Reisebericht Namibia Mai/Juni 2007

17 Antworten · 7'020 Aufrufe · gestartet 16. Okt. 2007 von hakuna matata
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Themenstarter69 Beiträge · seit 200616. Okt. 2007 · #1
Hallo,
kaum zu glauben, aber ich habe endlich meinen Reisebericht fertig. Eigentlich war er das schon im August. Aber irgendwie hat sich mein Bericht in Luft aufgelöst. Ich hatte mir so viel Mühe gegeben und dann war er einfach weg.:(
Deshalb ist mein Bericht etwas kürzer, dafür informativer ausgefallen. (Vielleicht auch besser so)!!!
Also viel Spaß beim Lesen. Wer noch Fragen oder mehr wissen möchte, schreibt mir bitte.
Ihr findet meinen Bericht unter folgendem Link:

www.namibia-forum.ch/download/hakuna_matata_07.pdf

Viele Grüße
Christina
435 Beiträge · seit 200717. Okt. 2007 · #2
Hallo Chistina,

dein Bericht ist ja recht knapp geworden. Ich habe dazu mal etwas zu fragen:

Was ist für dich ein JEEP? 😎 Du meinst damit einen Geländewagen, aber warum dann Jeep?:S

😕 In Uys haben dich die Menschen gestört, die sonst nichts weiter haben, als auf Touristen Fahrzeuge zu hoffen und eventuell ein Gespräch (kaum) oder eine nette Geste. Schade eigentlich 🙄 aber da bist du nicht die erste, die mit so etwas Probleme hat.
Später, beim Schnitzermarkt, da ging es besser, denn da wusstest du, was DU wolltest.

LG
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83 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #3
In Uys haben dich die Menschen gestört, die sonst nichts weiter haben, als auf Touristen Fahrzeuge zu hoffen und eventuell ein Gespräch (kaum) oder eine nette Geste. Schade eigentlich :_blink_: aber da bist du nicht die erste, die mit so etwas Probleme hat.
Was soll denn DER Kommentar? Gespräch/Geste... das ist aggressives betteln. Und damit ein Problem zu haben, finde ich durchaus gerechtfertigt. Ich würde mich genausowenig wohlfühlen in diesem Moment. Und man weiß nie, ob es nicht irgendwann über das betteln hinausgeht. Und betteln zu unterstützen, kann nicht im Sinne der Leute dort sein.
83 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #4
sorry, das mit dem zitieren klappt noch nicht richtig... 🙂
435 Beiträge · seit 200717. Okt. 2007 · #5
Liebe Christina,

Sorry erstmal. Ich wollte damit keinen Stress provozieren!
DER Kommentar sollte mal zum Nachdenken anregen. Warum verhalten sich die Menschen in Uys so? Natürlich anders, als in der Heimat. Aber, weswegen seit ihr denn nach Namibia gekommen? Wolltet ihr alles steriel verpackt sehen, oder etwas authentischer?
Diese Menschen werden nie Touristen bedrohen, sie sehen diese Situation nur genau andersrum. Versuch dich doch einmal in deren Lage zu versetzen. Da kommen erkennbar Weisse. Weisse haben immer Geld. Jetzt probiert der nichtweisse, etwas von dem Geld zu bekommen. Gelingt das, er wäre DER Held heute.

LG
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Gast17. Okt. 2007 · #6
Ich habe da auch kein Problem. Habe z.B. Dutzende diesen komischen geschnitzten Nüsse und sonstiges unnützes Zeug gekauft und dann zum Teil wieder weggeschmissen. Lies auch das Auto ein wenig putzen und ließ mir z.B. im Supermarkt tragen helfen um ein wenig Geld unter die wirklich armen Leute zu bringen. Kostet doch nur einen Pappenstiel und hilft den armen Teufeln sicher weiter. Überlege einmal, was Du für eine Übernachtung in diesen heruntergekommenen, überteuerten und schlecht geführten Lodges ablegst. Da regst Dich nicht auf, obwohl Du ausgenommen wirst wie ein Weinachtsgans.
Themenstarter69 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #7
Gforce schrieb:
Hallo Chistina,

dein Bericht ist ja recht knapp geworden. Ich habe dazu mal etwas zu fragen:

Was ist für dich ein JEEP? 😎 Du meinst damit einen Geländewagen, aber warum dann Jeep?:S

Vielleicht hast du recht. Ein Jeep ist wohl kein Geländewagen. Wo genau der Unterschied hat mich bis jetzt auch nicht interresiert.

