Savuti - Linyanti

17 Antworten · 4'945 Aufrufe · gestartet 20. Nov. 2007 von enzo0
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Themenstarter150 Beiträge · seit 200720. Nov. 2007 · #1
Hallo,

wir sind im September 2008 im Moremi und Chobe. Gestern bekam ich die Camps bestätigt. Da wir von Süd nach Nord (weiter dann nach Namibia) fahren, sind wir u.a. im Third Bridge Camp, tags darauf im Linyanti Camp, dann in Savuti (wollten 2 Nächte, aber nur 1 frei). Linyanti soll ja toll sein. Frage mich nur wie lange es ca. von Third Bridge nach Linyanti dauert? Welche Route (vor allem wegen Sand?)...Bitte um eure Erfahrungen und Infos.

Lg, Mario
2'732 Beiträge · seit 200620. Nov. 2007 · #2
Third Birdge -> Linyanti

ist mit Sicherheit kein Vergnuegen zu fahren! Es sind auf der kuerzesten Strecke gute 200km. Ihr muesst dazu von Third Birdge erst zum North Gate. Am Khwai entlang bis hinter das Community Camp und koennst dann entlang der Parkgrenze des Chobe nach Norden. Wir sind nur einen Teil der Piste im Norden gefahren aber das ist eine Feuerschneise und recht gut zu fahren.

Alternativ koennt ihr ueber Savuti in Ghoha Gate fahren (ca. 240 km) doch zeilich wesentlich laenger. Die Inlandsstrecke vom Savuti nach Linyanti wuerde ich der Zeit wegen nicht fahren! Ist eher etwas wenn ich von Linyanti nach Savuti wieder zurueckfahren werdet.

Meine Empfehlung geht klar zur Feuerschneise. Wenn du GPS Daten brauchst wegen den Kreuzungen bzw. welche Strecke ich meine melde dich.

Alternativ kannst du auch "umsatteln". Wichtig ist - so haben wir es bisher erlebt - eine Buchung zu haben. So haben wir auch heuer Linyanti und Savuti gewechselt -- entgegen unserer Buchung.
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Themenstarter150 Beiträge · seit 200720. Nov. 2007 · #3
Hi Andreas, ja wäre dir für die GPS Daten sehr dankbar. Was meinst du mit umsatteln? Ist es möglich hier einfach zu "switchen"? Buchungen hab ich alle bereits, nur ist eben die Reihenfolge nicht so ideal. Anscheinend ist Savuti aber voll daher habens uns nach Linyanti "gebucht" 😉

lg, Mario
zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2007
911 Beiträge · seit 200720. Nov. 2007 · #4
Hi Mario,

wir sind vor 2 Jahren auch die Strecke Feuerschneise nach Norden und dann nach Linyanti gefahren. Läßt sich recht ordentlich fahren mit nur kurzen Tiefsandabschnitten. Die Strecke von Savuti nach Linyanti ist teilweise sehr lange tiefsandig (mit Luft-Ablassen usw. ...) und braucht schon etwas mehr Zeit.
Linyanti ist wirklich toll; wir waren damals ganz alleine bis auf die etwa 800 Elefanten (tatsächlich, auch wenn ich nur geschätzt habe), die von 17 Uhr bis 23 Uhr allmählich nur 20 bis 30 ma an uns vorbei zum Fluss liefen 🤩
Auc wir haben uns damals nicht an die genaue Reihenfolge der Buchungen gehalten. Gerade vorgestern haben uns Freunde, die im Oktober dort waren, bestätigt, dass man zum Eintritt in die Parks die Buchungen braucht, aber sich kaum jemand darum kümmert, in welcher Reihenfolge man die dann benutzt. Allenfalls muss man mal aufeinen "Not-Stellplatz".
Die GPS-Daten von North Gate zu Linyanti, dann Savut und Third Bridge könnte ich auch schicken, falls das mit Andreas nicht klappen sollte🤔
Grüße

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
2'732 Beiträge · seit 200620. Nov. 2007 · #5
Wenn du deine Plaene so anpasst wie es dir passt, musst in Savuti auf einen "Notplatz" ausweichen. Die liegen zwar etwas unattraktiv am Waschhaus aber dann hast du Zeit unterwegs dir etwas genauer die Landschaft anzusehen. In Linyanti musst du dann auf den Notplatz ausweichen (aber auch kein Problem).

