FUfunkyThemenstarter82 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #1Hallo Zusammen,
gestern habe ich unsere Flüge für die erste Reise nach Namibia gebucht. Heute Nacht konnte ich vor Aufregung kaum schlafen und habe mir hundert Fragen gestellt. Das meiste werde ich mir wohl hier im Forum mit viel lesen beantworten können. Bis Januar ist ja noch Zeit.
Wir werden mit einem Camper und Dachzelt unterwegs sein. Erstmal wohl durch die Kalahari nach Süden und dann an die Küste und hoch zum Etosha. Habe aber noch nichts genauses geplant.
Was macht man Abends auf einem Campground? Kann man da schön sitzen und Sterne gucken bei einer Flasche Wein oder muß man wegen eventuell gefährlicher Tiere lieber ins Zelt? Kann man dann im Zelt auch noch Licht anlassen oder ist dunkel besser? Sind viele Camps eingezäunt? Wie ist das im Etosha z.b. ? Wie finde ich überhaupt raus, wo mit welchen Tieren zu rechnen ist und ob eventuell eine Gefahr besteht. Wir wollen ja auch mal ein bischen Wandern und da haben wir ja das Auto nicht immer dabei. Das natürlich tagsüber.
Für den ein oder anderen hier wird das wohl ein bischen ängstlich klingen, aber ich mache mir halt auch über solche Dinge meine Gedanken. Will nicht irgendwo aus Dummheit als Futter enden.
Viele Grüße und Danke für jede Antwort
Frank (Namibiaspezialist in Ausbildung)
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #2Hallo Frank,
wenn Du campst wirst Du früh ins Bett gehen (es wird ja auch früh dunkel) und auch früh (bei Sonnenaufgang aufstehen). Natürlich kannst Du den Sternenhimmel beobachten/Wein trinken,..... Die Tiere haben alle (bis auf die Camps in Etosha) Respekt vor dem Menschen und gehen dem eher aus dem Weg. Licht an oder aus ist egal. In Etosha sind die Schakale/Honigdachse sehr frech und kommen nahe ran/plündern die Mülltonnen, das aber auch nur, weil sie (verbotenerweise) gefüttert werden. Da verlieren sie den instinktive Respekt.
Wander gehen, gar kein Problem, evtl. auf Schlangen achten, aber die sind meist auch schon lange weg, bevor Du kommst;)
Was wo rumläuft, da musst Du schon die Fährten lesen können. Du solltest nur nicht die Knochen vom Abendessen vor's Zelt legen. Und im Zelt (vor allem beim Dachzelt) lebst Du sehr sicher.
Du solltest nur nachts beim Pinkeln eine Taschenlampe mitnehmen und erstmal leuchten, bevor Du los läufst, zumindest wenn Du mal wirklich in der Wildnis campst.
Merke: Die meisten Tiere haben mehr Schiß vor Dir als andersrum (oder? 😗 )
LG Jens
holger982 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #3Hallo,
erstmal herzlich willkommen hier in dem Forum. Hier wirst du bestimmt geholfen.
Wir werden mit einem Camper und Dachzelt unterwegs sein. Erstmal wohl durch die Kalahari nach Süden und dann an die Küste und hoch zum Etosha. Habe aber noch nichts genauses geplant.
Genauso hört sich das an 😉 Wohin fliegst du denn? Nach Windhoek? Dann erst nach Botswana hin, um die Kalahari unsicher zu machen und anschließend wieder zurück zur Küste, um zum Etosha zu fahren, ist ein wenig umständlich. Da gibt es bessere Möglichkeiten.
Was macht man Abends auf einem Campground? Kann man da schön sitzen und Sterne gucken bei einer Flasche Wein oder muß man wegen eventuell gefährlicher Tiere lieber ins Zelt?
Du machst doch ein Lagerfeuer. Dementsprechend ist es nicht so gefährlich, sich die Sterne bei einem Wein zu betrachten. Vielleicht schleicht eine Hyäne um dein Camp, aber die sind eher scheu und ängstlich und hauen lieber ab.
Sind viele Camps eingezäunt? Wie ist das im Etosha z.b. ?
Die Camps im Etosha sind eingezäunt. Hier ist mehr Tourismus mit Tankstelle, Shops usw. und du kannst problemlos durch das Camp laufen. In der Kalahari (Botswana) gibt es meines Wissens nach keine eingezäunten Camps. Hier schläfst du zwischen den Tieren 🙂
Wie finde ich überhaupt raus, wo mit welchen Tieren zu rechnen ist und ob eventuell eine Gefahr besteht.
