Desert Dunes Dust (Part I)

7 Antworten · 3'670 Aufrufe · gestartet 04. Sept. 2007 von oribi
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Themenstarter818 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #1
Lange hat es gedauert, aber euer Warten hat sich gelohnt. 🙂

Der ausführliche Reisebericht zu unserer ersten Urlaubsreise mit Kleinkind (Enjo war zu dieser Zeit kaum ein Jahr) ist nun online. Neben den vielen Eindrücken dieser tollen Reise, haben wir unser Hauptaugenmerk in diesem Bericht vor allem auf das Reisen mit Kleinkindern in Afrika gelegt. Im Vorfeld mussten wir leider feststellen, dass wir nicht auf viel Gegenliebe mit unserem Vorhaben trafen. Im Nachhinein war es aber definitiv die richtige Entscheidung.

Die Reise führte uns von Kapstadt über das blühende Namaqualand, das Richtersveld, den Fish River Canyon, vorbei an den Köcherbäumen von Keetmanshoop, hinüber in die Kalahari Südafrikas und wieder zurück in die Tirasberge und natürlich in die Namib, weiter nach Swakopmund bis nach Windhoek.

Natürlich sind auch viele Fotos darin enthalten.

pdf-Datei mit ca. 1,7 MB:
http://www.oribi.de/pdf/2006-DesertDunesDust-I.pdf


Viel Spaß beim Lesen.
Eure Meinung zum Reisbericht ist sowohl hier als auch auf unserer Webseite www.oribi.de sehr willkommen.

😉
http://www.oribi.de/
2'732 Beiträge · seit 200604. Sept. 2007 · #2
Bin zum Lesen (noch) nicht gekommen - habe mir nur schnell die Bilder angesehen. Sieht so aus als ob es euerem Nachwuch auch sichtlich gefallen hat.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
935 Beiträge · seit 200604. Sept. 2007 · #3
Hallo Sandra und Enrico!
Einen tollen ausführlichen Bericht habt ihr zusammengestellt und ihr habt bewiesen: auch mit Kind ist solch eine Reise möglich!

Die Tour durchs Richtersveld konnte ich gedanklich gut nachvollziehen. Obwohl ich sagen muss, sogar die Campsite Potjiespram hat uns für die erste Nacht gut gefallen. Das Kokerboomkloof Camp haben wir nur besucht. Die Übernachtung im Nov/Dez. ist dort einfach zu heiß aber landschaftlich grandios.
Nachdem ich nun eure Bilder in der Blütezeit gesehen habe, muss ich wohl auch im August/September dort hin.
35 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #4
Hallo Sandra, Hallo Enrico,

ganz großes Lob und ein herzliches Dankeschön für diesen tollen Bericht. Ihr habt dadurch viele Vorurteile was Afrika-Urlaub und Urlaub mit Kleinkindern überhaupt angeht, widerlegt. Ich kann die Schwierigkeiten, die ihr im Vorfeld hattet, nachvollziehen; wie gut dass ihr beide wenigstens gleiche Ansichten habt. Dann ist es doch egal, was andere dazu sagen. Das ist hier das gleiche, wie mit vielen anderen Themen; in Deutschland ist die Toleranz der Menschen nicht gerade unsere herausragendste Eigenschaft. Wer meint, mit Kindern käme nur ein All-Inclusive-Club am Mittelmeer mit Kinderanimation rund um die Uhr in Frage, soll das halt so machen (für mich der absolute Horror), aber bitte Leuten, die es anders machen, auch ihre Freiheit dazu lassen. Man sieht ja, wenn es den Eltern gut geht, sind auch die Kinder zufrieden.

Viele Grüße,
Sylvia
35 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #5
<br><br>Post geändert von: Xugana, am: 04/09/2007 12:10
Themenstarter818 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #6
@ Andreas:
Oh ja, ich denke schon, dass es Enjo gefallen hat. Vielleicht zählten diese Tage zu den schönsten in seinem Leben.
(Selbst den salzigen Sand von Muizenberg zu essen war für ihn ein Spaß. 🤢 )
😎

@ Rebecca:
Danke übrigens für das Lob zu meinen Fotos.
Es ist ja schon ein "Wunder", wenn ein Südafrikareisender überhaupt ins Richtersveld fährt. Unabhängig von der Campwahl, allein das ist doch schon was ganz Besonderes. Während der Blütezeit sieht es aber regelrecht surreal aus. 🤩

@ Sylvia:
Genau diese Auffassung vertreten wir, auch wenn sie oft auf Unverständnis stößt. Früher habe ich mich darüber geärgert, dass sich niemand mit dieser Art zu reisen anfreunden kann, heute soll es mir egal sein. Vielleicht muss man auch eine gewisse Art Menschentyp sein, um das nachvollziehen zu können.

LG oribi
http://www.oribi.de/
Gast04. Sept. 2007 · #7
Bei uns hat sich auch gerade der erste Nachwuchs angekündigt. In 3 Wochen geht es aber erst noch einmal nach Namibia.

In der Bekanntschaft und Verwandschaft sagt zwar jeder "Reisen mit Kindern ist gar kein Problem." Nur machen tut es nicht einer, bzw. wenn dann maximal "Malle für alle". Ich hatte mich deshalb geistig für die nächsten Jahren schon fast von größeren Reisen verabschiedet. Dein Bericht macht mir etwas Hoffnung.

Guido
Themenstarter818 Beiträge · seit 200705. Sept. 2007 · #8
Erst einmal Glückwunsch, Guido. 🙂

Gerade wenn die Kinder noch nicht laufen, ist eine Reise mit ihnen sehr einfach. Sie sind einfach pflegeleichter. Komplizierter wird es, wenn sie rund um die Uhr bespaßt und bewegt werden wollen. Ab dann ist es sicherlich abhängig davon, wie weit die Kinder mit den Reisen mitziehen werden. (Ein Mädchen, das ständig nach einem Spiegel sucht, wird wohl eher für Afrika ungeeignet sein, als ein abenteuerlustiger Junge, der klettern und entdecken will.)

Ihr werdet für Euch schon den richtigen Mittelweg finden.

Anhand meines Bruders konnte ich erkennen, dass man Reisen nie für die Kinder machen braucht, denn sie vergessen nahezu alles. Er kann sich kaum daran erinnern, dass er mich vor 5 Jahren (er war 19 Jahre alt) in Südafrika besucht hat. Von allen vorherigen Reisen weiß er eigentlich gar nichts mehr.
Besser ist m. E. selbst dahin zu reisen wo man möchte und den Urlaub für die Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten.

LG oribi
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