Dicitalbilder statt Video!

11 Antworten · 2'039 Aufrufe · gestartet 09. Juni 2005 von Gast
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ThemenstarterGast09. Juni 2005 · #1
Hallo,Namibia-Freunde!
Würde mich einmal interressieren, ob Ihr bei euerem stetig besuchtem Reiseland "Namibia",noch immer die Dicitalkamera griffbereit mitführt, oder doch schon einmal ganz darauf verzichtet?
Zum anderem,auch mal einen Video über die Highlites dreht,oder ist diese Art von Urlaubserinnerung schon etwas aus der Mode?
In früheren Zeiten hielt ich schon mal einige schöne Momente anhand eines kurzen Movies fest,jedoch zuhause angelangt, kommen diese Erinnerungen einfach nicht mehr zur Geltung! Auch beim vorführen bei Freunden interresiert sich keine S......dafür!!! Dafür rege Unterhaltung über Kuchenrezepte!!!!!!
Für mich persönlich halte ich die Faszination in Bilder fest und sollte einmal eine Gefühlsbewegung in Form dieser eindrucksvollen Landschaft bewegen,so ein Klick auf den Auslösser und zuhause eine machbare Vergrösserung in Form eines Bildes ins Wohnzimmer gehangen. Dies ist meine innige Harmonie an Namibia!
Würde mich über Antworten sehr freuen,wie ihr dies handhabt.
Grüsse an alle Sonata! 😄
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #2
Hallo Sonata,

wir machen immer beides: Fotos und ein Video.
Ich kann eigentlich nicht sagen, dass sich keine S... für meine Filme interessiert. Es kommt natürlich immer darauf an, um welche "Art" Leute es sich handelt. Leute, die ohne ihre Kirchturmspitze in Sichtweite, nicht auskommmen, kannst du schwerlich für die Wüste in Namibia begeistern.
Und ein Vidoe muss nachbearbeitet sein. Nichts Schlimmeres, als sich 3 Stunden Rohmaterial reinziehen zu müssen. Könnte es sein, dass sich deshalb deine Gäste mehr für Kochrzepte interessiert haben?

Dieses Jahr haben wir unsere Urlaubsfotos das erste mal mit einer digitalen Spiegelreflex-Kamera fotografiert (Canon 300D). Wow, das ist schon ein gewaltiger Unterschied zu der "alten" Kamera mit Papierabzügen. Die Fotos wurden ebenfalls ein wenig nachbearbeitet, auf DVD gebracht und mit Musik unterlegt. So kann man sie problemlos auf dem FS anschauen.

Zwei besonders gelungene Fotos haben wir auf 50 x70 vergrößern lassen, - ohne Qualitätsverlust.

LG

Pascalinah
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #3
Hallo Sonata,

in unseren bisher vier Urlauben in Namibia/Südafrika haben wir es bisher so gemacht:

1. Urlaub - nur kleine (gute) Sucherkamera
2. Urlaub - nur kleine (gute) Sucherkamera
3. Urlaub - kleine (gute) Sucherkamera, die diesen Urlaub nicht überstand und erstmals Camcorder
4. Urlaub - erstmals Digitalkamera und Camcorder

Aus den besten Fotos habe ich (und trotz Digitalfotos habe ich das auch diesmal wieder vor) bisher immer zwei relativ aufwändig gestaltete Fotoalben mit Texten erstellt. Diese Alben erfreuen sich in weiten Kreisen unserer Freunde und Verwandten recht großer Beliebtheit. Vielleicht auch, weil sie für sich allein funktionieren und jeder den Alben so viel Aufmerksamkeit schenken kann, wie er will. Wer Näheres wissen will, fragt mich einfach. Einige Kollegen fragen heute schon, wann ich denn endlich meine Alben fertig habe. Die müssen diesmal aber etwas länger warten, obwohl ich schon Papierabzüge von den schönsten Digitalfotos habe machen lassen.

Ich gebe Pascalinah mit dem Videofilm vollkommen Recht. Ohne Bearbeitung geht das nicht. Habe mir damit nach der vorletzten Reise recht viel Arbeit gemacht und alle, die den Film gesehen haben, waren total begeistert. Das wird diesmal hoffentlich wieder so werden. Bin zurzeit fleißig dran und "liege in den letzten Zügen". Der letzte Film wurde gut zwei Stunden lang - eigentlich zu lang. Diesmal dürften es wohl maximal 1,5 Stunden werden (klassische Spielfilmlänge - ohne Werbeunterbrechung 😉 .

Das generelle Interesse sowohl an den Fotos als auch an den Filmen ist recht unterschiedlich. Wie schon gesagt, viele freuen sich bereits darauf. Es gibt aber auch welche, bei denen wir erst gar nicht ansprechen würden, dass wir überhaupt so was haben (Neid, Desinteresse...). Aber nach vier Urlauben dieser Art kennt man ja seine "Pappenheimer" und stellt sich darauf ein. Am grausigsten ist es ja wohl, wenn man eine heterogene Gruppe von Freunden, Verwandten usw. zu Gast hat und diese unvorbereitet mit seinen Bildern oder Filmen "beglücken" möchte, weil es ja so ein toller Urlaub war. Das geht heutzutage genauso in die Hose, wie die früheren Dia-Abende - mit dem einzigen Unterschied, dass man dazu heute das Licht nicht mehr auszumachen braucht und die notorischen "Einschläfer" sofort geoutet werden.