Du hast hier das Forum, es gibt etwa 231487398 Bücher über Namibia (und die Tierwelt) insbesonderen auch Tierbestimmungsbücher.
Wir wollen ja auch mal ein bischen Wandern und da haben wir ja das Auto nicht immer dabei. Das natürlich tagsüber.
Das kannst du zumindest im Etosha vergessen. Und in der Kalahari sollte man sich nicht wirklich allzuweit vom Wagen entfernen, wenn man keinen erfahrenen Führer hat. Außerhalb der Parks ist Wandern problemlos möglich.
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sammy1'009 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #4Hallo Frank,
nur damit kein Missverständnis entsteht, wenn man in die Kalahari will muß man nicht nach Botswana. Von Windhoek Richtung Südosten fahren und man steht auch da mittendrin.
Die Kalahari zieht sich von Süd nach Nord über 3 Länder, Südafrika, Namibia und Botswana.
Und was macht man abends auf der Campsite? Am Lagerfeuer sitzen, Sterne beobachten, Wein oder Windhoek Lager oder Savanna drinken und dann früh zu Bett gehen, weil mit der Sonne steht man wieder auf. Und das ist wirklich toll.
Ich gehöre eigentlich zu den Langschläfern dieser Welt aber in Nam stört mich das frühe aufstehen überhaupt nicht.
liebe Grüße
Petra
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SAMMY FAMILY FUfunkyThemenstarter82 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #5holger schrieb:Genauso hört sich das an 😉 Wohin fliegst du denn? Nach Windhoek? Dann erst nach Botswana hin, um die Kalahari unsicher zu machen und anschließend wieder zurück zur Küste, um zum Etosha zu fahren, ist ein wenig umständlich. Da gibt es bessere Möglichkeiten.
Hallo Holger und alle Zusammen,
ich habe den Loose Reiseführer gekauft und dort ist ein Routenvorschlag. Es heißt dort, das man von Windhoek aus Richtung Fish River usw..... durch die Ausläufer der Kalahari fährt. Das meinte ich. Wir bleiben in Namibia. In etwa dem Loose Vorschlag für Newbies folgend. Das muß ich aber erst noch Planen. Halt in etwas: Windhoek , Köcherbaumwald, Fish River Canyon, Sossusvlei, Namib, Swakopmund, Cape Cross, Etosha usw
Haben einen Monat Zeit und wollen viel sehen, aber nicht hetzen . Sind ja nicht auf der Flucht sondern im Urlaub.
Viele Grüße und Danke für jeden Tip!
Frank
holger982 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #6Hi Frank,
ok, das ist dann ja wirklich entspannt. Schau doch mal die Tour an, die wir als erste Namibia-Tour gemacht haben:
http://travel-pictures.net/infos-namibia/reiseroute.htmlWenn Du in Namibia bleibst, wirst du keine Probleme haben, als Futter zu enden, es sei denn, Du steigst im Etosha Park direkt vor einem Löwenrudel aus 😛
Mit anderen Worten: Du kannst dich auf einen wirklich tollen Urlaub freuen!
Wenn Du mal auf die Seiten des Auswärtigen Amtes surfst und dir die Infos zu Namibia aufrufst, wirst du entspannt feststellen können, dass es dort nur die "normale" Straßenkriminalität gibt und Namibia als sicheres Reiseland beschrieben wird. Allerdings wird dort sehr ausführlich über die Straßenverhältnisse und die Unfallträchtigkeit geschrieben. Ich habe da mal einen kleinen Beitrag geschrieben:
http://travel-pictures.net/infos-namibia/fahren-auf-dem-pad-2.html<br><br>Post geändert von: holger, am: 03/09/2007 10:29
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http://travel-pictures.net DEderfreed726 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #7Leoparden gibt es auch im südlichen Namibia, ebenso Hyänen. Diese stellen „normalerweise“ keine größere Gefahr dar. Normalerweise heißt natürlich nicht „NIE“. Auch mit Leoparden und Hyänen gab es ja bekanntermaßen schon genug Unfälle. Löwen leben eigentlich nur im Norden Namibias und im Etosha Nationalpark.
Die Camps im Etosha sind eingezäunt, wobei mir die Sicherheit vor einem „Einbruchswilligen“ Tier nicht wirklich gewährleistest schien. Keine Ahnung ob sich das mittlerweile gebessert hat. Es gab auch schon in den Etosha Camps tödliche Unfälle mit Löwen und es ist noch nicht lange her, da hat eine Löwenmama das Namutoni Camp unsicher gemacht.