Wir hatten auch heuer so eine bescheuerte Buchungsreihenfolge. Es war nur wichtig die Buchung zu haben und wir konnten ohne Probleme innerhalb des Parks die Reihenfolge unseren Beduerfnissen anpassen.

Habe leider gerade kein Bildprogramm verfuegbar aber hast du T4A BOTSWANA 7.10? Die Karte ist routingfaehing und wenn du 3rd Bridge als Start und Linyanti als Endpunkt eingibst, rechnet er die die Strecke vor.
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zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2007
982 Beiträge · seit 200620. Nov. 2007 · #6
enzo0 schrieb:
Frage mich nur wie lange es ca. von Third Bridge nach Linyanti dauert? Welche Route (vor allem wegen Sand?)...Bitte um eure Erfahrungen und Infos.
Hallo enzo,

da hast du dir ziemlich viel vorgenommen, wenn du von 3rd Bridge direkt nach Linyanti fahren willst. Wenn du entlang des Deltas fahren willst (an Xakanaxa und North Gate vorbei), wirst du bestimmt den ganzen Tag brauchen. Die Strecke ist insgesamt kein Zuckerschlecken (aber machbar) mit einigen tiefsandigen Ecken. Du kommst dementsprechend langsam voran, aber garantiert nicht schneller als 20-25km/h.

Du kommst bei dieser Strecke automatisch in Savuti vorbei. Bei dem Ranger vor Ort kannst du ggf. auch umbuchen, sofern der Platz noch frei ist.
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2'612 Beiträge · seit 200720. Nov. 2007 · #7
Hallo Mario,

waren Ende September in den angegebenen Camps gewesen, allerdings in anderer Richtung gefahren. Es ist schon Vieles geschrieben worden, auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Permit reicht, um die Camps ggf. zu tauschen - hängt aber von der Verfügbarkeit vor Ort ab.

Als Verbindung zwischen Mababe Gate und Savuti würde ich zu der Jahreszeit die Sandridge vorschlagen, die hat weniger Schlaglöcher und Kurven, dafür mehr Sand - war aber unkritisch.

Was die Verbindung Savuti - Linyanti anbetrifft, halte ich auch den direkten Weg für fahrbar, die kritischte Stelle habt ihr schon ca. 1.5 km hinter Savuti, wenn es durch Tiefsand etwas hochgeht - aber auch das sollte mit etwas geringerem Reifendruck ohne Probleme gehen.

Viel Spaß in der Gegend, ist wirklich ein Erlebnis.

Volker
Bye bye Forum
355 Beiträge · seit 200620. Nov. 2007 · #8
Hallo Mario,

ich kann mich der Meinung von Andreas und Helgi nur anschließen.
Versuche zuerst nach Savuti zu gehen und das sollte aufgrund deiner vorhandenen Buchungen auch machbar sein.
Dadurch bleibt dir viel mehr Zeit für die Strecke vom North Gate entlang des Kwai. Nach meinem Erleben eine der tierreichsten und schönsten Strecken für die man sich unbedingt viel Zeit nehmen sollte.
In Savuti war im August 2007 noch etliche Plätze frei und wir haben dort auch unsere Buchung geändert und sind einen Tag früher zum Linyanthi. Am ersten Tag waren nur noch 2 andere Camper am Linyanthi und wir mussten nicht einmal auf den Notplatz (obwohl der auch nicht schlecht ist) An den nächsten beiden Tagen waren wir ganz alleine.
Für die Strecke von Savuti bis Linyanthi haben wir (40km Strecke) 3,5 Stunden gebraucht (ohne Festfahren). Wir mussten an Stellen die man nicht umfahren konnte starke Äste und kleine Bäume von der Piste räumen und einmal hat uns eine Elefantenherde den Weg versperrt. Also auch für diese, wenn auch nicht sehr weite Strecke sollte man viel Zeit einplanen.
Grüße
peter
0
Themenstarter150 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #9
Danke für eure Beiträge. Gilt die Möglichkeit des "Tausches" auch für Camp IHAHA? Z.B. in Linyanti oder Savuti statt 1 Nacht 2 verbringen, dafür aber statt gebuchten 2 Nächten Ihaha nur 1 dort verbringen?

