1. grobe Routenplanung, bitte Quickcheck

12 Antworten · 3'214 Aufrufe · gestartet 21. Nov. 2007 von PhilipH
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Themenstarter39 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #1
Liebe Fomis,

erst noch einmal vielen lieben Dank für die bereits erhaltene Hilfe über die letzten Wochen, dieses Forum ist unentbehrlich.

Wir fliegen Montag Abend, 26.11. endlich los, Rückflug 25.12.
Die geplante Route sieht wie folgt aus, evtl. noch mit 1-2 Unstimmigkeiten (haben sie zu dritt per Skype Telekonferenz bis gestern Nacht bis 2 Uhr zusammengestellt):

Ist das alles schaffbar? Was davon würdet ihr evtl. streichen?

Besser detailliert usw. folgt morgen oder so nochmal, mit Zeitplan dann.

Wir sind mit 1 bzw. später bis zu 3 4x4 Wagen unterwegs, Toyota Hilux mit Doppeltank und Dachzelten.

Was müssen wir noch beachten?


Flug Düsseldorf – Windhoek, Landung 27.11. 0800h
Giant's Playground (Spielplatz der Giganten)
Köcherbaumwald
ÜN Mesosaurus Fossil Site oder Garas Quivertree Park & Camp
Fishrivercanyon
Wildpferde
Lüderitz
ÜN Klein Aus Vista, ab 55N$/ Nacht p. Person
Kolmanskoop, evtl. Photopermit
Tirasberge & Namib-Naukluft Park, Pads D707 und D407 für landschaftliche Highlights Namibias
ÜN Ranch Gunsbewys - Morgenwanderung
Sossuvlei; Abend- und Morgenfahrt
ÜN im staatl. Restcamp
Swakopmund
Erongo-Gebirge mit Philllips-Höhle und Bull's Party
Spitzkoppe
Brandberg
ÜN Palmwag-Lodge - Damaraland - Wüstenelefanten
Epupa Falls: Krokodile, Wasserfälle, Himba-Besuch
2ÜN Omarunga Camp, 76N$ pro Person
Caprivi
Popa-Falls
Walking-Safari in Nationalpark für Tierbeobachtung?
Okavango Delta & Moremi Wildlife Reserve (Einbaum)
Chobe Nationalpark
Vic-Falls
Nxai Pan?/ Magkadagkagdi Pan
Botswana
Rückfahrt Wdh
Africat? - Otjiwarongo
Waterbergplateaupark - 2 ÜN?
Dinosaurierfußabdrücke
Etosha - 1-2 Tage
Düsternbrook Guest Farm Cheetah
ÜN Windhoek: Guest House OL-GA
Abflug Wdh-Düsseldorf, 25.12.07 0945h


Danke schonmal, Grüße
Phil
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2007
349 Beiträge · seit 200621. Nov. 2007 · #2
PhilipH schrieb:
Nur mal auf die Schnelle:
Walking-Safari in Nationalpark für Tierbeobachtung?
Falls Dich da der Mamili-Park interessiert, könnte ich Dir eine Adresse geben. Keith macht 3-Tages-Touren da hinein mit sehr viel Allradfahren. Büffelherden, Löwen, Elefanten, sehr viele Vögel, noch mehr Hippos, Krokodile sind zu sehen, teilweise sehr nah und zu Fuß. Muss man mögen sowas, aber wenn man sich drauf einlassen kann, ist es unvergesslich.

Statt Düsternbrook würde ich Amani-Lodge empfehlen. Sehr nette Atmosphäre, Tiere (einige Geparden, 2 Löwen, ein Leopard)werden nicht so Zoo-mäßig vorgeführt, teilweise werden sie zum Zweck der Auswilderung gehalten. Tiere haben im Vergleich zu DÜsternbrook viel mehr Platz, sehen gesünder aus. Es gibt dort jedoch so viel ich weiß keine Campsite.

LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de
795 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #3
Hallo, Phil,
ich kenne bis auf 2 Stationen alle Ziele - dafür hatten wir uns aber 2 bis 3 Afrikafahrten vorgenommen. Für meinen Geschmack ist es einfach zuviel Programm. Man plant im kühlen Deutschland auf der Karte vor und muß dann in Afrika feststellen, dass ein anderer
Rhythmus vorliegt, ein anderes Zeitverständnis, ein anderes Klima u. Menschen, Fauna, Flora und Landschaften - alles neu. Ich gehe mal davon aus dass dies der erste Aufenthalt in Namibia/Botswana sein wird. Wenn nicht, da habt ihr trotzdem ganz schön zugeschlagen
was die Streckenlängen, die Wahl der Ziele (z.T. super) und die Anfordeung bzgl. der Aufnhmefähigkeit betrifft.
Wenn Ihr viel campt, dann braucht ihr mehr Zeit, mehr Luft für alle möglichen Auf-
und Abbauarbeiten, Essenszubereitung, Einkaufen usw. Da solltet ihr großzügiger planen, meine ich.Zum Thema "was streichen": das hängt immer von den persönlichen Vorlieben ab
und den eigenen Leistungsreserven, die ich so nicht beurteilen kann.
Wenn ihr euch über die verschiedenen Ziele ausgiebig informiert habt und sie liegen euch, dann kann man nicht abraten.

