einer Höhle mit an-schließendem Sundowner mit atemberaubernder Aussicht und Sonnenuntergang.
Unser Florian – jetzt 13 J. – war bereits zwei mal mit und will auch dieses Jahr wieder hin. Er findet die Lodge und die Möglichkeiten zum etwas rumkraxeln (Mamis, nur die Ruhe bewahren..:S 😮 ) einfach toll.

[bild: 83486]

Wenn es Euer Zeitplan zulässt, würde ich zwei Nächte empfehlen...
Die Fahrt von Windhuk ist wirklich leicht in 2,5 Stunden zu machen.
Übrigens: Bungalow 10 und (glaube ich) 2 haben Doppelbetten, die anderen je 2 getrenn-te Betten. Zusatzliege für Kids geht bei beiden.
Noch ein Tip: im naheliegenden Omaruru ist die Holzschnitzerei durchaus einen Besuch wert, im Kaffe an der Hauptstrasse kann man im schönen Innenhof hinter dem Kunst-handwerk- (Andenken-) Laden eine schöne kleine Pause mit kleinem Imbiss (Florian liebt den Käse-Schinken-Toast😄 ) usw. machen.
Grüße
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
Themenstarter463 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #7
Hallo,

lieben Dank - die Angaben sind echt nützlich für meine Planung (leider, leider haben wir nur 13 Nächte zur Verfügung - müssen uns wegen der 10jährigen Tochter an die Herbstferien halten...)

Die Stopps werde ich mit einbeziehen!

Liebe Grüsse

Heike
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Themenstarter463 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #8
Hallo Elli,

schönen Dank für Deine Antwort! Es ist schon gut, solche Hinweise zu bekommen! Bin zwar kein absoluter Namibia-Neuling (die jetzt geplante Reise ist die 4.), jedoch habe ich während der letzten Namibia-Reise im Oktober 2007 mal wieder gemerkt, wie sehr man sich verkalkulieren kann mit den Entfernungen, Straßenbegebenheiten etc.

Hört sich sehr gut an, wie Du die Erongo Wilderness Lodge beschreibst! Hoffe auch sehr, dass es meiner Tochter gefallen wird.

An Aktivitäten werden wir auf jeden Fall auch teilnehmen!

Liebe Grüsse

Heike:)
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Themenstarter463 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #9
Hallo Helmar,

schönen Dank für die ausführliche Wegbeschreibung - die geht bestimmt mit auf die Reise!

Alternative Routen sind immer sehr interessant!

Ich bin in dieser Gegend von Namibia das letzte Mal 1986 (...) gewesen, damals auch nur die "normale" Route nach Swakop gefahren, kann also diese Hinweise gut gebrauchen!

Nette Grüsse zum Abend

Heike:P
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Themenstarter463 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #10
Hallo Helgi,

lieben Dank für Deine ausführliche Antwort! Echt gut zu wissen, dass die Lodge auch etwas für Kids ist. Fahre jetzt im Oktober 2008 das 4. Mal in dieses wunderschöne Land, aber das erste Mal MIT Kind. Ab und zu plagen mich schon die Zweifel, ob meine Tochter es dort schön findet, weil Kinder in dem Alter es ja eher nicht so mit dem Betrachten von Landschaften etc. haben.

Das mit der Holzschnitzerei ist auch sehr interessant. Kenne bisher nur die zwei Märkte in Okahandja, war das letzte Mal im Oktober 2007 dort. Leider wurden wir ständig verfolgt und zum Kaufen animiert. Was schon etwas lästig.

Solltest du noch Ideen bzw. Anregungen für andere Unterkünfte haben, die für Kinder gut sein könnten, wäre ich dankbar!

Nette Grüsse aus dem hohen Norden

Heike
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911 Beiträge · seit 200716. Jan. 2008 · #11
Hallo Heike,
die Holzschnitzerei in Omaruru ist mit Okahandja nicht zu vergleichen. Betrieben wird sie von einem vor vielen Jahren ausgewanderten Deutschen, gefertigt werden tolle Sachen aus Wurzelholz von klein bis riesig. Das Wahrzeichen an der Straße ist die Giraffe
[bild: 83489]

Wir haben einen Stuhl aus einem Stück mit Lehne, die als Straußenkopf endet - Lebendgewicht 98 kg 😎 mit einiger Belastung für unsere Kasse importiert. Das Teil heist Frans und steht jetzt in unserer Küche. Meine Frau hat sich dankenswerterweise alle Bemerkungen verkniffen 😐 .

Was die Kids angeht: Florian liegt natürlich bei längeren Strecken oft auch quer auf der Rücksitzbank und liest so aufregende Sachen wie Micky-Maus, während die tollsten Landschaften vorbeiziehen. Aber wenn wir vor Ort sind und es geht auf Drives, gibt Tiere oder man kann selbst etwas rumklettern oder Tok-Tokis (Käfer) einsammeln usw., ist er voll dabei. Wichtig ist, dass wir ihm vor und während jeder Reise immer wieder die Predigt über Verhaltensregeln halten, wie "Steine nicht einfach aufheben", "feste Schuhe anhaben""nicht weit weg gehen" usw. Ich weiß nicht, wie Ihr reist; wir schlafen mindestens die Hälfte unserer Reise in den Dachzelten und zwar möglichst weit weg von andern Menschen... Da gehört z. B. das Aufbauen der Feuerstelle und ähnliches zu Florians Aufgaben, die er mit Begeisterung und Bravour erledigt.

All zu viele Lodges o.ä., die ihm gut gefallen ahben, kann ich daher nicht nennen. Seine "große Liebe" ist das Epupa Camp mit Rafting (dürfte bei 13 Tagen wohl zu weit sein)und auch Palmwag und Waterberg Wilderness Lodge.

Auch immer wichtig, aber das kennst Du ja anscheinend schon: Nicht zu lange Etappen. Letztes Jahr haben wir in 4 Wochen Nord und Süd mit über 5.000 km gemacht. Das war eindeutig viel zu viel. Dieses Jahr planen wir für die gleiche Zeit weniger als die halbe Strecke mit mehr Doppel-Aufenthalten an einem Ort.

Viel Spaß und Grüße an Deine Tochter
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx