PIPillendreherThemenstarter153 Beiträge · seit 200710. Dez. 2007 · #1Bin gerade an der Routenplanung für meinen Namibia-Urlaub mit 4x4/ Dachzelt im April 08.
Hab hier schon viel rumgelesen und mir ist klar, dass man sich nicht zuviel vornehmen sollte, da man sonst nix sieht.
Hab aber überhaupt keine Ahnung , was von der Entfernung machbar ist. Die Entfernungstabellen gehen ja immer nur die "größeren Orte"...
1.Planung
Tag 1 Windhoek
Tag 2+3 Sossusvlei
Tag 4+5 Swakopmund
Tag 6+7 Spitzkoppe oder Erongo
Tag 8+9 Tywelfontein oder Palmwag
Tag 10+11 Epupa Falls
Tag 12 4 O-Region
Tag 13+14+15 Etosha ( King Nehale rein/ Anderson raus)
Tag 16+17 Waterberg
Tag 18 Windhoek
2 Tage habe ich noch zu verteilen
Illusorisch? Welche Abschnitte gehen gar nicht?
Freu mich über alle Ideen
swisschees1'715 Beiträge · seit 200610. Dez. 2007 · #2Scheint mir machbar, wir haben gerade ein ähnliche Route in umgekehrter Reihenfolge ohne Epupa und Sossusvlei in gut zwei Wochen gemacht.
Gruss
Emanuel
PEpeter48355 Beiträge · seit 200610. Dez. 2007 · #3Hallo Pillendreher,
ich würde nicht von Palmwag bis Epupa durchfahren sondern die Fahrt unterbrechen.
Ongongo, Seisfontain oder Camp Ausicht würden sich da anbieten.
Ansonsten fährst du meiner Ansicht nach zu schnell durch diese absolut tolle Landschaft.
Gruß
peter
DADagut349 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #4Hallo Pillendreher,
ja, die Tour hört sich machbar an, und wie peter48 schon anmerkte, von Palmwag bis Epupa ist zwar machbar, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Die zwei offenen Tage könntest Du gut im Kaokoveld noch unterbringen. Wenn Du schon etwas Erfahrung mit 4x4 hast, bietet es sich an, eines der Riviere abzufahren, evtl. auch mit Begleitung. Marius Steiner von Camp Aussicht bietet sowas z.B. für den Hoarusib an. Fragt bei ihm vorher mal per Mail an, ob er Zeit hat. Er macht auch Touren zu Himbadörfern. Ansonsten würde ich die Tour nicht noch "erweitern", z.b. "noch schnell für 2 Tage in den Caprivi düsen" oder so.
Die 4-O-Region bietet meiner Meinung nach außer vielleicht dem Markt in Oshakati nicht viel, was touristisch interessant wäre. Es wird auch immer wieder gewarnt, sein Auto unbeobachtet irgendwo abzustellen. Übernachtungsmöglichkeiten für Camper gibt es dort nicht viele. Es ist meiner Meinung nach also eher ein Gebiet zum Durchfahren. Dann fahrt lieber von Epupa Richtung Ruacana und bleibt noch eine Nacht dort in der Gegend am Kunene und fahrt von dort aus direkt durch in den Etosha.
Viel Spaß!
LG
Daniel
PIPillendreherThemenstarter153 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #5Die 4 O-Region war auch mehr als Durchfahrt zum Etosha gemeint. Wo lohnt denn noch ein Aufenthalt am Kunene? Ruacana klang in diversen Reiseberichten nicht so spannend? Direkter Weg zwischen Epupa und Ruacana ist wohl nicht möglich bzw. als Einzelfahrzeug nicht ratsam? Oder lieber doch zurück von den Epupa Falls zum Anderson Gate?
PIPillendreherThemenstarter153 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #6Noch erweitern Richtung Osten wollte ich die Fahrt nicht, da ich im März schon in Botswana war,...
Möchte einfach viel sehen ohne Hektik!
Was ist eigentlich für eine Übernachtung eher zu empfehlen - Brandberg - Erongo- Spitzkoppe?
DADagut349 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #7Pillendreher schrieb:Ruacana klang in diversen Reiseberichten nicht so spannend? Direkter Weg zwischen Epupa und Ruacana ist wohl nicht möglich bzw. als Einzelfahrzeug nicht ratsam? Oder lieber doch zurück von den Epupa Falls zum Anderson Gate?
Ruacana selbst ist tatsächlich nicht spannend, höchstens wenn Dir das Benzin ausgeht und Du nicht sicher sein kannst, dass die dortige Tanke was hat...
Nein, von Epupa fährst Du zunächst ein gutes Stück wieder die D3700 zurück (nicht entlang des Kunene!), dann auf die D3701 Richtung Dorsland Trekker Monument. Die Strecke selbst ist wenig spannend, aber am Kunene ist´s schon traumhaft, dort gibt es etliche schöne Übernachtungsmöglichkeiten (Kunene River Lodge, Hippo Pool Camp, etc.) Wenn die Ruacana-Falls denn mal Wasser haben, sind die sicher auch sehenswert. Von dort kannst Du über die 4-O-Region über das Kind-Nehale-Gate in den Etosha gelangen. Das Anderson-Gate zu nehmen, wäre mir zu langweilig, da Du eine erhebliche Strecke lang den gleichen Weg wieder zurückfährst. Bleibt aber Dir überlassen.
LG
Daniel
PIPillendreherThemenstarter153 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #8Mir ist eine Fahrt in neuem Gebiet eh lieber als noch mal ganz zurück. Wie sieht es mit der Machbarkeit der Strecke da oben aus? Einzelfahrzeug mit Satellitentelefon, keine 4x4 Erfahrung, aber ein Fahrer mit guten Autokenntnissen - kleine Reparaturen müssten klappen.
DADagut349 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #9Pillendreher schrieb:Mir ist eine Fahrt in neuem Gebiet eh lieber als noch mal ganz zurück. Wie sieht es mit der Machbarkeit der Strecke da oben aus? Einzelfahrzeug mit Satellitentelefon, keine 4x4 Erfahrung, aber ein Fahrer mit guten Autokenntnissen - kleine Reparaturen müssten klappen.
Nur mal ruhig Blut, Du bist nicht auf dem Mond unterwegs...B)
Die "normalen" Strecken sind sogar mit 2x4 gut zu bewältigen, je nach Jahreszeit kann es allerdings sein, dass Du etwas Wasser passieren musst. Die D-Straßen da oben werden mittlerweile wohl so oft befahren, dass sie auch immer relativ gut gewartet werden, das ist wenigstens meine Erfahrung. Nur wenn Du etwas abseits der Strecke Dich umtun willst - was dort oben sicherlich zu empfehlen ist! - brauchst Du 4x4 und dann wird auch ein Sat-phone zur Beruhigung beitragen.
Ansonsten denke ich immer an den 72-Jährigen, der mit seiner nur wenig jüngeren Frau durch Botswana gegondelt ist, durch hüfthohe Wasserpfützen durch, nur mit dem Dachzelt...
Keep cool - das ist die halbe Miete!
LG
Daniel
Joerg3'175 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #10Hallo Pillendreher!
Bin neulich genau deine Strecke mit dem VW kombi gefahren, das ist alles Autobahn, very easy...
In Ruacana gibts im Dorf nen schoenen Campingplatz mit suuuper Aussicht ins Kaokoveld zurueck. Ist ein schoener Abschiedsblick von diesem rauhen teil Namibias
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt