PhotoeyeThemenstarter51 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · Vielen Dank Armin für die Präzisierung. Du bist ja ein richtiges Namibia-Reise-Auskunftsbüro 😛 !
Grüsse Ralph
trauch483 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · Hallo Ralph
Marius baut gerade mit seinen mehr oder eher weniger fleissigen Mitarbeitern ein Esszimmer und ein weiteres Übernachtungszimmer. Marius ist Namibier und hat offenbar deutsche Vorfahren. Seine Eltern wohnen in Windhoek, seine Schwester, seine (Ex-?)Frau und seine Kinder in Südafrika.
Epupa lohnt sich, die Fahrt hoch von Camp Aussicht und wieder runter ist zwar lange, aber in 2 Tagen locker zu schaffen. Überlegt's euch also.
Die steile Passage ist, wie Armin schon geschrieben hat, geteert und mit einem leichten Auto auch ohne 4wd zu bewältigen (mit dem entsprechenden Anlauf...). Die Zufahrt zu Camp Aussicht ist ziemlich schlecht, ich empfehle dir deshalb die inoffizielle Zufahrt beim Schild "Camp Aussicht 10km" zu nehmen. Die ist viel besser!
Gruss, Thomas
KAKanzler573 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · Ist Camp Aussicht auch über die C35 und Otjondeka zu erreichen? Kennt jemand die Strecke?
Vielen Dank, Kanzler
CHchristine000772 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · hallo ralph,
es ist ja schon fast alles gesagt worden...
wir fahren im november nach nam und bots, da kann ich dir auf jeden fall mehr über die wasserlöcher in etosha sagen (von unserer letzten reise kann ich auch halali empfehlen) und wir werden dieses mal auch bei frans indongo übernachten und am nächsten morgen den cheetah run mit safari "machen". es reicht ja, wenn ich nach rückkehr noch mal laut gebe.
viele grüße christine
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200625. Sept. 2007 · Kanzler schrieb:Ist Camp Aussicht auch über die C35 und Otjondeka zu erreichen? Kennt jemand die Strecke?
Vielen Dank, Kanzler
Als wir vor zwei Jahren bei Marius Steiner waren, haben wir Ihn gefragt, ob wir über dies D3708 auf die C35 kommen. Er hat uns damals stak abgeraten und gesgt, dass die Pad sehr schlecht zu befahren sei. Wir sind dann über Opuwo gefahren.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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PhotoeyeThemenstarter51 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · Hallo Thomas
Vielen Dank für Deine Zusatzangaben. Wir werden versuchen Deinen Abzweig zu erwischen. Jetzt kann ja eigentlich fast nichts mehr schiefgehen....
Grüsse Ralph
PhotoeyeThemenstarter51 Beiträge · seit 200727. Sept. 2007 · hallo christine
wünsche euch eine schöne reise und freue mich natürlich wenn du uns die infos nach der rückkehr ins forum stellst.
bis dann
viel spass
Ralph
engelchen261 Beiträge · seit 200611. Okt. 2007 · Hallo Ralph,
weiss nicht, ob ich mit meinen Tipps nicht evtl. zu spät bin, aber für alle Fälle poste ich trotzdem. Wir waren vor 3 1/2 Jahren in Otjitotongwe. Hier ein Auszug aus unserem Reisebericht:
Kurz nach drei erreichen wir schließlich die Otjitotongwe Cheetah Farm, die noch mal 8km abseits der Hauptpad liegt. Gerade noch rechtzeitig, denn kaum haben wir das Zelt aufgebaut und das Bier geöffnet, geht auch schon die Cheetah-Rundfahrt los. Schade um das schöne Bier, das nun in der Sonne warm wird.....
Erst dürfen wir die fünf „zahmen“ Katzen bewundern, danach geht’s ins Wildgehege.
Die Mädels bekommen von Fred noch den Hinweis, auf ihre FlipFlops zu achten und merken kurze Zeit später auch warum: Keine Minute nachdem wir innerhalb des Zaunes stehen, stürzt sich ein Gepard auf die Füße eines der Mädel und verhakt sich sogar noch in ihrem Fußbändchen. Die Arme. Sie bleibt stocksteif stehen, und es bleibt ihr nichts anders übrig, als um Hilfe zu rufen (oh my god, oh my god.....) Aber Fred ist sofort zur Stelle und „rettet“ sie heldenhaft. Später wird uns auch klar, warum die Geparden so auf FlipFlops stehen - Fred benutzt einen ausrangierten als Spielzeug, um uns zu zeigen, wie schnell sie sind. Kein Wunder, dass sie sich freudig auf die der Mädels gestürzt haben...
Die Fahrt und Fütterung der Geparden im Gehege sind sehr interessant, aber natürlich kein Vergleich zur Freiheit in Etosha. Trotzdem mache ich ein paar tolle Bilder von den Cheetahs, wie auf das Fleisch springen und davon jagen. Auf dem Pick-Up sind wir sehr nah dran und trotzdem sicher - doch ein beruhigendes Gefühl. Nach leckeren, nicht verkochten Nudeln gehen wir mit unseren Schweizer Zeltnachbarn Lucia und Stephan an die farmeigene Bar, wo uns Fred und Mario erzählen, wie sie zu den Cheetahs gekommen sind:
90% aller noch existierenden Cheetahs sollen in Namibia leben, wo sie auch noch nicht zu den geschützten Tieren zählen. Im Gegenteil, für Farmer seien sie eine Bedrohung. Und da selbst lebend gefangene Cheetahs von den Behörden nicht genommen würden, würde man sie halt abknallen, bevor sie das eigene Vieh rissen. Weil sie selber Farmer seien, hätten sie vor ca. 10 Jahren auch mal fünf Katzen gefangen. Vier wurden sofort getötet, die Fünfte nicht, da sie trächtig war. Sie starb dann allerdings bei der Geburt und von den fünf Jungen überlebten auch nur zwei, aber so fing damals alles an.
Fred meint, wer einmal so einen kleinen Wurm in der Hand gehalten hat, der könne gar nicht anders, als sich zu verlieben. Der Grundstock war gelegt. Mittlerweile haben sie fünf zahme und 19 wilde Katzen, die auch entgegen der Auflagen nicht sterilisiert werden. Ihr nächstes Projekt ist, einen natürlicheren Lebensraum zu schaffen mit frei lebenden Tieren zum Jagen (Springböcke etc.), aber noch fehlt ihnen das nötige Geld, da sie sich ausschließlich durch private Mittel finanzieren.
Alles in allem ein sehr interessanter und lustiger Abend. Nur als das Thema auf die bevorstehenden Landenteignungen kommt, wird Fred ungehalten: „Unsere Familie lebt hier seit hundert Jahren. Es sind unser Schweiß und Blut, die hier in dieses Land geflossen sind. Wenn sie es uns wegnehmen wollen, sollen sie doch ruhig kommen. Wir werden auf sie warten und alle abknallen.“ Auch eine Sichtweise, die wir aber dann doch lieber nicht weiter vertiefen.
Vielleicht hilft Dir die Schilderung weiter.
Viele Grüße
Engelchen
PhotoeyeThemenstarter51 Beiträge · seit 200711. Okt. 2007 · Hallo Engelchen
Besten Dank für Deine Schilderungen. Die sind noch keineswegs zu spät, da die Reise erst für nächsten Juni geplant ist. Und zudem muss ich sowieso noch ziemlich viel umstellen, da wir wahrscheinlich nur 3 statt der geplanten 4 Wochen gehen können. So kann ich also noch immer schauen, ob die Cheetah Farm ins Programm passt.
Grüsse Ralph