Gruß, Goldmull
Themenstarter39 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #4
Die meisten von unserer bunt zusammengewürfelten Gruppe waren schonmal in Namibia. Etwas Stress ist auch gewollt, um in den 4 Wochen so viel sehen zu können wie mgl. Aber eben nur soweit wie es noch positiver Stress ist, der einen das maximale aus der Zeit rausholen lässt. Wir sind auch alle noch jung und in unseren Zwanzigern, da ist Belastbarkeit gefragt 😉 Zeit zum Verweilen und in Ruhe umschauen muss natürlich immer wieder sein, sonst kann man sich die Reise sparen. Mal schauen, was wir noch streichen...

Für weitere Hinweise bin ich sehr dankbar. Wenn Euch noch ein Geheimtipp einfällt der auf unserem Weg liegt oder eine tolle Übernachtungsmöglichkeit (bei rel. geringem Budget, Camping) immer her damit.

Grüße
Phil
359 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #5
Hallo Phil, da habt ihr ganz schön was auf dem Zettel stehen. Ich nehme an das da wo nichts erwähnt wird, nur von einer Übernachtung ausgegangen wird, oder. Somit könntet ihr zwar alles sehen, aber nichts erleben, weil dazu einfach die Zeit fehlt. Klar ihr habt 4 Wochen Zeit, aber das Programm lässt bei diesem Umfang einfach keinerlei Pausen zu und Ihr seid permanent auf der Durchreise. Auch viele Dinge die Du als Aktivität aufgeführt hast erfordern Zeit, die Ihr nur dann habt wenn ihr mindestens 2 Nächste an einem Ort bleibt. Auch macht die Streckenführung wenig Sinn, da Ihr, wo ihr schon im Norden seid (Kunene Region) einfach am Etosha vorbei in den Caprivi düst, dann eine Schleife über Botswana zurück nach Windhoek und dann wieder hoch in den Norden nach Etosha wollt. Ich denke Ihr solltet darüber nachdenken Botswana ganz zu streichen und nur Namibia mit Caprivi Region. Da werdert Ihr in 4 Wochen genug zu sehen bekommen.
Gruss Thomas
726 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #6
Ich denke auch, dass es viel zu viel ist. Ihr könnt nicht einmal richtig Luft holen und die Natur genießen. Es sei denn das Staub fressen auf der Pad ist für Euch Genuss!
Würde mich ganz klar auf Namibia konzentrieren, oder aber direkt über den Caprivi nach Botswana fahren. Egal wie...allein für nur Namibia oder nur Botswana nach Eurer Planung würde ich schon 4 Wochen investieren...für jedes einzelne Land!
Mal eben so Caprivi, Delta und Moremi, dazu noch die Pfannen, ein bisschen Etosha hier und ein bisschen Epupa dort...das ist für 4 Wochen definitiv zuviel, zumal Ihr ja auch noch den Süden Namibias mit allen Highlights auf dem Programm habt.

Ganz klarer Tipp: streichen und dafür genießen!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
483 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #7
Wow, diese Tour würde ich nicht 4 Wochen durchhalten! Wenn ihr aber 2 Monate Zeit hättet, wäre das genial! Unbedingt Düsternbrook streichen, dort gibt es nach Botswana und Etosha (leider) nichts mehr zu sehen (ausser Leoparden im Käfig)... Wenn Okonjima nicht klappen sollte (Vorbuchung!), dann geht doch zum Cheetah Conservation Fund (CCF) bei Otjiwarongo (nur Tagesbesuche auf Voranmeldung).

Gruss, Thomas
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3'491 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #8
Hallo Phil,
Du hast danach gefragt - also sag ich auch, was ich streichen würde: alles, was nach dem Omarunga Camp kommt !! Wenn Ihr Euch austoben wollt, dann macht den Ironman osä, aber fahrt nicht nach Namibia ! Die Strecke, die Ihr Euch vorgenommen habt, ist der reine Horror - und dann noch zu Beginn der Regenzeit.Es könnte sein, dass Ihr die Tour mit viel Glück in den 4 Wochen schafft, wenn Ihr täglich von Sonnenaufgang bis -untergang fahrt,sämtliche Doppelübernachtungen und Stops streicht und unterwegs auch auf Pp verzichtet. Ich gebe ja zu, dass meine Stellungnahme etwas krass ist - sorry dafür - aber längst nicht so krass, wie Eure Routenplanung.
Gruß Joli
2'346 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #9
Hallo Phil,

nun ich auch noch. Wie sagt man doch so schön? Viele Köche verderben den Brei. Eure Skype-Telekonferenz hat offenbar "auf den letzten Drücker" zu einem Konglomerat geführt, bei dem wohl die individuellen Wünsche aller Reiseteilnehmer aufgenommen und zu einem vollkommen unrealistischen Flickwerk zusammengefügt worden sind. Entschuldige bitte die harte Formulierung.