Viel Freude am Dokumentieren - egal wie - wünscht
Armin
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #4
ich Fotos
Reisekamerad Video
diese Kombination hat sich bewährt jeder hat "sein Ding" bereit und schleppt doch nicht zuviel mit rum

und ach ja wir haben diesmal so ca. 30 min. Autofahrt aufgenommen (Teer, Schotter), die spielen wir nun jeden vor der sich nicht ganz sicher ist ob ihm ein Nam Urlaub gefallen könnte -> einige haben nach dieser halben Stunde schon abgewunken

schönes Schlechtwetterwochenende

raga
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #5
Hallo,
wir machen auch die "klassische" Aufteilung - einer fotographiert, einer filmt. Beides mit viel Engagement - in 4 Wochen 7.000 Fotos und 13 Std. Videomaterial. Danach braucht man dann allerdings ein gutes Jahr, um das alles nachzubearbeiten und auf "Sehlänge" einzudampfen. Das ist ein sehr schmerzhafter, aber notweniger Prozess, denn mehr als 200 Fotos bzw. 50 min Film kann man keinem zumuten, der selbst nicht dort war. Zudem sind die potentiellen Zuschauer heute ja so verwöhnt (und verdorben ) durch die vermehrten Profibeiträge im Fernsehen - bei dieser Konkurrenz noch ein interessiertes Publikum zu finden, ist nicht so einfach ( als ich noch berufstätig war, konnte ich ja wenigstens meine Mitarbeiter zum Dia- bzw. Video-Vortrag " verdonnern" - wer nicht freiwillig kommen wollte, hatte bei der nächsten Gehaltsverhandlung keine Chance - 😁 ). Aber zum Glück gibt es inzwischen sehr viele mit eigener Namibiaerfahrung - die sind dann oft das dankbarste Publikum, weil auch Amateuraufnahmen genügen, die Erinnerung wieder lebendig werden zu lassen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #6
13 Std. Videomaterial.
Hallo Joli,

hast du im Urlaub noch anderes gemacht, als gefilmt? 😉 😉 13 Std. Rohmaterial, das ist ja Wahnsinn! :o Das meiste, was ich hatte, waren 2,5 Std. bei 5 Wochen Urlaub. Und zu Hause wird käftig gestrichen!

Hast du deine Akkus während der Fahrt im Zigarettenanzünder geladen? Ansonsten hat man ja öfters Schwierigkeiten an Strom zu kommen. Ich suche für meinen neuen Cami jetzt auch noch eine 12 Volt- Ladestation.

LG Pascalinah
ThemenstarterGast11. Juni 2005 · #7
Hallo

Auf die Gefahr hin, als völlig verrückt zu gelten, schreibe ich hier mal was mit unseren Bildern passiert 🙂

Nachdem wir es einmal mit Video versucht haben machen wir nun ausschliesslich Digitalbilder. Dazu haben wir zwei Digitalkameras dabei, weil wir ja beide Fotografieren wollen und weil uns auch schon mal eine ausgestiegen ist. Von den Fotos (im Schnitt 1000/Woche) werden viel aussortiert in drei Kategorien. 1. Unbrauchbar (=gelöscht), 2. Nur für uns, 3. zum zeigen. In die 3. Kategorie kommen max 300.

Einige Bilder machen wir so, dass wir sie zu Hause als Panoramas zusammensetzen. Aus den besten Bildern machen wir grosse Papierfotos (75x50 cm oder 75x16 cm bei Panoramas). Dies kommen gerahmt an die Wand.


Die Bilder für uns kommen auf einen separaten Computer/Monitor der in eine Wand eingebaut ist. Dieser zeigt die Bilder als Bildschirmschoner im 30 Sekunden Takt. Die Wand trennt eine Ecke im Küchen/Essbereich der Wohnung ab. Neben den Bildern hören wir auch Musik (MP3) und gehen aufs Internet über diese Lösung.


Neustens machen wir auch noch Bücher ( www.fotobuch.de ). Das kommt richtig gut bei den Leuten an!

Chrigu
ThemenstarterGast11. Juni 2005 · #8
Hallo Pascalinah,
Akkus waren wirklich früher eine verdammt schwierige Sache. Was ich da an Kabeln mitgeschleppt habe, um überall Strom zapfen zu können - und mindestens 7 Akkus. Aber heutzutage, finde ich, ist das doch erledigt: die großen Akkus halten 6-7 Stunden locker durch - reicht allemal für einen Tag. Und nachts wird augeladen. Mit 2 dicken Akkus komme ich bisher ohne Probleme 3 Monate aus(oder auch 3 Jahre), wenn ich mindestens alle 3-4 Tage eine Steckdose finde. Inzwischen gibt es ja sogar faltbare Solarpaneele, die sich für das Aufladen von Akkus eignen sollen ( bei Conrad). Ich habe damit allerdings keine Erfahrungen (machen müssen).
Was die Aufnahmemengen anbetrifft, sind wir - wenn ich an Chrigu denke - wohl keine wirkliche Ausnahmen. Nur wer viele Aufnahmen hat, kann auch viel aussortieren/auswählen.Fast 99% der Aufnahmen am Anfang einer Reise fliegen weg, weil man später das Gleiche in besserer Qualität in den Kasten bekommen hat. Aber das weiß man ja vorher nicht. Und bei Fotos heißt bei mir sowieso die Devise: 1% wirklich gute Aufnahmen ist eine prima Ausbeute - der Rest ist handwerkliches Üben, was ja zum Glück heute nichts mehr kostet.
Gruß Joli
ThemenstarterGast11. Juni 2005 · #9
Hallo Joli,

im Prinzip bin ich der gleichen Meinung wie du. Möglichst viele Fotos machen, in der Hoffnung, hinterher einige brauchbare Aufnahmen dabei zu haben (für das Filmen ist übrigens meine Frau zuständig). Ich stelle an meine Bilder relativ geringe Qualitätsansprüche, mache in drei Wochen Urlaub etwa 2.000 Digitalfotos, von denen dann so etwa 400 ins Album kommen. Bin also beim Verhältnis 100:20. Aber auch bei diesem (großzügigeren) Verhältnis fange selbst ich so ganz langsam an, umzudenken (meine Frau ist da schon weiter wie ich).

Wenn ich 100 Fotos mache, um ein gutes (oder 20 akzeptable) herauszubekommen, dann muss ich wahnsinnig viel Aufwand (keinen finanziellen) investieren - Aufwand, der mich vom intensiven Erleben meiner Umwelt abhält. Noch schaue ich verständnislos, wenn jemand sagt: Ich lasse meinen Fotoapparat zu Hause. Oder wenn meine Frau sagt: Ich nehme meinen Camcorder heute einfach nicht mit - das Ding nervt mich. Noch habe ich das Gefühl, dann würde mir (nachher?) etwas fehlen. Aber so ganz langsam schleicht sich bei mir der Gedanke ein, dass man sich durch den Fotoapparat oder die Filmkamera sehr stark dominieren lässt - wobei ich ja sicher noch ein "minder schwerer Fall" bin. Bei dir sieht das ja noch deutlich extremer aus.

Na ja, hab nur mal so philosophiert. Beim nächsten Urlaub kommt der Fotoapparat auf jeden Fall wieder mit und natürlich werde ich dafür sorgen, dass meine Frau ihren Camcorder nicht vergisst. Aber die Nachdenklichkeit bleibt trotzdem. Mich würde mal interessieren, wie andere darüber denken.

Gruß
Armin
ThemenstarterGast11. Juni 2005 · #10
Hallo Chrigu

Die Idee mit dem Monitor in der Wand finde ich gut.

Wir haben unseren Reisebericht (Word) mit Fotos ergänzt und dann für Bekannte und Verwandet als Booklet ausgedruckt. Für ältere interessierte machen wir das aber im normale A4 Format damit die Schrift besser zu lesen ist, dann kann man es auch in einem Ringheft zusammenfassen.

swisschees
ThemenstarterGast11. Juni 2005 · #11
Hallo Pascalinah

Letztes Jahr konnte ich keinen Zusatz-Akku für meine Panasonic Digitalkamera bekommen, deshalb habe ich mir einen 12/2220V Spammungswandler gekauft. Damit konnte ich den Akku auch mal im Auto aufladen. Allerdings habe ich wie Joli festgestellt dass der Akku gut einen Tag lang gereicht hat, wenn man dann aber Abends keine Steckdose (z.B. Moremi) hat ist es schon schön so ein Ding dabei zu haben.

swisschees
ThemenstarterGast12. Juni 2005 · #12
Hallo Armin,
Deinen Bedenken bin ich schon häufiger begegnet ( Leute mit dem Sucherblick; die wissen erst, ob es schön war, wenn sie ihre Filme/Fotos angesehen haben ). Aber ich halte mal dagegen: wer mit dem Anspruch in ein fremdes Land reist, möglichst schöne Fotos oder Filme mit nach Hause zu bringen, der wird u.U. aufmerksamer reisen und sorgfältiger beobachten. In Namibia wäre dies unbedingt ein Gewinn, weil das Land nicht gerade an "Reizüberflutung" leidet.- Richtig ist aber sicher auch, dass es manchmal sehr befreiend ist, wenn man mal irgendwo ohne Kameraausrüstung unterwegs sein kann und sich nicht mit Stativen, Objektiven, Mikrofonen usw. abschleppen muss.
Gruß Joli
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