SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200605. Okt. 2007 · #1Ihr Lieben,
morgen gehts los!! Juhu, wir freuen uns schon riesig. Im Moment packen wir fleißig unseren Koffer und stellen fest, dass wir schon knapp am zulässigen Gewicht entlang schrappen.
Daher überlege ich, weniger Klamotten, aber dennoch meine zahlreichen Reiseführer mitzuschleppen. Dafür wäre es aber gut, wenn unsere Unterkünfte einen Waschdienst anbieten.
Ich wollte jetzt nicht alle Unterkünfte noch mal anschreiben und hoffe daher auf Eure Erfahrungen und Unterstützung.
Folgende Lodges steuern wir an:
Erongo Wilderness Lodge (Waschdienst nicht so wichtig, da zu Beginn der Reise - wenn mit dem Gepäck alles klappt, haben wir dann noch genug Zeug) 🙂
Beach Lodge Swakopmund
Allein zu Zweit
Roiiklip Guesthouse
Desert Homestead
Bagatelle
Burg Gusinde (nicht so wichtig, da unsere letzte Unterkunft).
Letztes Jahr haben wir gar nicht darauf geachtet, ob ein Wäscheservice angeboten wurde. Bei Kavita war es mir aufgefallen, bei den anderen habe ich keine Ahnung, ob es das dort gab.
Würde mich freuen, Eure Erfahrungen zu hören - allerliebsten Dank im Voraus.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
FRFritzi114 Beiträge · seit 200705. Okt. 2007 · #2Guten Morgen Sanne,
nach unseren Erfahrungen haben alle Lodgen und Gästefarmen einen Waschservice.
Du legst die schmutzige Wäsche hin und am Abend hast Du sie wieder. Nach 17 Jahren Namibia und Südafrika Reisen habe ich es noch nicht anders erlebt.
Einmal bekamen wir die Wäsche erst am nächsten Tag wieder, das war auf Aoba, da es geregnet hatte. Nimm nicht zu viel mit. Das Waschen lassen ist preiswerter als Übergepäck zu zahlen.
Eine gute Reise für Dich Fritzi
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200605. Okt. 2007 · #3Hallo,
unsere Erfahrungen zeigen das fast alle Lodges einen Klamottensack haben, wenn nein genügt es meistens anzufragen ob sie euch die Kleider waschen.
Normalerweise erhaltet Ihr die Kleider in 24h gewaschen und gebügelt zurück. Auch die Preise haben wir bis jetzt immer als angemessen empfunden.
Kauft aber auch noch etwas Waschpulver, bei den Temperaturen und gg Wind sind die meisten Jeans - und Shrirt's in ein paar wenigen Stunden trocken.
Wenn ihr allerdings Wert auf Bügelfalten legt .... 🙂
Gruss VA
Unsere Kleiderliste
2 Hosen Lang davon eine auf der Reise
2 Hosen Kurz
1 Badehose
5 paar Socken Dito
5 paar Unterhosen logo
2 Tropenhemden dito
4 Shirts
und Waschpulver für die Notwäsche
du kannst ja so wie so nicht für den ganzen Urlaub Wäsche mitschleppen, also gibt's alle 3-4 Tage einen kleinen Waschtag 🙂
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
GFGforce435 Beiträge · seit 200705. Okt. 2007 · #4Hallo Sanne,
Waschservice in Lodges in einem ariden Land? Damit du mehr Reiseführer mitschleppen kannst?
Deine/Eure bisherigen Reisen sollten gezeigt haben, wo ihr hinfliegt.
Lass die Bücher zuhause, pack mehr Kleidung ein und verschenke diese am Ende der Reise an die richtigen Menschen.
Liebe Grüße
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200605. Okt. 2007 · #5Hallo an allen,
vielen Dank für Eure super schnellen Rückmeldungen. Einmal mehr bin ich von diesem Forum begeistert.
@Gforce: Kleidung zum Weitergeben haben wir immer dabei, ich halte aber nichts davon, diese getragen an andere weiterzugeben. Auch in einem ariden Land freuen sich die Menschen sicher mehr über gewaschene Kleidung.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
GFGforce435 Beiträge · seit 200705. Okt. 2007 · #6Hallo Sanne,
da findet man im Internet z.B. folgendes:
Tourismus
In jedem Falle zeigt das Beispiel, dass eine unbedachte Übernutzung von Ressourcen unerwartete Auswirkungen haben kann. Eine Erkenntnis, die auch die derzeit boomende Tourismusbranche im Auge behalten muss. Namibia hat in mancher Hinsicht frühzeitig Maßnahmen gegen eine Zerstörung von deren Grundlagen gesetzt. So wird schon seit den Tagen der Unabhängigkeit die Unsitte von Vierradfahrern, quer durch die Wüste zu kurven und dadurch die Landschaft zu verunstalten wie auch die äußerst langsam wachsenden Wüstenpflanzen zu zerstören, bekämpft. Auch die in anderen Ländern verbreitete Landschaftsverschandelung durch Hotelblöcke findet man in Namibia kaum.
Dessen ungeachtet haben touristische Einrichtungen unvermeidlich Folgen wie der hohe Wasser- und Energieverbrauch, vor allem im Verkehrssektor. Andererseits hat sich der Tourismus auf die Bemühungen zur Müllentsorgung ausgewirkt. Obwohl Recycling ein relativ teures Unterfangen ist, ist es, wohl auch durch die engen Kontakte nach Deutschland, weit verbreitet. Die Müllentsorgung entspricht weitgehend europäischen Standards. Trotzdem haben Umweltschützer seit Jahren auch immer wieder dieselben Kritikpunkte, darunter unter anderem das Plastikmüllproblem, verursacht von den Wasserflaschen, obgleich Leitungswasser generell von guter Qualität ist.
Namibia gehört, trotz der AIDS-Epidemie, zu den Ländern mit sehr hohen Geburtenraten. Es werden daher in den kommenden Jahrzehnten sehr viele junge Leute Arbeit suchen. Bereits jetzt ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch, und es wird großer Anstrengungen bedürfen, diese Herausforderung zu lösen ohne die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu zerstören. (Gekürzte Fassung. Der Volltext des Artikels erscheint in der aktuellen Ausgabe von Indaba.)
Zur Person
Andreas Burghofer ist Biologe und Vorstandsmitglied der Österreichischen Namibia-Gesellschaft, einer Partnerorganisation von SADOCC.
Du/Ihr kennt doch auch die Weit-Halscontainer ?! Das sind ganz praktische Transport Behälter, auch für Flugreisende gut geeignet.
Wenn man diese/n Behälter mit Wasser, Waschmittel und der schmutzigen Wäsche füllt und ins Auto packt und damit tagsüber seine Route abfährt, dann hat man bei der Ankunft die Wäsche gewaschen. Nun Spülen und aufhängen. Fertig.
Ist das kein Ansatz zum Nachdenken?
LG
🙂
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200605. Okt. 2007 · #7Hallo Gforce,
doch, ich gebe zu, Dein Denkanstoss ist angekommen. Auch wenn ich eher wissen wollte, ob es möglich ist, die Wäsche gelegentlich waschen zu lassen und nicht, ob es sinnvoll ist, dies zu tun.
Ich gebe Dir Recht, Wasserverschwendung ist in vielen Teilen der Welt ein großes Problem - ich meine aber, dass Pools usw. eher problematisch sind als zwei Touristen, die in drei Wochen vielleicht zweimal ihre Wäsche waschen wollen.
Der Verweis auf Arbeitslosigkeit, Aids und Touristen, die durch die Gegend kurven, erschließt sich mir nicht - ist vielleicht aber auch nur als zusätzliches Hintergrundwissen zu verstehen, oder?
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Bhekisisa468 Beiträge · seit 200705. Okt. 2007 · #8Hallo Sanne!
Wenn waschen, dann würde ich auf jeden Fall dem Wäscheservice den Vorzug geben, denn da werden die Klamotten gebügelt, was wiederum die Eier der Tumbufliege vernichtet. Diese Fliegen sind eigentlich hauptsächlich im tropischen Afrika aktiv, aber in den letzten Jahren wurden auch Fälle bis runter nach Südafrika bekannt. Die Tumbu- oder Mangofliege legt ihre Eier normalerweise in sandige Böden, verschmäht aber auch zum Trocknen aufgehängte Klamotten nicht. Und wenn man derart "belegte" Kleidung wieder anzieht, bohren sich die Larven in die Haut, reifen subkutan heran, um sich nach ein bis zwei Wochen den Weg wieder nach außen zu bahnen.
Oder einfach doch ein bisschen schmutzig sein und nicht soo fein riechen..
Liebe Grüße von Barbara
CAcassiopaia84 Beiträge · seit 200706. Okt. 2007 · #9hallo sanne, "desert homestead" bietet einen ausgezeichneten wäscheservice. macht unbedingt den ausflug nach sossussvlei mit COLIN, das vergesst ihr nie!!! viel spaß
ICH WILL MIT!!!