Etoscha-Parkangestellte sollten bei Umweltschutz

8 Antworten · 2'353 Aufrufe · gestartet 08. Nov. 2007 von Gforce
Antworten
Themenstarter435 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #1
...aus der heutigen AZ. Ich habe nur meinen Kopf geschüttelt.

😄

LG
0
Themenstarter435 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #2
Sorry,

sollte heißen: beim Umweltschutz Vorbild sein!
0
92 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #4
Hab den Artikel gerade gelesen, worüber sollte man den Kopf schütteln (positive Entwicklung und so)?
Remo Nemitz auf Google+ Reisezeiten
Themenstarter435 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #5
Hallo Skywalker,

glaubst du wirklich, das einer der Park Angestellte von Etoshe in Vorbild sein wird? Bei einer, von westlichen, weißen geborenen Idee? 😊

Das Ganze wird still und leise bald wieder eingestellt werden.

😎

LG
0
114 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #6
... den Grundgedanken finde ich gut und irgendwo muss man ja mal anfangen. Wenn nur ein paar Schwarze umdenken und dies weiter geben, hat es sich doch schon gelohnt, oder? Ich finde es einen Versuch wert!
0
2'721 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #7
bin voll und ganz mit eningu einverstanden.
Es gibt sicher auch ein paar Leute, die ihr Land lieben und es auf "Vordermann" bringen möchten. Ich denke, das Vorbild bringt es. Genau wie bei uns. Mann sollte ihnen zumindest mal den guten Vorsatz abnehmen und nicht gleich wieder schwarz sehen.
Gisela
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2007
Themenstarter435 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #8
Hallo Eningu & Bazi,

ich will eure europäische Blauäugigkeit mal mit einem anderen Beispiel wiederlegen.

Als die ersten Familienplanungsprogramme für das Ministerium entwickelt wurden, stand der Gebrauch von Kondomen oben an. Das wurde von namibischer Seite gewollt und akzeptiert. Also beauftragte man caprivische Holzschnitzer damit, Holzpenisse zu schnitzen. Damit wurden lokale (Kranken-)Schwestern, nach einer gewissen Trainigszeit, in die Dörfer geschickt. Dort riefen sie die Frauen zusammen und erklärten ihnen den Zusammenhang zwischen jährlichen Geburten und den Kondomen. Die Frauen waren sehr angetan. Doch als sie später ihren Männern davon berichteten, war die Freude sofort zu Ende.
Die Männer argumentierten, was soolen wir mit diesen westlichen Dingen und Ansichten anfangen? Die Weißen wollen doch nur verhindern, das wir Schwarze uns vermehren. Was ist mit unserer Altersversorgung? UND was sollen denn die anderen Männer von mir denken, wenn nicht jedes Jahr ein Baby kommt? Bin ich etwa unfruchtbar, ein Weichling? NEIN, dabei mache ich nicht mit!

😊

Ich habe überhaupt nichts gegen gute Vorsätze - wenn sie durchdacht sind! Außerdem sehe ich bei Schwarzen nicht schwarz. Ich bin mit einer Herero verheiratet.

🤪

LG
0
2'721 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #9
Also, ich bin ja schon fast jenseits von gut und böse, glaube aber den Unterschied zwischen einem Kondom und einer weggeschmissenen Colaflasche noch zu kennen.
Kondom ist ja ein sehr spezielles Thema und nicht nur in Afrika. Da sind wir uns doch einig, oder?
Ich wollt eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass man nicht gleich alles zum Scheitern verurteilen sollte. Wenn meine Pläne immer gleich negativ beurteilt werden, dann verliere ich oft auch den Mut und kann diese nicht verwirklichen.
Lasst sie doch machen. Vielleicht werden wir ja positiv überrascht.
Gisela