Von daher finde ich es etwas leichtfertig zu sagen "es kann nichts passieren". Vorsichtig sollte man überall sein!
Hier siehst Du ein Foto vom Wasserloch in Namutoni. Rechts das Camp, links die "Wildnis". Dazwischen ein ca. brusthoher Zaun und davor ein niedriger Elektrozaun. Wenn ein Tier dort undbedingt reinmöchte, dann kommt es auch rein! (Meine Meinung!):
http://www.derfreed.de/reiseberichte/namibia/Unerkuenfte/15_NamutoniCamp/namibia4_2006%20159.jpgGruß,
Carsten
La Leona2'779 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #8Zur Thema Sicherheit: vor gut einer Woche wurde ein 8-jähriges Mädchen von einer Hyäne schwer verletzt im Moremi NP Botswana. Der besagte campsite ist nicht eingezäunt und das Kind war auf seinem camping Stuhl um 21 Uhr eingeschlafen, seine Eltern sassen mit rund ums Feuer. Die Hyäne griff von hinten an.
In Moremi haben wir schon 1999 Hyänen bis auf 6-10m an unserem Feuer gehabt. Sie werden immer noch von idiotischen Besuchern mit Essensresten fürs Foto angelockt. Jetzt sind die Tiere so furchtlos dass es zu diesem Unfall gekommen ist.
hier die newsmeldung
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2169495,00.html FUfunkyThemenstarter82 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #9Hallo Zusammen,
ich habe ja gefragt. Aber die beiden letzten Antworten machen nicht gerade mutiger. 🙁 Nur will ich ja die Welt nicht schöner als sie ist und wenn sowas nunmal passiert ist es auch gut es zu wissen.
Also, vor Einbruch der Dunkelheit ein Feuer machen und da in der Nähe bleiben ist wohl besser, oder? Tagsüber wandern ist dann wohl auch ok. Natürlich nicht im Etosha. Im Dachzelt ist man aber schon sicher, oder?
Auch wenn man Licht brennen hat?
Vielen Dank und viele Grüße
Frank
Helmar667 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #10Funky, laß Dich nicht verrückt machen. Die Warnungen (zwar wahr) beziehen sich nicht auf die Route, die Du vorhast. Botswana (Moremi, Chobe, etc) sind eine andere Geschichte, aber da sollte man ohnehin erst nach einiger Erfahrung hinfahren. Nicht nur wegen der Tiere, sondern auch mit 4x4 Kenntnis. Auf Deiner Strecke fährst Du ohne besonderes Risiko von Tieren, meine Sorge sind eigentlich da eher die Zweibeiner... Lies die Meldungen über Fahren auf gravel roads, keine Nachtfahrten - and enjoy the trip.Helmar
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #11Jetzt macht doch den Frank nicht kirre.
In Namibia gibt es weniger (Raub-)Tiere. Die sind weniger Menschen gewohnt und deshalb zurückhaltender.
Meine Verwandschaft lebt in Namibia und ist dauernd unterwegs. Schwiegerpapa pennt in NAM normalerweise ohne Zelt, wir haben das auch schon seit Jahren gemacht (außer wir haben Rhino- oder große Raubtierspuren gesichtet). Wir machen auch nicht immer Feuer und wenn dann auch nur ein kleines (Holz ist im Süden Namibias auch kostbar) und nicht nur der Viecher wegen große Freudenfeuer.
Dachzelt ist noch sicherer als am Boden. Ob Licht oder nicht ist egal.
Raubtiere gehen (noch) nicht an geschlossene Zelte.
Du campst nicht im Löwenkäfig. Du solltest für nachts mal raus müssen nur eine große Taschenlampe haben, keine Funzel. Das hat mir bei meiner Begegnung mit einem Löwen geholfen;).
In Botswana ist das anders, da hast Du nachts oft ein Löwenrudel im Camp und solltest die Flaschengröße Deiner Blase anpassen.
LG Jens
flip666290 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #12Hallo Frank!
Lass Dich nicht verrückt machen! Ich (zum ersten mal in Namibia letztes Jahr) habe außer im Etosha und im Caprivi immer draußen geschlafen, auf dem Boden, das Zelt aber aufgebaut als Backup, v.a. wegen möglichem Regen.
