Gastgeschenk für Himba

10 Antworten · 3'352 Aufrufe · gestartet 24. Sept. 2007 von Kanzler
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Themenstarter573 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #1
Wir möchten bei unserem Besuch im Kaokoveld natürlich einige Gastgeschenke für Himba mitnehemen. Was empfiehlt sich da? Man hört immer wieder : Maismehl, Tabak, Zucker. Ersteres ist sicherlich ok. Von Zucker wird immer wieder abgeraten, wegen der Zähne. Tabak - nun ja, auch nicht immer gesund?! Wie ist es mit praktischen Dingen: Feuerzege, Taschenmesser? Was brauchen und möchten die Himba? Wie sehen eure Erfahrungen aus?
Vielen herzlichen Dank vorab, Kanzler
435 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #2
Hallo Kanzler,

Kochöl, Salz, Zucker, Streichhölzer, Tabak, Maismehl, Wasser ohne Kohlensäure, Süßes für die Kinder ohne Papier drumrum. Einfache Dinge, keine Taschenmesser o.ä.
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435 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #3
Lieber Kanzler,

habe noch vergessen, dass die "Geschenke" immer an der (Haupt-) Mann gegeben werden, NIE an eine Frau. Wenn Du es trotzdem machst, wird anschließend alles dem entsprechendem Mann übergeben.

Tschuldigung für das erst schreiben, dann denken!
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Themenstarter573 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #4
Hallo Gforce,

warum kein Taschenmesser? Wie ist es mit Feuerzeugen? Kochöl = Olivenöl?

Herzliche Grüße, Kanzler
435 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #5
Die Menschen im Kaokoveld mögen es lieber traditionell. Ein Taschenmesser bringt Neid, es verschmutzt sehr rasch in deren Umfeld.
Feuerzeuge sind "teufelszeug". Streichhölzer beliebt. Kochöl = Öl, was Du in jedem Supermarkt einkaufen kannst.

Grüße
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818 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #6
Zumindest sollten es keine Stifte oder kein Papier sein. Himbas gehen nämlich nicht in die Schule oder malen gern. Sie wissen nichts damit anzufangen.
http://www.oribi.de/
1'009 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #7
Hallo Kanzler,
vorallem denke daran, das die Himba eigentlich nicht wirklich arm sind. In unseren Augen sieht das zwar so aus aber der Wert ihrer Rinder und auch der Ziegen ist nicht zu unterschätzen. Sie handeln halt nicht damit, weil es nicht ihrer Tradition entspricht.
Und hungern tun die Himbas auch nicht, auch die Kinder nicht.
Ich würde mich auf die klassischen Gastgeschenke, wie Maismehl, Zucker und Tabak beschränken. Und sei nicht entäuscht, wenn sie lieber Bargeld sehen.

liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
435 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #8
@oribi

Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen mit Himbas, Schule, Stifte und Papier gemacht.
Die Kinder waren happy über genau diese Dinge UND gingen zur Schule.
Sie konnten mir auch an Hand eines Buches recht präzise erklären, welche Tiere sich jemals in der Gegend von Epupa gezeigt haben oder dort mal lebten.

Also Stifte sind bestimmt OK.

Liebe Grüße
😮
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483 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #9
Wenn du mit den Himba direkt an den Fällen gesprochen hast: Marius Steiner meinte, das seien Ovambo, die sich als Himba geben... Ob das stimmt, weiss ich allerdings nicht...

Gruss, Thomas
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435 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #10
Hallo Thomas,

es war in einem Flußbett auf halbem Weg durch die Berge. Und die Familie hatte keinen Herero Hintergrund.

Grüß
😮
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435 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #11
Sorry, soll natürlich ovambo Hintergrund heißen.

😵
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