😕 In Uys haben dich die Menschen gestört, die sonst nichts weiter haben, als auf Touristen Fahrzeuge zu hoffen und eventuell ein Gespräch (kaum) oder eine nette Geste. Schade eigentlich 🙄 aber da bist du nicht die erste, die mit so etwas Probleme hat.
Später, beim Schnitzermarkt, da ging es besser, denn da wusstest du, was DU wolltest.

Haaalooo!
danke, daß du mich darüber informierst, daß die netten Menschen, die sehr aufdringlich waren nur freundlich plaudern wollten. Und trotzdem ist es aber nicht verboten im Reisebericht über sein Gefühl dabei zu sprechen. Übrigens waren wir auch in Kenia nicht pauschal unterwegs und hatten jeden Tag eine Menge Freunde am Strand, die uns ständig begleitet haben. Waren dort auch mit dem Matatu immer einkaufen und auch bei den Familien zu Hause. Habe übrigens immer noch Kontakt und auch mehrmals über Bekannte Kleidung + Spielsachen mitnehmen lassen.
Und trotzdem fand ich eben "diese" Situation damals unangenehm und ja, ich hatte ein Problem damit, daß sehr viele Hände in unser Auto wanderten und teilweise an uns und unseren Jacken zerrten. Die wollten sich nicht nett mit uns unterhalten, sondern dängten uns dazu Klamotten und Schuhe zu verschenken. Leider waren wir aber noch nicht am Ende unserer Reise, denn zum Schluß verteilten wir fast alle unsere Klamotten.

Grüße
Christina
Themenstarter69 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #8
Cyberferkel schrieb:
Ich habe da auch kein Problem. Habe z.B. Dutzende diesen komischen geschnitzten Nüsse und sonstiges unnützes Zeug gekauft und dann zum Teil wieder weggeschmissen. Lies auch das Auto ein wenig putzen und ließ mir z.B. im Supermarkt tragen helfen um ein wenig Geld unter die wirklich armen Leute zu bringen. Kostet doch nur einen Pappenstiel und hilft den armen Teufeln sicher weiter.

Hallo,
genauso haben wir es auch gemacht. Nur hängen meine mitgebrachten Schätze jetzt in meinem Schlafzimmer an einem Mobile`
Grüße
Christina
435 Beiträge · seit 200717. Okt. 2007 · #9
🙁

Hallo Christina,

warum habt ihr denn nicht einfach die/das Fenster geschlossen? Das soll auch gegen un-nette Menschen helfen.

L G
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17 Beiträge · seit 200718. Okt. 2007 · #10
klasse bericht hilft mir bei meiner planung sehr. lg bernhard
89 Beiträge · seit 200718. Okt. 2007 · #11
Hallo Christina,

schöner Bericht. Kurz und knapp aber sehr informativ.
Das hilft uns sicher bei unserer Planung. 🙂

Wir haben auch bei KEA einen Camper gebucht. Seit Ihr vom
Vermieter am Flughafen abgeholt worden bzw. hab Ihr ihn angerufen?

Viele Grüße
Mario
359 Beiträge · seit 200618. Okt. 2007 · #12
Hallo Christina, ein schöner Reisebericht, kurz aber informativ, so das jeder etwas von Euren Erfahrungen mitnehmen kann.
Gruss Thomas
Themenstarter69 Beiträge · seit 200618. Okt. 2007 · #13
Hallo Mario,
ja, wir wurden direkt am Flughafen abgeholt. Hat alles super geklappt.
Viele Grüße Christina
2'462 Beiträge · seit 200626. Okt. 2007 · #14
Hallo Christina,

vielen Dank für den informativen Bericht - aber wie hast Du denn den Bericht als PDF hochgeladen bekommen? Mein Bericht ist jetzt nämlich auch fertig, aber ich krieg den nicht ins Forum 😵

Herzliche Grüße

Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1 Beiträge · seit 200728. Okt. 2007 · #15
Hallo Christina,

schöner, übersichtlicher Bericht!