Sicherlich - im Zelt oder gar Dachzelt wäre es sicherer gewesen, aber in Deutschland fährst Du ja auch Auto, obwohl Dir sicher bekannt ist, dass es mit Bus und Bahn sicherer wäre, oder? Es ist immer eine Frage, was man für das größere Risiko "bekommt", und für mich ist es der Sternenhimmel in Namibia auf jeden Fall wert, das ein ganz klein wenig größere Risiko einzugehen!
In Südafrika gibt es eine geniale Kampange um das Image der Haie zu verbessern: Auf den Plakaten steht z.B. "Letztes Jahr starben 791 Menschen durch defekte Toaster. 4 durch Haie." oder mein Favourite: "Letztes Jahr kamen 652 Menschen durch Unfälle mit Stühlen ums Leben. 4 durch Haie."
Richtig ist, dass Du im Etosha nicht draußen schlafen solltest. Ob der Zaun in Namutoni elektrisch ist, weiß ich nicht, der in Okaukjeo ist es definitiv nicht, oder die Ginsterkatze die dazwischen Mäuse gejagt hat, hat isolierende Tatzen 😉. Auf die Frage, ob unsere Zelte vor Elefanten, Hippos, Löwen etc. schützen meinte unser Guide, dass es prinzipiell ein leichtes wäre, die Zelte zu öffnen. Aber trotz der Geräusche und Gerüche aus dem Inneren würden die Tiere ein Zelt als Teil der "unbelebten Materie" ansehen und sich gar keine Gedanken machen, wie man es denn jetzt öffnen könne. (Affen sind da aber definitv schlauer, aber die sind nicht an Dir sondern Deinen VOrräten interessiert!).
Viele Grüße, Phil<br><br>Post geändert von: flip666, am: 03/09/2007 23:24
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der
AIDA:
http://www.philippschaeufele.de
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #13Hallo Frank, da kann ich Phil nur recht geben, ich leb schon über ein Jahr hier im Süden Namibias und hatte noch keinen ernsteren Zwischenfall mit Wildtieren.
Behalte deinen normalen Menschenverstand.
Gruß
Ralf !!
La Leona2'779 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #14hallo Frank
es war nicht meine Absicht dich und deine Familie zu verängstigen. Diese Geschichte gehört zu Botswana.
Aber ich würde trotzdem niemandem empfehlen unter freiem Himmel zu schlafen. Das wäre das andere Extrem.
Im Dachzelt seid ihr in Namibia bestens aufgehoben. Geniesst das outdoor Gefühl. Ein guter Tropfen Wein am Camp-Feuer unter den Sternen und die Stille geniessen gehören zu den schönsten Erlebnissen überhaupt.
kobra2409 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #15Hallo Frank,
je mehr du dich mit dem Thema Namibia und dem Forum beschäftigst, deso mehr Selbstsicherheit (auch im Umgang mit den Gefahren) wirst du bekommen. Habe letztes Jahr ähnliche Bedenken gehabt und wollte anfangs auch nur eine geführte Tour machen. Hätte das im Nachhinein sehr bereut. Also "Freu dich auf Namibia". Denk aber an die frühzeitig Buchung im Etosha-Park - sonst kommst du erst gar nicht in den Genuß von nahen Tierbegegnungen...B)
Viel Spaß noch bei deiner Routenplanung.
Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
FUfunkyThemenstarter82 Beiträge · seit 200704. Sept. 2007 · #16kobra2 schrieb: Denk aber an die frühzeitig Buchung im Etosha-Park - sonst kommst du erst gar nicht in den Genuß von nahen Tierbegegnungen.
Hallo,
erstmal Danke für alle Antworten. Ich gehöre eher zu den vorsichtigen Leuten und ich habe halt überhaupt keine Erfahrung was Tierbegegnungen in der Natur angeht. (Außer Affen in Thailand und kleine Tiere).
Ich werde dazu bestimmt noch ein paar Fragen stellen, was Reservierungen anbelangt. Aber da es nun schon hier geschrieben wurde. Muß ich auch wenn ich im Camper Anreise und im Dachzelt wohne im Etosha vorher reservieren.? Wie lange vorher? Reicht anrufen? Ich wollte ja eher spontan reisen und kenne den genauen Termin wann wir da eintreffen noch nicht. Auf jeden Fall wohl erst in der zweiten Februarwoche oder später.
Die anderen Camps auf der Strecke auch reservieren?
Vielen Dank für jeden Tip.
Frank (Namibiaspezialist in Ausbildung)