GAGastThemenstarterGast05. Mai 2005 · #1Hallo an Alle,
wollte nur mal kurz mitteilen, daß ich gerade aus Namibia zurück kam.
Ich mußte feststellen, daß ich in den ersten 3 Tagen nach Ankunft in Swapokmund fürchterlich an Durchfall litt (für ca. 1 Woche). Eine Reisegruppe aus USA ebenso. Frage: ist dies die Regel nach den ersten Tagen in Namibia oder eher die Ausnahme?
Gruß Matthias
AXAxelThemenstarterGast05. Mai 2005 · #2Hallo,
das ist in Swakop normal, daher hat die Stadt ihren Namen.
Axel 😄
GAGastThemenstarterGast05. Mai 2005 · #3Hallo Axel, danke für Deine schnelle Antwort. Möchte aber nun auch wissen warum Durchfall in Swapokmund normal ist. Was heißt Swapokmund????
Vielen dank.
Matthias
JOjoliThemenstarterGast05. Mai 2005 · #4Hallo Matthias,
lass Dich von Axel nicht auf den Arm nehmen. Ernsthaft: eine solche Erkrankung ist weder in Swakop noch sonst irgendwo in Namibia normal iSv da haben viele drunter zu leiden. Es muss also eine bestimmte ungewöhnliche Ursache dafür geben, zumal Du ja nicht der Einzige warst, der darunter zu leiden hatte. Dürfte jetzt aber wohl zu spät sein, danach zu fahnden.
Gruß Joli
AXAxelThemenstarterGast06. Mai 2005 · #5Sorry,
konnte nicht anders. Bin von der Bedeutung des Namens Swakopmund ausgegangen, hat so gut gepasst 😉
(Tsoa = After, Xoub = Exkremente)
Axel
AXAxelThemenstarterGast06. Mai 2005 · #6Ach ja,
das ist der Fluß und an seinem Ende ="Mund" liegt die Stadt.
Axel
SWswisscheesThemenstarterGast06. Mai 2005 · #7@Matthias
Wir hatten bis jetzt im südlichen Afrika Glück, dafür in Nordafrika schon öfter Durchfall.
Die Ursache muss nicht unbedingt beim Essen liegen, oft werden sehr kalte Getränke herunter gekippt, dies kann dann zu Probleme mit dem Magendarmtrakt führen. Wenn es einen aber richtig erwischt, nicht zu lange warten, mit denen in Europa üblichen Mittel (z.B Imodium) kann das sehr lange dauern. Oft hilft auch nur noch Antibiotika, aber bitte vom Arzt verschreiben lassen.
swisschees
ARArminThemenstarterGast06. Mai 2005 · #8...kann ggf. auch mit der Einnahme von Malaria-Prophylaktika zusammenhängen. Magen-/Darmprobleme gehören bei den meisten Präparaten zu den haufigsten Nebenwirkungen (spreche aus Erfahrung).
Gruß
Armin
BIBikeAfricaThemenstarterGast06. Mai 2005 · #9@Matthias
Wenn es einen aber richtig erwischt, nicht zu lange warten, mit denen in Europa üblichen Mittel (z.B Imodium) kann das sehr lange dauern.
... dieses Mittel hilft ja auch nicht gegen die Ursache des Durchfalls, sondern stellt den Darm vorübergehend ruhig, damit man beispielsweise eine Busfahrt unternehmen kann, ohne in die Hose zu ....
Unternimmt man nicht gleichzeitig auch was gegen die Ursache des Durchfalls, kann man damit natürlich auch sehr lange zu tun haben.
Gruß
Wolfgang
IRIreneCHThemenstarterGast06. Mai 2005 · #10Ich habe in fast jedem Afrika-Urlaub einen solchen Tag erlebt (aber nur einen Tag, keine ganze Woche).
Da haben mehrere Faktoren zusammengespielt: anderes Essen, Hände nicht richtig waschen können, kalte Getränke runtergekippt, Malariaprophylaxe, einmal war es auch der Anflug eines Sonnenstichs.
Ich habe mit Kohle oder Imodium den Darm therapiert und mit Cola und Salzstangen den Mineral-Haushalt aufrechterhalten. Dazu einen Tag im leicht abgedunkelten Zimmer, mit einem nassen Tuch auf der Stirn, und ich war wieder fit.
LG Irene
PS: falls ihr alle das gleiche gegessen habt am ersten Tag kann halt etwas am Essen gewesen sein, sowas kann dir überall passieren.
FRFriedelThemenstarterGast07. Mai 2005 · #11Ich hatte bisher nie solche Probleme. Nur ein mal habe ich mir eine Darmgrippe geholt, die sich damals innerhalb von wenigen Tagen über ganz Namibia ausgebreitet hat. Der Klimawechsel belastet den Kreislauf und schwächt dadurch das Immunsystem. Man ist logischerweise in solchen Situationen grundsätzlich anfälliger für Infektionen. Ich bin meist so lange da, dass ich vollständig aklimatisiert bin und hole mir dann etsprechend leicht eine Erkältung wenn ich zurück nach Deutschland komme.