Wenn noch Zeit wäre, würde ich sagen, bei Null anfangen. Da aber keine Zeit mehr ist, kann ich euch auch nur empfehlen, ganze Bereiche zu streichen (welche, das müsst ihr selbst beurteilen) und den Rest ruhig und möglichst immer mit zwei Übernachtungen je Etappenziel angehen. Dann könnt ihr auch die Aktivitäten genießen, die ihr euch ja an bestimmten Stellen vorgenommen habt.

Bin gespannt auf euren Reisebericht nach der Rückkehr - falls ihr dann die Nase vom Forum nicht voll habt.

Trotz allem viel Spaß
Armin
2 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #10
Eigentlich ist alles gesagt, nur noch ein Tipp aus eigener Erfahrung der letzten 4 Wochen: Sonne + heller Schotter + Hitze + die ausserordentlich nötige Konzentration beim fahren gehen dem Fahrer nach spätestens 4-5 Stunden auf den Sack. Das hat dann nichts mehr mit Stress sondern mit brutaler Müdigkeit und damit einhergehender Fahrlässigkeit bzw. Sekundenschlaf zu tun...den Rest mag sich jeder ausmalen. Wünsche euch trotzdem viel Spass + Glück.
257 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #11
Hallo Phil,

ich habe zwar die 20-er längst hinter mir, bin aber sicher noch immer für viele ein "Hetzer"(auf Reisen), möchte auch auf meinen Fahrten möglichst viel sehen und unternehmen. (Ausrasten kann ich mich in Österreich, aber nicht , wenn ich nach Namibia oder sonst wohin fahre). Aber von dieser Tour muß auch ich euch abraten. Ein Beispiel: Wir haben WDH noch im Finsteren verlassen, sind an diesem Tag bei der Bull`s Party herumgeklettert und waren beim Bushman`s Paradise bei der Spitzkoppe. Mit dem Dunkelwerden sind wir in Omaruru beim Hotel eingetroffen.
Bei Dir lese ich: Ü Sossusvlei - Swakopmund - Bull`s P. Phillipshöhle - Brandberg - Ü Palmwag. Stimmt diese ( geplante) Tagesroute ? Da geht sich (vielleicht) die Strecke an einem Tag aus, aber von Bull`s Party etc. seht ihr nur dann etwas, wenn diese Dinge von der Straße aus zu sehen sind. Ist nicht böse gemeint, aber so eine Fahrt ist sinnlos. Ihr verpatzt euch nur den Urlaub.

Viele Grüße

Hans
Themenstarter39 Beiträge · seit 200723. Nov. 2007 · #12
@Hans: Der von dir zitierte Teil ist natürlich keine Tagesroute. Wie geschrieben war das nur eine ganz grobe Planung. Es sind insgesamt nur 4-6 Übernachtungen aufgeführt, aber wir haben 30 Tage Zeit, also übernachten wir auch 30x...

Wir konkretisieren die Route gerade, ändern, schreiben Übernachtungen dazu etc. Samstag poste ich einen genaueren Zeitplan.

2 Übernachtungen an einem Ort werden wir in der Tat sehr selten haben (bisher nur Epupa und Waterberg), aber das ist auch so gedacht. Beim letzten Mal hatten wir auch fast immer nur eine Übernachtung und das reicht mir/ uns auch. Und ja, wir werden viel fahren, aber allein die Landschaft ist so unterschiedlich in den Landesteilen, dass es trotzdem spannend ist. Wir fahren zu zweit bis zu zu viert pro Auto. Da kann man Fahrer gut durchtauschen und auch mal tagsüber für ne Stunde wegnicken, wenn man das möchte. Länger als 3 Stunden muss nie jemand fahren. Das mit der Fahrlässigkeit hat sich damit erledigt denke ich.

Wir planen mal bis zum Ende durch, schauen ob wir dann nen Zeitplan haben, in den alles reinpasst und dann wird gestrichen wenn nicht. Ich hab immer mal Tages-km und reine Fahrtzeit pro Tag mit dazugeschrieben. Da könnt ihr dann am Sa wenn ich's poste wenigstens ganz konkret meckern, wenn die Fahrtzeit zu kurz bemessen ist und für solche Hinweise sind wir dann auch richtig dankbar.

Natürlich gibt's hinterher nen Bericht, und die Nase voll vom Forum haben wir wohl trotzdem nicht.

Also, bis Sa spätestens, gute Nacht, Phil
257 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 · #13
Hallo Phil,
daß Sossusvlei-usw.-Palmwag alleine von der Distanz her keine Tagestour sein kann, war mir klar. Nur war ich mir -bei dem, was ihr vorhabt- nicht sicher, ob ihr es nicht doch als Tagestour anseht.
Viel Glück bei der weiteren Planung!
Hans