Fotoausrüstung

7 Antworten · 3'293 Aufrufe · gestartet 28. Mai 2005 von Gast
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ThemenstarterGast28. Mai 2005 · #1
Hallo zusammen!
Ich werde im Sept. zum ersten Mal nach Namibia und anschliessend nach Botswana fahren.
Ich besitze eine Canon-EOS Spiegelreflexkamera und ein 28-105mm Objektiv. Welcher Objektivkauf würde sich lohnen?

Max
ThemenstarterGast29. Mai 2005 · #2
Hallo Max,

bezüglich EOS-Objektive:

4/300IS !!! Freihandzeiten von 1/60 Sekunde möglich!

1,4XConverter !!! Ergibt 420mm mit dem 4/300IS!

1,4/50 !!! SUPER Optik!

Kann auch noch wärmstens das M42 Carl Zeiss Jena 2.8/20 Flektogon empfehlen! Passt beim EOS-System mit einfachem Adapter ohne Linsenausgleich. Sehr gute Optik. Zeitautomatik bei manueller Blendeneinstellung möglich.

Gruß Michael 8) (www.abenteuer-namibia.de)
ThemenstarterGast29. Mai 2005 · #3
Hallo Max,
ich kann Dir jetzt keine Markenempfehlung geben, aber zu den Anforderungen kann ich schon etwas sagen: auch Botswana ist ein Tierparadies - also werden vor allem die Tiere Deine bevorzugten Objekte sein. Und dafür braucht man Telebrennweiten "ohne Ende" - d.h. 300mm sollten es auf jeden Fall sein. Von Convertern rate ich eigentlich ab, da sie in der Handhabung etwas umständlich sind und Licht fressen. Licht ist überhaupt ein Problem: man meint immer, dass es im südlichen Afrika genug Licht gäbe, aber die Tele sind iaR nicht sonderlich lichtstark ( oder extrem teuer ) und außerdem muss man wegen der Verwacklungsgefahr mit sehr kurzen Verschluss-Zeiten arbeiten. Und Tiefenschärfe brauchst Du auch noch. Festbrennweiten sind auch nicht unbedingt zu empfehlen, da man seinen Standort meist nicht so verändern kann, wie es eine gelungene Aufnahme eigentlich verlangen würde. Also doch wieder Zoom-Objektive. Ein recht guter Kompromiss sind die 28-300mm-Zooms - vergleichsweise leicht, mit 5,6 auch noch ausreichend lichtstark und nicht so arg teuer. Leider gibt es sowas nicht von Canon. Die haben, wenn ich mich recht erinnere, ein 100-400 mm-Zoom mit Image-Stabilizer im Programm - aber die kosten schon richtig Geld.
Gruß Joli
ThemenstarterGast30. Mai 2005 · #4
Hallo Max

Das mit den Objektiven so eine Sache. Ich habe mir kürzlich das besagte CANON EF 100-400mm 1:4.5-5.6L IS USM zugelegt. Es ist ein super Objektiv, welches leider viel kostet. Für die Tierfotografie ist es aber richtig genial. Der sehr schnelle Autofocus und der Stabilisator ermöglichen auch ohne Stativ bei 400mm ein sehr gutes Bild.

Im http://www.dslr-forum.de/ hat es übrigens ein eigenes Kapitel zum Thema Objektive. Schau es Dir doch mal an.

Du hast leider nicht geschrieben, ob Du eine Digital- oder Analog-Kamera hast. Solltest Du noch bei Analog sein, würde ich mir den Umstieg auf Digital überlegen. Für den Preis eines guten Objektivs erhälst Du mittlerweile sehr gute Kompakt-Kameras mit 12-fach Zoom (entspricht gut 400mm) und Bildstabilisator.

Chrigu
ThemenstarterGast02. Juni 2005 · #5
Hi Max, bin zwar Nikon-Nutzer, stimme aber Michael zu: mit einem 300er plus Converter (die sind von Canon prima) hast Du schon sehr viele Möglichkeiten. 300 bis 400mm brauchst Du garantiert. Für alles andere wird sicher erst mal Dein Zoom reichen, auch wenn ich bezweifel, das Landschaftsaufnahmen damit wirklich gut werden. Nichstdestotrotz und unabhängig von der Fotoausrüstung: die besten Bilder wirst Du im Kopf behalten, und zwar für immer und nur für Dich! Übrigens, ein Stabilisator Objektiv muß auch mit Deiner EOS funktionieren, prüfe das vor einem Kauf genau nach. Ich wollte mir das entsprechende Zoom (sonst bin ich eigentlich Festbrennweiten-Feti) für meine Nikon kaufen und habs zum Glück rechtzeitig herausgefunden: tut nicht mit F90X, schon gar nicht mit meiner FM2 (manuell). Schade, denn z.B. bei Aufnahmen aus der Hand, wenn man diversem Kleingetier und Gefiederten hinterher geht, ist das natürlich ne feine Sache. Ansonsten stehen ja in der Canon-Palette alle Möglichkeiten offen, man muß nur das Geld haben und die ganzen schönen Sachen auch mitschleppen wollen. Zum Kompaktdigitalthema sage ich jetzt mal nur: jeder wie er es für seine Bedürfnisse mag, das paßt dann schon. An dieser Stelle aber mal eine Bitte an alle Digicam-User: kann man das Gepiepse und Getöne (kommt mir vor wie im Fahrstuhl) am Wasserloch (vor allem nachts in Halali) auch abstellen?
8)
ThemenstarterGast02. Juni 2005 · #6
Hallo Steinbeisser
Ja, das Gepiepse und Getöne lässt sich abstellen. Leider vergessen die meisten das sie ein Handbuch erhalten haben, wo so was drin steht.
Chrigu
ThemenstarterGast02. Juni 2005 · #7
moin,
früher bin ich immer mit 3 Kamera-Gehäusen und Objektiven von 24 bis 560 mm gereist. Das war schon einiges an Gewicht und deswegen ziemlich unhandlich.
Diesmal habe ich mir eine Panasonic Lumix zugelegt. Es ist eine digitale Spiegelreflex mit einem Leica-Objektiv. Das Zoom mit Stabilisator entspricht einem KB-Zoom mit der Brennweite von 35 bis 420 mm optisch, dazu kommt dann noch ein digitales "Zoom", womit man auf 560 kommt. Eine 512 MB-SD-Karte reicht für 600 Aufnahmen bei höchster Auflösung. Das ganze ist leichter als ein Leica R -Gehäuse!! Und die Ergebnisse sind zufriedenstellend.
Gruss Gernot
ThemenstarterGast02. Juni 2005 · #8
Hallo Steinbeisser und Chrigu,
danke, dass Ihr das Thema ansprecht. Das stört wirklich unheimlich - z. B. solche Leute wie mich, die zu den Videobildern auch den O-Ton haben möchten. Genauso stören die Zeitgenossen, die am Wasserloch stehend den Motor laufen lassen, um die Klimaanlage nutzen zu können; und dann noch die, die am Wasserloch von Okaukuejo altes deutsches Kulturgut zu Gehör bringen, z.B. "Warum ist es am Rhein so schön ?" . 😈 - Bitte, bitte, nehmt Rücksicht auf diejenigen, die dem ungestörten O-Ton den Vorzug geben.
Danke, Joli
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