lg, Mario
2'732 Beiträge · seit 200621. Nov. 2007 · #10
Danke für eure Beiträge. Gilt die Möglichkeit des "Tausches" auch für Camp IHAHA? Z.B. in Linyanti oder Savuti statt 1 Nacht 2 verbringen, dafür aber statt gebuchten 2 Nächten Ihaha nur 1 dort verbringen?
Klar! Wir haben heuer nur (in dieser Reihenfolge) 2x Ihaha, 1x Linyanti 1x Savuti bekommen. Eigentlich wollten wir 1x Ihaha, 2x Linyanti und 1x Savuti. Doch bei uns war in Linyanti absolut tote Hose und so haben wir dann 1x Ihaha, 1x Linyanti und 2x Savuti gemacht. Alles was wir gemacht haben, war den Rangern unsere Buchung gezeigt und dann auf die Notplaetze ausweichen muessen wenn wir keine Buchung hatten. Du wirst Staunen wie viel man bei Suedafrikanern mit einem freundlichen Hallo und einem guten Bier 😊 erreichen kann! So haben wir in Botswana schon oft die schoensten Abende am Lagerfeuer verbracht.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
2'612 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #11
Andreas Cierpka schrieb:
Danke für eure Beiträge. Gilt die Möglichkeit des "Tausches" auch für Camp IHAHA? Z.B. in Linyanti oder Savuti statt 1 Nacht 2 verbringen, dafür aber statt gebuchten 2 Nächten Ihaha nur 1 dort verbringen?
Du wirst Staunen wie viel man bei Suedafrikanern mit einem freundlichen Hallo und einem guten Bier 😊 erreichen kann! So haben wir in Botswana schon oft die schoensten Abende am Lagerfeuer verbracht.
Kann ich bestätigen - mit Freundlichkeit geht Vieles (mehr). Aber das sollte eigentlich nichts Neues sein 😉
Bye bye Forum
Themenstarter150 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #12
Fein, danke. Jetzt muss nur noch die Zeit bis Sept. vergehen 😉
Verwendet ihr eigentlich GPS? Oder sind Karten für Botswana ausreichend? Für Namibia gibt es ja gute Beschilderung bzw. Karten soviel ich weiss oder gehört/gelesen habe.

lg, Mario
2'612 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #13
GPS ist nicht zwingend notwendig - die hier schon öfter erwähnten Shell-Karten helfen schon sehr weit.

Vorteile von GPS:

1. Man kann seine Restkilometer bis zum Ziel sehen, dadurch kann ich gerade Richtung Sonnenuntergang besser abschätzen, wann ich spätestens Richtung Unterkunft aufbrechen muss - und falls es mal schneller dunkel wird als erwartet, ist GPS ggü. Karten klar im Vorteil.

2. Man kann die GPS Daten aufzeichnen und später anhand der Daten ohne Probleme seine digitalen Fotos zuordnen.

3. Es sind auch kleinere Wege verzeichnet.

4. Navigieren geht schneller, man sucht nicht ständig seinen Punkt auf der Karte.
Bye bye Forum
191 Beiträge · seit 200727. Nov. 2007 · #14
Hallo Mario

Wir sind im Oktober fast die gleiche Strecke gefahren. Ich würde N I C H T in Savuti übernachten lieber 2x in Liynanti. Ist viel einsamer und landschaftlich abolut toll.

Wir sind nach Mababe Gate die Marsh Road gefahren. Problemlos and eindrücklich: zuerst absolute Einöde und jedes Tier scheint auf dem Mond zu leben. Vor Savuti wird es dann lebhafter. Wenn Ihr früh genug abfährt (07.00) könnt Ihr in Savuti Mittag essen.

