MAMajaThemenstarter49 Beiträge · seit 200726. Aug. 2007 · #1Hallo Namibia-Fans,
kann mir jemand über diese Veterinärkontollen etwas näheres sagen.
In einem Reisebericht habe ich gelesen, dass den Leuten das vorher gekaufte Fleisch abgenommen wurde.
a) wo sind diese Kontrollen?
b) sind alle Sorten Fleisch betroffen?
Wir wollen von Etosha über Ruacana, Opuwo, Epupa, Palmwag, Swakob fahren.
Danke schon mal.
Maja
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200626. Aug. 2007 · #2Kann mich an keine VET-Kontrollen in Namibia erinnern. Dafür aber an die in Botswana. Kann es sein, dass du die verwechselt hast?
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
PEpeter48355 Beiträge · seit 200626. Aug. 2007 · #3Hallo Maja,
es gibt zwei Kontrollstellen. Eine ist zwischen Grootfontain und Rundu, die andere ist direkt vor der Takstelle in Palmwag. Richtung Süden kann es sein das jemand einmal in deinen Kühlschrank sehen will. Ansonsten wollten die Beamten dort bisher immer nur den Führerschein sehen.
Armin2'346 Beiträge · seit 200626. Aug. 2007 · #4Hallo Maja,
weder die Aussage von Andreas, noch die von Peter ist richtig. Veterinärkontrollen gibt es in Namibia etwa in Höhe des Etosha-Nationalparks an allen Nord-/Süd-Straßen, also auch an der Straße von Kamanjab Richtung Opuwo. Habe die "Kontrollen" bislang aber auch als relativ lax empfunden.
Der sogenannten veterinary control fence trennt den Norden Namibias vom Süden. Fleisch aus Regionen südlich des Zauns (also aus dem klassischen - weißen - Farmland) gilt als seuchenfrei und darf beispielsweise exportiert werden. Fleisch aus Regionen nördlich des Zauns hat nur lokale Bedeutung und darf den Zaun nicht Richtung Süden überschreiten. Der Wert liegt daher deutlich unterhalb des Fleisches, das im Süden "produziert" wird.
Gruß
Armin
FRFried188 Beiträge · seit 200727. Aug. 2007 · #5Hallo Maja,
eine weitere Kontrollstelle ist auf der Ost-West-Verbindung C44 von Tsumkwe zur B8 (Roy's Camp) in Höhe des Abzweigs zum Buschmann-Museumsdorf Grashoek. Aber auch diese ist sehr lax.
Fried-liche Grüße
Reisebericht Namibia und drum herum 2007:
http://www.sauert.net/reisen/211d.php MAMajaThemenstarter49 Beiträge · seit 200727. Aug. 2007 · #6Hallo,
vielen Dank für Eure postwendende Beantwortung meiner Fragen. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell hier geantwortet wird.
Auf meiner neuen Namibia-Karte finde ich nur eine Kontrollstelle an der
P 2232 von Kamanjab nach Sesfontain.
Nochmals Danke und schöne Grüße aus dem Oberallgäu
Maja
jenssc100 Beiträge · seit 200627. Aug. 2007 · #7Kann mich erinnern , dass irgendwo zwischen Ondangwa und Tsumeb so eine Kontrollstelle ist .
Man hat ziemlich genau kontrolliert . Hatte das Fleisch so gut im Gepäck versteckt aber irgendwie hatte der Beamte einen Richer dafür .
Binnen weniger Sekunden nach dem öffnen des Kofferraumes hatte er das Fleisch in der Hand . An einer Feuerstelle , etwas abseits der Kontrollstelle, mußte ich es verbrennen. Anschließend habe ich mir noch eine Belehrung anhören müßen . Dann durfte ich weiterfahren .
jakkal283 Beiträge · seit 200627. Aug. 2007 · #8Hallo an alle,
Vet Control an diesen Punkten geht nicht nur nach Fleisch,sondern auch nach Holz(Braaihout)und Holzprodukten(geschnitzte Souvenirs)
Brennholz von Süd nach Nord kein Problem-aber andersrum!
Holzprodukte von Süd nach Nord kein Problem-aber von Nord -Süd
Die Kontrolle diente einst der Eindämmung von Maul und Klauenseuche,deshalb auch keine Einfuhr von unbehandeltem Holz und Holzprodukten.Man braucht für alles ein Permit der Desinfection
Unter anderem sind die Gates auch ein neues Reich für Moderne Bettelei-
sammeln für nen Fußballclub und andere Soziale Dinge
Grüße
jakkal
KLklausul283 Beiträge · seit 200628. Aug. 2007 · #9Diese Vet.-kontrollen haben einen sehr ernsten wirtschaftlichen Hintergrund.
Der Vet,-Zaun ist quer von West nach Ost durch Namibia und Botswana gezogen und dementsprechend den Maul- und Klauenseuchen (MKS) freien Süden vom ebensolchen belasteten Norden abtrennt ist die Grundvoraussetzung für den weltweiten Export von Fleisch aus Namibia. Sollte MKS in dem exportierenden Süden auftreten dann geht kein Kilo Fleisch mehr in die EU und v.a. nach Südafrika.
Das sichere Ende einiger Farmen!!!
Also wer die Farmer liebt und achtet und zusätzlich die Regeln eines Gastlandes respektiert nimmt kein Fleisch und Wurst oder Biltong aus dem Norden in den Süden.
Klaus
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense