GPS: Bedenken...

8 Antworten · 9'689 Aufrufe · gestartet 15. Mai 2005 von Gast
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ThemenstarterGast15. Mai 2005 · #1
GPS gabe es vor einigen Jahren noch nicht und ich habe eigentlich jeden Ort und jeden Teil Botswanas und Namibias gefunden. Es ist zwar eine Erleichterung, mit GPS zu fahren, doch ich gebe 2 Dinge zu bedenken:

1. Ohne ganz solides Kartenmaterial und laufendes Abschecken mit der GPS Daten fährt man gefährlich - was ist, wenn das Gerät ausfällt (was öfter vorkommt !).

2. Nimmt man sich nicht viel vom Reiz des Entdeckens, indem man Karte mit der Landschaft, den Wegen, den Himmelsrichtungen etc. ganz bewußt wahrnimmt als einfach einem GPS - track zu folgen ? Dies ist schon ein bißchen lwie Straßenbahnfahren - oder ?
ThemenstarterGast15. Mai 2005 · #2
Brrr. ...
also ich sehe das ganz anders.
Es gibt das was man sonst nicht hat,
das ist Sicherheit.
Jederzeit zu wissen wo man ist und wo es hingeht.
Wie Strassenbahnfahren ist es trotzdem nicht. Aufpassen und Mitdenken ist immer noch angesagt. Fehler passieren auch mit GPS - nur man erkennt sie schneller.

Grob ist das so zu sehen, es ist eine technische Neuerung die einem vieles erleichtert. So wie wir ja heute nicht mehr mit dem Ochsenfuhrwerk durch Afrika ziehen, sondern mit dem Allradauto. - oder wie wir mit dem Auto zur Arbeit fahren und nicht mehr zur Fuss gehen usw.

Sicher gibt es da nun viele Meinungen. Wir würden darauf nicht mehr verzichten.
Gruss
www.dt800.de
ThemenstarterGast16. Mai 2005 · #3
@Gast
Du hast vollkommen Recht, mindestens eine Karte sollte immer dabei sein, dass diese nicht zuverlässig sind und einem den momentanen Standort nicht so ohne weieters angeben, ist aber auch unbestritten. Dazu müsste man einen Kompass einsetzten und auch wissen wie benützen. 😳
Das GPS ist mir bis jetzt nicht ausgefallen, aber das heisst nicht das die Dinger nie ausfallen. Es muss aber auch das entprechende Grät gekauft werden. So ein PDA-GPS, wenn möglich mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe moniert, und dann noch auf schlechtem PAD, würde ich auch nicht empfehlen. Das fällt wahrscheinlich runter und ist auch nicht unbedingt für diese Temperaturen vorgesehen.

swisschees
ThemenstarterGast16. Mai 2005 · #4
ok,
das thema verspricht interessant zu werden!

also, zuers ist aus meiner sicht dt800.de 100% zuzustimmen.

es geht im falle afrika nicht darum, sich an sein GPS zu setzen und das gerät auf der schnellsten route von punkt A nach punkt B navigieren zu lassen. (was alleine schon daran scheitert, dass es imho keine routing-fähigen karten z.b. für namibia gibt)

die hilfe eines GPS liegt vielmehr darin, eine sog. "moving map" zu haben und eventuelle abweichungen vom geplanten track rechtzeitig zu erkennen. die entscheidung, ob die abweichung gewollt oder ungewollt ist, muß der fahrer treffen.

gruss kai

p.s.:
@swisschees:
was ist gegen ein pda-navi einzuwenden?
es gibt entsprechendes (schutz-)zubehör, entsprechende software, was will man mehr. die hitze dürfte dem PDA nichts ausmachen, du kannst ja mal einen in betrieb befindlichen prozessor eines PDA anfassen ;-)))
ThemenstarterGast16. Mai 2005 · #5
Hi aus München,
ich nutze ein Magellan 300 in Nam, das ich mit Saugnapf oder Gummi am Fenster oder Spiegel befestige, läßt sich im allgemeinen schwer ablesen bei Sonne und/oder Spiegelungen des Armaturenbretts, ansonsten Empfang i.O.. Da ich bei GPS Nutzung meist nicht schneller als 200 km/h fahre 😄 ist das llles kein Problem. In München und BRD nutze ich PDA ohne externe Maus, Empfang schlecht bis gar nicht in der Stadt, ohne Strom nach 3 Std aus, Sprache schlecht.
Axel
ThemenstarterGast16. Mai 2005 · #6
ja, das ablesen ist wohl bei allen ein problem,
da ist es warscheinlich egal ob Garmin, Mag, PDA oder Laptop.
man kann allerdings versuchen, mit diesen schutz-folien das ganze etwas zu entschärfen, ein kollege von mir hat da schon erfahrungen mit verschiedenen herstellern gemacht. werde ihn morgen mal danach fragen,
da ich selbst bisher nur die folien von HP verwendet habe .....

was die navi-sprache anbelangt:
denke das ganze ist abheangig von der software, für die fahrten mit offenem fenster habe ich mir wg. der verstaendlichkeit den ohr-stoepsel vom alten handy ins auto gelegt. sieht warscheinlich ziemlich bescheiden aus, wenn mich jemand an der ampel sieht, links das BT-headset zum telefonieren, rechts den stoepsel vom PDA <grins>.

gruesse
kai
ThemenstarterGast16. Mai 2005 · #7
@brkai
Ich kann hier nicht aus Erfahrung sprechen, habe noch nie einen PDA als GPS benutzt, aber ich vertraue unter namibischen Verhältnissen leiber einem Gerät das als GPS konzipiert wurde und auch staubdicht ist. Ich weiss wie heiss mein Garmin 2610 hinter der Windschutzscheibe wird, das würde ich keinem PDA zumuten. 😉

swisschees
ThemenstarterGast17. Mai 2005 · #8
Hallo miteinander,
vor der Nutzung eines PDA in Afrika halte ich nichts, weil es keine kalibrierten Hintergrundkarten in ausreichender Genauigkeit gibt. Alle Gründe stehen auf meiner Seite unter GPS-Daten / Praxisinfo.
Gruss
www.dt800.de
ThemenstarterGast19. Mai 2005 · #9
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