Dir direkte Route von Savuti nach Linyanti ist nur kurz tiefsandig. Mit guten Autos muss man keine Luft ablassen!!! Kurz nach Savuti gibt es ein "Wegegewirr" gemäss Hupe-Führer. Hier waren wir in 1 von 3 Fällen froh um das GPS. Die Afrika-Regel "Nimm die besser befahrene Strasse" hätte sich aber auch bewährt 🙂

Gruss
Marc
Zambiareise 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/280642-sambiareise-oktober-13.html
982 Beiträge · seit 200628. Nov. 2007 · #15
Ich bin froh um mein GPS. Die Shell-Karten mögen zwar alle recht genau sein, nur nutzen sie mir nix, wenn ich beim Fahren nicht aufpasse, wohin ich genau fahre. Dreimal unbedacht abgebogen und schon sieht alles gleich aus und wenn du am falschen Ort bist, findest du noch nicht einmal unbedingt Schilder/Wegweiser. Mit GPS kann ich wieder ein Stückchen Hirnleistung für die Aufnahme von Umgebungseindrücken mehr nutzen.
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1'125 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #16
Guten Morgen an alle,
ich habe schon öfter mit dem Gedanken geliebäugelt, die Strecke von Kasane nach Maun über Savuti zu fahren - und habe mich das nie getraut, vor allem, weil ich meist alleine fahre. Ich fahre einen alten Landrover (Bj. '63, Forward Control). Ich bin schon oft tiefsandige Strecken gefahren - meine Referenzstrecke etwa wäre von Etsha 13 zum Guma Lagoon Camp. Wirklich tiefsandig. Aber mein LR hat das schon mehrere Male mühelos geschafft, ohne auch nur einmal steckenzubleiben. -
Wer kennt beide Strecken und kann die Schwierigkeit vergleichen? Kann man sagen, wer die Guma-Strecke schafft, schafft auch Savuti? Das Dumme ist: wenn ich steckenbleibe, kann ich mir alleine mit diesem schweren Auto nicht selber helfen.
Über eine Nachricht würde sich freuen:
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
Gast11. Dez. 2007 · #17
moin Wolf-Rüdiger,

mit dem LR FC dürfte es überhaupt kein Problem sein, von Kasana nach Maun durch den Chobe/Savuti/Moremi zu fahren.
Der Safari-Unternehmer Collin Dendridge aus Maun fährt auch so einen mit seinen Gästen. Er hatte immer nur ein müdes Lächeln für meine Unimogs übrig:(
2'732 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #18
Ich habe schon öfter mit dem Gedanken geliebäugelt, die Strecke von Kasane nach Maun über Savuti zu fahren - und habe mich das nie getraut, vor allem, weil ich meist alleine fahre. Ich fahre einen alten Landrover (Bj. '63, Forward Control).
Wir sind auch immer alleine unterwegs gewesen.
Ich bin schon oft tiefsandige Strecken gefahren - meine Referenzstrecke etwa wäre von Etsha 13 zum Guma Lagoon Camp. Wirklich tiefsandig. Aber mein LR hat das schon mehrere Male mühelos geschafft, ohne auch nur einmal steckenzubleiben. -
Wer kennt beide Strecken und kann die Schwierigkeit vergleichen? Kann man sagen, wer die Guma-Strecke schafft, schafft auch Savuti? Das Dumme ist: wenn ich steckenbleibe, kann ich mir alleine mit diesem schweren Auto nicht selber helfen.
Ich kenne beide Strecken und die von Etsha ist schlimmer als die durch den Chobe! Da hat unser Landy auch ganz schoen gezuckelt, doch Kasane -> Savuti -> Maun ist dagegen Autobahn. Die schlimmsten tiefsandigen Streckenabschnitte waren gleich hinter Kachikau, doch nun faehrt alles ueber die fire break und das ist kein Problem. Einzig ca. 5 km vor dem Gate hast du einmal ein tiefsandiges Stueck - jedoch immer noch einfacher als um Etsha herum. Im Park selber gibt es so eigentlich keine echten offroad-Herausforderungen und ausserhalb des Parks schon gleich gar nicht. Einzig bei Mababe Village ist eine kleine Wasserdurchfahrt zu meistern (Stand Okt'07 - 20cm tiefe Pfuetze).
Auch wenn du auf der Strecke liegen bleiben solltest, ist das die Hauptstrecke und es kommen laufend Autos.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.