Habe noch Fragen:
Wir wollen zu sechst (inkl. 2 Kinder , 6 Jahre) im April nach Südafrika oder Namibia fahren (Krügerpark oder Etosha).
Wie ist das Wetter um diese Zeit? Habe bei Dir was gelesen von 8 Grad minus???
Und bist Du der Meinung, dass unsere Kinder dafür noch zu jung sind??

Viele Grüße
Glenda
667 Beiträge · seit 200628. Okt. 2007 · #16
Hallo Glenda,
der Subkontinent zwischen Westküste (Atlantik)und Ostküste (Indischer Ozean)umfaßt eine ganze Reihe von Klimazonen: von trockenem Wüstenklima Namibia über das zentrale Highveld bis zum subtropischen Ausgleichsklima in KwaZulu-Natal. Es hängt also zunächst davon ab, wohin und wann Du fahren willst. Die "Regenzeit" ist in beiden Fällen vorbei - obgleich: in den letzten Jahren gab es da mehr Ausnahmen als Regeln... Prognose schwierig.
April ist für die Ostküste eine angenehme, milde Reisezeit, angenehme Temps, 16° Tiefsttemp. sind dort schon "kalt", tagsüber eher schwüle 25-28°. In Namibia hast Du da schon gelegentlich trockene Minusgrade kurz vor/bei Sonnenaufgang, danach aber schnelle Erwärmung auf angenehme Temps. Weitere Stichworte: Zelten oder B&B/Lodges? Unterschiede im Sicherheitsniveau NAM/RSA. Tiere gibt es in allen Fällen, egal ob Etosha oder Krüger Park, bzw. Hluhluwe-Umfolozi.
Gruß, Helmar
355 Beiträge · seit 200628. Okt. 2007 · #17
Hallo Glenda,
versuch es doch einmal mit diesem Link:

http://www.wunderground.com/

Du musst bei Themen: "History" eingeben, anschließend bei Location die gewünschte Stadt und dann kannst du dir das Wetter der letzten Jahre per Tag, Woche oder Monat anzeigen lassen.
Ich denke damit bekommt man einen guten Überblick.

Viele Grüße
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Themenstarter69 Beiträge · seit 200630. Okt. 2007 · #18
Hallo Glenda,
ihr seid ja doch ein bisschen früher unterwegs als wir. Das macht bestimmt ein Unterschied. Bei uns hat man schon gemerkt, daß es von Tag zu Tag zunehmend kälter wird. Genaues Datum: 25.5-10.Juni. In der ersten Woche haben wir nicht gefroren, auch nicht abends unter den Freiluft-Duschen. Nachts hatten wir unsere Schlafsäcke immer offen. Erst in der 2 Woche wurde es merklich kälter. Aber noch erträglich. Die letzten 4 Tage war es dann nachts und auch morgen s für meine Verhältnisse zu kalt. Zumindestens zum Zelten. Nachts eiskalte Nasenspitzen und kalter Kopf (trotz Kaputze). Echt unangenehm waren acuh die kalten Klamotten morgens. Obwohl ich diese unten in meinen Schlafsack gepackt habe. Das Zelt abbauen eine Qual, für meine gefrorenen Finger. Nun ja, auch diese Erfahrung gehört dazu. Deshalb haben wir uns für die letzten 3 Tage in feste Unterkünfte einquartiert. Eigentlich wollten wir auf Mount Etjo und auch den letzten Tag auf dem Camp übernachten. Okonjima muß man leider 4 Personen sein.
Wollt ihr auch zelten? Auf jeden Fall soltet ihr mind 2 Nächte pro Unterkunft einplanen, vielleicht sogar länger. Und die Touren nicht zu lang wählen.
Wir waren vor 2 Jahren mit unserer Tochter (damals 10) und Freunden mit Tochter, in Kenia. Haben da an der Küste gewohnt (privat)und sind dann 2x für 3 Tage auf Safari gegangen. Das war schon ziemlich anstrengend. Immer um 5 Uhr morgens aufstehen, nur mit kleinem Snack auf Gamedrive. Diese vielen Stunden im Auto. Es war bestimmt ein super tolles Erlebnis für die Kinder, die Erholung am Strand war da genau richtig.
Die Tour, die wir in Namibia gemacht haben, hätte meine Tochter nicht mehr mitgemacht. Da hätten wir ganz anders geplant.
Viele Grüße und viel Spaß beim Planen,
Christina