kalahari- trüffel

10 Antworten · 5'400 Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2006 von christian
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200603. Feb. 2006 · #1
Hallo!

Habt Ihr schon einmal Kalaharitrüffel probiert?
Wenn ja, was wisst Ihr darüber? Nach dem Regen müssten sie ja bald wieder wachsen. Angeblich ja nur unter einem bestimmten Baum.
Wer hat das erste Foto von einer Trüffel?

Gruß GaiAs<br><br>Post geändert von: GaiAs, am: 03/02/2006 22:40
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1'036 Beiträge · seit 200604. Feb. 2006 · #2
Ja die hab ich schon gegessen.

Die Begeisterung hielt sich aber in Grenzen.

Serviert hat sie mir der Koch im Deutschen Club ( WHK) als er noch in der City war. Freundschaftsdienst, riessen Portion, in Europa ein kleines Vermögen wert.

In der Natur sind mir noch keine begegnet und ich wüsste auch nicht ob ich sie erkenne würde könnte ja was anderes sein.

Grüsse Georg
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53 Beiträge · seit 200604. Feb. 2006 · #3
Hallo GaiAs,
hab hier etwas im Internet gefunden:
,,N'abbas" oder ,,Omatumbula" bezeichnet in Namibia ,,etwas, das aus der Erde kommt" oder ,,etwas Braunes". Gemeint ist mit diesem braunen, aus der Erde stammenden Etwas ein feiner und äußerst seltener Pilz: der Trüffel. Besondere Spezialität unter den Trüffeln in Namibia ist der Kalahari-Trüffel, der einer anderen Gattung als der europäische Trüffel angehört.
Benannt nach der Wüste Kalahari, wo er in der sandigen Erde wächst, gehört dieser Trüffel zu den niederen Schlauchpilzen. Nur während sehr guter Regenjahre und bei späten Regenfällen zwischen März und Mai kann der seltene Pilz überhaupt gefunden werden. Kalahari-Trüffel wachsen etwa acht Zentimeter unter der Erdoberfläche in der Nähe von bestimmten Bäumen und Büschen wie etwa der Kerzen- und der Hakendornakazie.
Hierbei spielt die Symbiose zwischen Baum und Pilz eine entscheidende Rolle: Dem Baum wird durch den Pilz ermöglicht, Mineralien aufzunehmen, der Pilz wiederum zieht aus den Wurzeln des Baumes Zucker.
Im Gegensatz zu Europa werden für die schwierige Suche nach der Delikatesse keine Trüffelschweine eingesetzt. Die San, Einwohner der Kalahari, haben über Jahrhunderte die Fähigkeit entwickelt, mit bloßem Auge Stellen zu entdecken, an denen die Trüffel wachsen. Feine Risse im Boden weisen auf den wertvollen Schatz im Erdreich hin.

Gegessen habe ich sie schon als Suppe, aber hier in Deutschland bei Sambergers nahe Hannover. War sehr schmackhaft.
Beste Grüße,
Reimer
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200604. Feb. 2006 · #4
Hallo Reimer!

Sehr interessnt was Du da schreibst. Auch ich habe gehört das
der Pilz von den San auf den Farmen gesammelt wird. Sozusagen
als Nebenerwerb. Auf dem Markt habe ich die Trüffel noch nie
gesehen. Im gegensatz zu Georg finde ich den Geschmack sehr
gut, liegt vielleicht an der Zubereitung. Er wächst also in Symbiose
mit der Akazie, ich hatte vergessen welcher Baum es war.
Bei unser nächsten Reise im März werden wir versuchen nochmal
näheres darüber zu erfahren.

Gruß GaiAs
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1'036 Beiträge · seit 200605. Feb. 2006 · #5
Hallo Reimer

Sehr gut recherchiert.

Genau deshalb " Etwa braunes das aus der Erde kommt " würde ich mich nicht ranmachen, wer weiss was noch so alles "Braunes" in der Erde liegt und so ähnlich aussieht :🤢

Dan wünsche ich mal viel Glück beim suchen..........

Güsse Georg 😈
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200605. Feb. 2006 · #7
Hallo Georg!

Danke für den Link, jetzt hat sich das Geheimnis gelüftet.
Als leidenschaftlicher Pilzsammler würde ich diese Trüffel auch gerne einmal finden, zumal man ja kein "Trüffelschwein" braucht.
🙂 Wem dieses Gericht in Namibia angeboten wird sollte sich das nicht entgehen lassen, nur frisch müssen Sie sein...

Gruß GaiAs
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503 Beiträge · seit 200607. Feb. 2006 · #8
Hallo GaiAs und alle anderen,

ich habe mir vor zwei Jahren Kalahari Trüffel mit nach Deutschland genommen, und sie dann einfach mit etwas Pfeffer und wenig Salz in die Pfanne geschmissen. Ist 'ne blöde Arbeit, die Dinger sandfrei zu bekommen, aber dann schmecken sie einfach gut. Knirschen halt manchmal ein bisschen...

Viele Grüße

Martin
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200607. Feb. 2006 · #9
Hallo MartinL!

Jetzt mußt Du mir aber erzählen wo Du Sie bekommen hast 🤢

Ciao GaiAs
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503 Beiträge · seit 200608. Feb. 2006 · #10
Hallo GaiAs,

gegessen habe ich sie mit Freunden aus Windhoek zuerst im Brauhaus (als es das noch gab). Und weil sie wohl so selten und gleichzeitig köstlich sind, haben die Freunde sie mir dann besorgt (keine Ahnung, von wo). Sie hatten sie dann tief gefroren und sie mir in einer Kühltasche mit in den Flieger gegeben. Sie waren dann zu Hause leicht aufgetaut und keine 10 Stunden nach der Landung verputzt.

Viele Grüße

Martin
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200608. Feb. 2006 · #11
Guten Morgen!

Schade, ich dachte schon Du hättest eine "Bezugsquelle"aber
sie wird sich schon noch finden.....

Grüße GaiAs
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